gutefrage.net, die Ratgeber Community
Login   |  Registrieren   |  Forum |  Richtlinien & FAQ

Die Schöpfungstheorie am Pranger

gefragt von flippermoxe am 26.03.2009 um 1:23 Uhr

Wir, die Menschheit - 6 Milliarden unbedeutende Wesen auf einem unbedeutenden Planeten in einem kleinen unbedeutenden Sonnensystem am Rande einer unbedeutenden beliebigen Galaxie, einer unter Milliarden anderen in diesem Universum - erreichten im Laufe unserer Evolution vor einigen tausend Jahren ein Intelligenzstadium, das uns ermöglichte, über den Sinn des Lebens und die Zusammenhänge der Natur und des Universums nachzudenken. Wie können wir uns im Bewusstsein des zeitlich und räumlich unbegreiflich großen und vor mehr als 15 Milliarden Jahren entstandenen Universums anmaßen, zu behaupten, dies alles sei Teil der Schöpfung Gottes? Kann man mit diesem Wissen ernsthaft glauben, "Gott", eine menschliche Erfindung, habe all dies erschaffen? "Gott" ist doch nichts weiter als eine Versinnbildlichung, die in irdischen menschlichen Köpfen in Zeiten von mangelnder Aufklärung, Angst und Unwissen entstanden ist. Wie kann behauptet werden, die "Schöpfung" der Welt und des Universums mit all seinen Gesetzen muss von "Gott" explizit geplant worden sein? Es ist doch vielmehr so, dass die Menschheit erst mit Erreichen einer gewissen Intelligenz über ein "Warum" nachdenken konnte. Es kann somit keinen Einfluss irgend eines vom Menschen erdachten "Gottes" auf das Universum geben, denn das Universum existierte zu diesem Zeitpunkt bereits seit 15 Milliarden Jahren. Was für eine Anmaßung!

Support
Kommentar zur Frage vom Support

Liebe/r flippermoxe,

gutefrage.net ist eine Ratgeberplattform. Mit deiner Frage suchst du keinen Rat, sondern die Diskussion mit der Community und die gehört bitte ins Forum unter http://www.gutefrage.net/forum.

Schöne Grüße

Paula vom gutefrage.net-Support

Frage beantworten

Hier finden Sie weitere Fragen zu den Themen:

Gott x 822 Universum x 366 Schöpfung x 61

holodeck
beantwortet von holodeck am 26. März 2009 12:58
5x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

.
Was hat die Evolutionstheorie mit der Schöpfung zu tun? Das eine beschreibt eine Entwicklung, das andere einen vermeintlichen Ursprung.
.
Ich betrachte es viel eher als Anmaßung, aufbauend auf unserem ausgesprochen marginalen Wissenstand über dieses Universum davon zu sprechen, diese Frage nach einem Schöpfer, oder auch einem schöpferischen Prinzip von mir aus, sei nunmehr eindeutig beantwortet.
.
Das Allerbeste, was sowohl ein Gläubiger als auch ein Atheist - eine allegorisches Bibelverständnis vorausgesetzt - behaupten können, wäre: wir wissen es nicht!
.
Ganz abgesehen davon, dass sich eben jener angeblich "phantasierte" Schöpfer nicht im Reagenzglas eines unablässig urteilenden und bewertenden Verstandes wird extrahieren lassen können. Hierzu folgende kleine Anekdote:
.
Einst ließ sich ein bekannter Chemiker in ein Wortgefecht mit Sri Yukteswar ein. Er wollte die Existenz Gottes nicht zugeben, weil die Wissenschaft noch kein Mittel gefunden hatte, Ihn zu beweisen.
.
„Es ist Euch also unbegreiflicherweise nicht gelungen, die Allmacht in Euren Reagenzgläsern zu isolieren“, sagte der Meister mit unbewegtem Blick. „Ich schlage Euch ein anderes Experiment vor: Beobachtet einmal 24 Stunden lang ununterbrochen Eure Gedanken. Dann werdet Ihr Euch nicht mehr über Gottes Abwesenheit wundern.“
Paramahamsa Yogananda - Autobiographie eines Yogis
.
Und Psalm 46,1 sagt exakt dasselbe mit den Worten:
.
Seid stille und erkennet, daß ich GOTT bin.
.

Kommentar von 4027a555dc153c8dae540489bd3e6e99smallprimavera45 am 26. März 2009 20:03

schöne Ausführung holo, bin erstaunt und wirklich beeindruckt.

.

(kenn das gleichnis zwar ein wenig anders, aber es sagt das gleiche aus)

Kommentar von 36ea780fa5d85085cafc9a9842944636smallholodeck am 27. März 2009 10:46

Lieber prima ... ich danke für Zustimmung und das Lob. Das freut mich natürlich, wenn Du es nachvollziehen kannst und es Dir stimmig erscheint. Ich habe jedoch einen Ruf zu verlieren ... wenn mein hochgeschätzter Freund Soli Deinen Kommentar liest, was mach ich dann ;-)))
.
Also, bevor das an dieser Stelle in ein vorschnelles vermeintliches Friede, Freude Eierkuchen ausartet auf unseren metaphysischen Ebenen ... das genau ist ein Beispiel dafür, wovon ich immer rede: die Essenz der Heiligen Schriften ist dieselbe. Ob nun Hindu, Jude, Moslem oder Christ. Gott hat sich seinen Völkern zu unterschiedlichen Zeiten in unterschiedlicher Form offenbart. Auch denen auf der Rückseite unserer Erdhälfte.
.
Und so sie denn die Essenz ihrer jeweiligen Heiligen Schriften verstehen und leben, werden sie auch dann in das "Himmelreich eintreten", wenn sie nicht an Jesus als Erlöser glauben.
.
Auf der weltlichen Ebene habe ich aber gar nichts gegen Friede, Freude Eierkuchen - ganz im Gegenteil. Ich mag Dich auch ;-))

Kommentar von B0d48447618dd6be70621f3160723881small0utlaw am 30. März 2009 14:21

Gott sei Dank - die einzig korrekte Antwort hier, danke!


primavera45
beantwortet von primavera45 am 26. März 2009 08:59
4x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

>>>anmaßen, zu behaupten, dies alles sei Teil der Schöpfung Gottes?<<< . . . . . . ; sprach die Cappuccino Tasse zum TÖPFER

.

Lieber frippermoxe, WIE KÖNNEN WIR UNS ANMAßEN, dies ALLES sei NICHT Teil der Schöpfung GOTTES?.

.

Ach ja, . . .was für ein toller Zufall DU,ich,wir, . . ja, die ganze Welt doch ist . . . . . .

.

hey, stell dir vor, . . . das Chaos im Universum wäre ein riesen "Sandsturm in der Wüste" und die feinen Sandkörner fliegen im Wind nur wahllos durch die Sahara herum und plötzlich . . . hey, ganz auf einmal und REIN AUS ZUFALL, . . .

. . . . entsteht vor dir eine kleine SANDBURG ! . . . . (also eine Ordnug ähnlich wie in unserer Welt (Naturgesetze)) . .

. Eine kleine Sandburg, mit lauter Fensterchen, Toren, Schießscharten, Pferdeställen, Schützengraben, usw . . . .. ?

