Die Regierung empfiehlt Hamsterkäufe. Folgt ihr dieser mit Vorwarnungen versehenen Empfehlung?

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11 Antworten

Lieber Rolfmartin

Sorry, Du hast da etwas verwechselt. Sämtliche Regierungen in Europa empfehlen seit Jahrzehnten einen NOTVORRAT anzulegen.

Nur Leute die dies nicht tun, werden im Notfall versuchen, mit HAMSERÄUFEN in letzter Minute dieses Versäumnis nachzuholen.

Wir haben die Globalisierung und allumfassende elektronische Vernetzung bereits.

Stromausfälle, Währungscrash, Überschwemmungen, Stürme, ein EMP durch starke Sonnenwinde (wie 1857, da hatten wir aber noch keine Elektronik) usw.

Du wirst stauen, die ersten werden sich am ersten Tag schon umbringen, weil das i-Phone nicht mehr läuft, andere werden sich in den Verkaufsläden um das letzte Mineralwasser prügeln und nach 3 Tagen werden die ersten marodierenden Banden Leute für eine Büchse Ravioli um die Ecke bringen.

Ohne Wasserversorgung, ohne Kläranlagen, ohne Kommunikation, keine Warenlieferungen, dafür eine Grippeepidemie, da bleib ich zuhause, zehre mal von meinen Notvorrat und fiedle meine Sammlerwaffen.

Auch ich hoffe, dass ich solch ein Szenario nicht erleben muss.

Hast Du Dich mal geachtet, es gibt keine Versicherung, die Dich geben solche Vorfälle versichern will, denen ist das Risiko schlicht zu gross.  

Es grüsst Dich

Tellensohn

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Kommentar von rolfmartin
26.08.2016, 17:20

OK lieber Tellensohn; diesseits wurden derartige Szenarien hautnah erlebt, inbesondere bei dem Einmarsch der Russen. Aber auch im Westen herrschte nur dasnackte Überleben vor. Es gabt da die berühmte Silvesterpredigt des Kölner Kardinals Josef Frings. Aus dieser geht die Not der Menschen 1945/46 eindeutig hervor.

Viel  Grüsse

Rolf 

 

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Da die Regierung im Fall der Fälle NICHT für über 80 Mio Bürgerinnen und Bürger die Versorgung gewährleisten kann sollte eigentlich JEDEM klar sein.Ich gehe dabei vom TOTALEN Flächendeckenden Ausfall aus.Nicht ausgehend von einem Krieg oder Meteoriteneinschlag. Das ist eher unwahrscheinlich denn andere Dinge sind viel viel wahrscheinlicher wenn man sich mal mit dem Wirtschafts und oder Finanzsektor beschäftigt.

So gesehen werden meiner Meinung nach eh 90% der Leute über diese Ansage lachen.Denn die Regierung ist ja schließlich dafür da uns zu umsorgen und zu beschützen...(naaaaatürlich) das die hohen Herren und Damen aber die ersten sind die dann plötzlich nicht mehr im Lande sind wenns kracht...ich meine so richtig...das scheint allen iwie egal zu sein.

Ein GESUNDER Vorrat ist nicht generell verkehrt.allein schon wenn man sich unser gutes just in time Prinzip mal genauer anschaut und dann merkt wie anfällig das system eigentlich ist

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Vieles ist Panikmache und auf was soll man sich den genau vorsorgen den bei einem Stromausfall bringen mir Hamsterkäuf nichts da ich diese Lebensmittel nicht verwenden kann .die sonnenwinsden sollte vor kurzen angeblich einne Störung des elektrischen Feldes bringen aber wo war sie ?

Aber es kann doch sinnvoll sein sich auf bestimmte Sachen  vorzubereiten zb wen in deine  Geged eine Flut stattfand wegen der vielen Fluß und Kanal Begradigungen oder wen ein Chemieunternehmen in deiner Nähe ist,Außerdem haben viele nicht mal das Geld für so eine Vorsorge.!Diese vorsorge ist eine konzept das jetzt aktualisiert werden mus aber das betrifft nicht alle Menschen der BRD.zb In NRw ist es eher selten je nach Wohnort das dort eine Flut stattfindet oder ein Erdbeben Dagegen kann es gut sein sich auf ein chemieunfall vorzubereiten wen  es so aws in der nähe gibt!

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Diese Notvorratspläne gibt es schon seit 1960, die wurden nur überarbeitet und veröffentlicht. Jeder der nun denkt er müsse 80 Liter Wasser und alles mögliche zu essen lagern, hätte dies auch schon vor 40 Jahren tun müssen.

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Kommentar von rolfmartin
26.08.2016, 17:10

Ist nicht von der Hand zu weisen!

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Kommentar von rolfmartin
31.08.2016, 11:18

Dann wäre es leider nicht mehr genießbar. Im übertragenen Sinne des Wortes.

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Ich hab immer ein Notvorrat zuhause. Aber nicht weil die Regierung es gesagt hat. Weil es einfach praktisch ist.

