Meine Mutter und meine Schwiegermutter streiten sich um meine gerade geborene Tochter. Ma schlimmsten verhält sich meine Mutter, sie ist einfach nur unfreundlich, und tut so als sei nur sie die richtig ware Oma! Wie kann ich das Problem lösen?

Hm, eigentlich ist die Antwort, dass sich das mit der Zeit gibt, bis das liebe Kindlein nicht mehr ganz so süß ist... Das hat bei uns etwa 10 Jahre gedauert. - Kurzfristig würde ich sagen: 1. Immer schön brav "ja, ja" sagen und trotzdem tun, was man selbst für richtig hält und 2. Möglichst geschickt die Stärken der Omas zur Geltung bringen: die eine kann toll stricken, die andere singt vielleicht sehr schön oder kann das Kind sehr gut beruhigen. - Wenns zu schlimm wird: reinigendes Gespräch, eventuell seltenere Besuche ("Das Kind wird dabei zu sehr angestrengt.")(hoffe, der Kindsvater unterstützt das).

Herzlichen Glückwunsch erst mal zur Tochter! Zu Deinem Problem: Versuche möglichst diplomatisch zu bleiben, und dabei aber Klartext zu reden. Sage Deiner Mutter, daß Du sie liebst und respektierst, aber daß sie nun mal nur eine von zwei Omas ist, und daß Du auch große Stücke auf Deine Schwiegermutter hältst. Sag ihr, daß Du ihr unfreundliches Benehmen nicht dulden möchtest, und daß sie sich bitte im Sinne des Enkelkindes etwas zusammenreißen soll.

ich würde ihnen sagen sie sollten sich nicht so kindisch verhalten. sind doch erwachsene leute! in erster linie gehts doch mal ums kind u nicht um die eigenen egoistischen interessen. aus so einer sache kann eine riesenstreiterei entstehen, die im endeffekt nur jeden belastet. und darunter hat dann auch das kind zu leiden.
also klare ansage machen an die beiden omas: erst hirn einschalten, dann reden! ansonsten gibts kindesentzug, bis es besser klappt.
Ich kann aus Erfahrung nur sagen - lasse die Omas bloss nicht zusammen zu Besuch kommen. Ich hatte zum 1ten Geburtstag unseres Kleinen beide Omas, die Paten und meine beiden Babysitter hier. Ich habe dann irgendwann nur noch hilfeschreiend meine Babysitter angeschaut, die dann auch sehr gut reagiert haben. Die sind dann mit dem Kleinen eine Runde spazieren gegangen und mit den Anderen habe ich ein ernstes Wörtchen gesprochen. Die waren ganz schön sauer. Etwas später (zu Ostern) hatte ich die komplette Bande wieder hier und siehe da, die konnten sich sogar beherrschen. Heute findet das mein Kleiner natürlich toll, wenn sich alle um ihn reissen und er im Mittelpunkt steht. Aber ganz egal: Omas und Opas meinen ohnehin immer, dass man Ausnahmen machen muss, wenn sie da sind. Das Kind braucht dann keinen Mittagsschlaf, muss abends nicht pünktlich ins Bett und obendrein wird das Kind noch mit Süssigkeiten vollgestopft.