. . . . . eine plötzliche Ordnung, die zumindest nach einem Plan entstanden, aussehen dürfte oder? . . . . . auch wenn diese Mini Sandburg durch Hände und Geist eines dreijährigen Kindes wäre, sie ist geistlichen Ursprungs.

Kommentar von Ad65d0c46b6732d942d609fc80ee2289smallvalentin301 am 26. März 2009 09:38

Du meinst den Hurrikan, der über nen Schrottplatz fegt und plötzlich steht da ne Boeing 747? Das Beispiel ist ja alt und x-mal widerlegt, so kann man ja wirklich nicht argumentieren.

Kommentar von 4027a555dc153c8dae540489bd3e6e99smallprimavera45 am 26. März 2009 15:46

. . man VERSUCHTE zu Widerlegen, vor allem mit dem Zeitfaktor, letztendlich gilt der Versuch jedoch als gescheitet . . . .

Kommentar von Ad65d0c46b6732d942d609fc80ee2289smallvalentin301 am 26. März 2009 17:06

da kann ich Dir überhaupt nicht zustimmen

Kommentar von 4027a555dc153c8dae540489bd3e6e99smallprimavera45 am 26. März 2009 19:59

. . ich verstehe, dann haben die, die denn meinen, das Beisspiel widerlegt zu haben, ja endlich den B E W E I S, das es G O T T nicht gibt . . . . >also so kann man ja wirklich nicht argumentieren< !

Kommentar von Ad65d0c46b6732d942d609fc80ee2289smallvalentin301 am 27. März 2009 07:37

Dazu sage ich Dir mal folgendes: wenn Du meinst, es ist so unwahrscheinlich, dass die Sandburg sich von "alleine" gebildet hat, dass es einen "Schöpfer" geben muss, so muss es doch noch viel unwahrscheinlicher sein, dass dieser Schöpfer von alleine existiert.

Kommentar von 7bbbeea17466401292245a310432c017smalldaddysdearest am 27. März 2009 17:56

Warum?

Kommentar von 4027a555dc153c8dae540489bd3e6e99smallprimavera45 am 27. März 2009 22:22

@qvalentin

. . . . . sprach, die Cappuccino Tasse zu ihrem Töpfer . . .

Kommentar von Ad65d0c46b6732d942d609fc80ee2289smallvalentin301 am 28. März 2009 06:10

...die Tasse hatten wir doch schon oder?

Kommentar von 4027a555dc153c8dae540489bd3e6e99smallprimavera45 am 31. März 2009 11:01

ja, . . . und immer noch nicht verstanden?

Kommentar von Ad65d0c46b6732d942d609fc80ee2289smallvalentin301 am 23. April 2009 09:35

Ich hab schon gemerkt, das ist Dein Lieblingszitat, das kann man immer anwenden gelle? Hilft aber trotzdem nix, weil es nicht weiterhilft.

Kommentar von F382aa74a1dea6a9535bc91d296f3ad9smallannakonda am 1. Juni 2009 21:22

Da kann ich nur zustimmen Valentin!


daddysdearest
beantwortet von daddysdearest am 27. März 2009 12:44
3x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Die Wahrscheinlichkeit, dass Leben von selbst entsteht, ist so dermaßen gering, dass man sie praktisch vergessen kann. Das allein spricht schon für die Schöpfung. Von der Perfektion und Komplexizität einer einzigen kleinen Pflanze mal ganz abgesehen.

Gott ist mit dem Verstand nicht zu erfassen - dann wäre er auch wirklich mickrig.

Ich finde es vielmehr anmaßend, zu glauben, man könne alles "wissenschaftlich" erklären. Das überhöht nämlich die Bedeutung des menschlichen Verstandes ganz enorm.

Kommentar von flippermoxe am 27. März 2009 12:54

"Die Wahrscheinlichkeit, dass Leben von selbst entsteht, ist so dermaßen gering, dass man sie praktisch vergessen kann."

der prozess der entstehung des lebens ist auf rein elementare, physikalische, chemische und biochemische prozesse zurückzuführen. Der Mensch ist im Laufe der Evolution so komplex entwickelt, dass sich biologische Strukturen im Gehirn entwickeln konnten, die ein Bewusstsein hervorbrachten. Dieses Bewusstsein ist groß, aber nicht groß genug, um alle Zusammenhänge zu verstehn. Aus Unwissenheit und Angst hat sich der Mensch für alle Dinge, die er (noch) nicht erklären konnte, einen Ersatz geschaffen - Gott. Kurz gesagt, wenn wir etwas nicht erklären können, muss es Gott gewesen sein. Diese Ansicht ist kurzsichtig und für mich inakzeptabel!!!

Kommentar von 7bbbeea17466401292245a310432c017smalldaddysdearest am 27. März 2009 13:58

der prozess der entstehung des lebens ist auf rein elementare, physikalische, chemische und biochemische prozesse zurückzuführen

Das stimmt. Und die Wahrscheinlichkeit, dass diese Prozesse spontan Leben hervorbringen, liegt bei eins zu einer Trillion Trillionen Trillionen Trillionen Trillionen Trillionen.

Und Gott ist kein Erklärungsmodell, sondern eine Person, die man erleben kann. Was Deine restliche "Argumentation" auch ad absurdum führt.

Kommentar von simon1703 am 27. März 2009 14:24

da versucht sich wohl jemand krampfartig gegen die Wirklichkeit zu sträuben

Kommentar von 7bbbeea17466401292245a310432c017smalldaddysdearest am 27. März 2009 15:04

Solche Behauptungen sind natürlich ein einfaches Mittel, um auf Argumente nicht einzugehen. Du darfst gerne an eine Theorie glauben. Aber sie als Wirklichkeit hinzustellen, ist naiv.

Kommentar von Ad65d0c46b6732d942d609fc80ee2289smallvalentin301 am 27. März 2009 16:02

An eine Theorie glaubt man nicht. Sie gilt solange als wahrscheinlich richtig, bis sie widerlegt bzw. verbessert wird. Aber mit wissenschaftlichen Methoden!!

Kommentar von 7bbbeea17466401292245a310432c017smalldaddysdearest am 27. März 2009 17:03

Dann erkläre mir doch mal den Unterschied zwischen für "wahrscheinlich richtig" halten und glauben.

Und "Wissenschaft" ist ein Produkt des menschlichen Verstandes und damit begrenzt und fehlbar. Was sich ja auch oft genug schon gezeigt hat.

Kommentar von Ad65d0c46b6732d942d609fc80ee2289smallvalentin301 am 27. März 2009 17:34

Gerne: Der zweite Satz Deiner Antwort ergibt sich quasi aus dem ersten (wahrscheinlich richtig heißt "fehlbar"!). Znd darüber kann man diskutieren, aber über "glauben" kann man eben nicht diskutieren. Deswegen enden Deine Diskussionen mit allen möglichen Leuten immer wieder so wie sie eben enden... im Leeren und Sinnlosen

Kommentar von 7bbbeea17466401292245a310432c017smalldaddysdearest am 27. März 2009 17:55

Da Glaube an Gott Vertrauen ist, und nicht nur ein Für-Wahr-Halten, stimme ich Dir bedingt zu. Ein Austausch ist natürlich möglich, wenn er auf Augenhöhe und ohne Wertungen geschieht. Was die meisten nicht schaffen - besonders "alle möglichen Leute...".

