Dies ist ein Kommentar was mich zum nachdenken bringt?

... komplette Frage anzeigen

10 Antworten

die Kirche hattte sich schon immer, also von Anbeginn auf die Seite der Herrrschenden gestellt, sofern diese sie nicht verfolgten. Gerade bei der protestantischen Kirche gab es viele Geistlichje, die dem Hitler-Faschismus wohlwollend gegenüberstanden. Auch die kath. Kirche hatte im Grunde genommen an den Nazis nix einzuwenden, sahen es wohlwollend, als sie im Krieg Kriegsgefangene zugeteilt bekamen. Deren Arbeitskraft beuteten sie erbarmungslos aus.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von voayager
07.12.2015, 00:56

danke für den Stern

0

Das Christentum hat sich nicht gegen Hitler aufgelehnt  ...  Das Christentum hätte also seiner Meinung nach eingreifen müssen. Hat dies aber nicht getan. Somit glauben Christen eigentlich die Vergebung Gottes durch die Kreuzigung, aber lassen trotzdem Massenweise Menschen töten, ... Ich lese daraus eine Kritik an der Doppelmoral der Christlichen Kirche.

Ist die oben auszugsweise zitierte Invektive gegen das Christentum nur Dummheit und Unwissenheit oder eine bewusste Provokation - oder alles zusammen?

1. "Das Christentum" ist nicht identisch mit den christlichen Kirchen als Institutionen!

2. Es gab zahlreiche Christen, die Bedrängten und Verfolgten, u. a. Juden, Hilfe und Unterschlupf gewährt haben.

3. Die industrielle Massenvernichtung von Menschen durch Deutschland war den meisten Christen überhaupt nicht bekannt!

4. Die Feinde des verbrecherischen Naziregimes waren überwiegend Christen! Muslime haben nur wenig bis nichts dazu beigetragen, die Nazis zu besiegen. Und heute, ganz aktuell, zeigen viele Muslime, dass sie aus weltgeschichtlicher Vergangenheit nichts lernen wollen und lassen es bis auf wenige Ausnahmen zu, dass der sog. IS ein verbrecherisches, religiös fanatisiertes Unrechtsregime aufrichtet und sich barbarisch gegen unschuldige Menschen und Kultur jedweder Religion versündigt!

MfG

Arnold

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Alanbar33
06.12.2015, 05:47

Ihr weicht immer der Frage aus , IS ist ein anderes Thema !

Anscheinend juckt es bei dir , so antwortet man wenn man die Wahrheit nicht vertragen kann !

0
Kommentar von Alanbar33
06.12.2015, 05:49

Die meisten Christen wussten nicht was da abgegangen ist , komm erzähl das mal der Zahnfee vielleicht glaubt dir ja die Fee

0

Dass das Christentum sich nicht gegen den Nationalsoziaismus aufgelehnt hat ist schlicht und einfach nicht wahr. 

Natürlich hätte der Widerstand massiver sein sollen. Aber die unheilvollle Kombination von Gehorsam gegenüber den Staat, Ablehnung von politisch Linken, Antisemitismus und Feigheit haben es verhindert.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Alanbar33
07.12.2015, 20:00

Alle waren deutsche und in Deutschland ermordet ?? Hab mir die Liste angeschaut

0
Kommentar von Eselspur
07.12.2015, 20:08

Maximilian Kolbe war beispielsweise Pole. Warum ist das jetzt wichtig?

0

Was hätte die Kirche gegen einen verrückten und seine Armee tun sollen/können. Und somit haben sie halt nicht eingegriffen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von dataways
08.02.2016, 23:23

Die evangelische Kirche war damals von Nazis durchsetzt, doch die katholische Kirche im deutschen Reich hätte offener gegen die NS-Herrschaft opponieren können, als sie es ohnehin schon getan hat. Aber damit hätte sie sich gegen Hitlers heimlichen Verbündeten Franco stellen müssen, der ihnen in Spanien den Hintern gerettet hat. In Italien hatte sich der Vatikan mit Hitlers Verbündeten Mussolini im Klerikalfaschismus arrangiert.

