"Die qm dienen nicht der Festlegung des Mietgegenstandes. Der räumliche Umfang ergibt sich vielmehr aus der Angabe der vermieteten Räume" - gültig?

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8 Antworten

Ja, das ist so zulässig. Hat der BGH so entschieden. Vermieter dürfen diesen Wortlaut verwenden um evtl. Reklamationen und daraus folgenden Mietminderungen bei abweichender Angabe der WF vorzubeugen.

Da bei vielen Betriebskostenarten lt BGB diese nach Wohnfläche zu berechnen sind, kommt die vorhandene Wohnfläche doch in's Spiel. Hierbei muss sich der Vermieter an die tatsächliche Wohnfläche halten.

Dies gilt auch bei einer möglichen Mieterhöhung nach Vergleichsmiete.

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Kommentar von muelli21
29.09.2016, 09:10

shesh, was für füchse oida 8i

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kannst du die frage mal besser stellen, hier weiß bestimmt keiner was du willst

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Kommentar von TopperHarley86
29.09.2016, 07:35

Sorry, mein Internet hat Probleme gemacht.

In meinem Mietvertrag steht eine Wohnfläche von 142qm, danach der o.g. Passus.

Nach meiner Messung komme ich auf 117qm.

Habe ich also unter Beachtung der Klausel in der Überschrift Ansprüche?

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Hey albatros, Demnach könnten im Vertrag auch 2qm stehen, wenn die Wohnung eigentlich 200qm groß ist und es würde aufgrund der Klausel keinen Unterschied machen? Kann man das Urteul irgendwo nachlesen?

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rein rechtlich kp

von der bewertung eines laien her, macht das für mich keinen sinn und ist eher ungültig. eine wohnung mit 2 zimmern, könnte pro zimmer jeweils zirka 10 qm haben. eine andere mit zwei zimmern jedoch wiederum 15qm oder 20 qm pro zimmer. es lässt sich daraus also, rein von der logik her, nicht konkret auf den umfang und den mietpreis der wohnung schließen.

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Kommentar von albatros
29.09.2016, 08:51

Falscher Pfeil angekreuzt, bedauerlicherweise. Diese Vorgehensweise hat der BGH abgesegnet. Weiteres in meiner Antwort nachlesen.

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Kommentar von bwhoch2
30.09.2016, 08:57

Auch der Laie, der eine Wohnung besichtigt, die für ihn evtl. in Frage kommt, wird diese erst einmal betreten und nach kurzer Zeit wissen, ob sie in Frage kommt oder nicht. Dabei spielen oft ganz andere Dinge eine Rolle, als die Fläche. Die mag in etwa passen, aber Zuschnitt, Lage, Ausstattung können weit bedeutender sein für den Abschluss des Mietvertrags zur verlangten Miete, als die genaue Fläche in m². Gemietet wird eine passende Wohnung und nicht eine Anzahl von m².

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Ist gültig. Es gibt keine Pflicht die Wohnfläche im Vertrag anzugeben.

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Ich sehe da spontan keine Probleme drin. Habe aber keine Rechtsprechung dazu geprüft.

Der Vermieter vermeidet durch diese Formulierung die sonst möglicherweise problematische "Zusicherung" einer bestimmten Fläche, bei deren Unterschreitung Mängelrechte wie etwa MInderung in Betracht kommen. Die Miete wird vermutlich als absoluter Preis für die gesamte Mietsache und nicht pro Quadratmetern berechnet sein, insofern dürfte alles eindeutig sein.

Interessant wird es praktisch, wenn der Vermieter irgendwann mal eine vergleichsmietenbasierte Mieterhöhung aussprechen will. Da muss er sich ja zur Miete pro Quadratmeter äußern...

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Kommentar von bwhoch2
30.09.2016, 08:53

Interessant wird es praktisch, wenn der Vermieter irgendwann mal eine vergleichsmietenbasierte Mieterhöhung aussprechen will. Da muss er sich ja zur Miete pro Quadratmeter äußern...

Für diesen Fall hat ein schlauer Vermieter längst vorgesorgt und die Wohnfläche schon ganz genau ermittelt. Jedoch muss sich der Vermieter bei der vergleichsmietenbasierten Mieterhöhung auch nicht zur Miete pro Quadratmeter äußern. Die Angabe von vergleichbaren Wohnungen in vergleichbarer Größe und der absolute Meitpreis genügen dabei vollauf.

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... und welche von den vielen Möglichkeiten zur Ermittlung der Fläche wurde genommen?

Börstingshaus "haut" die Vermieter, wenn sie eine Fläche vertraglich vereinbaren. Gemietet wird der Gegenstand, so fast immer seine Urteile.

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Wenn im Vertrag eine Flächenangabe steht, ist die Formulierung ignorierbar, wenn sich durch die Flächenangabe Vorteile ergeben.

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