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Die richtige Erziehung

gefragt von Lola25Lola25 am 09.06.2008 um 23:45 Uhr

Bei uns steht im moment die Familienplanung an. Meine Meinung dazu ist, Kinder liebevoll, respektvoll zu erziehen. Ich kriege allerdings die Krise, wenn ich z.B. meine Neffen sehe (4 und 7 Jahre). Der eine lügt, der andere ist tierisch jähzornig wenn er seinen Willen nicht kriegt... Meine Schwägerin ist völlig überfordert habe ich den Eindruck. Deshalb sagt meine bessere Hälfte oft: Ich glaube ich will keine Kinder!. Auch im Internet gibt es viele Seiten über die empfohlene Kindererziehung. Trotzdem wollte ich mal fragen, welchen Rat Ihr mir "auf den Weg" gebt! LG Lola


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Halbwissen
beantwortet von Halbwissen am 9. Juni 2008 23:48
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Hilfreichste Antwort

Du machst Dir bereits Gedanken bevor Du überhaupt Kinder hast. Das ist eine gute Einstellung. Da sehe ich Dich eher als gute Mutter.

Kommentar von 542ac6f2ca015965241e3e9af6d8fc79smallLola25 am 9. Juni 2008 23:51

Dankeschön :-). Ich bin in einem alter, wo man sich über so was viel Gedanken macht. Und ich hoffe es geht alles gut :-)


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dernettevonnebenan
beantwortet von dernettevonnebenan am 9. Juni 2008 23:49
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Um mit vielleicht deinen kindern "klar" zu kommen brauchen kinder regeln! sie müssen grenzen haben um sie später auszuloten. kindern sollte man ihren weg gehen lassen, sie nicht vor all- und jedem schützen aber auch das gefühl geben dass beide eltern für sie da sind und für eine schlechte welt in der wir leider leben nichts können- aber ändern!

Kommentar von Simple_avatar3smalldernettevonnebenan am 9. Juni 2008 23:50

bei deiner freundin sehe ich übrigens, dass diese kinder auch nicht gerade glücklich sind wenn sie tun und lassen lönne was sie eigentlich wollen...

Kommentar von 542ac6f2ca015965241e3e9af6d8fc79smallLola25 am 9. Juni 2008 23:54

dernettevonnebenan: Du meinst meine Schwägerin? Ja eben deswegen frage mich, in wie weit Strenge wichtig ist und wie weit diese gehen sollte

Kommentar von 542ac6f2ca015965241e3e9af6d8fc79smallLola25 am 9. Juni 2008 23:52

Guter Rat, Danke


gamira
beantwortet von gamira am 9. Juni 2008 23:53
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Die Idee Kinder liebevoll und respektvoll zu erziehen ist doch schon sehr gut ;) Ein genaues Rezept dazu kann es nicht geben. Wichtig ist es auf jeden Fall ihnen Grenzen aufzuzeigen, sprich ihnen nicht aus lauter Liebe alles durchgehen lassen. Und ab da, wo sie immer mehr verstehen ist es auch wichtig nach Möglichkeit Entscheidungen auch zu erklären/begruenden. Find ich auch sehr gut, dass du dir da schon vorher Gedanken machst!

Kommentar von 542ac6f2ca015965241e3e9af6d8fc79smallLola25 am 9. Juni 2008 23:57

Ok, danke für deine Antwort. Wird schon "schief" gehen! :-)


anonym
beantwortet von Hooliance am 9. Juni 2008 23:50
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Mit genügend Liebe und Respeckt werden auch DEINE Kinder ganz anständige Menschen, da bin ich mir sicher. Nicht's vormachen, nicht anlügen, auch wenn sie noch ganz klein sind alles richtig erklären... Nicht einfach sagen DAS GIBT ES NICHT! sondern dazu erklären WARUM! Denke ein Kind haben ist ganz wunderbar, wenn auch des öfteren anstrengend, aber wenn dann wieder glückliche Zeiten kommen ist es das Wert gewesen glaube ich =) Ist schwer zu erklären aber..erziehe sie einfachnormal Verstehst mich irgendwie? =)

