Frage von Aldhafera, 135

Die Regierung rät laut einem Bericht, Lebensmittel für zehn Tage einzukaufen. Haltet ihr Euch daran?

Es wäre der erste Aufruf zu Hamsterkäufen seit Ende des Kalten Krieges: Die deutsche Bevölkerung soll sich für den Fall schwerer Katastrophen oder bewaffneter Angriffe wieder Vorräte zur Selbstversorgung anlegen. Das rät die Bundesregierung in einem aktuellen Konzept für die "zivile Verteidigung", wie die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" (FAS) unter Berufung auf das Papier berichtet. Demnach soll das Kabinett das Konzept am kommenden Mittwoch beschließen.

"Die Bevölkerung wird angehalten, einen individuellen Vorrat an Lebensmitteln von zehn Tagen vorzuhalten", heißt es demnach in dem Text, der laut FAS vom Bundesinnenministerium erarbeitet wurde. Auch einen Trinkwasservorrat "für einen Zeitraum von fünf Tagen je zwei Liter Wasser pro Person und Tag" solle sich die Bevölkerung anlegen.

Was haltet Ihr davon? Panikmache oder ernst nehmen?

Antwort
von Ursusmaritimus, 50

Das habe ich noch nie anders gehalten und hat nichts mit Panikmache zu tun.

Unsere komplexe Welt greift so ineinander das ein kleines Zahnrad das ganze Getriebe zum Stocken bringt.

Unsere junge Generation ist halt die Nichtverfügbarkeit von Produkten nicht gewöhnt.......

Antwort
von jerkfun, 51

Hamsterkäufe sind natürlich eine dämliche Wortwahl der Medien.Auch selten dämlich vom Innenminister,darauf nicht sofort und sachlich in den Abendnachrichten darauf einzugehen.,den Grund zu erklären,aber mässigend auf die Bevölkerung einzuwirken.() 

Es ist immer hilfreich ein paar Kerzen im Haus zu haben,ein paar Flaschen Trinkwasser und die wichtigsten Grundnahrungsmittel.Wir fahren nie im Winter einkaufen,wenn Schnee liegt oder Glatteis herrscht.Und ein paar Pellkartoffeln mit Butter und Salz können sogar herrlich schmecken,wenn man nicht ständig drauf zurückgreifen muss.

Auch ein Stromausfall der nur ein paar Stunden dauert,ganz lokal ist,kann doch nervig sein.Also eine Taschenlampe zu besitzen und ein paar Kerzen ist doch rein praktikabel.

Also,für uns ist das überhaupt nichts Neues.

Neu ist,das ein Neues Konzept nicht vernünftig vorgestellt wird.Ich vermute,es gibt zu den 90ern kein wirklich Neues Konzept,aber eine Neue Bedrohungslage.

Trinkwasser zu vergiften ist nicht so schwierig wie manche glauben.Ging man früher davon aus,das es sich bei solchen Taten um extreme Einzelfälle handelt,und es sich um "geistesgestörte" Einzeltäter handeln muss,so kann man heute davon ausgehen,das ein paar Terroristen,gezielt eine ganze Region ernsthaft bedrohen können.

Das Gleiche kann für einen technischen Defekt oder sogar für einen "Black out" in der Energieversorgung gelten.Neben der einseitigen Wind / Sonne Energie,was die Versorgungssicherheit zu bestimmten Zeiten schwieriger macht,ist es heute der Terrorismus der gezielt,die technischen Tragpfeiler der Versorgungssysteme ausschalten könnte.

Beste Grüße.


Antwort
von chanfan, 34

Diesen Ratschlag gibt es bereits schon seit vielen Jahren und ist nichts neues. :)

Antwort
von archibaldesel, 20

Es wird auch empfohlen einmal im Jahr zur Grippeschutzimpfung zu gehen oder zweimal die Woche Sport zu trieben. Interessiert auch keine Sau.

Antwort
von butterflyy321, 49

Man hat doch eh alle haltbaren Sachen wie Nudeln, Reis usw auf Vorrat.
Auch verderbliche Sachen hat man normalerweise für eine gewisse Zeit auf Vorrat man rennt ja nicht ständig einkaufen..

Kommentar von toomuchtrouble ,

Nudeln, Reis

... die Du dann entweder knabberst oder in Deinem Trinkwasser einweichst. Daran wird das Ganze scheitern, dass Menschen involviert sind.

Kommentar von ThommyGunn ,

Da bräuchte man aber auch sauberes Wasser und eine Kochmöglichkeit, sollte der Strom fehlen.

Kommentar von butterflyy321 ,

Wenn das alles fehlt, dann reicht ein Vorrat für zehn Tage auch nicht aus.

Antwort
von 1988Ritter, 34

Ja natürlich.

Wenn unsere Politelite sowas sagt, dann muss man das auch machen. Die haben ja letztendlich auch studiert.

Ich ernähre zum Beispiel Frau und vier Kinder.

