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Drogen an süchtige verkaufen

gefragt von tomtom83 am 12.05.2009 um 10:21 Uhr

Hallo !

Ich denke jetzt schon, dass nicht jeder der Meinung ist. Aber vielleicht gibt es Kontra Punkte die mir nicht einfallen. Wieso verkauft man nicht an stark Drogenabhängige die Drogen "legal" und etwas billiger. Sie müßten es an Ort und Stelle einnehmen mit sauberem Werkzeug. Man könnte den Konsum etwas kontrollieren, den Dealern würde die Kundschaft weglaufen ( weil eben billiger und nicht gestreckt ) und man hätte Arbeitsplätze und Steuern. Es wird eh konsumiert, Spritzen liegen auf Spielplätzen und die Leute infizieren sich mit Krankheiten. Dealer verdienen ihr Geld und die Drogenkriminalität steigt.

Ich brauche daher euren Rat. Gibt es etwas das dagegen spricht ?


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Tibettaxi
beantwortet von Tibettaxi am 12. Mai 2009 10:23
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Ich weiss leider auch nur etwas dafür. Liverpool hat es vor jahren getestet Drogen Kostenlos kontrolliert abgegeben. Erfolg: die drogis konnten wieder in ein halbwegs geregeltes leben zurück und die Kriminalität gin in teilbereichen um bis zu 90 zurück.

Was dagegen spricht:: Es ist logisch , sinnvoll und vernünftig

Kommentar von B14c9c4ba3d7c67d81dd72a818397fedsmallmmausmoelln am 12. Mai 2009 10:32

DH

Kommentar von penthesileia am 12. Mai 2009 10:36

In Liverpool selbst? Ich hörte nur mal von einem kleinen Ort in GB, eher Dorfgröße, in dem ein solches Projekt aufgezogen wurde. Mit dem gleichen guten Erfolg.

Kommentar von Bf1a7ffd9330c8e0f949daa0fa669864smallTibettaxi am 12. Mai 2009 10:48

Ist schon über 10 Jahre her- mir war Liverpool in erinmnerung geblieben...mag sein das es nicht direkt Liverpool war


anonym
beantwortet von Oc3an am 12. Mai 2009 10:21
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gibt es dich schon!

Methadonprogramme etc.

Kommentar von tomtom83 am 12. Mai 2009 10:23

Ja aber Methadon ist doch eine Ersatzdroge ?! Ich kenne mich da nicht so aus, aber kann man das Heroin/Kokain/Crack usw. süchtigen geben

Kommentar von D068ca45a11ffd3a8b586841c9595809smallBasti1984Feb am 12. Mai 2009 10:23

DH

Kommentar von Oc3an am 12. Mai 2009 10:23

aber die restlichen aspekte stimmen! aber die preise der straße würden noch weiter runter gehen! Anbau kostet sogut wie nichts! erstmal die wirtschaftskriese überstehen dann sehen wir weiter wie vater staat sich verschulden kann^^

Kommentar von muhkuh am 12. Mai 2009 10:23

ganz genau. das runterdosier-prinzip bleibt dasselbe und ist effektiver...

Kommentar von 3f1023c6a3171591e54d13bb14ed53fasmallShaggnar am 12. Mai 2009 10:25

Bei uns in Bonn gibts auch eine "Fixerzelle". Dort kriegt man sterile neue Spritzen und günstiges Zeug. Aber kaum einer nimmt das in Anspruch, denn auch Junkies wollen nicht einsehen, dass die ein Problem haben!

Kommentar von B14c9c4ba3d7c67d81dd72a818397fedsmallmmausmoelln am 12. Mai 2009 10:35

das erzähl mal einem Heroin- oder Alkohol-Abhängigen... runter dosieren? lol

Kommentar von Bf1a7ffd9330c8e0f949daa0fa669864smallTibettaxi am 12. Mai 2009 10:28

Die Abhängigen sagen einheitlich das der Entzug auf Methadon schlimmer ist als der auf Heroin.


almmichel
beantwortet von almmichel am 12. Mai 2009 10:23
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Und der Steuerzahler finanziert das alles?