Schleierhaft ist mir allerdings, warum man wissenschaftliche Theorien allen Ernstes für Glaubensgewissheiten überlegen hält - besonders in Anbetracht Deiner Erklärung.

Interessanterweise ist ja gerade meine Anmerkung bezüglich der Wahrscheinlichkeit der Entstehung des Lebens (also keine Glaubenssaussage) geflissentlich übergangen worden - wenn man von dämlichen Unterstellungen wie von simon1703 mal absieht.

Kommentar von Ad65d0c46b6732d942d609fc80ee2289smallvalentin301 am 27. März 2009 18:13

Siehst Du, da haben wir es schon... warum stellst Du denn wissenschaftliche Theorien Deinen Glaubensgewissheiten gegenüber = Ende jeder vernünftigen Diskussion!

Danke aber für Deine bedingte Zustimmung!

Aber warum niemand auf Deine Trillionen Trillionen.....-Aussage eingeht, musst Du selbst herausfinden....

Kommentar von 7bbbeea17466401292245a310432c017smalldaddysdearest am 27. März 2009 18:40

Nennst Du das Austausch auf Augenhöhe?

Ich nenne das Arroganz.

Kommentar von Ad65d0c46b6732d942d609fc80ee2289smallvalentin301 am 27. März 2009 18:55

Klar ist das Augenhöhe..... wenn Du ein bißchen runter kommst :-)

Aber im Ernst: Wenn Du das Arroganz nennst tut mir das leid, aber warum willst Du denn unbedingt wissenschaftliche Theorien mit Glaubensgewissheiten konfrontieren (da kann man doch nicht eines davon für "überlegen" halten) und nicht mit anderen wissenschaftlichen Theorien oder meinetwegen Hypothesen. Oder war das jetzt von Dir Polemik weil Du keine andere Antwort wusstest?

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 28. März 2009 03:35

Falls jemand eine Gebrachsanweisung für Daddysdearest braucht, PN an mich.

Wobei...

Ist einfach und schnell erklärt:

Freikirchlerin. Charismatikerin. Fundie. Dogmatisch. Kritikresistent.

...

Gott zum Gruß,

Soli

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 28. März 2009 03:37

Sowas zum Beispiel ist bezeichnend. Dafür könnt ich sie küssen:

"Solche Behauptungen sind natürlich ein einfaches Mittel, um auf Argumente nicht einzugehen. Du darfst gerne an eine Theorie glauben. Aber sie als Wirklichkeit hinzustellen, ist naiv."

Selbst führt sie ihren in Granit gehauenen Jesus gassi, ist sich aber für solche Aussagen nicht zu schade.

Herrlich, was?

...

die Frau geht NIE auf Argumente ein.

Probiert mal.

Ist ein rechter Spaß.

Kommentar von Ad65d0c46b6732d942d609fc80ee2289smallvalentin301 am 28. März 2009 06:16

Naja, ich glaube ich habs probiert..... ...

Danke Solipsist! ...

Und wo ist jetzt die Gebrauchsanweisung?

Kommentar von 7bbbeea17466401292245a310432c017smalldaddysdearest am 28. März 2009 10:38

Deine Lügen und Vorurteile sind bekannt. Du brauchst also Deine ständigen Fehleinschätzungen nicht gebetsmühlenartig zu wiederholen.

Kommentar von 7bbbeea17466401292245a310432c017smalldaddysdearest am 28. März 2009 10:37

Ich habe einfach etwas dagegen, wenn man da Wertungen reinbringt.


Angel84
beantwortet von Angel84 am 28. März 2009 23:01
2x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Ich bin immer wieder verblüfft, fasziniert und überrascht, wie komplex, wortgewandt und mit bergeweise Hintergrundwissen hier diskutiert wird. Hut ab! Meine kurze Meinung dazu :-) ... Zufall schließe ich aus, da die Präzision und Harmonie dagegen sprechen. Die Wissenschaft kommt ja offensichtlich auch nicht allzu weit. Und so muss es wohl eine Kraft geben, die für all die Lebendigkeit verantwortlich ist. Ja, das Wort Gott ist leider etwas abgedroschen und mit vielen Glaubenssätzen und Hintergründen belegt, aber nennen wir diese Kraft doch einfach Sein, Leben, DAS, Alles Was Ist....

Kommentar von Ad65d0c46b6732d942d609fc80ee2289smallvalentin301 am 29. März 2009 12:26

Ich finde, der Begriff Zufall wird immer wieder übertrieben gewichtet, vor allem von Gegnern der Evolutionstheorie. Zufall wäre, wenn ein Hurrikan über den Schrottplatz fegt und plötzlich stände eine Boeing da.(Oder wenn wir von einem Radfahrer sprächen und im gleichen Moment käme einer daher :-))) - Zitat von meinem Freund Karl)--- aber so war es ja nicht. Und mit der Präzision ist das auch so eine Sache.....

Kommentar von 46c14679cca793845b8cafd6d9659db9smallAngel84 am 29. März 2009 20:35

Wenn du mal ganz viel Zeit und Lust hast, dann lies mal hier ein bisschen: www.hohofeeling.com Echt spannend, grad wenn es um den Zufall geht ;-)

Kommentar von 46c14679cca793845b8cafd6d9659db9smallAngel84 am 29. März 2009 21:37

Danke Holo! Ich krümme mich gerade vor Lachen :-))) Meinte natürlich www.holofeeling.com

Kommentar von 36ea780fa5d85085cafc9a9842944636smallholodeck am 29. März 2009 21:45

Valentino ... auch wenn da jemand Teile meines Namens missbraucht. Die Seite ist nicht von mir!!!
.
Was nicht heißt, dass sich krümmendes Lachen nicht ein echtes holofeeling wäre ;-)))

Kommentar von 46c14679cca793845b8cafd6d9659db9smallAngel84 am 29. März 2009 22:00

???Sicher???

Kommentar von 46c14679cca793845b8cafd6d9659db9smallAngel84 am 30. März 2009 02:53

Alles ist Eins... Ob Holo-deck oder Holo-feeling! ;-) So war die Nachfrage gemeint...

Kommentar von Ad65d0c46b6732d942d609fc80ee2289smallvalentin301 am 30. März 2009 10:47

Hallo Angel, ich wollte nur ausdrücken, dass es in der Entwicklung der Lebewesen nicht (nur) um reinen Zufall geht wie oft kritisiert, sondern um die Naturgesetze und ihre richtende Kraft z.B. der Selektion. Noch deutlicher wird das in der Frankfurter Evolutionstheorie. ...

