bei der Mehrwertsteuer ergibt sich die Steuerlast aus der Wertschöpfung nach dem Rechnungsprinzip?

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3 Antworten

Das bedeutet, dass von der  Herstellung bis zum Verkauf nur die Wertschöpfung des Produkts besteuert wird und die letztliche Gesamtsteuerlast eines Produktes bei Endabnehmer hängen bleibt.

Bsp.

Ein Zementwerk A, fördert Zement und verkauft diesen für 100 € netto --> 119 € brutto an die Skulpturenherstellungs GmbH, der daraus eine wunderschöne Skulptur herstellt und für 200 € netto --> 238 € brutto an den Endabnehmer verkauft.

Die Steuerlast für die Skulpturenherstellungs GmbH liegt nur bei 19 € (in Höhe der Wertschöpfung), da Sie den VoSt-Abzug aus dem Kauf von A geltend machen kann.

Die Steuerlast beim Abnehmer liegt dabei bei 38€-->die volle Last.

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Kommentar von Nirvana93
07.07.2016, 15:35

Vielen Dank für deine Erklärung das hat mir sehr geholfen!!!

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Mehrwertsteuer ist ein unsinniger Begriff. Mehrwert findet man bei Marx beschrieben. Demnach bekommt jemand einen Lohn für die Erbringung einer Leistung.

Diese Leistung ist aber mehr Wert. Das steckt sich die Bourgeoisie neben dem selbst verdienten Geld ein. Der Lohn ist nur so hoch, dass der Prolet seine Arbeitskraft erhalten kann.

Die Mutter der Umsatzsteuer kannte keinen Vorsteuerabzug. Wurde aber auch nicht auf die Erhöhung des Preises je Wirtschaftsstufe berechnet, sondern immer auf den ganzen Preis.

Damit kam es zur Mehrfachbesteuerung, die man hier vielleicht mit Augenzwinkern als Vielfachbesteuerung bezeichnen müsste.

Wertschöpfung ist allerdings auch so eine volkswirtschaftliche Umschreibung und hat weder mit Mehrwert- noch Umsatzsteuer etwas zu tun. Sie beschreibt die Summe aller Herstellungskosten.

In einem Unternehmen, also auf Ebene der Betriebswirtschaftslehre versteht man darunter den Anteil eines Unternehmens am Volkseinkommen.

Jetzt müsste man erst einmal das Prinzip der Umsatzsteuer kennen, dann sieht man sofort, dass hier Äpfel und Birnen keinen Salat ergeben sollen. Hier werden Dinge verglichen die aber auch gar nicht zusammen passen.

Oder man muss so viel Wohlwollen aufbringen, dass hinterher nichts mehr stimmt.

Übrigens versuchte man augenscheinlich die Aussage noch in eine Wahrheit zu verkehren. Man brachte die Nebelkerze Rechnungsprinzip ein. Mal abgesehen davon, dass ich von so einem Prinzip nie was gehört habe.

Bei der Umsatzsteuer sprechen wir im eigentlichen nicht über Rechnungen. Nur im Rahmen des Vorsteuerabzugs. Besteuerungsgrundlage ist die Lieferung oder sonstige Leistung.

Wenn da nicht noch der Paragraph 4 UStG wäre. Da werden nämlich viele Leistungen aus der Leistungserstellung in die Steuerfreiheit gestellt. Damit hört man hier eigentlich nur die Mutter aller Buzzer mit einem kurzen Quäk.

Mal abgesehen davon, dass wir es gewohnt sind Begriffe in der VWL und BWL mit vollständig anderen Bedeutungen zu verwenden: Hier rettet dieses gar nichts.

Der Autor hat einiges nicht verstanden und wollte sich was schlau klingendes aus den Rippen drücken. Was dabei raus gekommen ist, dass hast Du zitiert.

In meinen Augen vollkommener und unerklärlicher Müll. Solltest Du einen Prof haben, der so einen Unfug vertritt würde ich mir es ganz genau überlegen, ob ich ihn in dem Grad der Unwissenheit belehren wollte...

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Die Grammatik scheint unzutreffend. Der Sinn dieser Aussage erschließt sich mir deshalb nicht.

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Kommentar von Nirvana93
07.07.2016, 13:58

ah sehe gerade ich habe da einen Fehler beim abschreiben gemacht sollte "bei der  Mehrwertsteuer ergibt sich die Steuerlast aus der Wertschöpfung nach dem Rechnungsprinzip?" heißen

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