Frage von TobiasMck, 67

Die VBL fordert Kranken u. Pflegevers.beträge rückwirken, da sie davon ausgegangen sind, dass ich Privat versichert bin, was falsch ist. Muss ich das zahlen?

Hallo, ich habe ein Schreiben der VBL bekommen, wo drin steht, dass ich über 5000€ rückwirkend zahlen muss. Nach Nachfrage bei meiner gesetzlichen Krankenkasse und bei der VBL wurde mir mitgeteilt, dass die VBL davon ausgegangen ist, dass ich privat versichert bin. Dies ist aber nicht korrekt. Ich bin seid 1960 bei der Techniker Krankenkasse versichert. 2002 bin ich in Rente gegangen und bekomme eine Betriebsrente. Die VBL hat die Kranken- u. Pflegevers.Beiträge nicht abgeführt. Jetzt fordert diese das Geld von mir. Muss ich das zahlen? Es handelt sich ja um keinen Fehler meinerseits... Gibt es eine Verjährung?

Vielen Dank im Voraus!

Antwort
von sassenach4u, 23

Sie müssen nicht an die VBL zahlen sondern an ihre Krankenkasse, der Bescheid sollte von dort kommen. Wenn nicht, wenden sie sich mit dem Schreiben an die TK zur Klärung.

Antwort
von Kunterbunt23, 31

Ich bin der Meinung, dass hier die Verjährung von 4 Jahren greift. Nur wenn Du mutwillig und bewusst Fehlangaben getätigt hättest, würde diese Verjährung nicht gelten. Somit kann die VBL nur ab dem 01.01.2012 die Beiträge von Dir fordern.

Auch wenn Du den Fehler nicht verschuldet hast, muss der Fehler korrigiert werden.

So könntest Du vorgehen: Gegen den Bescheid der VBL, dass bereits ab 2002 rückwirkend Beiträge von der Betriebsrente einzubehalten wären, schriftlich Widerspruch einlegen und einen korrigierten Bescheid ab 2012 fordern. Eventuell mit Rechtsbeistand, aber nicht zwingend erforderlich.

Die Beiträge ab 2012 sind dann aber tatsächlich zu zahlen. Da könnte man aber um Ratenzahlung bitten, da auch das eine große Summe sein könnte.

Egal wer den Fehler verursacht hat, innerhalb der vierjährigen Verjährungsfrist muss eine Korrektur erfolgen.

Antwort
von tatsachenindex, 49

Zuerst einmal müssen Sie nicht zahlen, bis diese Angelegenheit geklärt ist.

Natürlich sind Sie in der sogenannten Beweispflicht und müssen sich dahingehend als kooperativ erweisen, bevor Ihnen Nachteile entstehen.

Falls Sie jedoch nicht alleine mit diesem Sachverhalt zurechtkommen, würde ich an Ihrer Stelle einen Rechtsbeistand zur Hilfe nehmen.

Warten Sie bitte nicht so lange; werden Sie aktiv.

Viel Glück bei Ihrer Aufklärung und positiven Lösung. 

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