Dienstplan ist gesechstelt, mit Wendezeiten von 8 Minuten. Jetzt kann die Wendezeit nicht eingehalten werden durch Stau. Wie ist jetzt die Regelung?

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5 Antworten

Hallo,

ich weiß nicht ob dir das hilft.

Im Prinzip lässt sich sagen das diese Wendezeiten als Fahrtunterbrechung angesehn wird! Wird diese nicht eingehalten hat er keine Pause. Insgesamt muss diese ein sechstel der Lenkzeit entsrechen.

Ich hab dor nochnmal die Quelle dazugepackt

FPersV Paragraph 1 Abs. 3 Nr.2

Beträgt der durchschnittliche Haltestellenabstand nicht mehr als drei Kilometer, sind als Fahrtunterbrechungen auch Arbeitsunterbrechungen ausreichend, soweit diese nach den Dienst- und Fahrplänen in der Arbeitsschicht enthalten sind (z. B. Wendezeiten). Voraussetzung hierfür ist, dass die Gesamtdauer der Arbeitsunterbrechungen mindestens ein Sechstel der vorgesehenen Lenkzeit beträgt. Nach einer ununterbrochenen Lenkzeit von viereinhalb Stunden ist eine Fahrtunterbrechung von mindestens 45 Minuten erforderlich. Arbeitsunterbrechungen unter zehn Minuten werden bei der Berechnung der Gesamtdauer nicht berücksichtigt. Durch Tarifvertrag kann vereinbart werden, dass Arbeitsunterbrechungen von mindestens acht Minuten berücksichtigt werden können, wenn ein Ausgleich vorgesehen ist, der die ausreichende Erholung des Fahrers erwarten lässt. Für Fahrer, die nicht in einem Arbeitsverhältnis stehen, kann die nach Landesrecht zuständige Behörde entsprechende Abweichungen bewilligen.

Ich hoffe das war das was du meinst.

Gruß
Andre

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Kommentar von claushilbig
09.10.2016, 05:23

Da die Wendezeiten bisher 8 Minuten betrugen, konnten sie sowieso nicht als Pausen angerechnet werden.

Dann macht es auch nichts aus, wenn diese Fahrtunterbrechungen noch weiter verkürzt werden oder gar ganz wegfallen.

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Da die Wendezeiten bisher nur 8 Minuten betrugen, konnten sie sowieso nicht als Pausen angerechnet werden.

D. h. die Zeit wird so oder so bezahlt, und die gesetzlich notwendigen Pausen müssen sowieso anderswo im Dienstplan stehen.

Dann macht es auch nichts aus, wenn diese Fahrtunterbrechungen noch weiter verkürzt werden oder gar ganz wegfallen.

D. h., die Folgefahrt kann ohne Rücksicht auf irgendwelche Pausen zur planmäßigen Zeit beginnen.

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Witz komm raus. Ich bin die Schichtleitung und wollte mich da vergewissern.

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... schaue in Deinen Vertrag oder frage die Schichtleitung oder die Kollegen, denn es sind ja alle betroffen. TiPP:

Wird nicht bezahlt, bei Dienstende anhalten und nach Haus gehen. Ein Platz für den Bus wirst Du bestimmt finden.

Macht dier Triebwagenführer ja auch und dann kommt eine Durchsage: Weil die Türen klemmen können wird leider nicht ausfahren.

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Das hängt stark vom Einzelfall ab. Grundsätzlich ist es Sache des Arbeitnehmers punktlich zu erscheinen. Zu spät kommen stellt einen Pflichtverletzung dar und rechtfertigt eine Abmahnung. Eine Außnahme wäre höhere Gewalt.

Ein Stau kann in Außnahmefällen Gewalt sein. Es hängt davon ab, inwieweit der Stau vorhersehbar und damit einplanbar war. Eine gewisse Sicherheit muß hierbei natürlich immer mit eingeplant werden.

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