Frage von Midnight1999, 162

Drogen Erfahrungsberichte?

Ich schreibe gerade ein Buch über einen drogenabhängigen Jugendlichen. Bevor ihr mit "Drogen sind sc*." kommt: Ich weiß. Das Buch soll zeigen, dass man Abhängige nicht vorschnell verurteilen, sondern vielmehr die Gründe für die Abhängigkeit herausfinden & den Personen helfen sollte. Jedenfalls soll im Buch bald eine Szene kommen, in der der Protagonist high ist. Da ich selber leider (oder zum Glück) überhaupt keine Erfahrungen mit Drogen habe, dachte ich mir, ich frage hier mal nach.

Hier mal ein Leitfaden: -Welche Droge/n habt ihr konsumiert? -Wie habt ihr sie konsumiert? -Wie viel habt ihr genommen? -Was habt ihr währenddessen empfunden? -Was habt ihr dabei gesehen/gehört/...? -Wie ging es euch, als die Wirkung anfing, nachzulassen bzw. die Droge gar nicht mehr gewirkt hat?

P.S.: Bitte beschreibt es so detailliert wie möglich, es soll ja im Buch realistisch wirken. Danke schonmal!

Antwort
von AOMkayyy, 43

Was für ein Drogenrausch möchtest du denn im Buch beschreiben? Die können sich ziemlich gewaltig von Droge zu Droge unterscheiden. Ich könnte dir die ein oder andere Wirkung beschreiben. Im allgemeinen kannst du dich auch hier ( https://www.land-der-traeume.de/drogen_abc.php ) über verschiedene Drogen informieren und bei den Erfahrungsberichten schon ziemlich detaillierte und persönliche Einblicke erlangen.

Kommentar von AOMkayyy ,

Natürlich hängt der Rausch auch deutlich von vielen weiteren Faktoren ab, der Person, Stimmung, Set, Setting usw.

Kommentar von Midnight1999 ,

Hab mich noch nicht 100%ig festgelegt, ist mir also erstmal egal welche Droge. Und danke für den Link ;P

Kommentar von AOMkayyy ,

Also wenn du Interesse hast, dann kannst du mir eine FA senden, dann kann ich dir dazu was schreiben. Hier schreib ich das teils eher ungern.

Antwort
von dkjbfdkjbfkjeu, 62

Öhm, also es gibt sehr viele verschiedene Drogen. Psychedelika, also die Drogen die visuelle und/oder auditive Halluzinationen hervorrufen, habe eine hohe Toleranzentwicklich. Da muss man etwa 14 Tage zwischen jedem Gebrauch warten.

Von den "bekannten Junkiedrogen" bist du für die Wirkdauer halt einfach extrem entspannt und liegst auf deinem Bett und genießt den Zustand.

Cool wäre es Ketamin zu zeigen. Die kann man täglich nehmen und man ist vollkommen weg (je nach Dosis).

Antwort
von chronozocker, 70

Den Leitfaden nach:

Gras (indika), geraucht in einem Joint (longpape), keine Ahnung, extreme faulheit, Bewegungen in der Wiese und den Bäumen sehr gut wahrgenommen und Geräusche aus der Natur waren viel lauter, man merkt den übergang kaum.

Ich frage aber mal das gleiche wie "iPunktGePunkt": Warum schreibst du ein Buch darüber, wenn du nicht nicht damit auskennst? :)