Hallo Holo, danke für den wichtigen Hinweis! :-))

Kommentar von 36ea780fa5d85085cafc9a9842944636smallholodeck am 30. März 2009 11:19

Wobei Angel völlig recht hat mit ihrem Hinweis auf die allem zugrundeliegende Präzision und Harmonie. Nicht umsonst sind natürliche organische Formen, so auch der Mensch, auf harmonisch ästhetischen Prinzipien aufgebaut. Stichworte: Phi, Fibonacci Spirale, Goldener Schnitt und Fraktale. Gesetzmäßigkeiten, die im übrigen auch den musikalischen Harmonien zugrundeliegen und damit uns wieder auf die altindische Vedanta und das OM hinweisen.
.
Die Frankfurter Evolutionstheorie habe ich mir inzwischen angeguckt und wenn ich die wenigen kostenfreien Infos jetzt recht verstanden habe, dann bringen die zumindest die Thermodynamik ins Spiel, was die stammesgeschichtlichen Abläufe tatsächlich vielleicht verkürzen könnte. Das ist ja schon einmal etwas. Wobei auch hier die grundsätzliche Frage ungeklärt bleibt: was belebt den gallertartigen Vierzeller ;-)))

Kommentar von 46c14679cca793845b8cafd6d9659db9smallAngel84 am 30. März 2009 12:37

Immer wieder herrlich, wie du das, was in mir ist, auf inneres Wissen beruht, ich nicht fähig bin, dies in Worte zu fassen, durch klar verständliche Aussagen ergänzt, liebe Holo. Danke :-) ... valentin: meinem Gefühl nach mag jede dahingehende Theorie ein Teil der Gesamtwahrheit sein, aber ich glaube, dass es da Aspekte gibt, die wir mit unserem begrenzten Menschenverstand noch nicht annähernd erfassen können.

Kommentar von Ad65d0c46b6732d942d609fc80ee2289smallvalentin301 am 30. März 2009 13:21

hi angel, da geb ich Dir vollig recht: 1. Holo ist ein echter Crack, um nicht zu sagen Goliath, was Aussagen auf den Punkt bringen und Argumentation betrifft!! 2. Den an mich gerichteten Satz unterschreibe ich Dir 100%, das ist auch meine Meinung!

Hi Holo, was Du über Präzision und Harmonie sagst, stimmt ja, aber mein Hinweis bezog darauf, dass ich mir bezüglich Körper und Geist von einem "Schöpfer" mehr Präzision gewünscht hätte (z.B. keine körperlichen Gebrechen im Zusammenhang mit dem aufrechten Gang, Bandscheiben u.sw.; mehr Toleranz und andere geistige Veränderungen, ohne das jetzt weiter auszuführen), so bierernst war das aber nicht gemeint.... :-) Ich seh schon, Ihr seid schon wieder voll da... alle beide


morus
beantwortet von morus am 27. März 2009 00:12
2x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Flippermoxe, an solch einen kleinen Gott, wie DU ihn Dir vorstellst, glaube ich auch nicht. War eine nette Idee: Ein Gottesbild aufbauen, das unglaubwürdig ist, um es dann vernichten zu können. Erinnert mich ein wenig an Kinderspiele. Aber dafür ist GF nicht gemacht.


valentin301
beantwortet von valentin301 am 26. März 2009 17:09
2x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Hallo Holodeck: Dein Ausspruch: "Das Allerbeste, was sowohl ein Gläubiger als auch ein Atheist - eine allegorisches Bibelverständnis vorausgesetzt - behaupten können, wäre: wir wissen es nicht!" Aber genau da dran hältst Du Dich als erstes nicht!

Kommentar von 36ea780fa5d85085cafc9a9842944636smallholodeck am 26. März 2009 20:09

Inwiefern? Ich kann es nicht wissen. Ich darf es aber glauben. Das ist ein kleiner aber feiner Unterschied ;-))

Kommentar von Ad65d0c46b6732d942d609fc80ee2289smallvalentin301 am 27. März 2009 07:26

Ja, da hast Du natürlich recht. Aber darüber lässt sich ebenso natürlich nicht diskutieren. Die meisten Kreationisten sagen aber: es steht so in der Bibel, ich glaube daran, also ist es so. Diskutieren kann man doch nur über Dinge, die unser armseliger menschlicher Geist einigermaßen wissenschaftlich erfassen kann. :)

Kommentar von 36ea780fa5d85085cafc9a9842944636smallholodeck am 27. März 2009 10:17

Ganz recht, über Glauben lässt sich nicht diskutieren. Es lässt sich jedoch darüber nachdenken, getreu der Maxime: handle und denke stets so, dass Deine Wahlmöglichkeiten größer werden. Ersetze Wahlmöglichkeiten durch "Landkarten vom Universum" und Du hast meinen grundlegenden Glaubenssatz.
.
Ich möchte hier keineswegs den Kreationisten das Wort reden. Deren Ansichten sind nicht nur nachweislich absurd sondern weisen obendrein auch noch ausgesprochen faschistoide Tendenzen auf. Njet!
.
Nichtsdestonotwendigertrotz ist bis heute eine wesentliche Frage durch die Wissenschaften ungeklärt: was ist Leben? Wie entsteht es? Was genau geschieht an der Schwelle des Übergangs von anorganischer zu organischer zu lebender Materie? Kann ich diese Fragen beantworten, muss ich nicht erst lange nach Fossilien suchen, um die Löcher in der Evolutionstheorie zu stopfen.
.
Nimm nur das alte Miller/Urey Experiment aus den 50er Jahren. Ich erinnere sehr gut, dass ich damals im Bio Leistungskurs eben dieses Thema zum Gegenstand eines Referates hatte und die Schlussfolgerung daraus - wie alle anderen auch incl. Lehrer - für "wahr" hielt: organische Materie und damit im weiteren Verlauf Leben entwickelt sich unter bestimmten Voraussetzungen aus anorganischer Materie. Rein zufällig.
.
Bis heute ist es nicht gelungen, in einer Weiterentwicklung dieses Experimentes auch nur einen einzigen lebenden Einzeller synthetisch herzustellen. Warum wohl? Was genau unterscheidet lebende organische Materie von toter organischer Materie?
.
Eine Frage, die weder die Urknall- noch die Evolutionstheorie beantworten können. Was nicht heißt, dass es eines Tages nicht möglich wäre.
.
Ich persönlich behaupte inzwischen: es wird nicht möglich sein. Leben ist kein materialistisches Thema sondern ein "geistiges" Thema. Eine Frage von Bewusstsein. Solange Wissenschaft die Gültigkeit ihrer materialistischen Voraussetzungen und Hypothesen über dieses Universum nicht auf die passenden Phänomene beschränkt, solange wird im Wissenschaftsbetrieb der Weg nicht frei sein für eine adäquate Herangehensweise an die Fragen "Was ist Leben?", "Was ist Bewusstsein". Das könnte unser armseliger menschlicher Geist schon, so er denn wollte. Die positiven Auswirkungen für diesen Planeten sowie die Geisteshaltung seiner Bewohner wären phänomenal.
.
;-)))

Kommentar von Ad65d0c46b6732d942d609fc80ee2289smallvalentin301 am 27. März 2009 12:07

Danke für Deine ausführliche Replik, ich finde Deine Argumentation sehr gut und kann ihr auch in großen Teilen zustimmen. Aber es geht bei der Entstehung von Leben ja um für uns ungeheure Zeiträume (und nicht um ein paar Jahre Experimente in einem Labor) und auch nicht annähernd vollständig reproduzierbare Bedingungen. Und Bewusstsein / Geist / Seele ist an das Vorhandensein von (Nerven-)Zellen gebunden, auch wenn wir uns nicht vorstellen können, wie dort ein "Gedanke" entsteht. Ich bin schon der Meinung, dass dieses unser Bewusstsein im Laufe der biologischen Evolution "materialistisch" entstanden sein kann. :-))))

Kommentar von 36ea780fa5d85085cafc9a9842944636smallholodeck am 27. März 2009 13:46

