Frage von Konstamoc, 105

Dritte Welt Länder besser dran ohne Hilfe?

Hallo gf.net Communty

Mir geht ein Gedanke schon länger im Kopf rum auf den ich gern mal eure Meinung hören würde.

Ich halte es für sehr kontra Produktiv Hilforganisationen die Menschen in armen Ländern wo Hungersnöte und Armunt herrschen mit Geld oder Nahrung zu unterstüzen.

Warum ich das Denke kann ich gern mal anschaulich erklären:

_________________________________________________________________

Wenn man animmt , dass 1 Mensch aus einem reichen Land ~ 10 Menschen aus eine armen Land durchfütern kann , dann wäre das eine realistisches Gleichniss wie ich finde.

Jetzt tritt allerdings folgendes Problem auf , dass Menschen in armen und Menschen in reichen Ländern vollkommen andere Überlebenssystem entwickelt haben.

Wo in reichen Ländern familien im Schnitt vllt 1-2 Kinder haben , haben Familien in armen Ländern 7-10 Kinder.

Der Grund warum Menschen in ärmeren Ländern so viele Kinder haben ist einfach:

  • Keine Rente , somit müssen viele Kinder wenige erwachsene durchfüttern.
  • Die Menschen würden in Lebensfeindlichen Umgebungen bei geringer Anzahl eine höhere Chance dort auzusterben

In ärmeren Ländern wird nunmal auf Quantität mehr Wert gelegt als auf Qualität wenn es um das Überleben in diesen Ländern geht. ___ Was darauß folgt kannsich jetzt eigentlich jeder denken.

Für Länder die eben nicht die Geburtenrate haben wie arme Länder und vollkommen ander Probleme bewältigen müssen , ist es auf dauer unmöglich eine Hilfe für eben diese armen Länder zu sein.

Die Bevölkerung wächst exponentiell und Hungersnöte treten dadurch erheblich häufiger auf als wenn ein höher entwickeltes Land nicht eigegriffen hätte.

_________________________________________________________________ Diesen prozess findet man ebenfalls in der Natur bei anderen Tierarten.

Ein Krokodil legt z.b 70 Eier wovon vllt 3-4 es schaffen werden zu überleben und Nachwachuszu zeugen was zum fortbestand der Art an sich vollkommen ausreicht.

Kommen allerdings alle 70 Eier durch und das immer wieder wäre das eine absolute Katastrophe für das Ökosystem.

Und eben das sehe ich leider auch bei der Hilfe an Arumts Länder wo eigentlich nur das Gewissen der Menschen beruight werden soll die es eben etwas besser haben , was allerdings in den betroffenen Ländern auf dauer noch mehr Probleme verursacht und keinesfalls hilft.

________________________________________________________________

So das waren meine Gedanken dazu.

Ich würde mich sehr freuen wenn mir einige ihre Meinung mitteilen und ich mir ein paar andere Ansichten zu dem Thema holen könnte.

Antwort
von exxonvaldez, 39

Deine "Bedenken" sind vollkommen unbegründet!

Wenn der Lebensstandart steig, sinkt die Geburtenrate.

Kommentar von BTyker99 ,

Dabei berücksichtigst du aber nicht die unterschiedliche Kultur.

Antwort
von Rocker73, 54

Dein Grundgedanke ist also:

Wir dürfen ihnen nicht helfen, weil ansonsten werden es noch mehr und das würde zu viel kosten?

Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was ich zu solchen Gedanken sagen soll...

ein friedliches Miteinander wird nur dadurch gesichert, dass wir uns gegenseitig helfen, davon sehe ich nichts in deinem Text!

Du sprichst über Menschen, wie über Tiere, die man nicht füttern darf!

Deine Krokodilvergleiche erhalten sozialdarwinistisches Gedankengut, was uns in der Vergangenheit schon genug beschert hat.

Kommentar von Rocker73 ,

Du kannst dich hinter deiner gehobenen Sprache verstecken wie du willst.

Die Idee ist einfach stupid und tritt die Würde des Menschen mit Füßen!