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Eher nicht. Sollte es zu einer Situation kommen, in der man einen (bleibenden) Vorteil von Vorräten hat (damit möchte ich das Szenario eines Atomkrieges ausklammern), werden es die allermeisten Menschen lange genug nicht begreifen, so daß man gute Chancen hat, als erster den nächsten Supermarkt und Baumarkt auszuräumen.

Zudem: Vorräte machen auch nur dann Sinn, wenn man nicht von außerhalb versorgt werden kann oder sich dort versorgen kann. Sprich: wenn es keine Möglichkeit gibt, daß dir deine Freunde oder Verwandten aus 100 oder 200km Entfernung Zeug bringen.

Das würde demzufolge ein flächendeckendes Versagen der kompletten Logistik vorausetzen. Damit das passiert, muß das ursächliche Szenario entsprechend verheerend sein. Selbst gleichzeitige Terroranschläge in 5 deutschen Großstädten oder der GAU in einem unserer Kernkraftwerke würde dazu nicht ausreichen.

Was allerdings plausibel erscheint, wären bspw. Ausgangssperren - aber weshalb sollten deswegen die Versorgungs-LKWs für Supermärkte gestoppt werden?!?!

Wirklich problematisch sehe ich nur die Trinkwasserversorgung. Kein Strom - kein Wasser. Es sei denn, man wohnt auf dem Lande. In Städten gäbe es bei einem totalen und dauerhaften Stromausfall innerhalb einer Woche die ersten Toten aufgrund von Dehydration.

Wenn man das nötige Geld übrig hat, würde ich mich eher mit Alkohol, Tabak und gängigen Medikamenten (Aspirin, Fiebermittel, Schmerzmittel usw. die lange haltbar sind) eindecken. Die Haltbarkeit liegt bei einem Vielfachen der meisten Lebensmittel und pro Kilogramm und Quadratmeter lassen sich so die größten Werte lagern, die einem auch dann noch weiterhelfen, wenn keiner mehr Schmuck und teure Uhren als Bezahlung annehmen will.

Viel wichtige als Vorräte - zur Erinnerung: wir gehen davon aus; daß die Vorräte auch wirklich und ernsthaft nötig werden - ist der Selbstschutz. E-Schocker, Pfefferspray, Machete und ne Armbrust (Nachladen dauert länger, sie ist aber leise und kommt durch Westen) sollte Standard sein. Dazu entsprechende Kleidung und Schuhwerk. Ein ordentlicher Schließmechanismus an der Tür und einbruchssichere oder zumindes einbruchhemmende Rolläden an Fenstern im Erdgeschoß. Wenn das nicht hilft: Siehe Alkohol und Tabak - vielleicht kann man sich die Ruhe notfalls erkaufen.

Das Schlimmste in einer Situation, in der Vorräte nötig werden, ist nicht der Mangel an Vorräten, sondern die Menschen, die keine haben.

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Kommentar von rolfmartin
31.08.2016, 11:16

Der größte Teil deines Vortrags ist nachvollziehbar.

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Die Regierung empfiehlt keine "Hamsterkäufe", sondern das Anlegen einer gewissen Wasser- und Nahrungsreserve zur Überbrückung einer Krisensituation, die einige Tage andauern kann. Das heißt ja nicht, dass jeder sofort ins nächste Geschäft stürzen soll und das dann auch noch leerkauft.

Ganz abgesehen von dieser Empfehlung haben wir immer einen Notvorrat im Haus -- auch Wasser in Plastikflaschen. Das ist auch ohne 3. Weltkrieg oder Terror empfehlenswert. Es kann ganz leicht passieren, dass das Leitungswasser durch Verunreinigungen plötzlich nicht mehr trinkbar ist. Das passiert auch heute schon. Oder in einem strengen Winter bricht die Stromversorgung zusammen und man kann über einige Tage das Haus nicht verlassen. Hat es vor einiger Zeit auch schon gegeben.

Wenn man etwas darauf achtet, diese Reserven frisch zu halten, indem man sie Zug um Zug verbraucht und gleich wieder auffüllt, sind auch im Ernstfall Hamsterkäufe unnötig und die Reserven bleiben brauchbar.

Also, keine Panikmache, sondern vernünftige Vorsorge.

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Kommentar von rolfmartin
26.08.2016, 17:08

Gut, dann eben Wasser-und Nahrungsreserven hamstern = speichern für gewisse Notzeiten,

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Da müssten wir ja allein 80 Liter Wasser lagern. Eher nicht

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Wüsste nicht wofür ich so viele Hamster brauch, geschweige denn wo ich Platz für die ganzen Käfige herbekommen soll.

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Kommentar von DerGerjo
26.08.2016, 15:35

ich dachte, ich war der Einzige, der dieses Problem hat..

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Kommentar von rolfmartin
26.08.2016, 17:06

Man kann es auch als Spaß betrachten!.

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Selbst ohne das ich extra etwas kaufe hätte ich genug hier um so eine Zeitspanne zu überbrücken. Daher nein, weil die Regierung über so etwas debattiert kaufe ich nichts extra.

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Kommentar von rolfmartin
26.08.2016, 17:09

Ist dein gutes Recht.

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Nein.

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