0

Schau mal genauer hin. Die Doppelmoral besteht in fast allen was die Kirche tut. ZB. Keine Abtreibung auch wenn es das Leben eines Mädchens zerstört. Keine Kondome um sich vor Aids zu schützen und dann deswegen zu sterben. Usw.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Rubi435
05.12.2015, 10:24

Das stimmt. Die katholische Kirche widerspricht sich in vielem was sie tut.

Wieso niemand damals eingegriffen hat, ist schwer zu sagen. Es herrschte Angst davor, seine Meinung öffentlich kund zu tun, etc. Um sich wirklich sicher zu sein, müsste man aber jemanden fragen, der zu dieser Zeit gelebt hat.

0
Kommentar von FooBar1
05.12.2015, 10:25

Das kann schwierig sein. Aber frag doch jetzt mal jemanden warum sie nichts für Opfer von Vergewaltigungen tut und Leute lieber an Aids sterben lässt als sich von ihren verstaubten Ansichten ablässt. Einstampfen sollte man den ganzen Verein

1
Kommentar von FooBar1
05.12.2015, 11:04

Tradition ist ein Zustand. Keine Rechtfertigung für irgendwas. In Saudi-Arabien ist steinigen auch Tradition. Hier war es die Hexen Verbrennung auch mal. Das ist keine Ausrede.

1
Kommentar von FooBar1
06.12.2015, 10:20

Das ist vernünftig. Aber wieviele Chancen gibst du jemanden sich zu ändern? Wieviel Zeit hatten sie? Wieviel Zeit willst du noch geben eh Konsequenzen gezogen werden

1

Diese Frage kann absolut wahrscheinlich nur jemand beantworten, welcher die Zeit des Nationalsozialismus, dieser absolut brutalen und gnadenlosen Diktatur erlebt hat.

Angefangen hat es mit dem Versprechen und der Hoffnung auf bessere Zeiten des deutschen Volkes. - Erst einmal an der Macht hat dieses System der NSDAP alle ernsthaften Widersacher rigoros beseitigt. - Als junger Mensch, nur im Wohlstand und in einem Rechtsstaat aufgewachsen, kann man sich das kaum mehr vorstellen.  

Deshalb war es wohl rein menschliche Schwäche warum, die christlichen Kirchen voran, aber auch die allermeisten Menschen sich aus Angst vor den Folgen eines Protestes zurückgehalten und "weggeduckt" haben.

Diejenigen, welche es dennoch versucht haben, haben mehrheitlich mit ihrem eigenen Leben dafür bezahlt.  Ich erwähne in diesem Zusammenhang nur mal den Namen "Dietrich Bonhoeffer". Doch die Masse ist nicht so stark und eher egoistisch. 

Mach' dir mal ansatzweise Gedanken, wie du dich in einen vergleichbaren System verhalten würdest, bevor du versuchst andere, welche vor dir gelebt haben, zu verurteilen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Gugu77
05.12.2015, 12:48

Ja, es steht uns nicht zu, das zu beurteilen und wir können es auch nicht. Es gab vielfältige Gründe . Ich selbst habe mich auch öfter gefragt, ob ich den gleichen Mumm gehabt hätte, wie die Geschwister Scholl z.B.

Man darf auch nicht vergessen, wie gut die Erziehungsmaschinerie gearbeitet hat. BDM und HJ haben so einigen das Hirn gewaschen...

3

Weil es eine Diktatur war und jeder verfolgt wurde, der gegen das Regime war. Außerdem waren Politik und Religion schon lange davor getrennt. Es gab schon viele Jahre davor,  den Kanzelparagrafen, wonach kein Geistlicher sich politisch äußern oder ein politisches Amt bekleiden durfte, der dann auch angewandt wurde. Erst lange nach dem Krieg wurde der außer Kraft gesetzt. Insgesamt landeten etwa 5000 Geistliche im KZ. Da du Muslim bist, zu deiner Info. Es war auch ein muslimischer Iman darunter.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

