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Dipolmoleküle in der Chemie

gefragt von TuS1885TuS1885 am 06.11.2009 um 17:17 Uhr

Hallo!

Also, was ich schon immer mal wissen wollte, ist, wann (oder: woran) man (ausgehend nur von der chemischen Bezeichnung (z.B.->CO2->kein Dipolmolekül)) erkennen kann, ob bei irgendeinem beliebigen Beispiel einer polaren Atombindung nun Moleküle mit oder ohne Dipolcharakter entstehen. Könnt ihr mir da weiterhelfen?

Danke schon mal im Voraus


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valentin301
beantwortet von valentin301 am 6. November 2009 17:45
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Hilfreichste Antwort

Um ein Dipolmolekül zu sein, muss ein Molekül zwei Vorrausetzungen aufweisen:

Zum einen müssen die beteiligten Atome unterschiedliche Elektronegativität haben

Zum anderen muss der Molekülbau so sein, dass zwei Ladungsschwerpunkte entstehen.

Da das Wassermolekül gewinkelt gebaut ist, liegen hier diese zwei Schwerpunkte vor, das CO2-Molekül ist aber linear, mit dem C in der Mitte, hier sind die Ladungsschwerpunkt alle beide beim C-Atom... kein Dipol.

Kommentar von Ad65d0c46b6732d942d609fc80ee2289smallvalentin301 am 6. November 2009 17:51

Ladungsschwerpunkt ist übrigens die (gedachte) Stelle, wo zum Beispiel alle positiven Teilladungen ihren "Mittelpunkt" hätten. Beispiel Wasser: die beiden H-Atome sind etwas positiv geladen, der positive Ladungsschwerpunkt läge genau zwischen ihnen, der negative aber beim Sauerstoff, also an einer anderen Stelle....Dipol (wegen des gewinkelten Baus)

Kommentar von Ab483de1d347f8e89da89777c08a8ea3smallTuS1885 am 6. November 2009 18:10

Sorry, dass ich mich so blöd anstelle... (langsam wird's peinlich) aber woher weiß ich denn dann, dass ein bestimmtes Molekül gewinkelt aufgebaut ist?

Ach ja: Danke schon mal für die bisherige Antwort!

Kommentar von Ad65d0c46b6732d942d609fc80ee2289smallvalentin301 am 6. November 2009 18:24

Nach dem Elektronenpaarabstoßungsmodell. Je nachdem, wie viele bindende und nichtbindende Elektronenpaare um das zentrale Atom herum sind, die suchen den weitest möglichen Abstand voneinander, eine Doppelbindung verhält sich dabei wie ein Elektronenpaar.

Kommentar von Ad65d0c46b6732d942d609fc80ee2289smallvalentin301 am 6. November 2009 18:29

Also Beispiel Wasser: das O hat zwei freie und zwei bindende EP, die ordnen sich so an, das sie in die Ecken eines Tetraeders ragen, deshalb der Winkel, ist in etwa der "Tetraederwinkel", alles klar? Beim CO2 sinds nur zwei EP, deshalb linear.

Kommentar von E6bab003ebc694d6c5aa8ba6c41da4dasmallaurata am 8. November 2009 00:42

Valentin, wie immer: Einfach KLASSE! :-)


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anonym
beantwortet von X3rr0S am 6. November 2009 17:21
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du musst das gesamte molekühl anschauen durch die bindung zieht der sauerstoff mehr elektronen zu sich ( von dem kohlen stoff) da der sauerstoff eine größere elektronegativität hat ( unser chemielerher sagte immer es währe gei ler) da durhc läd sich das kohlen sotff atom positiv da nun negativ geladene elemente im atom fehlen um sich nahc ausne hin neutral zu geben der sauerstoff nimmt elektronen auf und wird deswegen negativ geladen => es gibt einen positivenPOL und einen negativenPOL in der bindung

Kommentar von Ab483de1d347f8e89da89777c08a8ea3smallTuS1885 am 6. November 2009 17:40

Sehr g e i l, die Antwort... danke dafür

Jedoch ist laut Chemie-Hefter ist CO2 kein Dipolmolekül. H2O (um noch ein anderes Beispiel zu nennen) hingegen ist eines. Hier passt deine Erklärung ja prima. Bei CO2 ja eigentlich auch, jedoch lese ich hier immer, CO2 wärekein Dipolmolekül...


anonym
beantwortet von Deathunter am 6. November 2009 17:22
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Soweit ich mich erinnere kann man das nur erkenne, wenn man das Molekül aufzeichnet und anschliessend die Ladungen reinschriebt. Ja und es dann anschaut, ob es ein Dipol oder eben kein Dipol ist. lg Deathunter

Kommentar von Ab483de1d347f8e89da89777c08a8ea3smallTuS1885 am 6. November 2009 17:36

Ja, danke, aber wie sehe ich das dann? Das ist ja gerade mein Problem


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