Frage von manulito, 64

Die Qual der Wahl, Canon EOS 1300D oder Nikon D3300?

Servus :) Ich als Neueinsteiger will mir eine Spiegelreflexkamera kaufen und ich habe die Qual der Wahl zwischen der Canon EOS 1300D und der Nikon D3300. Die Canon EOS 1300D würde ich im Kit mit einer Tasche und einer SD Karte für 375€ bekommen. De Nikon D3300 mit der selben Ausrüstung für 399€. Die Verkäuferin war fest von Nikon überzeugt, war wahrscheinlich Fan ;) Freunde und ein bekannter Fotograf schwor auf die Canon.. was meint ihr?

Expertenantwort
von nextreme, Community-Experte für Kamera, 27

Hier hast mal nen Link wo 1200D, D3300 beide Baujahr 2014 und eine A580 Baujahr 2010 verglichen werden. https://www.dxomark.com/Cameras/Compare/Side-by-side/Canon-EOS-1200D-versus-Niko... Das sollte ungefär wiederspiegel, wie sehr Canon im Billigkamerasegment spart, übrigens bis heute. Ich fand leider keine1300er auf DxO. Man kann sie aber durch die neuere und gehobenere 750D ersetzen und die ist trotzdem der Letzte im Bunde. https://www.dxomark.com/Cameras/Compare/Side-by-side/Canon-EOS-750D-versus-Nikon...

Das liegt nicht daran, dass Canon nicht besser könnte, im Profisegment kann Canon schon so einiges reißen. Daher auch der gute Ruf. Es nützt dir als Einsteiger aber so garnichts. Das ist wie Audi R8-Fan sein und deshalb Polo fahren.

Und klar hat ein Besitzer einer gewissen Marke gegenüber Anderen nur positives zu berichten. Man will ja auch nicht schlecht da stehen. Nur wer hat den als Canonbesitzer mal ausgiebig mit Nikon, Pentax oder sonst was gearbeitet, um es vergleichen zu können? Man kennt nur die eigene Kamera und kann vielleicht sagen, dass man damit gut klar kommt, aber sonst.

Aber man muss auch sagen, dass das Wichtigste beim Fotografieren immer der Fotograf ist und dann erstmal die Objektive sind und erst viel viel später die Kamera bzw deren Marke.

Kurz um, Canon könnte schon...

Kommentar von IXXIac ,

Hallo

die 1300D muss man nicht neu testen, dass ist eine 1200D mit  VGA TFT Display, denn schnelleren Digic 4+ Prozessor mit einem grösseren intgriertem Burstpuffer, WiFi und NFC. IS0 12800 ist jetzt ohne ISO Boost erreichbar.

Ansonsten: weiterhin keine Sensorreingung, keine Spotmessung, 0,5X Sucher, Vollplastikkamera mit Plastikbajonett. Trotz Digic4+ weiterhin nur 3B/S, bei RAW für 5 Bilder bei JPEG für 60 Bilder.

der 18MP Sensor ist bei DXO in folgenden Canon Kameras aufindbar

- 550D (aber Vorserienkamera)
- 60D
- 600D
- 7D
- 1200D
eingeschränkt bei;
- 100D
- 650D
- 700D

Schon 2008 als Canon den 18MP Sensor rausbrachte war dieser dass Schlusslicht im APS-C Bereich (Aber viele Megapixel, die Konkurenz hatte nur um 12-16MP).

Mit 100D/650D und 700D wurde der Sensor für Kontrastfocussierung "optimiert" wodurch nochmals Bildqualität geopfert wurde. Dafür brauchte der Liveviewfocus statt 5-10 Sekunden nur noch 2-10 Sekunden (Ohne STM oder Ring-USM Objektive gab es kaum Fortschritte. Das Nifty Fifty "rukelte" immer noch wie zuvor auf denn Focuspunkt zu)

Aber DxO Werte sind umstritten (unfair) vor allem weil diese CMOS Typen bevorzugen. So lange die Konkurenz CCD Sensoren hatte war Canon dort vorne und die Canon Fanboys haben DXO Werte geliebt (Einfache Zahlenwerte). Dann hat die Konkurenz auf CMOS umgeschwenkt und sogar Samsung als "Frischling" (Samsung baute schon um 1992 den ersten APS-C Sensor für die Rollei 3000 Metric) hatte plötzlich bessere DXO Sensorwerte als Canon..... jetzt wird DXO kritsiert weil undurchsichtige Gewichtung.

