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Diese Frage wird euch mit sicherheit aufregen, aber ich stelle sie trotzdem, weil es mich

gefragt von dirk153 am 02.08.2009 um 22:48 Uhr

total aufregt! : Warum ist es so modern geworden, die Kinder antiautoritär zu erziehen?? Ich meine, wenn man sich die Blagen von heute so anguckt, dann sieht man doch, das dies nicht viel brin...

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kinder x 17.781 erziehung x 3.263

anonym
beantwortet von Saarland60 am 2. August 2009 22:50
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Recht so! Deutsche Kinder haben gefälligst zäh wie Leder, hart wie Kruppstahl und flink wie Windhunde zu sein.

Und ausserdem haben sie zu gehorchen wie dressierte Pudel!

Vielleicht verwechselst Du da etwas?

Kommentar von chicaBlue am 2. August 2009 22:56

LOL

Kommentar von marsol28 am 2. August 2009 23:06

Ich glaube, dass meint er nicht so. Aber zwischen dem deutschen Kruppstahl und dem Alkopop saufenden Jugendlichen gibts ja noch was! Glaube darauf spielt er an.

Kommentar von Saarland60 am 2. August 2009 23:07

chicaBlue hat schon sehr genau verstanden, was ich meine :-)

Kommentar von 7f4923b600950682fa6329cd3670d446smallGegenDenStrom25 am 5. August 2009 19:11

man versteht ziemlich einfach, was du meinst, aber ich denke nicht, dass du die frage verstanden hast.

Kommentar von A478ae03b04e492f32191c91bdb29bf4smallfirstguardian am 12. August 2009 20:03

@ Saarland60 - fehlt noch ... und keusch wie Röhm!


heinmueck
beantwortet von heinmueck am 2. August 2009 23:09
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Die Begriffe "antiautoritär" und "Laissez-faire" werden oft verwechselt. Manchmal werden auch von Anhängern der autoritären Erziehung absichtlich diese Begriffe vermischt um die antiautoritäre Erziehung zu diffamieren.

Antiautoritär bedeutet in erster Linie nicht autoritär. Autoritäre Erziehung (kaum zu glauben, dass diese heute noch Anhänger hat), bedeutet Erziehung zur Unterwerfung eine Art Dressur. Hierachisches Denken, Befehl und Gehorsam, oft Misshandlung des Schwächeren, Rangniederen, Beeinflussung durch Angst und Schrecken.

Ergebnis einer autoritären Dressur sind dann nicht selten Gewalttäter, die sich dann darauf berufen, sie hätten in der Hierachie keine Verantwortung und hätten nur Befehlen gehorcht, ein in ihren Augen normales Verhalten. Diese Argumentation konnte man in den Strafprozessen gegen autoritär erzogenen KZ-Wärtern immer wieder von den Angeklagten hören.

Diesen autoritären Umgang mit Menschen kann man nur überwinden, wenn man mit seinen Kindern nicht wie ein Diktator umgeht, der den Mann im Haus als Oberhaupt und dann eine Hackordnung bis hinunter zur jüngsten Tochter sieht.

Man lese die Wikipedia-Artikel: Antiautoritäre Erziehung, Laissez-faire, Schwarze Pädagogik, Autoritäre Persönlichkeit usw.

Kommentar von Simple_avatar3smallKolumna am 3. August 2009 08:10

Ich glaube, eh Ihr über solche Fragen diskutiert, sollteet Ihr Euch mit der Materie vertraut machen.Richtig vertraut! Ihr diskutiert Autorität und bemerkt überhaupt nicht, dass dieser Begriff sich im letzten Jhd., was die Erziehung betrifft, völlig verändert hat.

Kommentar von Simple_avatar3smallKolumna am 3. August 2009 08:10

Ich glaube, eh Ihr über solche Fragen diskutiert, sollteet Ihr Euch mit der Materie vertraut machen.Richtig vertraut! Ihr diskutiert Autorität und bemerkt überhaupt nicht, dass dieser Begriff sich im letzten Jhd., was die Erziehung betrifft, völlig verändert hat.