So wie wir Dich und Deine Kommentare kennen, geht es Dir nur darum, das Christentum abzuwerten und damit unterschwellig den Islam aufzuwerten. Du kannst dazu gerne die 70 Jahre alten Kamellen aufwärmen, aber wir leben heute im Hier und Jetzt. Und es geschieht heute, daß Islamisten in Syrien und Irak Andersdenkenden den Kopf mit kleinen Messerchen abschneiden. Es geschieht heute, daß Homosexuelle in Saudi-Arabien und Iran hingerichtet werden. Es geschieht heute, daß Frauen im Islam unterdrückt, daß Homosexuelle angegriffen und Nicht-Muslime als Vieh oder als geringer betrachtet werden. Es geschieht hier und heute, daß der Islam nicht mit dem Grundgesetz vereinbar ist.

Und wenn Du Dich berechtigterweise über den Holocaust aufregst, dann vergiß bitte nicht, daß es heute vor allem Muslime sind, die die Juden attackieren. Es wäre verlogen und scheinheilig, wenn Du das ausblendest.

Zur Frage: der Holocaust geschah nicht im Altreich sondern in Polen und der SU. Und er geschah in erster Linie an den osteuropäischen Juden. In Deutschland lebten im Jahre 1933 nur 500.000 Juden - also weniger als ein Prozent. (Zum Vergleich: Im Jahre 2014 hatten in Deutschland 20,3 % der Bevölkerung einen Migrationshintergrund.) Die wenigsten Deutschen hatten also direkten Kontakt zur jüdischen Bevölkerung.

Die Vernichtungslager wurden zudem geheim gehalten. Der Genozid geschah also nicht unter den Augen der Bevölkerung, man erfuhr davon auch nicht über's Internet sondern nur durch Gerüchte und Mund-zu-Mund-Propaganda. Naturgemäß waren diese Gerüchte 1941 noch wesentlich seltener als 1945.

Natürlich gab es auch Christen, die vom Holocaust erfuhren und etwas dagegen unternahmen. Wie erging es diesen Leuten? Sophie Scholl z.B. wurde im Alter von 21 Jahren geköpft, weil sie Flugblätter verteilte.

Die wenigsten Christen werden scharf darauf gewesen sein, selbst im KZ oder unter dem Fallbeil zu landen. Aber vielleicht wärst Du ja damals viel mutiger gewesen. Du als Moslem hättest Dich sicher für Deine jüdischen Freunde köpfen lassen, nicht wahr?

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Alanbar33
05.12.2015, 18:08

Das war nicht die Frage aber nicht schlimm , Unterdrückung der Frauen ist nicht wahr weil es so nicht ist !

Ich tue nur im Prinzip das gleiche was die hier auch machen , fragen stellen und provozieren, da sieht wieder eindeutig das ihr das dürft und wir Muslime nicht !

Nicht wir haben 6 Millionen Vernichtet sondern das wart ihr mit dem Christentum und eure liebe zum morden , also verdreh hier nicht die Tatsachen !

Israel ist ein besetzter Staat das weiß mittlerweile jedes Kind !

0

Warum haben die nichts getan? Aus Angst? Gleichgültigkeit? Überzeugung? Um Schlimmeres zu verhindern? Eine Mischung daraus? Jeder wird seine eigenen Gründe gehabt haben. Verständliche und weniger Verständliche.

Außerdem darf man nicht vergessen, dass die evangelische Kirche damals sehr obrigkeitshörig war. Schließlich war früher der Kaiser das Oberhaupt der Kirche und das war noch in den Köpfen drin. Und die Katholiken haben sich mit dem Konkordat kaufen lassen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Die Aussage, dass "die Christen" nicht geholfen haben, stimmt so nicht.

Es gab durchaus sehr viele gläubige Menschen, die unter Einsatz ihres Lebens Juden versteckt oder aus dem Land geschmuggelt haben.

Die Kirchen haben sich in der Zeit nicht mit Ruhm bekleckert - das stimmt in vielen Fällen. Aber das hat eben nichts mit dem einzelnen Christen zu tun.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung