Frage von imperratorp, 108

Drittanbietersperre eineichten?

Hallo. Ich habe ein Problem. Ich habe auf meiner Rechnung 15 Euro die da nicht hingehören.

Im Internet habe ich gelesen, das es eine abfofalle ist. Ich will morgen umgehend eine drittanbietersperre einrichten. Dazu habe ich noch fragen. 1. Ist diese dann sofort aktiv oder erst ab der nächsten Rechnung? 2. Die bereits angefallenen kosten muss ich trozdem zahlen? Auch wenn ich die Sperre einrichte und meine entgültige Rechnung erst nächsten Monat bekomme? 3. Ich war damals nicht alt genug für den Vertrag. Daher läuft der auf dem Namen meiner Mutter. Kann ich dann die Sperre einrichten lassen oder muss meine Mutter das? Danke an klare und schnelle Antworten Lg

Expertenantwort
von dadamat, Community-Experte für Handy, 49

Eine Drittanbietersperre verhindert nur weitere, zusätzliche Abos. Ein bestehendes Abo wird davon nicht betroffen. Das ungewünschte Abo musst du selber bei diesem Drittanbieter kündigen. Alle Verrichtungen muss der Inhaber des Vertrages (also deine Mutter) machen, aber wenn du dich mit allen Daten ausweisen kannst und mit nicht unterdrückter Rufnummer anrufst, wirst du für deine Mutter gehalten.

Antwort
von asdundab, 72

Die Mutter muss das machen. Das Abo kann sie auch diekt über den Mobilfunkanbieter kündigen.Einfach dort anrufen.

Antwort
von leoll, 72

Gilt ab sofort, es kann ab der Einrichtung nichts mehr belastet werden. 2. Nein, wenn du den Vertrag nicht willentlich und wissentlich geschlossen hast. Bei dem Anbieter widerrufen und mit rechtlichen Schritten drohen. 3. Das kannst du, ich glaube mit dem Vertragskennwort (zumindest bei Vodafone)

Antwort
von JuraBeistand, 36

Diese Abos bei Mobilfunkanbietern sind regelmäßig frei erfunden. 

Weder dein Mobilfunkanbieter noch der mit ihm zusammen arbeitende Drittanbieter können dir den Abschluss des Abos rechtssicher nachweisen.

Zudem muss dir, wenn, dann vorher die Möglichkeit durch einen eindeutigen Hinweis gegeben werden, das du nun ein kostenpflichtiges Abo abschließen könntest. Auch das fehlt fast immer.

Eine Leistung durch das angeblich abgeschlossene Abo kann man dir auch nicht belegen.

Diese Abos haben System. Durch diese Betrugsstraftaten bereichern sich alle in Deutschland tätigen Mobilfunkanbieter jeden Tag in zahlreichen Fällen.

Mobilfunkanbieter dürfen ihren Kunden immer nur eigene Leistungen in Rechnung stellen. Leistungen Dritter dürfen Mobilfunkunternehmen ihren Kunden gerade nicht berechnen. Denn das ist Betrug.

Die unseriösen Drittanbieter müssten, wenn, dann den Kunden ihre angeblichen Leistungen separat in Rechnung stellen.

Deine Mutter ( nicht du ) muss deinen Mobilfunkanbieter eine E-Mail schreiben ( oder ihn anrufen ) und ihn auffordern, umgehend eine kostenlose Drittanbietersperre einzurichten.

Diese braucht zur Aktivierung nur wenige Sekunden.

Weiter soll deine Mutter deinen Mobilfunkanbieter auffordern, alle bestehenden Abos unverzüglichst zu kündigen und alle daraus entstandenen Belastungsbuchungen umgehend zu erstatten.

Wird dies nicht gemacht, so soll deine Mutter damit drohen die Bundesnetzagentur und die Verbraucherzentrale einzuschalten.

Der E-Mail soll deiner Mutter unbedingt den unten stehenden Link der Kanzlei Hollweck als Anhang beifügen. Oder telefonisch darauf verweisen. ( Anbieter soll "Kanzlei Hollweck - Drittanbieter" googeln )

http://www.kanzlei-hollweck.de/ratgeber/drittanbieter/

Kommt der Mobilfunkanbieter der Forderung deiner Mutter nicht nach, so könnt ihr der Lastschrift widersprechen, wo die unrechtmäßig berechneten 15 € mit enthalten sind.

Denn bei Handyverträgen werden Gebühren immer im Lastschrift Verfahren eingezogen. Ab Buchung der Lastschrift habt ihr 8 Wochen Zeit, dieser Lastschrift zu widersprechen.

Das geht beim Online Banking oder am Schalter. Am Schalter braucht der Bankangestellte aber die Daten der Abbuchung. Also Datum, Firma und Betrag. Oder den entsprechenden Kontoauszug.

Begründen muss man einen Lastschrift Widerspruch nicht. Der Bankangestellte kann euch aber belehren, dass ihr nur unberechtigten Lastschriften widersprechen solltet.