Kommentar von Gartenphilo am 3. August 2009 20:17

Diese Begriffe wurden u.a. aus der Politik entlehnt und sind sowieso nicht genau.

Kommentar von 7f4923b600950682fa6329cd3670d446smallGegenDenStrom25 am 5. August 2009 19:16

heinmueck hat das schon sehr genau auf den punkt gebracht. den vorwurf er müsse sich besser mit der materie vertraut machen kann ich nicht nachvollziehen. was in der frage gemeint ist war eher der Laissez-faire Erziehungsstil. Kurze Erläuterung: Bedeutet so viel wie "machen lassen", sich wenig bzw fast garnicht einmischen und das führt in der tat oft zu ähnlichen ergebnissen wie der autoritäre führungsstil. wobei in erster linie nicht gewalttätige erwachsene dabei herauskommen, sondern extrem freche, verantwortungslose, rücksichtslose und gesellschaftsunfähige kinder.


zwiebelchen22
beantwortet von zwiebelchen22 am 2. August 2009 22:50
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man besinnt sich ja auch schon wieder, autoritiärer zu Erziehen. Lange genug hat es gedauert. Kinder brauchen nun mal Grenzen!!!

Kommentar von mrpancake am 2. August 2009 22:54

halte mich selbst für autoritär erzogen, und ich bin nicht der meinung, dass es mir geschadet hätte. lg

Kommentar von D0c50f76e937a7662f8fb519b7dd68bdsmallzwiebelchen22 am 2. August 2009 23:11

geht mir genauso!


Maryline
beantwortet von Maryline am 2. August 2009 22:54
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Diese Frage gibt es hier bereits. Meine Antwort darauf war:

Die Art von Erziehung, welche du hier ansprichst, ist gar keine, noch nicht einmal antiautoritär. Ein solches Verhalten von Eltern ihren KIndern gegenüber zeigt schlichtweg Desinteresse und völlige Unkenntnis über Erziehung.

Kinder, die keine Regeln kennenlernen, nie Grenzen erfahren und sich in ihren Entscheidungen selbst überlassen bleiben, müssen im späteren Leben unweigerlich scheitern. Sie sind im Grunde sehr hilflos.

Aber das ist leicht dahergesagt, wenn viele der betroffenen Eltern selbst schon Sprösslinge einer nicht erlebten Erziehung sind.

Gnadenlose Strenge mit Schlägen und Standardstrafen ist genauso schädlich für Kinder wie das Verhätscheln und Anfassen mit Samthandschuhen und eine übertriebene partnerschaftliche Gleichstellung von Eltern und Kindern. Eltern sollten Eltern bleiben und damit eine natürliche Autorität darstellen.

Kommentar von Saarland60 am 2. August 2009 22:58

Exakt. Antiautoritär heisst nicht regellos.


anonym
beantwortet von dantes am 2. August 2009 22:49
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Ist doch nicht mehr modern. Das war mal. Die heutige Generation ist nur völlig überfordert.

Kommentar von 95d179c02083700c123da6e7e9d8f9e7smallgoodboy21 am 2. August 2009 22:52

was heißt denn hier bei dir überfördert?

Kommentar von dantes am 2. August 2009 22:53

Meine Oma hatte 4 Kinder. Meine Uroma hatte 6 Kinder. Meine damalige Freundin war schon mit einem Kind überfodert (nicht mein Kind). Das arme Kind, das wird genauso doof im Hirn, wie sie...


Kristall08
beantwortet von Kristall08 am 2. August 2009 22:52
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Antiautoritär war in den Siebzigern. Und die sind lange vorbei.


anonym
beantwortet von tergenna am 2. August 2009 22:52
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das haben unsere Großeltern bestimmt auch schon gesagt. Jede Generation meint, DIE BESTE Erziehung gemacht zu haben. Aber Schläge haben noch nie jemanden geholfen, die schaden nur!!!