Dabei basieren die meisten Sensortestwerte und viele Objektvtest der Fachzeitschriften auf DXO LABS Testequipment.

Antwort
von Hayns, 29

Freunde würden Dir als Neueinsteiger eine Kompaktkamera für um die 200 - 300 € raten.

Geringes Gewicht und Volumen = "Immer-dabei-Kamera".

Du brauchst keine Zusatzobjektive. Die Qualität ist gut. Bilder für den Monitor oder Fotobuch sind TOP.

Vorteil von immer dabei, Du lernst schnell die Grundlagen, da Du eine Menge an Einstellmöglichkeiten hast.

Bis Du die Einstellmöglichkeiten ausgereizt hast, vergehen sicher zwei bis drei unbeschwerte Jahre.

Dann siehst Du Dich nach einer Spiegellosen Systemkamera um, weil Dir 3 kg DSLR-Ausrüstung zu schwer ist.

Die kleineren Spiegllosen wiegen nur die Hälfte (Ausrüstung). Die Qualität ist mindestens ebenso gut, die Bildqualität oft besser.

Antwort
von sinnsah, 15

Die Frage ist erstmal, ob du überhaupt schon ein paar mal fotografiert hast, oder ob du komplett neu in der Materie bist.

Die 1300D oder D3300 sind halt wirklich die Einsteigercams, die am Anfang okay sind, aber man recht schnell "rauswächst", wenn man viel fotografiert.

Für den Anfang sind die 2 Kameras okay.

Die großen Elektronikmärkte bieten jedes Jahr gegen Jahresende/ Weihnachten das Vorgängermodell für meist 250€ an.

Für nen kompletten Neueinstieg empfehle ich aber erstmal gebrauchte Cams. Sei es über Ebay oder auch aus privater Hand. Es gibt recht viele Facebookgruppen für gebrauchtes Foto-Equipment, in denen man nach guten Angeboten schauen kann.

Auch mit ner 6 Jahre alten Kamera, die "nur" 18 Megapixel hat, kannst du heute noch richtig geile Bilder machen. Und ne 550D bekommste heute schon fast für ~190€ hinterhergeworfen :) 

Wichtiger als die Cam sind vernünftige Objektive. Besonders Einstieger machen hier viele Fehlkäufe.

Aber ich will hier keinen Roman schreiben. Tutorials über Equipment zum Einstieg in die Fotografie gibt es überall im Netz. Falls du dich da belesen willst, dann mach das unbedingt! Beispielsweise hier: http://stephan-forstmann.de/kamera-objektiv-einstieg-fotografie/

Antwort
von christl10, 37
Canon EOS 1300D

Wer Fotografieren möchte sollte die Grundlagen beherrschen.

Hierzu meine Buchempfehlung für den Anfang:

Um die Blende, Verschlußzeit und ISO näher zu bringen:

Manuell belichten mit der Digitalkamera von SAMJOST Fotografie.

Um scharfe Fotos zu bekommen:

Scharfe Fotos mit der Digitalkamera von SAMJOST
Fotografie. 

Fortgeschrittene die sich mit dem Blitzen befassen sollten das
Buch kaufen:

Heute schon geblitzt? Von Dirk Wächter.

Drei Taschenbücher, die man haben muss!!!

Grundsätzlich sollte man sich überlegen, was für eine Kamera zu
einem paßt.