Kommentar von 542ac6f2ca015965241e3e9af6d8fc79smallLola25 am 9. Juni 2008 23:55

ja habe dich verstanden... Habe manchmal trotzdem Angst vor der Verantwortung und vorallem davor zu versagen

Kommentar von Hooliance am 9. Juni 2008 23:58

Wie sind 6Milliarden Menschen derzeit..MINDESTENS 3/4tel davon sind ganz anständig geworden, auch wenn man das nicht jedem ansieht. DU wirst das dann auch schaffen. Wie oben bereits einer sage. Liebevoll sein, aber auch klare grenzen geben UND diese den Kindern erklären. Wenn man etwas richtig argumentiert, dann klappt das auch. Erkläre zB deinem Sprößling das du dich um ihn sorgst wenn er Raucht, du Angst hast er wird krank und das er viel stärker ist, wenn er es NICHT tut. Nur mal als krasses Beispiel ^^°

Kommentar von 542ac6f2ca015965241e3e9af6d8fc79smallLola25 am 10. Juni 2008 00:01

ja da hast du recht. Kommt auch vielleicht auf das Kind an, wie lebhaft es ist oder eher ruhig. Wenn es aber nach mir kommt wird´s ein frecher Trotzkopf, daher meine Bedenken das ich alles richtig mache :-)

Kommentar von Simple_avatar3smalldernettevonnebenan am 10. Juni 2008 00:09

es geht nicht darum alles richtig zu machen, dann wärst du keine mutter sondern ein buch, ein programm oder maschine- kinder sind individuell, das was du vielleicht versuchst vorab zu finden sind gefühle wie vertrauen, hoffnung liebe und sicherheit. du wirst mit deinen kindern an der zeit sehen wie sie sich entwickeln werden, und dadurch wirst auch du dich ändern, bewusst oder nicht, denn du hast genügend zeit deinen kindern beizubringen worauf es im leben ankommt sich mit ihnen freuen oder zu weinen- sie für sie da zu sein oder zusehen, wenn sie eines tages selbstständig werden wollen. alles was du ihnen geben kannst gib es aus vollem herzen und nach vielen jahren werden sie dich/ euch beide dann mit würde und respekt begegnen. was zählen schon hunderte geschenke für nichts gegen einen augenblick des trostes oder einer umarmung? bin mir sicher dass du es schaffen wirst! alles liebe und gute

Kommentar von 542ac6f2ca015965241e3e9af6d8fc79smallLola25 am 10. Juni 2008 00:11

Dankeschön! Das macht mir Mut. Wünsch dir ne Gute Nacht


Wieselchen1
beantwortet von Wieselchen1 am 10. Juni 2008 00:58
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Kindererziehung.....

Da hilft nur eins: Liebe, Verständnis, Humor und Konsequenz. Immer für sie da sein, aber sie ihre eigenen Wege finden lassen.

Und wenn du mal nicht mehr weiter weißt - immer daran denken: Du bist nicht allein, dein Kind macht nichts ungewöhnliches. Lügen ist so eine Sache. Vielleicht ist es nicht unbedingt Lügen sondern eine nicht ausgelebte Kreativität, oder aber ein Mangel an Durchsetzungsvermögen. Oft auch eine Art Trotzhaltung, weil man zu oft bei grenzwertigen Fällen direkt von "Lügen" gesprochen hat, obwohl das Kind es nicht als Lüge angesehen hat. Ich sage z.Zt. immer lieber: "Das hast du bestimmt falsch verstanden" oder "Denk noch mal nach, war das wirklich so?"