Wir haben uns schon gestern Abend einen Einkaufszettel fertig gemacht. Das Wohnzimmer halbieren wir im Laufe der Woche. Durch den dann gewonnen Platz kann ich die vorgeschriebenen oder empfohlenen 120 Liter Wasser prima einlagern. Dazu kommen noch ein paar Säckchen Reis und Mehl 240 Dosen Konserven, und weil ich schlau bin...kauf ich gleich noch 20 Großpackungen Toilettenpapier.

Was täten wir nur ohne unsere Politiker.

Antwort
von MagicalMonday, 64

Der Katastrophenschutz rät generell dazu, stets darauf vorbereitet zu sein, dass der Haushalt sich jederzeit eine Woche lang autark versorgen kann. Das ist von der politischen Situation unabhängig.

Antwort
von GXleif, 19

Ich denke dass irgendwo ein Atomkraftwerk hochgegangen ist, das würde der schnellen und voreiligen Meldung einen Sinn verschaffen, von einem Krieg, einer ernsthaften Terrorgefahr oder einem Bankencrash ist momentan noch nicht vorauszusehen.

Werde mich nicht daran halten, die Supermärkte machen ja nicht alle von heut auf morgen dicht.

Antwort
von Iflar, 39

Meine Güte, beruhigt euch mal wieder...

Ein solches Zivilschutzprogramm gibt es schon seit einiger Zeit und jetzt wurde es wieder aufgegriffen bzw. restauriert. Es ist eine Schutzmaßnahme, keine Ausruf des Kriegsanfangs!

Wenn der Ernstfall eintreten würde, würde aber auch der Vorrat nur sehr wenig nützen, da 90% der Bevölkerung niemals Kartoffeln ohne Strom oder Gas kochen können würden! 

Antwort
von Peppi26, 50

Das wird schon seit Jahren geraten! Das finde ich persönlich auch nicht schlimm, ein kleiner Vorrat ist nichts schlimmes!

Expertenantwort
von atzef, Community-Experte für Politik, 19

Panikmache sind allefalls solche Fragen, die sich irgendwie darum bemühen eine nüchterne Medienmeldung zu einem Spektakel aufzublasen.

Viele Familien, insbesondere solche, in denen beide Elternteile berufstätig sind, "hamstern" ohnehin jedes Wochenende...

Antwort
von offeltoffel, 75

Prinzipiell finde ich es gut, dass der alte Notfallplan mal geupdated wurde. Der war ja quasi noch aus der Vor-Steinzeit ;)

Auch finde ich es allgemein richtig, dass man ein paar Konserven im Haus haben sollte. Nicht allerdings aus Sorge vor einem Krieg, sondern vor allen möglichen Katastrophen (auch Naturereignisse). Oder auch einfach, wenn man Hunger hat und man kann/will nicht mehr raus - banal gesprochen. Ich finde es allerdings falsch, dass das jetzt mit einer vermeintlichen Terrorgefahr assoziiert wird. Bin mir aber nicht sicher, ob das das Ziel unseres Ministers war, oder ob es das ist, was die Medien halt gerade draus machen.

Antwort
von Blindi56, 48

Die wollen uns nicht im Ernst vorschreiben, was wir einzukaufen haben... wir kaufen pro Woche einen Kasten Wasser und andere Getränke, und Nudeln; Margarine, Konserven etc, hat man doch eigentlich immer da. Nur eben nichts frisches.

Antwort
von Almalexian, 29

Panikmache. Vllt. nicht absichtlich, aber es war ne verdammt dämliche Aktion.

Und weil ich nicht alle nasen lang einkaufen gehen will hab ich eh Lebensmittel für 1-2 Wochen im Haus.

Antwort
von EZZZAH, 56

Vorrat zu haben kann doch nicht schaden, so seid ihr auch weniger abhängig.

Denn niemand kann dir Sicherheit garantieren.

Antwort
von lupoklick, 18

"Es wäre der erste Aufruf zu Hamsterkäufen seit Ende des Kalten Krieges" ------------------------------------------------------------------------------------------------------

Absolut DUMMES Zeug, offenbar leiden etliche Journalisten und Foren-Frager unter mittelschweren Sonnenstichen.

Bei den Medien ist es klar, daß es um Reichweite und Werbeeinnahmen geht...

Wozu gibt es denn Kühlschränke und TK-Truhen, wenn sie nicht gefüllt sind?  ---  Mit der Erinnerung an vorsorgliches Denken für Stromausfälle, Überschwemmungen usw. sollen panische Hamster-Käufe VERMIEDEN werden. 

Es ist selbstverständlich, zu Feiertagen genügend Vorräte im Haus zu haben, um nicht die nächste Tankstelle am ersten Weihnachtstag "plündern" zu müssen und dort vergeblich kreischend eine fette Gans einzufordern...

WO ist das Problem ???  --- ach ja, Merkel und "DIE Politiker" . gell ?

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