DerTroll
beantwortet von DerTroll am 2. August 2009 22:50
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Antiautoritär? Naja moderne Erziehung heißt doch eigentlich nicht, daß man die alles machen läßt und denen keine Grenzen aufzeigt. Die Zielsetzung der Erziehung ist nur nicht mehr der strikte Gehorsam, sondern die Selbständigkeit.


anonym
beantwortet von SUNFRIEND4 am 2. August 2009 22:50
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Bist Du denn antiautoritär erzogen worden? Die heutigen Kinder werden das normalerweise nicht - Ausnahmen gibt es immer. Das war irgendwann mal Mode, man ist aber bald wieder davon abgekommen.


anonym
beantwortet von gajan am 2. August 2009 22:49
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Nicht unbedingt antiautoritär, sondern eher bequem

Kommentar von Be58e0d9997e368620cc65d6b92e4526smallmyvid am 2. August 2009 22:51

Bequem? Vergleiche mal die Schulform heute und von früher - bezogen auf die Leistung die erforderlich ist, nicht auf das schlagen etc. ;)

Kommentar von Noel1994 am 2. August 2009 22:53

Die Schule heute ist schwerer!

Wir haben viel mehr stoff und wir werden zum Kapitalismus hin erzogen!

Kommentar von dantes am 2. August 2009 22:55

loool Was hat die Schule mit Erziehung zu tun? Noch dazu frage ich mich, ob die Kinder heute das Richtige lernen. Die deutsche Sprache und Rechtschreibung können die auf jeden Fall oftmals nicht mehr. Und ich kann auch noch Ableitungen bilden und mit Vektoren im 3d-Raum rechnen. Keine Sorge.

Kommentar von Simple_avatar3smallKolumna am 3. August 2009 08:13

Das Niveau von heutigen Schulen, hat im Gegensatz zu den Schulen der zweiten Hälfte des 20.Jhd. abgenommen. Eine gute Bildung sieht anders aus.

Kommentar von dantes am 2. August 2009 22:59

Ach ja: Du wirst sicherlich nicht zum Kapitalismus erzogen. Das ist Gequatsche. Du wirst zu einem Demokraten erzogen. Das ist richtig. Und das ist auch gut.

Kommentar von Noel1994 am 3. August 2009 05:07

lach

Meine Lehrer wählen CDU und heute darf man als schüler keine eigene meinung haben die der wirtschaft kritisch entgegen steht sonst hat man eine 4

Kommentar von Simple_avatar3smallKolumna am 3. August 2009 08:21

Wo ist bitte unsere Gesellschaft noch Demokratisch??? Es ist eine Diktatur des Kapitals! Und damit Kapitalismus in Reinkultur.

Kommentar von Noel1994 am 3. August 2009 18:20

So schauts aus und nicht anders...

Kommentar von gajan am 2. August 2009 22:59

ich meinte jetzt das Elternhaus. Freunde von uns wollten zwar unbedingt ein Kind, doch sie sind in vielen Dingen sehr bequem. Statt konsequent zu sein, lassen sie - übrigens incl Anschreien und Klapsen - alles durchgehen, weil "was sollen sie denn machen?". Resultat: Das Kind ist 2 und tanzt ihnen jetzt schon auf der Nase herum, weil es keine Grenzen gesetzt bekommt und auf jedes Nein pfeift