Die Lastschrift Rückbuchung geht schnell. Theoretisch könntet ihr der Lastschrift auch sofort widersprechen, weil diese rechtsfehlerhaft ist, mitunter der Mobilfunkanbieter mit diesen zusätzlichen 15 € betrügerisch handelte.

Wichtig:  Wenn ihr der Lastschrift widersprochen habt, dann müsst ihr eure monatlich vertraglich vereinbarte Summe dennoch zahlen. Egal wie unseriös der Anbieter auch ist. Die vertraglich vereinbarte Summe steht ihm dennoch zu.

Überweist nach einem Lastschrift Widerspruch die Summe ohne die 15 € per separater Überweisung, unter Angabe der Kundennummer, an den Mobilfunkanbieter.

Antwort
von rare1402, 25

Da kann ich Leoll nur zustimmen, allerdings habe ich ein wenig mehr Wissen angesammelt und will ergänzen: 

1. Drittanbietersperre, wie gesagt direkt

3. Der Vertrag wurde von deiner Mutter geschlossen. Wer dann tatsächlich das Handy benutzt, ist dem Gesetzgeber und dem Anbieter egal. Änderungen am Vertrag kann deshalb auch nur sie beantragen. Da diese Sperre aber eine weitere Dienstleistung ist, die darauf nur aufbaut, genügt eine Genehmigung deiner Mutter. Das könnte theoretisch auch ein 7-Jähriger Freund machen.. 

2, Zu einem Vertragsschluss gehören 2 übereinstimmende Willenserklärung. (müsste glaub irgendwas um Paragraph 240-280 im BGB sein, probier mal bei 145ff nachzuschauen...) Diese 2 WE (willenserklärung) nennt man Offerte und Akteptation. Und eine Willenserklärung besteht aus 3 Unterpunkten: 1. Geschäftswille (Wille ein rechtsgeschäft abzuschließen, wird vom Empfänger beurteilt), 2. das Handlungsbewusstsein (wird vom Betroffenen beurteilt) 3.  Erklärungsbewusstsein (dass man willentlich die Hand hebt bei einer Auktion, wird vom Empfänger beurteilt)

Ich hoffe ich konnte dir helfen

Gruß rare1402

Kommentar von JuraBeistand ,

Ich hoffe ich konnte helfen

Nein, konntest du nicht.

Deine Antwort ist viel zu wirr und geht vor allem nicht darauf ein, ob der Anbieter die 15 € berechnen durfte.

Kommentar von rare1402 ,

in dem Fall für dich nochmals so: NEIN 

Antwort
von wolfenstein, 27

Du musst deinen Anbieter anrufen. Die Fragen dich nach deinem Puk,Geburtstag usw und dann kannst du Sachen sperren lassen

Antwort
von Handyversteher, 38

Hey,

die entstandenen Kosten wird niemand erstatten. Das heist diese Kosten musst du Zahlen. Die Dritt-Anbieter-Sperre kann sogar in den meisten Fällen telefonisch vereinbart werden. Es kann sein das deine Mutter kurz das Telefon in die Hand nehmen muss.

Dieses Abo musst du kündigen! Dein Anbieter sagt dir wer dieses Abo angeboten hat. Dort rufst du an und Kündigst es. Danach ist die Sache vom Tisch.

MfG

Kommentar von JuraBeistand ,

die entstandenen Kosten wird niemand erstatten.

Ganz bestimmt wird und muss der Anbieter das. Der Fragesteller oder seine Mutter muss gar nichts zahlen.

Zumindest nicht diese 15 € .

Kommentar von Handyversteher ,

Naja ich habe da ganz andere Erfahrungen mit Vodafone gemacht. Ich musste es Zahlen. Aber egal .. MfG

Kommentar von JuraBeistand ,

Du musst gar nichts.

Wenn Vodafone sagt/schreibt, dass du die Niagara Fälle runter springen sollst - machst du es dann?

Kommentar von Handyversteher ,

Natürlich nicht. Naja es war ein Kleiner Betrag, da wollte ich auch nicht rum heulen. Ganz ehrlich da hat man wichtigere Dinge im Kopf :)

Kommentar von JuraBeistand ,

Wenn jemand zu unrecht von mir auch nur 0,01 € verlangt, dann huste ich ihm was. Aber zahle das doch nicht.

Antwort
von Kreidler51, 26

Dass kann nur deine Mutter sonst könnte ja jeder kommen und was äandern.

Antwort
von UnknownUser751, 27
  1. Die ist sofort gültig
  2. Ja die Kosten müssen gezahlt werden
  3. Das muss der jenige machen auf den der Vertrag läuft, also deine Mutter.
Kommentar von JuraBeistand ,

Diese 15 € Abokosten müssen überhaupt nicht gezahlt werden.

http://www.kanzlei-hollweck.de/ratgeber/drittanbieter/

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