die schachnovelle eure meinung?

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2 Antworten

Das Vorhandensein nur eines Buches, nachdem sich dann das Leben ausrichtet

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Kommentar von simsilol
17.09.2016, 21:24

Also wie meinst du das ?

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Kommentar von huldave
17.09.2016, 21:34

Hast du die Novelle gelesen?

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Kommentar von huldave
18.09.2016, 13:00

Terror und Ansteckung sind unglücklich gewählte Worte. Aber so meinte ich es, dieses Schachbuch, das die einzige Ablenkung in seinem Leben war, hat sich so stark bei ihm verfestigt, dass er nur noch in diesen Schablonen denken konnte und immer mehr den Kontakt zur realen Welt verlor. Das Buch war seine Welt, es hat ihn infiziert und damit andere Sichtweisen infiltriert.

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Kommentar von huldave
18.09.2016, 13:12

Anstecken in dem Sinne, dass er nur noch so denken konnte, wie es in dem Buch steht. Könnte man schon als psychischen Terror ansehen, den nur dieses Schachdenken ist Bestandteil seines Lebens, anderes interessiert ihn nicht mehr.

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eine sehr schwer zu beantwortende Frage - aber, versuchen wir`s mal.-Dadurch, daß es nur eine einzige Möglichkeit für den Inhaftierten gab, war er darauf angewiesen, dieses Buch um jeden Preis zu behalten. Fast jeden Preis,- in wieweit er sich dafür schuldig gemacht hätte, kann man nicht mit Sicherheit sagen. Aber er war absolut fixiert auf das Schachspiel,- bzw. die Umsetzung des Buches in Spielzüge. Er verweigerte  sich einem Leben, das ohne die Erfüllung seiner Fixiertheit  vielleicht möglich wäre. Man könnte fast sagen, es entwickelte sich ein Suchtverhalten. Und das ist Terror, einen Menschen in eine derartige Abhängigkeit geraten zu lassen, daß er den "normalen" Bezug zum Leben verliert. Allerdings erschließt es sich mir nicht, in wieweit das dann "ansteckend" sein kann,- kann ich leider nicht beantworten.

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