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Da muss man durch. Von Norden, von Piefkeland her, frisst man sich durch eine Unzahl langer, finsterer Hochgebirgstunnel, bis sich die hochgradig wohllebige Region der Südweststeiermark auftut. Wenn sie geschafft sind, die ganzen irritierenden Pyhrntal-, Gleinalm-, Plabutsch-Röhren, wird man mit dem Gefühl belohnt, in einer Art freundlich besonnter Gegenwelt gelandet zu sein, »auf der anderen Seite« des grauen Alltags. Das Steirische Weinland ist ein kleines Arkadien, eine landschaftliche und kulinarische Premiumecke in Österreichs größtem Bundesland, gesegnet mit einer Gaumenkultur, die Schlürfer- und Schlemmernaturen fast schon überfordert in ihrer Reichhaltigkeit. Durch dieses kleinräumige südweststeirische Kuppenland, das zum Glück noch nicht in Toskanafraktionsstärke überrollt wird, kraucht man schön individualistisch und im Schneckentempo, am angenehmsten unter der Woche, wenn auch die Großstadt-Grazer fernbleiben – und am allerschönsten im Schilcherland, benannt nach dem sonderbarsten Tropfen dieser Weinbauzonen.











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@Eastside: Darf man deine Äußerung noch als neutral einstufen;-)
@arnulf33:
ja neutral, weil ich eine geborene Wienerin bin, die in Niederösterreich lebt, ein paar Wurzeln nach Kärnten hat und schon öfters in der Steiermark und auch in Kärtnen Urlaub gemacht hat.
Fazit: "genauso attraktiv, aber weniger überlaufen und günstiger" - du hast es auf den Punkt gebracht! ;-))