Kommentar von wuseldusel am 12. Mai 2009 10:29

Der Steuerzahler finanziert viel unsinniges. Die Überwachung, Einknastung etc. der Süchtigen kostet deutlich mehr als die Legalisierung.

Kommentar von tomtom83 am 12. Mai 2009 10:31

DH

Kommentar von B14c9c4ba3d7c67d81dd72a818397fedsmallmmausmoelln am 12. Mai 2009 10:33

momentan ist es für uns alle teurer - wer bezahlt denn die Entzugs-, Krankenhaus-, Reha- und Strafverfolgungskosten?


bublegum
beantwortet von bublegum am 12. Mai 2009 10:27
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Das scheitert schon daran, das diese Drogen Illegal sind und wie soll der Staat etwas Illegales betreiben? Genau genommen müssten nur Genug Steuern drauf kommen, dann wäre auch der Staat daran Interessiert.

Kommentar von B14c9c4ba3d7c67d81dd72a818397fedsmallmmausmoelln am 12. Mai 2009 10:45

was ich immer sage: die haben nur noch keinen Weg gefunden, daran zu verdienen... Alkohol soll ja auch schädlich sein, von Zigaretten habe ich auch schon so etwas gehört... wer ist also der größte Dealer hierzulande?


einfachnadine
beantwortet von einfachnadine am 12. Mai 2009 10:23
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ich persönlich verachte dealer,denn sie ziehen ihren profit aus der krankheit,dem elend anderer.denn sucht ist eine krankheit und heilbar bzw in den griff zu kriegen.


Kommentar von B14c9c4ba3d7c67d81dd72a818397fedsmallmmausmoelln am 12. Mai 2009 10:33

jau! aber eines hast Du vergessen: die Dealer züchten sich ihre Kundschaft, indem sie schon Kinder an die Nadel bringen


anonym
beantwortet von AliceDreamworld am 12. Mai 2009 10:24
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Das wäre ja wie Einbrechern einmal im Monat erlauben einen Laden zu überfallen gegen eine geringe Gebühr... Mit dem Verkauf von Drogena n Süchtige würde sich der Verkaufende doch sofort strafbar machen...dazu müssten wohl zuviele Gesetze geändert werden. Und dann auch noch solche wie versuchter Völkermord. Das ist ja glaub ich die Straftat bei Drogenverkauf..

Kommentar von tomtom83 am 12. Mai 2009 10:26

Ist doch blödsinn, Diebstahl ist doch keine Sucht die man "einmal im Monat" befriedigen muss

Kommentar von B14c9c4ba3d7c67d81dd72a818397fedsmallmmausmoelln am 12. Mai 2009 10:28

Alice, bleib in Deiner Traumwelt!
die Gesetze bestehen nur aus politischem Zwang und sind absolut unvernünftig.
Was ist denn das für eine Aussage: dazu müssten wohl zuviele Gesetze geändert werden... was hat die Anzahl der unsinnigen Gesetze mit Gerechtigkeit und Vernunft oder dem Sinn der Nichtkriminalisierung Kranker und unschuldig in Abhängigkeit Geratener zu tun?
Bist Du Raucher? Falls ja, fühlst Du Dich hoffentlich jetzt kriminell, denn Du vergiftest unser aller Atemluft - und das ohne Rausch.


akademikus
beantwortet von akademikus am 12. Mai 2009 10:25
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... solche programme gibt es schon.. in großstädten.. leider haben aber drogensüchtige keine lobby...

Kommentar von B14c9c4ba3d7c67d81dd72a818397fedsmallmmausmoelln am 12. Mai 2009 10:41

DH!
nebenbei: Lobby? hat kaum eine Gruppe, deshalb kann der Staat ja mit uns allen machen, was er will...


anonym
beantwortet von wuseldusel am 12. Mai 2009 10:25
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Das einzig zulässige Argument wären die Kosten der Krankenkassen - ansonsten hast du eigentlich recht. Die Gesetzgebung verschlimmert das Elend der Abhängigen, da müsste wirklich was passieren.