Hi, Valentin,
.
zu den von Dir genannten unvorstellbaren Zeiträumen: vor einigen Jahren sandte RBB eine BBC Doku, über Wissenschaftler weltweit, welche angetreten waren, die Evolutiontheorie von Darwin experimentell zu beweisen. Unter anderem wurde ein amerikanischer Biologe vorgestellt - wenn ich mir nur auch Namen merken könnte ;-)) - der das anhand von Fruchtfliegenpopulationen versuchte. Diese weisen ja bekanntermaßen einen schnellen Generationenwechsel auf, so dass sich Veränderungen im Erbgut sehr gut dokumentieren und hochrechnen ließen. Beeindruckend fand ich seine zusammenfassende Aussage die Zufallsmutationen seien derart marginal und instabil, dass "das geographische Alter der Erde nicht ausreichend ist, die Entwicklung der Arten nach dem darwin'schen Prinzip der Zufallsmutation und natürlichen Auslese" zu begründen. Auch ein Biologe des Max Planck Instituts München, der dasselbe Spielchen mit Weizen versuchte, kam zu einem ähnlichen Schluss, ging sogar noch weiter "nach 25 Jahren ergebnisloser Forschung sei er inzwischen soweit, zumindest ein zugrundeliegendes schöpferisches Prinzip anzunehmen."
.
Eine mutige Aussage für einen deutschen Wissenschaftler. Unabhängig davon, ob ihn spätere Forschungsergebnisse vielleicht eines Besseren belehren könnten.
.
... Bewusstsein / Geist / Seele ist an das Vorhandensein von (Nerven-)Zellen gebunden
.
Das ist in der Tat eine materialistische Hypothese. Kein Wissensstand. Ganz sicher gehen geistige Aktivitäten für uns beobachtbar mit der Aktivität von Nervenzellen, vielleicht sogar von Zellen schlechthin, einher. Lebenden Zellen. Wie jedoch daraus Bewusstsein entstehen sollte und ganz offensichtlich auch präsent ist, ist das sogenannte Qulia Problem der neurophysiologischen Forschung. Ein nach wie vor ungelöstes Problem.
.
Insofern lässt sich gegenwärtig nach wie vor mit gleichem Recht die Hypothese aufstellen: Bewusstsein/Geist ist neben Materie ein grundlegender Bestandteil dieses Universums. Es entsteht nicht aus der Interaktion von Nervenzellen sondern es liegt ihrer Interaktion zugrunde: als lebendiges schöpferisches SEIN.
.
Nun ja, es bleibt also weiterhin spannend ;-))

Kommentar von Ad65d0c46b6732d942d609fc80ee2289smallvalentin301 am 27. März 2009 17:29

Hallo Holo... ups, Du meinst also nach Deiner zuletzt genannten Hypothese, dass der "Geist aus dem Universum" ein nach der Geburt noch "leeres" Gehirn übernimmt und damit dem neuen Menschen ein Bewusstsein formt? Und was ist damit, wenn das Gehirn altert und demenzkrank wird oder stirbt?

Du kennst doch sicher die alten Aufsätze von Konrad Lorenz zur Evolution des menschlichen Bewusstseins. Sie geben, so finde ich, einen brillanten Ansatz zum Verständnis des menschlichen Denkens. Was sagst Du dazu?

Kommentar von 36ea780fa5d85085cafc9a9842944636smallholodeck am 27. März 2009 17:38

Nein, ich unterscheide nur individuelles Bewusstsein, also die Inhalte, die sich im Laufe eines Lebens ansammeln von einem - tja, wie soll ich es nennen - "ätherischem" überindividuellen Bewusstsein. Deine Hinweise beziehen sich alle auf das individuelle Bewusstsein. Außerdem ist ein Gehirn auch unmittelbar nach der Geburt nicht leer - es kommt mit Grundverdrahtungen.
.
Den eigentlichen Knaller meiner Hypothese jedoch hast Du einfach mal außer Acht gelassen - Bewusstsein als eigenständiges Phänomen auch ohne Gehirn. Es liegt auch ohne "Ich-Bewusstsein" allen lebendigen Prozessen zugrunde. Das ist ein Unterschied ;-))

Kommentar von Ad65d0c46b6732d942d609fc80ee2289smallvalentin301 am 27. März 2009 17:59

Das ist mir jetzt glaub ich zu viel, da muss ich erst mal drüber nachdenken.....

Außerdem sitzt mir gerade noch daddysdearest im Nacken... :-)

Natürlich meinte ich nicht richtig "leer" sondern überspitzt ohne Bewußtsein...

Aber es ist wirklich spannend... und wie bringst Du das individuelle und ätherische Bewusstsein in einen Zusammenhang?

Kommentar von 36ea780fa5d85085cafc9a9842944636smallholodeck am 27. März 2009 19:49

grins
.
Na, dann denk' Du mal. Warum sollte Dir erspart bleiben, was mich schon mein ganzes "wissenschaftliches" Leben lang umtreibt ;-))
.

Kommentar von 4027a555dc153c8dae540489bd3e6e99smallprimavera45 am 27. März 2009 22:48

DH an beide, ein wirklich wunderbarer akademischer Dialog . . . .

.

dennoch zurüch ins Anno 30 n.Chr. (ca.), vor 2000 Jahren, zur Zeit Jesu, hörte sich das in etwa so an . . .

.

1Kor 2,14 Der natürliche Mensch aber vernimmt nichts vom Geist Gottes; es ist ihm eine Torheit und er kann es "nicht erkennen"; denn es muss "geistlich beurteilt" werden.

.

Röm 8,5 Denn die da fleischlich sind, die sind fleischlich gesinnt; die aber geistlich sind, die sind geistlich gesinnt.

.

Röm 8,6 Aber fleischlich gesinnt sein ist der Tod, und geistlich gesinnt sein ist Leben und Friede.

Kommentar von Ad65d0c46b6732d942d609fc80ee2289smallvalentin301 am 28. März 2009 06:30

Also erzähl mir doch mal mehr von Deinem "Knaller". Und bring das ätherische mit dem individuellen Bewusstsein in Zusammenhang....wenns geht!?

Kommentar von 36ea780fa5d85085cafc9a9842944636smallholodeck am 28. März 2009 13:14

.
Hoi, Valentin,
.
der "Knaller" ist ja nicht von mir und überdies bereits uralt - siehe Bibel Zitate von prima (dank an unseren Bibelkundler) oder beschäftige Dich mit der Vedanta. Die ist sogar noch älter und sagt im Prinzip was das anbelangt, das Gleiche wie die Bibel, nur an manchen Punkten noch etwas detaillierter.
.
Um Deine Frage zu beantworten muss ich an dieser Stelle laut nachdenken. Nimm es deshalb bitte als „Kamingespräch“. Stringente logische Folgerichtigkeit ist keineswegs beabsichtigt, dennoch auch nicht ausgeschlossen ;-))
.
Um sinnvoll über Deine Frage nachzudenken und sie dann irgendwann einmal auch beantworten zu können, müssten wir uns auf eine Definition von Bewusstsein einigen. Allein diese Definitionen sind so zahlreich wie die Wissenschaften, die sich mit diesem Thema beschäftigen. Und dementsprechend reduziert auf einzelne handliche Facetten.
.
Obendrein bräuchten wir eine Definition, die Bewusstsein/Geist vom Gehirn als materiellem Träger ablöst und ausweitet. Also fragen wir...
.