Und Jähzorn.... auch hier steckt meist nur die Trotzphase hinter. Das Kind entwickelt sich und kann sich und seine Anliegen noch nicht richtig ausdrücken, überschaut die Konsequenzen seiner eigenen Entscheidungen noch nicht. Will ich jetzt Erdnussbutter oder Marmelade.... Für ein Kind manchmal ein Problem von weittragender Bedeutung.

Liebe, Humor, Verständnis und Konsequenz. Für mich die Eckpfeiler, die die gute Kinderstube zusammenhalten.

LG

Wieselchen


Kommentar von 542ac6f2ca015965241e3e9af6d8fc79smallLola25 am 10. Juni 2008 11:29

auch dir herzlichen dank für deine Antwort! Ich hoffe ich kriege das hin


Angelfire
beantwortet von Angelfire am 10. Juni 2008 06:31
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seit 9 jahren erziehe ich mein kind mit viel liebe, respekt und vorleben. meine grosse ist höflich, respektiert andere, respektiert tiere, ist aber offen und sagt auch ihre meinung. dies aber nicht verbal bösartig o.ä. sondern klar und direkt, ohne zu beleidigen. ich weiss nicht, was die zukunft bringt, ob meine erziehung zu 100% die richtige ist, das kann wohl nie jemand sagen. doch habe ich eins gelernt, dass wenn man erwünschtes verhalten auch vorlebt, gibt es kaum bis keine grösseren probleme. ich denke, dass kinder zu oft ausgeschlossen werden von entscheidungen, sie einfach damit leben sollen. ich habe sie, soweit das ging in alles mit einbezogen, ob das die mahlzeiten für den tag waren, die auswahl der kleidung, der einkauf, das kochen... viele betrachten die kinder als eigentum und vergessen dabei, dass sie eigenständige persönlichkeiten sind, die auch respekt verdienen. es ist ein beschwerlicher weg am anfang, aber mit konsequenz und auch bereitschaft zu kompromissen geht es von jahr zu jahr leichter. lg

Kommentar von 542ac6f2ca015965241e3e9af6d8fc79smallLola25 am 10. Juni 2008 11:28

guter Rat, vielen Dank


anonym
beantwortet von Nordfriesin am 11. Juni 2008 13:11
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  1. Liebe
  2. Konsequemz-Regeln-Grenzen(wird leider häufig vergessen)
  3. Geduld
  4. Respekt
  5. Zeit
  6. Geld (schliesslich will man sie auch ernähren)
  7. Spaß (täglich von Herzen Lachen)
  8. Geborgenheit
  9. Ein offenes Ohr
  10. Zärtlichkeit

dann kann eigentlich nichst schief gehen!!!

NUR bitte die Regeln, Grenzen und Konsequenz nicht vergessen!!! Ich nenne es "liebevolle Srenge"! Auf das Verhalten eines Kindes muß eine logische Konsequenz erfolgen! Das heisst die Konsequenz muß mit der Situation in Verbindung stehen! Fernsehverbot zu bekommen weil man seine Schwester geärgert hat ist zb total unlogisch!!! Bei fragen frag mich?! ;-)


Jona1234
beantwortet von Jona1234 am 11. Juni 2008 14:53
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Hallo Lola 25

Die beste Erziehung, die du deinem Kind geben kannst, ist die im christlichem Glauben zu leben. Wenn du dies ihm vorlebst und dein Kind miteinbindest, erlebt dein Kind das beste, was du ihm geben kannst.

du siehst selbst bei vielen Kindern und Jugendlichen, die solches leben nicht erfahren durften, wie sie bis jetzt geworden sind, eben ruecksichslos egoistisch etc.

Ein Lied, dass dir auch helfen kann, klarer zu denken und zu fuehlen und zu handeln.

Sind so kleine Hände, winzige Finger dran. Darf man nie drauf schlagen, sie zerbrechen dann.

Sind so kleine Füße mit so kleinen Zeh'n, darf man nie drauf treten, könn' sie sonst nicht geh'n.