Kommentar von tomtom83 am 12. Mai 2009 10:28

Es geht mir ja nicht nur um die Drogen sondern alles drum herum. Wenn ich an einem Bahnhof in einer Stadt ( keine Namen ) gehe und meine Cousine abhole, sehe ich (sorry) Türken in der Ecke stehen mit dickem BMW und überall Junkies ( die erkennt man halt ). Man könnte dann, denke ich, etwas Ordnung in eine Stadt schaffen

Kommentar von wuseldusel am 12. Mai 2009 10:31

Schon klar, hab ich schon verstanden.

Kommentar von tomtom83 am 12. Mai 2009 10:32

Ich weiß, wollte nur meine "Frage" erweitern


Schnulli00
beantwortet von Schnulli00 am 12. Mai 2009 10:25
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Es gibt Pilotprojekte zur Heroinabgabe an Schwerstabhängige, bei denen Methadon auch nix mehr nützt...


krizekrazi
beantwortet von krizekrazi am 12. Mai 2009 10:25
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Es gibt sogenannte ERsatzdrogen, die vom Arztverschrieben ,in der Apotheke abgeholt werden können


flamingstar
beantwortet von flamingstar am 12. Mai 2009 10:22
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Ja, und wer soll das finanzieren?

Kommentar von tomtom83 am 12. Mai 2009 10:23

Wie wer soll das finanzieren. Was kostet es uns an Steuern, wenn die Polizei dagegen angeht. Süchtige in Krankenhäusern landen usw. .Es wäre nur etwas billiger als auf der "Straße"

Kommentar von Bf1a7ffd9330c8e0f949daa0fa669864smallTibettaxi am 12. Mai 2009 10:26

Hannovers geschätzte 5000 Harte Drogis brauchen ca 150€/Tag macht zusammen 22,5 Millionen € im Monat. Glaubst du das kommt durch ehrliche Arbeit zusammen. Wohl eher durch Kriminalität und das zahlen wir alle (Opfer am meisten und alle anderen den Rest).

Kommentar von tomtom83 am 12. Mai 2009 10:29

Und die 22,5 Mio gehen an die Dealer. Jetzt stell dir vor (z.B.) Krankenhäußer würden es anbieten. SIE würden das Geld bekommen und bietet man es billiger an, so muss man auch nicht soviel klauen

Kommentar von Bf1a7ffd9330c8e0f949daa0fa669864smallTibettaxi am 12. Mai 2009 10:39

siehe meine Antwort weiter unten


Basti1984Feb
beantwortet von Basti1984Feb am 12. Mai 2009 10:22
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kennste das methadonprogramm


anonym
beantwortet von chuck10000 am 12. Mai 2009 10:23
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Bin auch der Meinung, dass es das zumindest schonmal gegeben hat. Finanzieren natürlich der Staat...wer auch sonst? die junkies?

Kommentar von B14c9c4ba3d7c67d81dd72a818397fedsmallmmausmoelln am 12. Mai 2009 10:32

momentan ist es für uns alle teurer - wer bezahlt denn die Entzugs-, Krankenhaus-, Reha- und Strafverfolgungskosten?

Kommentar von chuck10000 am 12. Mai 2009 10:45

Ja klar auch der Staat...jeder weiß, dass wir uns in einer Misswirtschaft befinden und uns immer weiter verschulden. Es will nur einfach keiner wahr haben, bis es irgendwann einfach nicht mehr möglich ist diese Großverschuldung zu ignorieren...da steht Deutschland aber sicher nicht allein da...

Kommentar von B14c9c4ba3d7c67d81dd72a818397fedsmallmmausmoelln am 12. Mai 2009 10:48

korrekt, hat aber nichts mit der Frage zu tun, oder? und wer ist denn der Staat? Du, ich, wir alle (zumindest theoretisch; praktisch nur, wenn gezahlt wird...)

Kommentar von chuck10000 am 12. Mai 2009 10:49

ebenfalls korrekt


pepe33
beantwortet von pepe33 am 12. Mai 2009 10:23
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Der Gedanke ist vielleicht gut gemeint, aber bestimmt nicht durchfürhrbar. Denn bei fehlender Kundschaft der Dealer hätten aber die staatlichen Ausgabe stellen einen riesigen Andrang: Leute hier gibt's was billig!!!!