Überindividuelles Bewusstsein/Geist/Gott ... gibt es das, was ist das überhaupt und wie unterscheidet es sich vom individuellen Bewusstsein? Ist Bewusstsein/Geist/Gott transzendent oder immanent. Hier geben zunächst einmal die alten Quellen ganz gute erste Hinweise ... es gibt derer viele, lass uns also das nächstbeste Bonmot herausgreifen, prima war bereits so freundlich:
.
1Kor 2,14 Der natürliche Mensch aber vernimmt nichts vom Geist Gottes; es ist ihm eine Torheit und er kann es "nicht erkennen"; denn es muss "geistlich beurteilt" werden.
.
„Der natürliche Mensch“ ... der in seiner Natur gefangene Mensch ließe sich das übersetzen. Gefangen in seiner Welt, ausgeliefert den Beschränkungen seiner Sinnesorgane und seines Denkens, seines Modells von der Welt. Der Geist Gottes lässt sich also nur erkennen, wenn der „natürliche“ Mensch sich über diese Beschränkungen hinaushebt. Das deutet erstens an:
.
es gibt in der Welt des Geistes etwas, was über das individuelle Alltagsbewusstsein hinausreicht. Zweitens
.
es kann mit den normalen „Bordwerkzeugen“ menschlicher Wahrnehmung und seines Verstandes nicht erfahren werden („es muss geistlich beurteilt werden“, nicht materialistisch). Sowie drittens
.
Röm 8,6 Aber fleischlich gesinnt sein ist der Tod, und geistlich gesinnt sein ist Leben und Friede.
.
„Fleischlich gesinnt sein ...“ – ich übersetze das mit „materialistisch“ gesinnt sein. Ob im Leben in Form eines Egos mit seinem immer schneller, höher, weiter oder auch im Denken, welches immer trennt: Subjekt von Objekt, Ich von Du. Einem Verstandes-Ego, das fortwährend damit beschäftigt ist zu urteilen: das bin ich, das bin ich nicht. Das ist Gut, das ist Schlecht. Wohin dieses Denken führt, zeigen die ökologischen Katastrophen, Terror und Kriege ebenso wie die aktuelle Weltwirtschaftskrise. Es wird im weiteren Verlauf dazu führen, diesen Planeten zu zerstören. Oder aber die Erde zerstört uns. Das ist der Fall aus dem „Paradies“ des erlebten Verbundenseins mit Allem, mit Gott, hinein in die dualistische Welt der Polaritäten.
.
Sowie also Drittens:
.
die Erfahrung überindividuellen Bewusstseins oder eben auch Gottes erfordert das Eintreten in eine andere Stufe des Bewusstseins, die sich von den Inhalten des normalen Alltagsverstandes und des Egos zu distanzieren weiß. Einem Bewusstseinszustand, der jenseits der irdischen „fleischlichen“ Phänomene wahrzunehmen vermag.
.
Da der Ego-Verstand dies als bedrohlich empfindet, denn das verlangt nicht nur seine Selbstauflösung, sondern es ver – rückt die komplette Wahrnehmung und das Denken, ist das schon einmal nicht ganz so selbstverständlich zu bewerkstelligen. Vorausgesetzt, Mensch möchte sich nicht als Psychiatrieinsasse qualifizieren. In einer eher spirituell ausgerichteten Gesellschaft und Kultur, wie der indischen, ist das naturgemäß ein nicht vorhandenes Problem im Vergleich zu unseren westlichen Gesellschaften ;-))
.
Mystische Traditionen verweisen auf zwei wesentliche Faktoren der Erfahrung Gottes: eine Schulung des Geistes, die zu einer Beobachtung und Reduzierung der Inhalte der normalen Verstandestätigkeit führt, und den Weg des Herzens, die bedingungslose Liebe. Beide setzen das Regime des individuellen Ego-Bewusstseins außer Kraft. Und ermöglichen die Wahrnehmung der geistigen oder auch eben göttlichen Charakteristika des Ganzen. Den Eintritt und die Erfahrung überindividuellen Bewusstsein.
.
Im übrigen fällt mir hier gerade die Tiefe des Wortes „Bewusstsein“ auf. Es impliziert ja bereits beides in seinen Bestandteilen: WISSEN und SEIN. Wissendes SEIN. Seiendes WISSEN. Das ist zeitlos, tatsächlich. SEIN hat keine Zeit, ebenso wie die geWISSheit keine Zeit kennt. Sein ist der Augenblick. SEIN ist Leben, ist ewig ... „geistlich gesinnt sein ist Leben und Friede“.
.
Der britische Anthropologe und Biologe, Gregory Bateson, definierte in seiner Erkenntnistheorie der Kybernetik „Geist“ als systemimmanent und damit kommen wir meiner Behauptung auch schon sehr nahe.
.
“Wir wissen jetzt mit einiger Gewissheit, dass das alte Problem, ob der Geist immanent oder transzendent ist, zugunsten der Immanenz gelöst werden kann und dass diese Antwort sparsamer mit erklärenden Entitäten umgeht als irgendeine transzendente Antwort: sie hat zumindest die negative Unterstützung durch Occams Rasiermesser“.
.
“Auf der positiven Seite können wir mit Sicherheit sagen, dass jede fortdauernde Gesamtheit von Ereignissen und Gegenständen, der die geeignete Komplexität kausaler Kreisläufe und die geeigneten Energierelationen zukommen, jedenfalls geistige Charakteristika aufweisen wird ... Sie wird vergleichen, dass heißt, auf Unterschiede reagieren ... sie wird Informationen verarbeiten und sich unausweichlich selbst regulieren, und zwar entweder in Richtung homöostatischer Optima oder in Richtung auf die Maximierung bestimmter Variablen.
.

“Entsprechend können wir sagen, dass Geist jenen Schaltkreisen des Gehirns immanent ist, die vollständig innerhalb des Gehirns liegen. Oder dass Geist solchen Schaltkreisen immanent ist, die innerhalb des Systems Gehirn plus Körper abgeschlossen sind. Oder, schließlich, dass Geist dem größeren System immanent ist – Mensch plus Umgebung .... mit anderen Worten: die geistigen Charakteristika des Systems sind nicht einem Teil immanent, sondern dem System als ganzem.
.
Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile. Ich empfehle tatsächlich die Lektüre des gesamten Abschnittes in Batesons Buch „Ökologie des Geistes“, Seite 407 bis 414.
.
Wenn wir darauf aufsetzend das gesamte uns bekannte Universum als System betrachten, dann liegt diesem System und auch den in diesem enthaltenen Entitäten „Geist“ zugrunde. Bewusstsein.
.
Insofern zur Brücke zwischen individuellem und überindividuellem Bewusstsein: "Der Mensch weiß von Gott in dem Sinne, dass Gott im Menschen von sich selber weiß." (Hegel)
.
Wenn Du Dir nun, nach diesem Vorlauf, die Berichte von „Erleuchtungserfahrungen“ anschaust, wirst Du feststellen, dass jeder „Gotteserfahrung“ in dieser Welt eben eine holistische Wahrnehmung der Allverbundenheit zugrunde liegt. Gemeinsam ist denen nach Stace, einem Religionsphilosophen und -psychologen:
.
- Einheitsbewusstsein, das Eine, reines Bewusstsein
- nicht-räumlich, nicht-zeitlich
- Gefühl der Objektivität, der Realität
- Glückseligkeit, Frieden, Ruhe
- Gefühl des Heiligen, Geweihten, Göttlichen
- paradoxe Gesetzmäßigkeiten und
- Unbeschreibbarkeit der Erfahrung
.
Lies das Neue Testament mit diesen Gedanken im Kopfe und Du wirst Dich wundern, von welch tiefer und „überirdischer“ Weisheit die Jesus Worte geprägt sind. Und wie Du fast alle meine „philosophisch wissenschaftlichen“ Aussagen dort in metaphorischer Form wieder finden wirst. Als ganz konkrete Hinweise.
.
Und weil es das Lieblingszitat von meinem Freund prima ist, und unabhängig davon auch ein wirklich sehr schönes, möchte ich damit enden ... Johannes 14,6: Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.
.
Ich bin der Weg ... der Weg und ich sind EINS
Ich bin die Wahrheit .. die Wahrheit und ich sind EINS
Ich bin das Leben ... das Leben und ich sind EINS
.
Wer mir folgt, gelangt zum Vater, erlangt das ewige Leben ... heißt nicht mehr und nicht weniger ... wer diese Worte versteht, wer EINS wird (mit mir), wer erkennt und erfährt, dass er EINS ist, dass jede Trennung Illusion ist, der tritt ein in das Zeitlose, das Göttliche.
.
So, Plauderstunde am Kamin beendet ... für’s Erste ;-)))
.