Antwort
von Geierdoodl, 34

Naja, habe für ca 1 Jahr Heroin konsumiert, ich war damals 14.
Braunes mich einfach taub gemacht, ich hab meine Probleme vergessen können und alles war wunderschön.
Und wenn ich langsam runtergekommen bin war der erste Gedanke: Wie bekomm ich schnell mehr.
Das ganze hat sich dann geändert als ich auf dem Klo in der Schule überdosiert hab, umgefallen bin und dort gelegen bin bis jemand mal die Tür aufgebrochen hat...
Ich dachte am Anfang es wäre ganz einfach zu kontrolliern, aber das ist es nie.
Und das Problem ist das egal wie lange man clean ist (bin jetzt 16 also ca ein Jahr) man denkt immer nur daran, es ist wie eine innere Stimme die dich kontrolliert.
"komm schon, einmal kurz geht doch, danach hörst du auf."
H wird immer ein Teil meines Lebens bleiben und ich werde nie wieder ohne dad Zeug spaß haben weil es einfach kein besseres Gefühl gibt.
Das ist Fakt.
Ich hoffe ich konnte dir ein bisschen helfen.
Leute wirklich, ich hab kein Problem wenn sich jemand ab und zu gras, mdma oderso gönnt aber bitte bitte lasst die Finger von Braunem.

Kommentar von AOMkayyy ,

Mal eine Frage aus eigenem Interesse, wie kam es zur Überdosis? Ungewöhnlich potente Shore, zu gierig oder andere Gründe? Und hast du Blech geraucht oder geballert?

Kommentar von Geierdoodl ,

Das war das erste mal ballern, hab sonst immer Folie geraucht und hatte keinen Plan wie man beim ballern dosiert.

Kommentar von AOMkayyy ,

Danke für die Auskunft ;)

Kommentar von Prxty ,

ich hab auch h getestet mit 14. fands total sche***e. meins ist eher das psychedelische... lsd, 2cb dmt

Kommentar von Geierdoodl ,

Sei Froh das es dir nicht gefallen hat!

Kommentar von Speartful ,

Mit 14 H ist schon heftig, bin bisher bei dem guten alten Gras geblieben

Kommentar von aXXLJ ,

Schon eigenartig, dass man beim ersten Mal "H-Ballern" auf dem Schulklo genau weiß wie das mit dem Ascorbin-Hinzufügen ist, wie mit der Pumpen- und Nadelgröße, mit dem Filtern, dem Abkühlen der Suppe, dem Venen-Abbinden und vor allen Dingen dem Venen-Treffen.
Ein Naturtalent.

Kommentar von Geierdoodl ,

Hatte viele Freunde die das damals gemacht haben und habs mir von denen abgeschaut, aber danke für deinen tollen lächerlich machenden Kommentar!

Antwort
von atze3011, 21

Du hast noch nie Drogen genommen, willst aber ein halbwegs glaubwürdiges Buch darüber schreiben?

Vergiss es.

Kommentar von GegenRauschgift ,

Ohne Erfahrung geht das einfach nicht. 

Antwort
von JekaRus, 69

Erfahrungsbericht? Du weißt wahrscheinlich garnicht wovon die Wirkung abhängig ist. Laune, Stress, Menge, Qualität des Rauschgiftes, Psychische Verfassung usw... Jeder empfindet den Rausch auf seine Art und Weise. Deswegen wird es ein Sehr Sehr langes Buch ;)

Kommentar von Midnight1999 ,

Deswegen frag ich ja ;P

Antwort
von anobi86, 61

Dafür findest du im Internet mehr als genug Seiten mit Informationen und Berichten. Ausserdem sollte man dafür lieber selbst mit einzelnen (Ex)Konsumenten sprechen. Und sich beim Schreiben eines Buches über einen drogenabhängigen Jugendlichen auf die Antworten bei gutefrage.net zu verlassen ist lächerlich. 

Google lieber mal nach "Recherche"

Antwort
von Leonider, 20

Moment...du willst ein Buch über Drogen schreiben aber hast noch nie auch nur Cannabis konsumiert? 

Um es mit den Worten von Christian Rätsch zu sagen: "Ich würde auch keinen Reiseführer schreiben, wenn ich noch nie in dem Land war" (oder so ähnlich)

Antwort
von Meatwad, 18

Bevor ihr mit "Drogen sind sc*." kommt

Würde ich niemals tun.

