Frage von BLU3ANDR0ID, 99

Die Kirche brachte Leute dazu Homosexuelle nicht zu akzeptieren und hetzte die Menschen auf Sie welche waren das?

Antwort
von AngJuli, 46

Hey!

Welche waren was? Die Menschen, die aufgehetzt wurden? Alle!

Jeder, der einen sehr von der Kirche abhängigen Glauben hat, der sich kaum eine eigene Meinung bildet und der Kirche streng folgt, verfolgt Homosexuelle.

Es gibt wohl eine Bibelstelle, die belegt, dass Homosexualität nicht gottgefällig ist. Ich frage mich nur, wie ist das mit der angeblichen Tatsache zu vereinbaren, dass wir alle von Gott nach seinem Ebenbild geschaffen sind? Hat sich Gott bei den Homosexuellen vertan? Oder hat da noch ein anderer mitgebastelt, der es also geschafft hat, in Gottes Schöpfung herumzuwursteln?

Und wenn Schwule und Lesben denn wirklich so schrecklich wären, warum hat Jesus sie nicht verurteilt? Er hat gegen Betrüger und Lügner gepredigt, immer wieder, aber ich wüsste nicht, dass er sich irgendwo gegen Homosexuelle ausspricht.

Die ganze Schwulenhatz hat keinen begreifbaren Grund. Die Menschen haben schon immer diejenigen ausgegrenzt, die in der Minderheit sind. Andere sexuelle Neigungen, andere Hautfarben, andere Religionen, selbst die Frauen, den die Gesellschaft ist schon so lange Männer-dominiert, dass die sogar eine ganze Hälfte der Menschheit für weniger wertvoll als sich selbst erklären konnten.

Witz am Rande: Wenn man alle Farbigen, Nicht-Christen, Frauen und Homosexuellen zusammennimmt, sind gegenüber dieser riesigen Zahl die weißen, christlichen Männer eindeutig eine Minderheit.

Steinigt sie!!!!

Kommentar von spiegelzelt ,

Nur weil man in die Kirche geht verfolgt man doch keine Schwulen.

Kommentar von AngJuli ,

Richtig.
Aber das habe ich auch nicht behauptet.

Ich habe geschrieben, dass diejenigen Schwule verfolgen, die einen von der Kirche (vor allem der katholischen) abhängigen Glauben haben und sich keine eigene Meinung bilden.

Die protestantische Kirche öffnet sich da mehr, aber für die Katholiken ist gelebte Homosexualität weiterhin absolut tabu. Man darf so empfinden, das geben sie tatsächlich inzwischen zu (einfach deshalb, weil Gott keine Menschen erschaffen haben kann, die die katholische Kirche ablehnt), aber ausüben dürfen sie ihre Sexualität nicht.

Was natürlich Schwachsinn ist. Sexualität ist ein ebenso starker Instinkt und Trieb wie Hunger oder Durst oder Schlafbedürfnis. Und außerdem ist sie ein wichtiger Bestandteil von Partnerschaften, also mit Zärtlichkeit, Liebe, Vertrauen verbunden. Wer Sexualität unterdrückt, unterdrückt den Menschen, das von Gott geschaffene Wesen.

Religiöser Glaube ist, denke ich, mit jeder Form von menschlicher Persönlichkeit vereinbar. Wäre nur schön, die religiösen Gemeinschaften würden das endlich mal kapieren.

Antwort
von Maikiboy29, 36

Die Menschen, die gegen Homosexuelle hetzen nennt man homophob.

Antwort
von DerEisman123, 51

Ich denke nicht dass die Kirche der Grund ist dass Homosexualität nicht akzeptiert wurde. 

Kommentar von Garlond ,

Oh, dass ist schon ein Verdienst, den sich einige Kirchen auf die Fahne schreiben können.

Kommentar von quopiam ,

Können sie nicht. Der Abscheu vor homosexuellen Praktiken war schon lange vor den Kirchen in der Welt. Nur nicht überall. q.

Kommentar von AngJuli ,

Das ist richtig. Homosexualität wurde und wird immer wieder in menschlichen Gemeinschaften abgelehnt. Genau so, wie sie immer mal wieder Mode war oder ein selbstverständlicher Teil der Gesellschaft oder zumindest gelassen akzeptiert wurde.