Kommentar von BTyker99 ,

Es geht doch nicht um Kosten im Sinne von € oder $, sondern darum, dass das Problem von einer Generation auf die nächste Verschoben wird, aber mit der Zeit immer größer und unlösbarer wird. Man kann nicht davon ausgehen, dass die Effizienzsteigerung in der Landwirtschaft unendlich weiter gehen kann. Heute wird gepredigt, wir sollen Insekten essen, aber irgendwann wird auch das nicht mehr reichen, dann gibt es nicht nur große Hungersnöte, sondern vor allem massive Migrationsbewegungen und Kriege.

Kommentar von Rocker73 ,

Und was ist deine Lösung dieses angeblichen Problems?

Dafür irgendwie sorgen, dass in diesen Ländern weniger Menschen auf die Welt kommen, oder was meinst du?

Sie kann nicht unendlich weitergehen, aber hierbei sollte man eher einmal überlegen, ob man versuchen sollte, mit weniger auszukommen und so eine Balance herzustellen.

Und dies fängt nicht irgendwo im weiten Afrika oder sonstwo an. Nein, es fängt bei uns in der westlichen Welt an!

Kommentar von Konstamoc ,

@Rocker73

Na ja das Problem hätte man vermeiden können wenn man nicht erst angefangen hätte den Menschen zu helfen und sie lieber komplett in ruhe gelassen hätte.

Man hat einfach Menschen geholfen die keine Hilfe benötigt hätten und jetzt dadurch , dass sie ihr verhalten nicht dementsprechen angepasst ein viel größeres Problem erschaffen.

Wenn die Menschen in den Armen Ländern den absolut gleichen Lebenstil gehabt hätten wie wir dann wäre das nicht so problematisch aber den haben sie einfach nicht.

Die kriegen 10 Kinder wir 2 und müssen aber mit jeder Generation von allen 10 Kindern die jetzt Erwachsen sind wieder pro Erwachsenen 10 Kinder ernähren damit die Rechnung aufgeht.

Jeder noch so dumme Mensch sieht einfach , dass das nicht lange gut gehen kann.

Kommentar von Rocker73 ,

So etwas ignorantes.

Diese Menschen brauchen unsere Hilfe, in Ruhe lassen ist hierbei ein Synonym für ihnen Hilfe verweigern!

Antwort
von BTyker99, 38

Ich denke, dass du Recht hast. Man kann Afrikaner aber nicht einfach mit anderen Tieren vergleichen, da auch die Kultur einen wichtigen Einfluss darauf hat, wieviele Kinder man bekommt. Soweit ich weiß, ist es ein Statussymbol, in Afrika viele Kinder zu haben, daher kann man auch nicht davon ausgehen, dass die Menschen erkennen, dass es ihnen mit weniger Kindern besser gehen würde, jetzt, wo die Überlebenschancen für Kinder so viel besser geworden sind, dass die Begründung mit dem Sichern des Fortbestands nicht mehr akut ist. Am Ende läuft es bei der Entwicklungshilfe auf eine Katastrophe hinaus, da der Kesseldruck in der jeweils nächsten Generation noch viel höher ist, als in der vorherigen.

Kommentar von Konstamoc ,

anderen Tieren vergleichen

Sollte kein vergleich zwischen Afrikaner und Krokodilen sein sondern eher die Bedingungen unter denen sie Leben veranschaulichen.

Ich halte nicht vom Rassendenken zwischen den Menschen.

Für mich sind Menschen auch nur Lebewesen wie alle anderen Tiere davon bin ich und alle anderen Menschen nicht ausgeschlossen.

Kommentar von BTyker99 ,

Das sollte auch kein Vorwurf sein, ich selbst vergleiche meine Handlungen auch gerne mit denen anderer Tierarten. Das ist ja auch völlig legitim, da die Unterschiede objektiv gesehen nicht groß sind ;-)

Antwort
von DarkScammer321, 57

Die Hilfe ist die letzte Rettung für die Länder. Afrika wird seit 200 Jahren permanent von den westlichen Länder ausgenommen, ohne Hilfe wäre die total am Arsch. Wenn man damit aufhören würde die auszubeuten, dann wäre das was Anderes.

