Frage von elagtric, 2

die kleine und grosse Welt der Dinge?

Weshalb eigentlich sieht der nächtliche Sternenhimmel irgendwie immer aus wie die Projektion auf ein (relativ grosses) Goldfischglas von innen ? Eigentlich sollte es doch recht dreidimensional aussehen, aber der ganze Sternenhimmel erscheint wie ein chaotisches Dekor auf einer in der wirklichen Grösse nicht wirklich fassbaren Kugel. Von der Entfernung her irgendwie alles wie auf dem selben Radius, nur eben mal heller, grösser, kleiner, zarter oder eben auch mal "satter". Aber irgendwie alles auf einen nicht näher fassbaren Horizont projiziert ....

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Hamburger02, 2

Das stereoskopische Sehen (Tiefensehen) funktioniert nur bis etwa 100 m Entfernung. Darüber hinaus kann das Gehirn keinen Unterschied mehr in der Ausrichtung der Augen in ein 3D-Bild umsetzen.

Schätzungen zu größeren Entfernungen funktionieren dann nicht mehr stereoskopisch sondern im Vergleich mit anderen Dingen, wobei speziell die Größe eine wichtige Rolle spielt. Die Graufärbung bei weiten Entfernungen kann auch noch helfen. Aus dem Grund ist es z.B. auch schwierig, größere Entfernungen auf hoher See zu schätzen, da jeglicher Vergleich fehlt.

Das selbe Problem gibts beim Sternenhimmel. Da es nichts zum vergleichen gibt, wirken alle Sterne gleich weit entfernt.

Antwort
von Maimaier, 2

Unsere beiden Augen empfangen zwei etwas versetzte Bilder, da sie ja auch ein paar Zentimenter auseinander liegen. Daraus berechnet unser Gehirn dann die Entfernung.

Bei Objekten, die Millionen von Kilometern von uns entfernt ist, klappt das aber nicht. Da müssten unsere Augen schon tausende Kilometer weit entfernt sein, damit die Bilder sich unterscheiden würden.

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