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Die Stadt hat kein Geld mehr für Springbrunnen. Gibt es Solarbrunnen?

gefragt von NaturmedizinerNaturmediziner am 27.11.2007 um 0:55 Uhr

Hallo,

da die Städte und Gemeinden ja immer öfter Haushaltssperren haben die wohl meist nie mehr aufgehoben werden (z.B. Hamburg schon seit 15 Jahren durchgehend), wäre es nicht mal an der Zeit über alternative Energien nachzudenken? Die Brunnen in Hamburg werden alle ausnahmslos durch Spenden finanziert. Würden sich keine Sponsoren finden, würden alle Brunnen jeden Sommer trocken bleiben. Am teuersten ist wohl die Alsterfontäne. 30.000 Euro Stromkosten was ich gehört habe... Aber nichtmal die kleinen Brunnen die pro Jahr nur 1.000 Euro an Stromkosten verschlingen kann die Stadt sich leisten. Wie sieht das denn aus, wenn im Sommer alle Brunnen a


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anonym
beantwortet von Bruno am 27. November 2007 01:13
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Gibt es anscheinend,Infos zu solarbrunnen bei energieportal24Tipps und kostenlose Infos zu solarbrunnen finden Sie kostenlos im Diskussionforum von energieportal24 -> HIER KLICKEN >>> ... www.energieportal24.de/solarbrunnen/qry_solarbrunnen.htm


Luise
beantwortet von Luise am 27. November 2007 01:13
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Klar gibt es Solarpumpen, aber die Leistung für Fontänen müsste schon recht hoch sein. Lieber in den Flüss eine kleine Turbine hängen, dafür braucht man aber das Wasserrecht. In Österreich wird das viel gemacht.


boriswulff
beantwortet von boriswulff am 27. November 2007 01:25
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Wenn das wirklich 30.000 Euro im Jahr sind wären das 3,42 Euro in der Stunde.

Wenn man davon ausgeht das ne KWh etwa 0,2 Euro kostet wären das 17.000 W die die Fontaine verbraucht.

Und dann such mal die Solarpanel die mal eben 17.000 W erzeugen können und schau mal was die kosten.

Kommentar von F61069d1563c93579d711465a7fac6e6smallLuise am 27. November 2007 01:38

30.000 € kann kein richtiger Wert sein, kann ich mir nicht vorstellen. Wahrscheinlich Kosten sämtlicher Brunnen zusammen, Strom, Wasser und Wartung.

Kommentar von D7b4e78b0406fcf2527c4379d6965c8fsmallboriswulff am 27. November 2007 01:44

Vielleicht sind 30.000 noch zu wenig:

Die Fontäne fand bei der Bevölkerung anfangs keinen großen Beifall, da die Binnenalster immer das "schlichte Wahrzeichen Hamburgs" war. Mit der Zeit wurde die Fontäne aber Teil dieses Wahrzeichen und ist aus dem Anblick der Innenstadt Hamburgs über die Alster nicht mehr wegzudenken. Die jährlichen Kosten von 40.000 bis 65.000 Euro übernimmt inzwischen die Hapag-Lloyd AG, die ihren Hauptsitz ebenfalls an der Binnenalster hat.

(c) http://de.wikipedia.org/wiki/Alsterfontaine

Kommentar von F61069d1563c93579d711465a7fac6e6smallLuise am 27. November 2007 01:54

Ist ja brutal viel. Gut, dass mir das Teil nicht gehört.

Kommentar von 86c61d2597857a96ae3a6048b5e7c5a7small Sender am 27. November 2007 04:22

Wenn die Brunnen nachts auch noch beleuchtet werden sollen, dann wird eine 20W - Halogenlampe dafür wohl nicht ausreichen. Zudem muss das Wasser ja ständig gefiltert werden und der Brunnenboden im Idealfall täglich gereinigt. Ab und an wird auch das Wasser ausgetauscht werden müssen. Immer nur Chlor nachschütten ist ja nicht ausreichend.

Kommentar von 3121eb6902f0eee4bb88e82e0c87d472smallNaturmediziner am 27. November 2007 17:53

Man darf natürlich nicht vergessen, dass die Fontäne 60 Meter hoch sprüht! Da braucht man schon einige Watt an Strom. Aber es gibt ja auch Brunnen die weitaus kleiner sind und "nur" 1.000-2.000 Euro pro Jahr an Strom kosten. Und selbst das ist der Stadt zu teuer. In Neugraben (Stadtteil von Hamburg) war der Brunnen 7 Jahre lang außer Betrieb, bis er schliesslich abgerissen wurde (das nennt die Gemeinde Stadtverschönerung!). Die jährlichen Kosten von 2.000 MARK (also ca. 1000 Euro) hat die Stadt wegen Haushaltssperre nicht bezahlt und es fanden sich auch keine Sponsoren. Ganz abgesehen davon, dass man auch keinen Spendenaufruf machte... Was die Reinigung betrifft, werden dafür jetzt sogenannte "Paten" gefunden, meist Schulklassen die sich dann um die Pflege ehrenamtlich kümmern. Aber normal wird so ein Brunnen nicht so oft gereinigt. 1x im Jahr müssen die Pumpen meist zur Wartung. Die jährlichen Kosten von damals 2000 DM beinhalteten aber auch die Wartungskosten. Wie schaut das denn aus, wenn im Hochsommer die schönen Brunnen aus sind und statt dessen als Mülleimer benutzt wird und unter den Steinen hausten natürlich auch genug Ratten... Kein Wunder, wenn da niemand sauber macht.




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