soana
beantwortet von soana am 11. August 2009 20:13
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Zunächst möchte ich heinmück und gegenDenStrom in der Erklärung der Begriffe beipflichten! Und nun zur eigentlichen Frage: Man kann doch nun nicht einfach alles nur auf den Erziehungsstil schieben! Da machen wir es uns doch wahrhaftig zu leicht! Was brauchen denn Kinder? :Zeit der Eltern - bei unserem System wird's damit schwierig! : Vorbildfunktionen - bei der Verbissenheit, Unzufriedenheit, dem Neid und Ellbogenverhalten von uns Erwachsenen und vor allem Politikern - super Vorbilder! An den Wertevefall der Kids glaube ich nicht, sie gehen nur andere Wege (z.B. Hippies, Punks, ....), suchen gleichgesinnte und benehmen sich nicht so wie der Großteil der Erwachsenen es für sich richtig empfindet. Wo bitte ist da die Toleranz? ganz ehrlich gesagt, die finde ich dann doch noch eher in so mancher Gruppe dieser "mißratenen" Kids. Diese Kids rebellieren, im Interesse aller sollte man sie ermuntern, ihnen zuhören, sich damit auseinandersetzen WARUM sie so anders sind. Noch haben sie -im Gegensatz zu uns- nicht resigniert , sie glauben noch!


Lola7
beantwortet von Lola7 am 2. August 2009 22:57
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Ich finde, dass es bis zu einem gewissen Alter, schon notwendig ist autorität zu zeigen. Es ist wichtig zu zeigen, wo die Grenzen sind. Das würden Sie sonst mit sicherheit ausnutzen.


Hirnlos
beantwortet von Hirnlos am 2. August 2009 22:56
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Schließlich hat man bemerkt, daß antiautoritär (v)erzogene Kinder auf eine autoritäre Welt losgelassen werden

...und das tut den Kindern garnicht gut - weil man heute wieder Kinder mehr liebt als früher, erzieht man sie wieder.


anonym
beantwortet von Saarbrina am 2. August 2009 22:56
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jeden, den das Thema interessiert würde ich das Buch "kleine Tyrannen" empfehlen! leider ist es so, dass Kinder heute oftmals viel zu "demokratisch" erzogen werden! Sie müssen Entscheidungen treffen, wozu sie, allein schon von ihrer Reife her noch nicht in der Lage sind. Sie sind überfordert damit, dass Erwachsene sie wie "kleine Erwachsene" behandeln. wie bereits gesagt wurde "die Mischung machts"! man muss als Eltern abwägen und einschätzen, wozu ein Kind in der Lage ist, und welche Entscheidungen / Aufgaben man ihnen tatsächlich überlässt, um sie in ihrer Entwicklung zu unterstützen und nicht zu bremsen!


auchmama
beantwortet von auchmama am 2. August 2009 22:52
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....und? Von wem und wie wurdest DU nicht erzogen???

Kommentar von dirk153 am 2. August 2009 22:56

darum geht es nicht ich fragte nur weil ich in der Erzieherausbildung bin

danke für die vielen guten antworten

würde mich natürlich noch über weitere freuen


Rabenfeder
beantwortet von Rabenfeder am 2. August 2009 22:51
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Kinder brauchen Regeln und Vorbilder. Werden Kinder allerdings zu ungewolltem Ballast, wirds ebenfalls oft mit antiautorärer Erziehung verwechselt. Aber so ist das hier halt, für bestimmte Hunderassen brauch ich eine Haltungserlaubnis mit Test ob ich geeignet bin, Kinder zur Welt bringen und aufziehen darf halt jeder.


wunderland
beantwortet von wunderland am 2. August 2009 22:49
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jaa plapper fragen von anderen nach. unnötig???


Ssmith89
beantwortet von Ssmith89 am 2. August 2009 22:49
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Was genau meinst du mit "antiautoritär"? Meinst du damit,dass man ihnen mehr Freiheiten gibt oder wie? Die Kinder haben doch immer eine Autoritätsperson..?

Kommentar von dirk153 am 2. August 2009 22:50

damit meine ich das zum Beispiel der vater nicht immer zeigt wer der Herr im Hause ist

Kommentar von Noel1994 am 2. August 2009 22:52

Vllt wurde es dem Vater nicht beigebracht?