Dass Homosexualität jedoch geradezu verteufelt wurde, dass sie die Menschen in den Zwiespalt brachte, sich gegen ihre Religion stellen zu müssen, wenn sie homosexuelle Gefühle und Handlungen tolerierten oder gar ausübten, das ist ein "Verdienst" der Kirche.
Mir als Mensch kann doch egal sein, was mein Nachbar im Schlafzimmer treibt, solange ich damit nicht in Berührung komme. Wenn mir aber angeblich mein Gott im Nacken sitzt und mich dafür verurteilt, dass ich nichts dagegen unternehme, was mein Nachbar im Schlafzimmer treibt, bekommt das ganze Thema plötzlich eine persönliche Dimension, die es eigentlich gar nicht hat.

Kommentar von Garlond ,

Also das Homosexualität im antiken Griechenland als normal galt, ist auch etwas geschönt, da wird oft etwas durcheinander geworfen, auch im alten Rom wurde es nur toleriert und unterlag gewissen Regeln, aber mit ist bisher keine Quelle bekannt, wonach Homosexualität in einer Art verfolgt wird, wie man sie von fanatischen Religionsanhängern kennt.

Antwort
von slutangel22, 61

Alle großen Weltkirchen haben schon gegen Homosexuelle gehetzt.

Antwort
von oki11, 41

Homophobe

Antwort
von oxygenium, 31

ich meine der Ursprung kommt von Griechen

Kommentar von Garlond ,

Deine Antwort ist genauso wirr wie die Frage.
Der Ursprung von was kommt von den Griechen?

Kommentar von oxygenium ,

Die Antwort dürfte irgendwo in der Mitte liegen, oder vielleicht ist die Lösung auch eine ganz andere?

sinnvoller wäre es mal, nicht die Ursache, sondern den Grund zu erforschen - dann brauchten Schwule man keine Rechtfertigungen mehr, gegenüber einer Gesellschaft...

Kommentar von AngJuli ,

Wollen wir mal sortieren:

Der Ausdruck "homophob" kommt tatsächlich aus dem Altgriechischen und bedeutet "Mensch ablehnend". Denn "homo" bedeutet eigentlich "Mensch" (wir Menschen heute gehören ja zum Beispiel zur Gattung des "Homo sapiens") und "phob" bedeutet "ablehnend" oder "abstoßend". Das Wort kennt man auch von den "Phobien", also den Ängsten vor etwas.

"Homosexuell" ist also eigentlich ein sehr schwammiger Ausdruck, weil er nur ausdrückt, dass die Sexualität sich auf den Menschen bezieht. Naja, und das tut sie ja wohl bei (fast) jedem.

Die Menschen, die Homosexuelle ablehnen, sind homophob. Ist genauso so ein schwammiger Ausdruck, denn sie lehnen ja nicht Menschen ab ... man sieht, das ganze wird sehr viel eindeutiger, wenn man von Schwulen und Lesben redet.

Und diese homophoben Menschen waren Gläubige, die sich von ihrer Kirche zu ihrer ablehnenden Haltung aufhetzen ließen mit der Begründung, sie sei gottgefällig.

Kommentar von Garlond ,

AngJuli
Ich muss deine Altgriechischkenntnisse mal etwas aufbessern.

Homo im Griechischen bedeutet "gleich" und nicht wie du meinst Mensch. Mensch heißt homo auf Latein.

Phobie stammt in der Tat aus dem Altgriechischen und bedeutet Angst, Schrecken.

Das Wort Homophobie und dem entsprechend Homophob ist ein recht neues Wort aus dem letzten Jahrhundert.

Homosexuell ist auch kein schwammiger Ausdruck, da es eben aus dem griechischen und nicht aus dem Lateinischen kommt und einfach gleichgeschlechtlich bedeutet.


Angst vor Menschen nennt man im übrigen Anthropophobie.

Kommentar von oxygenium ,
Antwort
von oki11, 55

Was bitte ist DEINE FRAGE?

Kommentar von BLU3ANDR0ID ,

Wie hießen die Menschen die gegen Homosexuelle hetzten 

Kommentar von hauseltr ,

Gläubige!

Kommentar von oki11 ,

Entschuldige Bitte mal, auch Homosexuelle sind gläubig

Kommentar von AngJuli ,

Oh Mann, Leute, ihr schafft es aber auch grandios, an einander vorbeizureden!

Ja, natürlich können Homosexuelle gläubig sein.
Genauso wie diejenigen gläubig sein können, die Homosexuelle hassen.

Und diejenigen, die sich von der Kirche gegen Schwule und Lesben aufhetzen ließen, waren ganz bestimmt Gläubige, denn andere hätten ja wohl kaum auf die Kirche gehört!

Kommentar von Schwedenherz ,

Peter, Otto und Anna oder was willst du jetzt hören? Das sind doch nicht ein paar konkrete Personen

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