Frage von seifreundlich2, 26

Dinodal – Kann man das essen?

Was ist Dinodal? Was ich weiss, ist, dass dies irgendetwas mit Biogeographie zu tun hat, möglicherweise mit dem Klima hinsichtlich Kalt- oder Warmperioden in Verbindung gebracht werden und oder eventuell eine Art Relikt sein könnte.

Ich freue mich auf konstruktive Antworten, Anregungen, Ratschläge und dergleichen!

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Flouii, 14

Dinodal ist ein Biogrundtyp (neben arboreal / Waldgebiete, tundral / Kältesteppen, eremial / Trockengebiete etc.) 

Er zeigt, dass sich nicht alle Lebewesen während einer Eiszeit (Bsp. Würm-Eiszeit) von Norden nach Süden in die Wärme zurückgezogen haben. Gewisse wenige Arten konnten auch nördlich der typischen Refugialräume (Rückzugsgebiete) überleben. (Bsp. in Mitteleuropa statt Südeuropa) 

Gründe sind z.B.:

- Nunatak (Eisfreie Berggipfel, über dem Gletscher)

- heisse Quellen (oft vulkanisch, z.B. Island)

- Fliessgewässer

wohlmöglich schreibst du noch die gleiche Klausur wie ich, musste mich selbst schlau machen.. hoffe das stimmt so in etwa ;)

Kommentar von seifreundlich2 ,

Dankeschön, sehr aufschlussreich :-)

Es handelt sich um eine Klausur über System Erde – Mensch und Umwelt.

Kommentar von seifreundlich2 ,

Kennst du konkrete Beispiele hierzu?

Und sind dir zufälligerweise gewisse invasive Arten in der Oberrheingrabenregion bekannt? Falls ja, welche Auswirkungen haben oder hatten sie konkret auf die Umwelt?

Kommentar von Flouii ,

Haha dann schreibst du wohl die gleiche Prüfung :P

Bin noch nicht durch mit dem Stoff, kann dir da leider nicht weiterhelfen. Explizite Beispiele wurden in der Vorlesung nicht genannt zu diesem Thema (glaube ich). 

Ist wohl Fauna statt Flora gefragt (sonst hätte ich auf japanischen Staudenknöterich und drüsiges Springkraut getippt, die sind invasiv hier -> Verdrängung anderer Pflanzen, Bsp. an der Birs)

Viel Erfolg noch beim Lernen!


Kommentar von seifreundlich2 ,

Merci.

Da fällt mir ein, der Götterbaum wäre ein weiteres Beispiel. Er verdrängt heimische Arten wie den Magerrasen und beeinträchtigt so die Biodiversität. Er ist frostempfindlich und deshalb vornehmlich in urbanen Wärmeinseln zu finden.

Ist nach der Fauna gefragt, wäre wohl der Schlickkrebs ein gutes Beispiel. Bin mir aber nicht sicher, ob der intrasiv ist oder einfach nur eine harmlose Neozoe bildet.

Jo, dir auch viel Spass und Erfolg!

Wer weiss, vielleicht läuft man sich ja nächste Woche über den Weg ;-)

Antwort
von ThomasJNewton, 14

Essen kann man alles, was (einigermaßen) fest ist, andernfalls nennt es sich trinken, oder atmen.

Konstruktiv ist man erst mal selbst, wenn man in der Rolle eines Bittstellers ist.
Oder nicht, ist auch egal.

Wenn man nach dem Essen verreckt, war das eben giftig, aber nicht nicht essbar. PUNKT

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