Kommentar von nimaTheReal ,

Ausgenommen mit Milliarden spenden ... Lern mal was über die ganze Politik Situation mit Flüchtling essen Vermehrung mehr essen keine Arbeit aufnehme usw..... Nein keine Lust Komas zu machen.

Kommentar von Konstamoc ,

Ich habe diesen Faktor außen vor gelassen , weil es zu komplex geworden wäre und ich dann noch locker 500 Worte mehr hätte schreiben müssen.

Aber ja , du hast schon recht damit.

Dafür das wir es gut haben müssen in anderen Ländern viele Menschen am Hungertuch nagen.

Allerdings war das seit jeh her so und wird sich auch niemals ändern , weil wir alle in der Steinzeit leben würden wenn wir den Reichtum auf alle Menschen der Welt gleichmäßig verteilen würden.

___________________________________________________

Aber es hat sich auch gezeigt , dass sich die Menschheit dadurch entwickelt , dass sich eine spezifische Region auf der Welt nunmal besser entwickelt als andere.

Das führt zwar auf der einen Seite dazu , dass Menschen in Armut leben aber auf der andere , dass sich die Menschheit als ganzes immer weiter entwickelt und auch die Menschen die jetzt Arm sind in 500-600 Jahren vllt einen vollkommen anderen Lebensstandard dadurch haben.

Kommentar von nimaTheReal ,

Und die Autokorrektur mag mich wieder mal nicht.

Kommentar von DarkScammer321 ,

Drück dich mal bitte verständlicher aus...

Antwort
von Maisbaer78, 41

Wie wärs wenn der reiche Mensch aus dem 1. Welt-Land aufhören würde den Bürger im 3. Welt-Land arm zu machen und davon zu profitieren?

Das wäre doch der viel logischere Gedankengang?

Oder sind wir reicher weil wir einfach besser sind?  Genetische Überlegenheit wegen der weißen Hautfarbe und so?

Es gibt kein großes Rätselraten. Wir sind Schuld an dem Elend. Wir profitieren unablässig davon. Wir könnten das ändern, aber wollen lieber nix abgeben.

Wir halten diese Länder absichtlich klein. Denn man kann nur Reich sein wenn es auch Arme gibt. Wenn alle gleich viel haben ist ja per Definition keiner reicher.

Kommentar von BTyker99 ,

Wir profitieren von den Bodenschätzen, aber "die Afrikaner" können selbst entscheiden, ob und zu welchem Preis sie diese auf dem Weltmarkt anbieten wollen. Das eigentliche Problem ist, wie die Gewinne aus dem Reichtum der Länder verteilt werden. Häufig profitieren nur einzelne Personen/Familien, aber nicht die gesamte Gesellschaft. Dafür können "wir" Europäer aber nichts.

Kommentar von Maisbaer78 ,

Dafür können "wir" Europäer aber nichts.

Doch, können wir. Die Bodenschätze wären wertlos wenn Sie nicht in Produkte verwandelt würden. Produkte die wir nur zu gern kaufen.

Wir könnten das ändern, aber wir wollen lieber nicht verzichten oder 1 Euro mehr ausgeben.

Was mit den Bodenschätzen in afrikanischem Boden passiert, da hat den ehemaligen Bauern dort niemand gefragt. Diese Verträge werden mit Regierungen ausgehandelt, die unsere Politiker bzw. deren Vorgänger eingesetzt haben.

Kommentar von Konstamoc ,

@Maisbaer78

Du laberst einfach nur unglaublich viel mist.

Weißt du eigentlich wie die "seltenden Erden" auf diesem Planeten verteilt sind ?

Die kommen nicht bei uns in Europa vor ums gleichma vorweg zu nehmen.

Die gibt es eben nur in Afrika und in Asien und wenn du nicht wieder im mittelalter Leben willst dann kommt man auf dauer eben nicht drum rum woanders die Rohstoffe zu holen.