Ich weiß

Dann ist dein Wissen äußerst einseitig. ;)

Kommentar von GegenRauschgift ,

Haha ^^

Antwort
von aXXLJ, 11

Wo kann man Dein Buch kaufen, wenn es fertig ist?

Kommentar von Midnight1999 ,

Oh Gott, keine Ahnung! 😂

Kommentar von aXXLJ ,

Du hast doch wenigstens schon einen Verleger?

Das Manuskript auf Vordermann bringen

Viele Autoren machen den Fehler, dass sie ihr Manuskript zu früh einschicken.
Nach der Fertigstellung eines Buches sollte erst einmal eine Phase der Überarbeitung kommen, sonst lehnt der Lektor das Manuskript als unfertig ab. Bevor man ein Buch veröffentlichen kann, muss natürlich Rechtschreibung, Zeichensetzung und Grammatik völlig fehlerfrei sein.
Verlassen Sie sich auch nicht zu sehr auf die Rechtschreibprüfung der Textverarbeitung. Word findet bei weitem nicht alle Fehler im Text. Wer sein Buch trotzdem mit dem Computer auf Fehler in Rechtschreibung und Zeichensetzung überprüfen möchte, kann zu einem Programm von Duden für Word greifen. Die Rechtschreibprüfung vom Duden Verlag ist wesentlich leistungsfähiger als etwa bei Word oder Open Office. Optimal
ist jedoch noch immer ein aufmerksames menschliches Auge, um alle Fehler zu finden, bevor man das Buch überhaupt veröffentlichen kann.

Darüber hinaus sollte man sein Buch noch stilistisch überarbeiten. Einzelne Passagen muss man vielleicht kürzen oder prägnanter fassen, dazu müssen Widersprüche in der Handlung
beseitigt werden. Am besten drucken Sie für die Korrektur das ganze
Manuskript einmal aus. Suchen Sie sich einen ruhigen Platz, wo Sie Ihr Buch für die Veröffentlichung fit machen. Das ausdruckte Manuskript bietet Ihnen am Rand genügend Raum, um Anmerkungen zu machen und Fehler anzustreichen.

Neben Rechtschreibung und Stilistik müssen Sie bei Ihrem Buch auch auf das äußere Format achten. Dafür muss das Manuskript bestimmten formalen
Anforderungen genügen. Am besten Sie schreiben Ihr Buch von Anfang an mit einer sogenannten Normseite. Eine kostenlose Formatvorlagekönnen Sie bei der Leselupe herunterladen. Wenn Sie Ihr Manuskript normgerecht beim Verlag einsenden, hinterlassen Sie schon einen ersten guten Eindruck beim Lektor.

Feedback vom Testleser und einem professionellen Lektor

Sie haben nun alle Überarbeitungen fertig. Doch bevor Sie daran denken, das Buch zu veröffentlichen, sollten Sie es erst anderen Personen zum Lesen geben. Hier ist es hilfreich, wenn man einen Testleser hat, die nicht nur mit der deutschen Sprache vertraut ist, sondern auch die nötige Leseerfahrung hat. Geben Sie Ihr Manuskript am Besten keinem Verwandten oder engem Freund, dieser ist vielleicht zurückhaltend mit der Kritik. Aber Kritik ist wichtig, wenn man Fehler ausmerzen und sein Buch veröffentlichen möchte.

Wer ernsthaft sein Buch veröffentlichen möchte, sollte auch einen
professionellen Lektor in Erwägung ziehen. Ein hauptberuflicher Lektor streicht in Ihrem Manuskript nicht nur Fehler bei Rechtschreibung und Zeichensetzung an, sondern zeigt Ihnen auch Mängel bei Stilistik und logische Fehler im Text auf. Wünschen Sie nicht ein solches umfangreiches Lektorat, können Sie sich sicher mit dem Dienstleister nur auf ein Korrektorat (Rechtschreibung, Zeichensetzung, Grammatik) einigen, was auch günstiger ist.


Mit freundlichen Grüßen,

"Oh, Gott - Ahnung!"

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