Kommentar von dirk153 am 2. August 2009 22:54

ich wollte nur verdeutlichen was ich mit antiautoritär meine

Kommentar von chicaBlue am 2. August 2009 22:57

Aus welchem Jahrhundert entspringst du denn ? Herr im Haus..... lol

Kommentar von Saarland60 am 2. August 2009 23:06

Auf die Rolle des "Herrn im Haus" bestehen im Regelfall immer diejenigen, die ausserhalb des Hauses nichts zu melden haben :-))

Kommentar von 094a6bf0922ca391ec6dafa330e118b0smallSsmith89 am 2. August 2009 23:21

sehe ich auch so:-P


anonym
beantwortet von Serafine1 am 17. August 2009 00:31
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Also bei uns im Kindergartenm erziehen wir die Kinder nicht antiautoritär, sondern nach dem Konzept von "Infans".

Warum manche ihre Kinder so erziehen kann ich nur mutmaßen: Sie bekommen es so vorgelebt, wissen vor lauter Realityshows aller Supernanny etc. nicht mehr, wie man ein Kind überhaupt erziehen soll, sie haben keine Lust/ kein Interesse sich ernsthaft mit dem Kind auseinander zu setzen und und und.


Michael257
beantwortet von Michael257 am 12. August 2009 20:01
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Versucht mal einem vierjährigen zu erklären, dass die Herdplatte heiss ist. Er lernt's erst wenn er sie anfasst...


GegenDenStrom25
beantwortet von GegenDenStrom25 am 5. August 2009 19:26
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Wenn ich mir die Jugend von heute anschaue, dann frage ich mich in erster Linie, ob wir auch so waren? Ich meine damit Kinder, die in der Bahn ohne Rücksicht auf andere auf dem Handy laut Musik hören, die unhöflich sind, frech sind, provozieren und oft randalieren. Es gibt auch mehr gewaltbereitschaft und manche unterhaltungen haben nicht mal mehr das niveau einer strafanstalt. Mein Ergebnis der Überlegung: Wir waren auch provokant und rücksichtsloser als jetzt, aber ich denke in der breiten masse waren wir weniger aggressiv und nicht ganz so - ich nenns mal dumm. Ob das an der Erziehung liegt? Das ist meine zweite Frage, die sich dann folgerichtig stellt und meine antwort: Sicherlich. Aber was ist dann anders an der erziehung als an unserer? Ich denke es hat damit zu tun, dass unsere eltern zum großen teil noch vom krieg und dessen folgen betroffen waren. zumindest was ihre wertvorstellungen betrifft: arbeit, disziplin und eine gewisse selbstverständlichkeit die gesellschaft zumindest du respektieren, auch wenn man vllt mit einigem unzufrieden ist. die generation "dumm", die jetzt folgt hat eltern, die mit der selbstverständlichkeit aufgewachsen sind, dass alles in hülle und fülle vorhanden ist und dass man mit ellenbogendenken am weitesten bringt. Kurzum: Ich denke der wesentliche Grund für die schlechtere Erziehung und die dadurch schlechter erzogenen Kinder ist ein Werteverfall. Man schätzt heute Dinge wie Frieden, genug Geld zum Leben, Arbeit, Freundschaft ect nicht mehr so wie früher. Alles ist belangloser geworden und in dieser trostlosigkeit suchen die kids schutz in der ablehnung der gesamten gesellschaft. Im Prinzip ist ihr schlechtes Verhalten nichts anderes als Trotz und ein Hilfeschrei.


blumenfrau
beantwortet von blumenfrau am 4. August 2009 09:51
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Als ANTIAUTORITÄR empfinde ich das gar nicht...Eher als ziel- und orientierungslos!


elaelaela
beantwortet von elaelaela am 3. August 2009 21:12
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ich glaube nicht das es modern ist,nur doof, weil grenzen braucht jeder,ich kenne bisher keinen fall,indem das gut ging


anonym
beantwortet von Gartenphilo am 3. August 2009 20:21
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jajahh, mal weider der Erziehung die Schuld in die Schuhe schieben, ohne nachzufragen, ob nicht etwa die Medien die Jugend schlechter dastehen lässt, nicht gerade der autoritäre Stil immer noch hoch im Kurs ist, usw.