So läuft es halt find ich damit ab oder geh in den Wald und leb dort.

Kommentar von Maisbaer78 ,

Weißt du eigentlich wie die "seltenden Erden" auf diesem Planeten verteilt sind ?

Ja, im Gegensatz zu dir weiß ich das. Deswegen weiß ich auch, warum der Terror in Afghanistan bekämpft wird und nicht in Syrien.

Das was du mit dieser Frage ausdrücken willst ist also, wenn ich etwas brauche, es aber nicht habe, dann nehme ich es mir einfach?

Das ist die Argumentation eines Vergewaltigers.

dann kommt man auf dauer eben nicht drum rum woanders die Rohstoffe zu holen.

Genau das müssen wir tun, dagegen spricht auch nichts?

Wir könnten aber auch einfach ordentlich dafür bezahlen, das wäre doch mal ein Deal? Oder ist dir das Konzept neu? Handel auf Augenhöhe?

Du laberst einfach nur unglaublich viel mist.

Das aus dem Munde desjenigen, der nicht kapiert, dass sich etwas nehmen nicht das gleiche ist wie etwas kaufen.

Kommentar von BTyker99 ,

"Wir" kaufen die Produkte nicht nur, "wir" stellen sie auch her. Wenn es möglich wäre, in Afrika selbst aus den Grundstoffen weltmarktfähige Produkte zu schaffen, wäre das schon ein erster Schritt um den Wohlstand zu erhöhen.

Ich gebe dir Recht, dass es bestimmt viele Verträge gibt, die negativ für die Bevölkerung sind. Aber da wir hier keinen echten demokratischen Einfluss haben, kann ich dafür leider keine Verantwortung übernehmen. Genau wie die Menschen in Afrika keine Verantwortung dafür haben, wenn ihre Regierungen durch Verträge das Land verkaufen, von dem dem zuvor Generationen von Afrikanern gelebt haben. Das ist zwar unschön, aber es wäre auch nicht richtig, wenn "wir" uns überall in die lokal-Politik einmischen würden, um beispielsweise Diktaturen und Warlords zu verhindern.

https://en.wikipedia.org/wiki/File:National_IQ_per_country_-_estimates_by_Lynn_a...

Kommentar von Maisbaer78 ,

"Wir" kaufen die Produkte nicht nur, "wir" stellen sie auch her.

So, wieviele Jeans, T-Shirts, Fifa-Fussbälle und Schuhe, Smartphones, wieviele Tonnen an Rohstahl usw. hast du denn im letzten Jahr hergestellt?

Wir verkaufen die Endprodukte. Die Produktionsstätten der Hightechbranche stehen zu großen Teilen eben in diesen Ländern, wir haben nur erfolgreich verhindert, dass Sie Ihnen auch gehören.

Du kannst kein Unternehmen aufbauen ohne Kapital. Da Sie keines haben, werden Sie kaum in der Lage sein, eine eigene Wafer-Fabrik aufzubauen.

Warum haben Sie kein Geld? Weil wir Ihnen alles wegnehmen womit Sie Geld verdienen könnten.

Sie haben kein Geld weil Sie kein Geld haben. Obwohl Sie welches haben müssten denn Sie sitzen auf einigen der größten Rohstoffvorkommen der Erde. Aber die gehören Ihnen nicht mehr und Sie bräuchten Geld um sie selbst zu fördern. Aber sie haben keins. und warum haben Sie kein Geld?  Ach die Textzeile hatte ich schon mal.

Antwort
von Rosy1974, 8

Pfui, du solltest dich echt schämen.

Ich bin der Meinung, man sollte den Afrikanern vor Ort helfen, in dem man für sie Bewässerungsanlagen baut. Der afrikanische Boden ist besonders fruchtbar. Das Problem ist, dass es zu wenig regnet.

Wenn die einen fruchtbaren Boden haben, können sie selbst für ihren Lebensunterhalt sorgen und kommen dann erst gar nicht auf die Idee, nach Europa zu kommen.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community