Kommentar von B14c9c4ba3d7c67d81dd72a818397fedsmallmmausmoelln am 12. Mai 2009 10:31

wäre doch toll, drei Fliegen mit einer Klappe:
° keine Dealer mehr, die schon Kinder als künftige Kunden abhängig machen
° keine Beschaffungskriminalität mehr
° mehr Arbeitsplätze


mmausmoelln
beantwortet von mmausmoelln am 12. Mai 2009 10:25
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vollständige Zustimmung - aber warum nicht gratis abgeben, um der Beschaffungskriminalität ein Ende zu machen?


Kommentar von tomtom83 am 12. Mai 2009 10:33

Ich kenne die Preise für Herstellung usw. nicht. Einfach mal die momentanen Kosten nehmen und schauen was billiger ist

Kommentar von B14c9c4ba3d7c67d81dd72a818397fedsmallmmausmoelln am 12. Mai 2009 10:39

Preise? lasst die Junkies doch selbst anbauen - wo ist das Problem?
soll der Staat sich endlich auf seine Aufgaben konzentrieren und uns Bürger schützen, anstatt uns als Feinde zu betrachten, unsere Rechner auszuspionieren und uns auch in anderen Bereichen immer mehr zu gängeln...


MikeMolto
beantwortet von MikeMolto am 12. Mai 2009 10:25
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Den Dealern würde neue Konkurenz erwachsen, denn die meisten Abhängigen würden dann selbst dealen um ein Geschäft zu machen.

Kommentar von B14c9c4ba3d7c67d81dd72a818397fedsmallmmausmoelln am 12. Mai 2009 10:40

wozu dealen, wenn es gratis ist?

Kommentar von 9631a00b89973c4ba2e58ab85bd2595dsmallMikeMolto am 12. Mai 2009 11:28

Eben, weil es nicht für alle gratis wäre.


anonym
beantwortet von Lilienne am 12. Mai 2009 10:26
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hey! Damit würde man ja Drogen offiziell legalisieren! Methadonprogramme etc. dienen ja auch nur zur entwöhnung von heroin. die dosis methadon wird dabei stetig verringert bis der abhängige (im besten falle) entwöhnt ist.

Kommentar von wuseldusel am 12. Mai 2009 10:28

Es spricht eigentlich fast nichts gegen eine Legalisierung.

Kommentar von tomtom83 am 12. Mai 2009 10:31

Nicht legalisieren. Schwer abhängige würde es bekommen und keine Neukunden

Kommentar von B14c9c4ba3d7c67d81dd72a818397fedsmallmmausmoelln am 12. Mai 2009 10:44

auch das Legalisieren hat Vorteile:
° Konsumenten würden nicht mehr kriminalisiert
° es könnte offener mit dem Thema umgegangen werden
... und wenn dann Junkies/Ex-Junkies in Schulen von ihren Erfahrungen berichten würden, würde das mehr abschrecken, als neue Kunden heranziehen, oder?


Joschy0907
beantwortet von Joschy0907 am 12. Mai 2009 10:43
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das wäre eine indirekte Legalisierung der Drogen, jeder der mal Bock hat auf ne Nase Koks hat und das sind sehr viele,besonders die Gelegenheitskokser geben dann an sie wären süchtig und hauen sich den Kopf zu...


mmausmoelln
beantwortet von mmausmoelln am 12. Mai 2009 10:54
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ich habe mal eine Frage zum Thema Gras auf Rezept wie in Californien gestellt - dort klappt es problemlos, zumindest mit Cannabis.
die Kiffer dürfen selbst anbauen und verdienen sogar daran, wenn sie an extra eingerichteten Stellen ihre "Überproduktion" verkaufen
mal eine gute Sache im Schwarzenegger-Staat (schon verwunderlich, wenn ich die Todesstrafe und ihre dortige Durchsetzung bedenke...)


teuto47
beantwortet von teuto47 am 12. Mai 2009 11:20
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Es gibt genügend Erastzdrogen die von der Allgemeinheit bezahlt werden.


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