Kommentar von Ad65d0c46b6732d942d609fc80ee2289smallvalentin301 am 28. März 2009 17:42

Lieber Holodeck! Oje, da hab ich mich ja auf was eingelassen, ich komm mir vor wie David gegen Goliath (wo hab ich denn gleich meine Schleuder hingelegt?). Also ich will mal ne erste Antwort am Kaminfeuer versuchen. (Ich sehe schon, ich habe also die Rolle des fleischlich gesinnten natürlichen Menschen, dem der Geist Gottes eine Torheit ist.)

Zu erstens: da gibt es keine Diskussion, dass es in der Welt (aber nicht nur in der Welt des Geistes) Dinge geben muss, die der Mensch nicht wahrnehmen kann, ist völlig klar. Die Entwicklung des menschlichen Bewusstseins (und seines Denkens) ist im Laufe der Evolution des Menschen so erfolgt, dass er mit seiner Umgebung zurecht kommt und darin bestehen kann. Das Denken in Raum und Zeit ist dem Menschen quasi angeboren. Ich erinnere mich an ein Gedankenexperiment: wenn man (Mensch) versucht, alles um ihn herum „wegzudenken“, dann bleibt er selber, der Raum und die Zeit übrig.

Daraus ergibt sich Dein zweitens, es gibt mit Sicherheit „Dinge“ (überindividuelles Bewusstsein?), die wir nicht erfahren und beurteilen können, weil sie außerhalb unserer Erkenntnisfähigkeit liegen. Dass der Mensch auf der Erde sich so verhält wie er sich verhält, hat sicher mit diesem seinen „Erbe“ zu tun, ich würde sagen, seine geistige Evolution hat hier nicht mit seiner technischen Entwicklung Schritt gehalten und es kann wohl auch nicht erwartet werden, dass sich dies rasch genug ändert. Ausgerechnet der Mensch, das einzige Wesen auf der Erde, das erkennt was um ihn herum passiert (in seiner begrenzten Sphäre natürlich), stürzt quasi sehenden Auges die Erde ins Chaos. Ohne Mensch (und sein individuelles Bewusstsein) wurde alles Leben auf der Erde auch nach Naturkatastrophen immer wieder in ein Gleichgewicht rücken.

Mit drittens hab ich natürlich meine Probleme. Du sagst, der Mensch kann evt. in einen Bewusstseinszustand eintreten, in dem die „Dinge“ jenseits seiner normalen Erkenntnisfähigkeit wahrnehmbar werden? Das würde also bedeuten, Menschen können ihr Bewusstsein erweitern in Richtung des „ätherischen“ Bewusstseins. Das ist mir etwas zu abgehoben und rein philosophisch. Zumindest im Moment. Aber Du hast ja die Probleme schon angedeutet. Du willst glaube ich darauf hinaus, dass ein „Beweis“ dafür darin besteht, dass alle Berichte von „Erleuchtungserfahrungen“ o.ä. die gleichen Aspekte aufweisen, sehe ich das richtig? Aber es könnten doch auch „Artefakte“ im beschränkten menschlichen Bewusstsein sein, die alle Versuche von Erklärungen in die Richtung lenken. So wie bei erstens dargestellt, dass die Erkenntnisfähigkeit des Menschen auf die Raum-Zeit-Dimension beschränkt ist, so könnte ihm doch auch das Prinzip des Dualismus „angeboren“ sein? Verglichen mit einem kleinen Kind, dass zu einem Tisch, an dem es sich stößt, „Du böser Tisch“ sagt und ihn „zurückschlägt“. So versucht doch das Bewusstsein des Menschen seit jeher, die unbelebte Umgebung mit Geistern zu „bevölkern“ um alles mögliche zu erklären.

Naja, soviel als erstes; ich gebe zu, dass ich da nicht besonders belesen bin und vielleicht viel Quatsch verzapfe. Aber ich bin bereit, mir jetzt als nächstes den Bateson vorzunehmen, dann schaumer mal. Halt doch solange das Kaminfeuer am glimmen.

Kommentar von 36ea780fa5d85085cafc9a9842944636smallholodeck am 28. März 2009 21:30

.
Servus, lieber Valentin,
.
zuviel der Ehre. Die wahre Kunst ist es, wenig Worte zu brauchen. Und ein wahrer Goliath ist ein Satz wie dieser:
.
Seid stille und erkennet, dass ich Gott bin.
.
Aber so ist das nun einmal in der Dualität ... das EINe zersplittert sich in tausend Strahlen durch den Kristall des Verstandes hindurch. Und am Ende kommen wir - hoffentlich zwar geläutert - immer doch nur wieder bei diesem einen Satz an. Da hat prima schon vollkommen recht, wenn er denn zu gerne zitiert: Pred 8,17 Und ich sah alles Tun Gottes, dass ein Mensch das Tun nicht ergründen kann, das unter der Sonne geschieht. Und je mehr der Mensch sich müht zu suchen, desto weniger findet er. Und auch wenn der Weise meint: »Ich weiß es«, so kann er's doch nicht finden.
.
;-))
.
Ich würde diesen charmanten und anregenden Austausch mit Dir gerne fortsetzen. Aber nicht mehr heute, mein Zeitbudget ist schon überschritten. So ich denn morgen Zeit finde, werde ich detailliert eingehen auf Deine Antwort, uns ins Forum verlagern und den Link hier einstellen.
.
So long, holo
.

