Frage von Skymind2, 53

Dieser Traum will nicht aus meinem Kopf verschwinden?

Hallo erstmal^^ Also ich hatte gestern Nacht diesen Traum, ich war auf einem Feld wo eine Party war ich war alleine. dann war da auf einmal ein Mädchen mit ihren freundinen wir haben uns gut verstanden würde sogar sagen das ich Verliebt war. Wir gingen in der nähe der Party einen Feldweg entlang. Dann war ich auf einmal in einem Stadtbus und fuhr heim würde ich sagen, dann ging mein Handy, sie wurde von einem Auto überfahren und war tot. Später sind auch ihre Eltern drin vorgekommen, hab die glaub ich besucht oder so weis nicht mehr genau. Dann ist da noch mein echter Mitbewohner drin vorgekommen der zu seinem Bruder meinte, ist doch klar das sie das nicht überlebt hat mit 80 Gyps verletzungen. Das mit der 80 und gips hängt noch immer in meinem Kopf fest muss dauernd dran denken. Kann nmich noch dran erinnern das ich zum ende im Traum viel geweint habe und alles hat sich irgendwie in die länge gezogen. Woran ich mich noch erinnern kann ist, das ich jeden tag zum kreuz bin und davor gekniet hab und wieder am weinen war. Dann bin ich ein paar mal wach geworden aber es kommt mir so vor als ob ich jedes mal wieder in dem Traum gelandet bin. Als ich dann richtig wach geworden bin war ich total fertig fast am weinen und war Atemlos. Sowas habe ich noch nie erlebt bzw empfunden, muss bis jetzt noch dran denken. Diese Mädchen ist mir auf jeden fall fremd aber die orte wo der bus lang ist und die haltestelle kommen mir sehr vertraut vor als ob ich da schon mal war, aber ich komme nicht drauf wo es sein soll. Ich musste wirklich den ganzen tag dran denken, ist mir sogar schwer gefallen mich abzulenken. Bitte helft mir das ganze zu verstehen, es war so verdammt real......

Bitte entschuldigt meine Rechtschreibung. mfg oliver

Antwort
von nowka20, 7

Da hilft nur Erkenntnis

---Wer Erkenntnisse auf diesem Gebiete hat, der weiß, daß typische unterbewußte Seelenvorgänge bei den verschiedensten Menschen sich in die verschiedensten Lebensreminiszenzen einkleiden und daß es nicht auf den Inhalt des Traumes ankommt.

---Man kommt nur darauf, was da eigentlich zugrunde liegt, wenn man sich darin schult, von dem Inhalt des Traumes ganz abzusehen, wenn man sich darin schult, ich möchte sagen, die innere Dramatik des Traumes ins Auge zu fassen: ob der Traum davon ausgeht, in einer gewissen Traumvorstellung zuerst eine Grundlage zu legen, dann eine Spannung zu schaffen und einen Ablauf, oder ob eine andere Folge da ist, ob zuerst eine Spannung und dann eine Auflösung da ist.

---Es bedarf einer großen Vorbereitung, den Ablauf des Traumes in seiner Dramatik, ganz abgesehen von dem Inhalt der Bilder, ins Auge zu fassen. Wer Träume verstehen will, muß in der Lage sein, etwas auszuführen gegenüber dem Traume, das gleich käme dem, wenn man ein Drama vor sich hat und sich für die Bilder nur insoferne interessiert, als man dahinter den Dichter ins Auge faßt, in dem, was er auf- und abwogend erlebt.

---Erst wenn man aufhört, den Traum durch eine abstrakte symbolische Ausdeutung der Bilderwelt ergreifen zu wollen, erst wenn man in die Lage kommt, sich einzuleben in die innere Dramatik des Traumes, in den inneren Zusammenhang, abgesehen von der Symbolik, von dem Inhalte der Bilder, erst dann merkt man, in welchem Verhältnisse die Seele zu dem steht, was geistige Umwelt ist. Denn diese kann nicht durch die Traumbilder gesehen werden, in die derjenige, der kein imaginatives Schauen hat, durch die abnormen Verhältnisse des Schlafes das Wirkliche kleidet, sondern nur durch das imaginative Bewußtsein.

---Was sich abspielt jenseits der Traumbilder als Traumdramatik, das ist nur durch das imaginative Bewußtsein zu erkennen.
(Steiner: GA 73 Seite 187f)

Antwort
von Ratgebernutzer3, 27

Solche Träume kommen gelegentlich vor. Das ist auch nicht weiter schlimm, es ist ja niemand in Wirklichkeit gestorben. Sei lieber froh darüber, dass es nur ein Traum war und warte ab, dann hat sich das nach ein paar Tagen erledigt.

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