Nicht für jeden ist eine Spiegelrefexkamera geeignet. Denn oft
möchte man gleich das beste haben, nutzt  aber kaum die Möglchkeiten die
sie bietet. Wer nur mit Automatik fotografieren möchte oder sich nicht mit
Freizeichnen beschäftigen möchte, der sollte sich eine Kompaktkamera kaufen.
Eine SLR ist im Vergleich zur Kompaktkamera ein Monster. Möchtest Du so ein
großes Ding auch wirklich immer mit dir rumschleppen? Wer das scheut, der hat
dann eine teure Kamera für nur zu Hause und nimmt sie nur manchmal mit. Das
macht so keinen Sinn. Daher rate ich zunächst zu einer Kompaktkamera die es
aber in sich hat und auch von Profis als Ersatz genutzt werden. Die Fuji X30
ist so eine Kamera. Man kann mit ihr auch sehr viel manuell einstellen, so daß
man in den ersten Monaten oder sogar Jahren damit gut bedient ist. Sie kostet
dafür auch genauso viel wie eine SLR-Einstiegskamera. Nämlich 440€. Vorteil: Du
kannst sie jederzeit in die Tasche stecken und hast sie problemlos immer dabei,
wenn was ansteht. Persönlich habe ich auch eine Fuji neben meiner teureren SLR.
Meist nutze ich sogar nur die Fuji, denn die Bildqualität ist super und die
Bedienung vielseitig aber sehr einfach. Ich bin mir sicher, die reicht Dir auch
um sehr gute Fotos zu machen. Lass Dich nicht von anderen Kameras wegen deren Mega-Zoom
blenden. Das geht zu Lasten der Bildqualität. Notfalls geht man dem Motiv etwas
entgegen statt zu zoomen. Daher Finger weg von günstigen Bridgekameras. 

Wer mit der Automatik fotografieren möchte, sollte sich keine
Spiegelrefelx holen, sondern eine Kompaktkamera wie die Fuji X30. Mit der kann
man aber auch sehr viel manuell einstellen, wenn es nötig ist. 

Lass Dich auch nicht von den hohen MP von anderen Kameras
blenden. Die MP haben keine Aussage über Bildqualität. Lieber etwas weniger MP
zu Gunsten der Bildqualität. Habe noch eine Kompaktkamera die sehr gut ist mit
10MP, die ist für 90% meiner Fotos ausreichend. Die Fuji X30 hat sogar 12MP,
mehr als ausreichend.

Welche Kamera ist die richtige für
mich?

Siehe Internetseite:

http://images.google.de/imgres?imgurl=https://images.myposter.de/magazin/2014/05/Kameratyp-8_VARIANTE-gross.jpg&imgrefurl=https://www.myposter.de/magazin/welcher-kameratyp-ist-richtig/&h=850&w=1...:&tbnh=92&tbnw=115&docid=sYPJuHu7npCcEM&usg=__HgPLRH46oEEOl_ElBbRprWYp7Xo=&sa=X&sqi=2&ved=0ahUKEwj2huKz7-nPAhXDBcAKHUe8AIoQ9QEIMDAE

Antwort
von migebuff, 29

Nur weil du Neueinsteiger bist, musst du nicht zwingend Neuschrott kaufen. Für die 400€ ist auch ein gebrauchter Body mit z.B. Tamron 17-50mm 2.8 drin.

Falls es doch unbedingt neu sein muss: Wenn die Frage "vierstellige Canon oder...." lautet, wird die Antwort seltenst "vierstellige Canon" lauten. Dann lieber die Nikon. Sagt ein Canonnutzer.

Kommentar von manulito ,

Weshalb Neuschrott, was ist denn an der Canon so verwerflich? 

Gebraucht kommt für mich garnicht in Frage, alleine wegen der Garantie etc.

Kommentar von migebuff ,

Fast 400€ für eine lahme Plastik-Apsc mit winzigem Minisucher, gepaart mit f/3.5-5.6-Dunkelzoom ohne Bildstabi mit mieser optischer Qualität - wüsste jetzt nicht, was es da schönzureden gäbe.

Kommentar von nextreme ,

Wo er recht hat, hat er einfach recht :D

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