Kimba19 am 13.08.2009 um 1:18 Uhr
Meine Tante will heiraten und zwar unbedingt in einem Dom, eine Pfarrkirche genügt ihr nicht. Der nächste Dom ist allerdings einige Kilometer entfernt. Jetzt wüßte ich gerne, was denn genau einen Dom zum Dom macht, damit ich das ausreden kann und sie sich für die hiesigen Pfarrkirche entscheidet. Unser Pastor ist da sehr konservativ und es gäb 'nen Skandal im Dorf, wenn meine Tante außerhalb heiratete.
Viele Grüße Kimba

Ein Dom ist meistens eine Kathedrale. Eine Kathedrale ist ein Bischofssitz und war das wichtigste Gotteshaus in einem kirchlichen Bezirk und wurde auf lateinisch auch „Domus Dei“ = „Haus Gottes“ genannt. Daraus wurde die Bezeichnung Dom. Es gibt aber auch Dom-Bauten wie den Petersdom oder den Frankfurter Kaiserdom , die keine wirklichen Kathedralen, also Bischofssitze, waren.
Wenn deine Tante lieber in einem Dom heiraten will, sollte sie das auch tun dürfen. Ich wüsste nicht, was das den Pfarrer in ihrer Gemeinde angeht. Ein Skandal im Dorf? Gibt es denn das heute wirklich noch? Oh Mann!
In Trier steht der schönere Dom als in Köln. Dom bedeut mind., 10 x größer als Kirche.

Dom mit höherem Klerus, Pfarrkirche nur mit Pfarrer!