Sind so kleine Ohren, scharf, und ihr erlaubt: Darf man nie zerbrüllen, werden davon taub.

Sind so kleine Münder, sprechen alles aus. Darf man nie verbieten, kommt sonst nichts mehr raus.

Sind so kleine Augen, die noch alles seh'n. Darf man nie verbinden, könn' sie nichts versteh'n.

Sind so kleine Seelen, offen und ganz frei. Darf man niemals quälen, geh'n kaputt dabei.

Ist so'n kleines Rückgrad, sieht man fast noch nicht. Darf man niemals beugen, weil es sonst zerbricht.

Gerade klare Menschen wär'n ein schönes Ziel, Leute ohne Rückgrad hab', wir schon zuviel.

Bettina Wegener

liebe Gruesse von Ros


anonym
beantwortet von Manuela001 am 16. September 2008 10:19
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Ich denke das man bei der Erziehung keine wirklichen Tipps geben kann, jedes Kind ist anderes! Ich habe bereits zwei und beide sind total unterschiedlich! Man kann wirklich nur eins tun in meinen Augen: Man muss klare Regeln haben, beide Elternteile müssen am gleichem Strang ziehen und natülich nicht gleich bei jeder Kleinigkeit hoch gehen. Kinder brauchen genauso ihren Freiraum wie eben Erwachsene auch. Sie sollen ja auch lernen selbstständig zu sein. Man muss auch immer ein offenes Ohr für sie haben, denn wenn man zu Kindern so ein Verhältnis aufbauen kann wo sie einem viel erzählen (nur ohne Zwang natürlich) kann nicht mehr viel schief gehen.


MrsDaisy
beantwortet von MrsDaisy am 27. November 2008 11:40
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Meine Kinder sind tolle Kinder und alle fragen mich wie ich das gemacht habe. Mein Tipp ist: Kindererziehung beginnt im Baby alter und nicht wenn die Kinder bereits 6 sind. Da ist zu spät!!!!! Liebe und vor allem Respekt sind dabei sehr wichtig aber auch Regeln und Grenzen. Sagen Sie nicht einfach "NEIN" sondern erklären Sie das Kind "warum nicht". Kinder sind nicht dümm, in gegenteil sie wollen verstehen. Wichtig ist es auch: Erwarten Sie nicht 100% perfekte Kinder. Sowas gibt es nicht. Lernen Sie die gute Eigenschaften des Kindes zu kennen und diese zu fördern und nicht nur auf seine Fehler zu hacken. Das weckt irgendwann Minderwärtigkeitskomplex.


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Kleines ABC der Erziehung
Von A wie Abnabelung über K wie Konflikt, L wie Liebe bis Z wie Zappelphilipp. Ein Lexikon in Stichworten.

ABNABELUNG

Es ist eine Trennung auf Raten, von Beginn an. Kaum ist das Baby auf der Welt, wird die Nabelschnur durchgeschnitten und die körperliche Verbindung zwischen Mutter und Kind ist gekappt. Diese Abnabelung setzt sich stetig fort. Wie sehr Menschen der Wunsch nach Autonomie in die Wiege gelegt ist, ahnt man, wenn man Säuglinge beobachtet. Reicht man ihnen eine Rassel, schütteln sie diese immer wieder, hocherfreut darüber, dass sie durch ihre Bewegung Urheber eines solchen Geräuschs sein können. Doch der beste Entdecker und Eroberer ist derjenige, der eine Heimat hat. Wie der britische Psychiater John Bowlby feststellte, finden sich Kinder mit einer guten und engen Bindung an ihre Bezugsperson am leichtesten alleine zurecht. In einem Experiment ließen sie sich schnell trösten, wenn ihre Mutter den Raum verließ, und spielten weiter, in der Gewissheit, dass die Mutter zurückkehren würde. Bindung bieten, um Loslösung zu ermöglichen – das ist das Grundwiderspruch jeder Erziehung.




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