Kiriyama
beantwortet von Kiriyama am 3. August 2009 20:13
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Hä? Troll oder so


johmarie
beantwortet von johmarie am 3. August 2009 15:40
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ich glaub vorallem das sehr viele eltern heutzutage ein schlechtes gewissen haben, weil sie wenig zeit haben und nach der arbeit aus erschöpfung heraus eher mal was durchgehen lassen statt die kraft aufzubringen konsequenter zu sein. die kinder von heute sind eine katastrophe zum teil. werden im konsum erstickt bekommen bildlich:"kaokao statt wasser" was ihnen nicht hilft. der halt den ein kind braucht entsteht durch konsequenz.


anonym
beantwortet von chmoti88 am 3. August 2009 08:27
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also ganz ehrlich das ist ein diskusionsthema schau dir mal nachmittags den mist wie U20 We are Familie ect. an und es zeigt doch super wie es in den meisten familien läuft Leider :-( eltern arbeitslos keine perspektive selbst überfordert bekommen kinder und die laufen dann aus dem Ruder! ich kann es nur vergleichen aber ich liebe meinen Sohn über alles und er hat wirklich viele Freiheiten aber auch Grenzen die er lernen muss!!! ich würde alles für mein Kind tun aber wie Eltern im bekannten Kreis da erhalten die Kinder einfach ein neues Elektronisches Spielzeug Playstation 3 einen Nintendo DS die Kinder sind mal 7 Jahre und werden davor abgeschieben und dürfen wirklich alles und wenn sie was anstellen heißt es im freundlichen Ton dududu das machst nicht nochmal jetzt ab in dein zimmer die kinder denken sich ihren teil und hauen wieder ab und machen was sie wollen da liegt nicht die schuld an den kindern sondern an den eltern denen die Kinder zu viel und übern Kopf wachsen!!!


MarcSu
beantwortet von MarcSu am 2. August 2009 23:15
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Ich bin mir nicht sicher, ob die Leute, die sich in den 60er Jahren so dafür eingesetzt haben, Alles wieder genauso machen würden. Die Ergenisse erleben wir heute ja täglich.


anonym
beantwortet von marsol28 am 2. August 2009 23:03
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Es findet schon wieder ein Umdenken statt, gott sei dank. Früher wurden wir noch von unseren Nachbarn miterzogen, und das war gut so. Heute steht man mit einem Fuss im Gefängnis wenn man sich zu dem Verhalten der Kids äußert. Es ist rechtlich sogar Eingriff in die Privatsphäre wenn Erzieher gucken ob ein Kind Läuse auf dem Kopf hat, die ja bekanntlich recht ansteckend sind. So weit sind wir. Aber da jeder sieht wo wir mit dem antiautoritären Erziehungsstil angelangt sind, findet Gott sei Dank ein Umdenken statt.


anonym
beantwortet von Kellerassel am 2. August 2009 22:54
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Es ist nicht modern geworden, dümmliche Eltern spielen es den 68ern nach. Eigentlich ist es eine vergilbte Wersion, aber wer hat schon die Pixl in der Birne um zu verstehen.

Kommentar von Saarland60 am 3. August 2009 00:05

Gemessen an Deinem Text fehlen Dir auch etliche "Pixl".


zitronenmelisse
beantwortet von zitronenmelisse am 2. August 2009 22:52
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Bequemlichkeit, zu wenig Erfahrung oder keine Zeit da Vater/Mutter alleinerziehend is und Arbeiten geht.

Es stimmt schon Kinder die zuwenige Grenzen gesetzt bekommen haben sind sehr sehr schwierig


kochstuebchen
beantwortet von kochstuebchen am 2. August 2009 22:52
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da gebe ich Dir recht. Wenn Kinder keine Regeln haben und alles dürfen, werden sie später nicht zurechtkommen. Ich bin nicht dafür, daß Kinder geschlagen werden. Ansonsten sollten die Eltern Ihnen schon eine vernünftige Richtung weisen.


mia68
beantwortet von mia68 am 2. August 2009 22:51
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...wer hat dir denn gesagt, dass "antiautoritär" so zeitgemäß sein soll...!?

Das war mal....

http://www.familienhandbuch.de/cmain/fAktuelles/aErziehungsfragen/s_1720.html


Nellina
beantwortet von Nellina am 2. August 2009 22:51
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Weil es die einfachste Form der Erziehung ist. Dann müssen nämlich die Eltern nicht NEIN sagen und dazu stehen.

Kommentar von marsol28 am 2. August 2009 23:13

Eltern, die nicht nein sagen können haben es oft deutlich schwerer!


ziuwari
beantwortet von ziuwari am 2. August 2009 22:50
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unsinnn...es liegt an der erziehung

wer reden kann, ist klar im vorteil


GbThreepwood
beantwortet von GbThreepwood am 2. August 2009 22:50
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ja, es ist wieder modern die kinder anständig zu erziehen, weil man gemerkt hat was aus den drecksgören gewoden ist, die man antiauto erzogen hat..


Gaelenra
beantwortet von Gaelenra am 2. August 2009 22:50
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nicht alle aber die meisten, geb dir da Recht, auc wenn ich jetzt in der Luft zerissen werde


flb89
beantwortet von flb89 am 2. August 2009 22:50
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Willst du die Kinder mit Gewalt erziehen? Dann wirst du dich wundern, was aus denen mal wird! Irgendwann wenn sie älter sind lassen sie den ganzen Frust wieder raus.

Kommentar von Bdce6dfc91f5d13259a6e1b12090ad2dsmallkochstuebchen am 2. August 2009 22:54

eine vernünftige Erziehung hat nichts mit Gewalt zu tun. Man erzieht Kinder mit viel Liebe.


lomita
beantwortet von lomita am 2. August 2009 22:49
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das ist die zeit, leider. uns hat mal ein ar.... voll nicht geschadet, sind deshalb nicht gestört.

Kommentar von Saarland60 am 3. August 2009 00:04

Wer Gewalt gegen Kinder als unschädlich erachetet und propagiert, ist ganz zweifelsfrei gestört.

Kommentar von 0885b09ee7d8215bef02adee06d34a9esmalllomita am 3. August 2009 21:24

danke, aber uns hat es nicht geschadet , sind nicht kriminell geworden, sondern anständige menschen und auch anständige eltern.


Sulla
beantwortet von Sulla am 2. August 2009 22:49
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Eltern wollen cool sein und nicht eine Erziehung geben, wie sie sieerfahren haben ;)

ichd enkme die mischung machts


iLOVEuh
beantwortet von iLOVEuh am 2. August 2009 22:49
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was heißt antiautoritär??

Kommentar von B5ea8ae4ef4a504e8cdb96af16845792smallratznase51 am 2. August 2009 22:50

Ohne Regeln

Kommentar von Saarland60 am 2. August 2009 22:51

Das ist ein völlig falsches Verständnis von "antiautoritär".

Kommentar von 37fd3ad92ac27ba8df2ff05fc2f45f74smallokok123 am 2. August 2009 22:50

weiß ich auch nicht das wird bestimmt die nächste frage sein

^^

goodboy21
beantwortet von goodboy21 am 2. August 2009 22:49
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Ich gebe dir Recht, ich wäre auch für sowas! Grenzen muss man überall setzen!


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