mani08 am 09.12.2008 um 11:21 Uhr
die alte Regelung ?

Ich denke , Steinbrück und Co. werden sich schnell etwas Neues einfallen lassen , damit "der kleine Mann" wieder zur Ader gelassen werden kann.

Meines Wissens ja. Es gibt ja doch noch Vernunft in unserem Land!
OSQuest am 9. Dezember 2008 11:24 diese Hoffnung ist der erste Schritt auf der Straße der Enttäuschung.
grisu05 am 9. Dezember 2008 11:29 Keine Sorge. Ich bin in der Hinsicht schon so desillusioniert, daß so ein kleiner Lichtblick auch nicht mehr als ein Funke ist. Aber immerhin gibt es sowas noch! :-)

Die weitgehende Abschaffung der Pendlerpauschale ist nicht mit dem Grundgesetz vereinbar. Das hat jetzt das Bundesverfassungsgericht entschieden - und damit ein lange umstrittenes Gesetz gekippt. 16 Millionen Pendler haben jetzt wieder ein Recht auf höhere Steuerrabatte.

Ich denke, der Ball wird der Politik zurück gespielt und die müssen sich nun etwas einfallen lassen, wie sie alle gleich behandeln wollen. Wahrscheinlich bekommen alle 15 Cent.
Kairofan am 9. Dezember 2008 11:27 Schön wärs
Na das wäre ja toll, wenn es denn auch so bleibt! Hat man auf dem Weg zur Arbeit nen Unfall, zählts als Arbeitsunfall! Fährt man nur zur Arbeit ist´s Privatvergnügen! Die haben doch ein an der Waffel!!! Sollte Vernunft doch siegen? ;-)
nein nicht automatisch. Die Bundesregierung muß das Gesetz nur ändern. Sie könnte die Pendlerpauschale auch ganz abschaffen, sie reduzieren für alle usw. Hauptsache es wird niemand benachteiligt.

Ja - leider gilt diese zunächst und vor der nächsten Bundestagswahl wird sich daran auch nix ändern.
wolfgang1956 am 9. Dezember 2008 11:32 Warum leider?
Kairofan am 9. Dezember 2008 11:36 weil ich für die Neuregelung war. Meiner Ansicht nach sollte diese Steuersubvention völlig gestrichen werden.
Steuersubvention? Fahrten zur Arbeit verursachen Kosten, denen keiner ausweichen kann, es sei denn, das kostenfreie Teleportieren wird entdeckt.
Kairofan am 9. Dezember 2008 12:18 Ich bin in die Nähe meiner Arbeitsstätte gezogen und fahre mit dem Rad, oder der Bahn. Bei dieser Regelung bekommen vor allem Leute viel Geld, die möglichst weit weg von der Arbeit wohnen und dann ewig im Auto sitzen. Also, wird hoher Benzinverbrauch und Zersiedelung bezuschußt (man kann nämlich doch die Kosten für das Pendel beeinflussen).
Warum sollte ich mein Haus aufgeben und mir in der Nähe meiner Arbeitsstätte ein anderes kaufen? Die materiellen Verluste, die mir dabei entstehen würden, bekomme ich vom Finanzamt auch nicht erstattet. Den ideellen Verlust erst recht nicht, bezahlbare Gründerzeitvillen sind hier dünn gesät. Die Bahn lässt ihre Züge im Übrigen auch nicht mit guten Worten fahren, sondern mit teurer Energie.
Kairofan am 9. Dezember 2008 12:41 und warum soll der Staat dafür aufkommen? - es ist deine Wahl und fällt nicht unter staatliche Aufgaben wie ich sie verstehe.
Weil der Staat auch daran verdient, dass ich arbeite und Fahrtkosten habe. Aufgrund dieser Arbeit kassiert er nämlich Steuern und Sozialbeiträge.
Kairofan am 9. Dezember 2008 15:05 das ist vom nicht abhängig von deinem Wohnsitz
Das behauptet ja auch niemand. Aber wenn es nicht meine Privatsache und meine Wahl ist, Steuern zu zahlen, damit der Staat etwas verdient (denn ich werde per Gesetz dazu gezwungen), warum sollte es meine Privatsache und meine Wahl sein umzuziehen, um dem Staat Geld zu sparen? Der Staat hat Diener des Bürgers zu sein, nicht umgekehrt.
...oder für die, die ihre Steuer für 2007 immer noch nicht abgegeben haben... :-)