Frage von feminam, 41

Diese Frage erscheint kurios: aber kann eine veränderte Pupillengröße (z.B. größere Pupillen über längere Zeit) ein Anzeichen für eine innere Erkrankung sein?

Antwort
von angy2001, 41

Pupillen reagieren auf Licht. Denn sie steuern, wieviel Licht in dein Auge gelangt. Wird es hell, werden sie kleiner und umgekehrt. Reagieren Pupillen nicht auf Licht, ist es auf jeden Fall ein Anzeichen, dass etwas nicht in Ordnung ist.

Antwort
von momolo13, 22

meistens hat es mit psychopharmaka oder drogen zu tun wenn die pupillen andauernd gross sind.

Antwort
von Auskunft, 21

Erweiterte Pupillen können durchaus auf eine Erkrankung hinweisen:

" Große Pupillen treten aber auch auf Grund von Vergiftungen durch Chloroform, Benzol, Stechapfel oder Pilze auf. Eine weitere mögliche Ursache ist eine Störung des so genannten Kranialnervs, der für die Steuerung der Augenbewegungen verantwortlich ist. Darüber hinaus können hinter erweiterten Pupillen auch ein Gehirnaneurysma, ein Gehirntumor, eine Kopfverletzung oder ein Gehirnödem stecken.

Tritt eine Erweiterung der Pupille nur auf einer Seite auf, so kann dies auf eine Hirnquetschung bzw. Hirnblutung auf Grund einer Schädel-Hirn-Verletzung hinweisen. Des Weiteren kommt es auch bei einer Schädelfraktur, einer inneren Blutung im Kopf bzw. einem Schlaganfall zu großen Pupillen."

http://symptomat.de/Gro%C3%9Fe_Pupillen

Sollten Deine Pupillen über längere Zeit wirklich erweitert sein, solltest Du einen Arzt aufzusuchen und nach der Ursache sehen lassen.

Was hat der Heilpraktiker in seiner "Heilpraxis" Dir denn erzählt (siehe Deine Taggs) ?

Kommentar von feminam ,

Ich hatte Heilpraktiker mit in den Taggs, da diese sich ja ebenfalls mit Symptomen beschäftigen, die auf Krankheiten hinweisen. Z.B Irisdiagnostik...

Ich hatte deine Angaben inzwischen auch im Internet gefunden. Ist aber nicht das dabei, was ich evtl. suche. Trotzdem danke!

Kommentar von Auskunft ,

Was Heilpraktiker als "Irisdiagnose" propagieren, ist ein nicht haltbares Verfahren, das hier beschrieben wird

http://www.aok.de/bundesweit/gesundheit/behandlung-nichtmedikamentoese-und-alter...

mit dem Fazit:

" Die theoretischen Grundlagen der Irisdiagnose widersprechen den Erkenntnissen der modernen Medizin.

Die Irisdiagnose ist mittlerweile wissenschaftlich widerlegt. Das Erkennen von Krankheiten erfordert in der Regel mehr als einen bloßen Blick ins Auge. Vertrauen Sie daher auf die Diagnose eines gewissenhaften Therapeuten, dem dazu eine Fülle von wissenschaftlich erprobten Untersuchungstechniken zur Verfügung steht. Die ärztliche Diagnose ist fester Bestandteil der Leistungen der AOK – Ihrer Gesundheitskasse.

Die Kosten einer Irisdiagnose werden dagegen nicht übernommen, da das Verfahren keine Rückschlüsse auf Krankheiten erlaubt und gefährliche Krankheiten übersehen werden können. Hier verfährt die AOK nach dem Grundsatz, die Gemeinschaft der Versicherten nicht mit den Kosten für ein Verfahren zu belasten, das nachweislich keine Aussagen über den Gesundheitszustand zulässt."

Ich hoffe, ich konnte dich mit diesen Angaben vor einem nutzlosen Diagnoseverafhren bewahren.

Alles Gute!

Kommentar von feminam ,

Meine Haltung ist auch nicht, dass eine Irisdiagnose irgendeine andere Diagnose ersetzen könnte. Aber wie so vieles im Leben: es ergänzt sich. Würden wir den Menschen ganzheitlich betrachten, täten wir diesem einen großen Gefallen, auch in gesundheitlicher Hinsicht. 

PS. Bei mir funzt das übrigens mit der Irisdiagnose :)

Kommentar von Auskunft ,

Und schon bist Du in die Falle getappt...

Antwort
von Nunuhueper, 19

Nein.

Bei vielen Menschen tritt dieses Phänomen auf.

Bei einem Sympatikotonus sind beide Pupillen erweitert. Das geschieht unwillkürlich durch das vegetative Nervensystem. Ein harmloser Befund.

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