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DIENSTZEUGNIS: Wieso darf der Arbeitsgeber nichts schlechtes über einen Mitarbeiter schreiben?

gefragt von julia0017julia0017 am 15.05.2008 um 20:12 Uhr

Und was wenn er es doch tut. Was für eine Strafe bekommt er?

Hat wer schon mal ein schlechtes Dienstzeugnis bekommen? Wenn ja was habt ihr dann gemacht?


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Thyra
beantwortet von Thyra am 15. Mai 2008 20:13
4x
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Er darf schlecht Dinge über dich schreiben, aber nur nett verpackt!

Kommentar von 002b90f5d0a42ed1cc16e36d4de98626smallregideur am 15. Mai 2008 20:28

Oder wie es in einem Arbeitszeugnis eines Metzgers stand, der wegen Diebstahls gekündigt wurde….“Er wahr ehrlich bis auf die Knochen….“

Kommentar von 1e984dbe12c8a779526c498701b8bc73smallKnowledge am 15. Mai 2008 20:47

Ich habe gerade eine Formulierung im Kopf: "Er bemühte sich im Rahmen seiner Möglichkeiten, den ihm gestellten Anforderungen gerecht zu werden.."...ggg.

Kommentar von 002b90f5d0a42ed1cc16e36d4de98626smallregideur am 17. Mai 2008 13:21

....und zwischen den Zeilen ist dann ein vergeblich zu lesen.

Kommentar von Simple_avatar10smallFotografin am 17. Mai 2008 13:13

Witzig


pippi60
beantwortet von pippi60 am 15. Mai 2008 20:20
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Weil er Dir mit einem schlechten Zeugnis die Zukunft verbauen würde. Zu was aber der Zeugniscode gut ist, weiß ich auch nicht. Ich habe mal jemanden ein Zeugnis zu lesen gegeben. Der fand es super und konnte nichts negatives lesen. Tatsächlich stand drinnen, das er stinkendfaul war, ein großes Maul hatte und wie ein Rabe geklaut hat. Dem sind bald die Augen aus dem Kopf gefallen!


regideur
beantwortet von regideur am 15. Mai 2008 20:17
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Ein Arbeitszeugnis (wie es in Deutschland heißt) muss Wahrheitsgemäß und wohlwollend sein. Es soll den Arbeitnehmer nicht bei der neuen Stellensuche hinderlich sein. Wenn ein Arbeitszeugnis nicht so geschrieben wird kann es bis zum Arbeitsgericht gehen.


DerTroll
beantwortet von DerTroll am 15. Mai 2008 20:19
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Er darf schlechtes schreiben, aber es muß wohlwollend sein.


karandasch
beantwortet von karandasch am 15. Mai 2008 20:17
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er darf schon. die wissen untereinander, was welche formulierung bedeutet. sie machen das so, wie es thyra schreibt. beispiel: er war kontaktfreudig. heißt: er hat viel während der arbeit mit kollegen gequatscht.


Ostrichfan
beantwortet von Ostrichfan am 15. Mai 2008 20:29
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Er darf nichts schlechtes schreiben. Ist aber auch nicht nötig. Wenn ich etwas wissen will greife ich zum Telefon.


Fotografin
beantwortet von Fotografin am 15. Mai 2008 20:39
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Schon die Worte: sehr, außergewöhnlich, stets wegzulassen, kann schon ein schlechts Zeugnis sein, ohne das man es bemerkt. ...ist mit seinen Vorgesetzten gut zurechtgekommen heißt...er ist ein Mitläufer, der sich gut anpaßt. Durch seine Geselligkeit trug er zur Verbesserung des Betiebsklimas bei heißt...er ist Alkoholiker. Für die Belange der Belegschaft bewies er Einfühlungsvermögen heißt...sucht Sexkontakt bei Betriebsangehörigen. Er setzt sich sehr für die Belange seiner Kollegen ein heißt...Gewerkschaftler. Und man kann es noch so weiterführen. Übertrieben positiv geschriebenes Zeugnis unbedingt jemand zeigen. Diese Formulierungen haben sich ja inzwischen herumgesprochen. Und dann gibt es auch noch Striche und andere Zeichen, die Arbeitgeber kennen das.


RBMannheim
beantwortet von RBMannheim am 15. Mai 2008 20:42
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Wenn man ein Zeugnis richtig lesen kann, kann man da u.U. mehr rauslesen als wenn man deutliche Worte finden würde! Die Gefahr besteht darin, dass ein weniger erfahrener Zeugnisschreiber wohlwollende Formulierungen verwendet, die allgemein als negativ verstanden werden!


bitmap
beantwortet von bitmap am 15. Mai 2008 20:17
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Weil der AG damit die weitere Karriere des AN behindert. Urteile zum Thema Arbeitszeugnis gibts genug. google einfach mal danach.


vollimleben
beantwortet von vollimleben am 15. Mai 2008 20:17
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Was für eine Frage!Wer nimmt dich denn mit einem schlechten Zeugnis,außerdem kann sich der "Neue"Arbeitgeber selbst ein Bild machen ohne voreingenommen zu sein!Was Thyra schreibt,ist aber auch 100% richtig


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