Kommentar von Ad65d0c46b6732d942d609fc80ee2289smallvalentin301 am 29. März 2009 12:19

Ja, lieber Holodeck, darauf freue ich mich auch schon….. aber lass Dir ruhig Zeit, ich muss auch aufpassen, dass ich nicht zu viel Zeit vor dieser Kiste hier verbringe. Ich wollte nur schon mal noch was nachtragen zu Deiner Aussage von oben mit dem Zeitfaktor von dem Drosophila-Menschen. Es gibt ja schon seit den Achtziger Jahren eine interessante, leider sehr wenig bekannte Variation der Evolutionstheorie, die Frankfurter Evolutionstheorie nach W.F.Gutmann (entwickelt am Senckenberg-Institut/Kurzfassung siehe Wikipedia). Die krempelt den alten Darwin gehörig um und ermöglicht viel mehr Dynamik im Evolutionsablauf, dies relativiert den Zeitfaktor. Bis bald … Valentin


anonym
beantwortet von flippermoxe am 26. März 2009 01:36
2x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

die frage nach dem "warum" wird NIE beantwortet werden können. deshalb erfindet die menschheit einen "gott" und füllt die wissenlücke mit glauben. fertig! und wer sagt uns, dass wir mit unseren biologisch fassbaren sinnen überhaupt auch nur einen bruchteil dessen wahrnehmen, was wirklich existiert? was ist schon real? das was der mensch sieht? hört? schmeckt? fühlt?

Kommentar von 4027a555dc153c8dae540489bd3e6e99smallprimavera45 am 26. März 2009 09:11

>>>>und wer sagt uns, dass wir mit unseren biologisch fassbaren sinnen überhaupt auch nur einen bruchteil dessen wahrnehmen, was wirklich existiert? was ist schon real? das was der mensch sieht? hört? schmeckt? fühlt? <<<< . . . . . . EBEN

.

. . . das was Du siehst ist vergänglich (sterblich), aber das was Du nicht siehst ist Ewiglich . . .

.

Joh 20,29 Spricht Jesus zu ihm: Weil du mich gesehen hast, Thomas, darum glaubst du. "Selig aber sind, die nicht sehen und doch glauben"!

.

....Ach, die Frage nach dem WARUM wir in der Bibel von Gott erklärt . . lese mal NT


bublegum
beantwortet von bublegum am 26. März 2009 01:26
2x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Ich gebe dir Recht, aber gerade dieses Warum, ist für viele Menschen einfach Unerträglich und die einfachste Lösung ist eben an etwas zu Glauben.


valentin301
beantwortet von valentin301 am 26. März 2009 07:53
1x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Hallo flippermoxe, eigentlich hast Du ja gar keine echte Frage gestellt, sondern nur ein (durchaus sinnvolles) statement abgegeben, ich nehme an in der Absicht, einen Kreationisten zu einer Antwort mit folgender Diskussion zu provozieren. Sehe ich das richtig? Na dann warten wir mal ab!

Kommentar von 4027a555dc153c8dae540489bd3e6e99smallprimavera45 am 26. März 2009 09:19

ups, hier ist schon einer . . auch wenn ich mich bitte nicht zu den klassischen Kreationisten zählen lassen möchte . . . ich glaube halt an JESUS CHRISTUS . . . . und seinen Worten, wie z.B als er sagte;;. . . . .

.

"ICH BIN" . . .der WEG,. . . die WAHRHEIT, . . und dass LEBEN, . . . niemand kommt zum Vater denn durch mich . . .

.

finde, eine Aussage, an die muss ein jeder Mensch erst einmal vorbei gehen . . . . , denn es ist beim näher betrachten eine gewalltige Aussage . . . entweder von einem geistig Verwirrten, . . . einen krimminellen Betrüger . . . . oder VON GOTT SELBST


Onnlein
beantwortet von Onnlein am 26. März 2009 01:30
1x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Tja, nu kommste nimmer in den Himmel. Es sei denn, Du bestellst fleissig unter www.ablasshandel.de

Kommentar von 0248c2611010ee400273b82a82f8095esmallmorus am 27. März 2009 00:13

Wer glaubt denn so etwas? Nur Leute, die meinen, sich bei den Katholiken auszukennen...


Bonella
beantwortet von Bonella am 26. März 2009 01:28
1x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

ZITAT: "Es ist doch vielmehr so, dass die Menschheit erst mit Erreichen einer gewissen Intelligenz über ein "Warum" nachdenken konnte. Es kann somit keinen Einfluss irgend eines vom Menschen erdachten "Gottes" auf das Universum geben, denn das Universum existierte zu diesem Zeitpunkt bereits seit 15 Milliarden Jahren. Was für eine Anmaßung!"

Gott kann aber trotzdem schon da gewesen sein, bevor der Mensch ihn bemerkte. Nur ein rein logischer Einwand. Denn ich muss gleich sagen, dass ich Atheist bin.

Kommentar von 4027a555dc153c8dae540489bd3e6e99smallprimavera45 am 26. März 2009 19:54

. . . sprach die Cappuccino Tasse zum Töpfer!


holzstapel
beantwortet von holzstapel am 26. März 2009 01:27
1x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

du sprichst mir aus dem herzen. aber viele menschen brauchen ihr vorschriften und regeln, sonst haben sie angst. so ganz allein für sich und ihr leben verantwortlich zu sein-- grusel. ist ja auch bequemer immer alles auf jemand anderern schieben zu können.


Katholik
beantwortet von Katholik am 28. März 2009 03:36
0x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Es gibt ja definitiv was Wahres - jedoch Geheimnisvolles: Warum können wir mit anderen Säugetieren gemeinsame Gefühle aufbauen? Ja auch mit Vögeln (also Dinosaurieren)? Warum gibt es sowas wie Ökologie? Also etwas Unfaßbar Schönes und Harmonisches? - Das jetzt Gott oder Hl. Geist zu nennen kann ok sein, kann aber auch teuflisch mißbraucht werden. Wegen dieses Mißbrauchs bin ich gegen Gott. Aber ansonsten? Es fehlt uns noch ein guter, bisher nicht mißbrauchter, Namen für das Gute, das ich, oder auch viele andere, meinen!


anonym
beantwortet von flippermoxe am 26. März 2009 13:15
0x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

GOTT ist im menschlichen Geist entstanden. Wir sind existent, wir sind "intelligent", also denken wir darüber nach, was sein könnte. Das ist weder ein Beweis FÜR noch GEGEN seine Existenz. Es zeigt aber, dass es sich ausschlließlich innerhalb des menschlichen Erfassungsbereiches abspielt.

Kommentar von 36ea780fa5d85085cafc9a9842944636smallholodeck am 26. März 2009 13:28

Und was macht Dich so sicher, dass nicht auch das materialisierte Universum - so wie es sich in der Regel darstellt, als etwas von uns getrennt Seiendes - nicht nur ein Subjekt-Objekt-Konstrukt Deines begrenzten menschlichen Erfassungsbereiches ist. Aber schön, wenn Du diesen alten Knackpunkt jeder Metaphysik für Dich schon so eindeutig zu beantworten weißt ;-))


Complex
beantwortet von Complex am 26. März 2009 11:10
0x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Theorie ist der wohl unpassendste Begriff den man wählen kann. Schöpfungsmythos oder meinetwegen Schöpfungslehre wäre hier angemessener.


Frage beantworten

Verwandte Fragen

Verwandte Fragen

Noch nicht die richtige Antwort? Dann hier in allen Fragen und Tipps suchen:




Die unter gutefrage.net angebotenen Dienste und Ratgeber Inhalte werden nicht geprüft. Die Richtigkeit der Inhalte wird nicht gewährleistet. Bitte lesen Sie hierzu auch unsere Rechtlichen Hinweise.