Urbanessa am 17.09.2008 um 19:37 Uhr
Dies ist eine Frage an die Geschiedenen unter Euch bzw. an die neuen Partner von Geschiedenen: Wie und wann sollte man Eurer Meinung nach den bei der/dem Ex lebenden Kindern (Teenageralter) unterbreiten, dass man sich verliebt hat und eine neue Beziehung eingegangen ist und es wirklich ernst meint? Und was wäre Eurer Meinung nach die ideale Weise für einen Kennenlernen der Kinder und des neuen Partners/ der neuen Partnerin? Wohlgemerkt: Es geht um die erste Beziehung nach der Scheidung.
Mein mittlerweile Ehemann hat 3 Kinder, die zur Zeit unseres Kennelernens zwischen 14 und 20 Jahre alt waren. Er hat ihnen erzählt, dass er jemanden kennengelernt hat. Wir haben uns dann an einem neutralen Ort getroffen, waren was trinken. Es war keine Liebe auf den ersten Blick, aber hier haben uns mit Respekt vor einander rangetastet und verstehen uns heute prima. Wenn sie merken, dass man ihnen den Papa nicht wegnehmen will, sondern sie eine Freundin (bloß keinen Mutterersatz) dazu gewinnen, läuft es. Wichtig ist einfach, Zeit lassen und nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen. Ich drück die Daumen!

Mein Ex und ich haben das nach 3-4 Monaten gemacht. Er hat vorab schon mal ein Bild von mir gezeigt und von mir erzählt. Wir haben uns dann mal in einem Freilandmuseum getroffen. Ich hab mich mit den Kids vom 1. Moment an verstanden.

Die Kinder werden dich nicht akzeptieren, egal was du tust. sry. nix für ungut
Lade ihm zum essen ein und sag deinen Kindern das es ein guter Freund ist.Ich denke so haben sie keine vorurteile und lernen ihn kennen.Aber eins ist wichtig, auch wenn deine Kinder dagegen sind und euch das leben zur Höllle machen und darauf hin arbeiten das ihr euch trennt ,lass es nie zu weil, das ist dein leben deine kinder werden mit sicherheit in einigen Jahren ausziehen ,und du bist dan alleine also es geht um dein leben.

Das ist meist ein Problem, denn die Kinder sehen oft eine Konkurenz zur leiblichen Mutter oder Vater. Mehr als ein Freund kann man nicht werden, wer mehr will wird auf Granit beissen. Viele Beziehungen halten diesen Konflikt nicht aus und zerbrechen.
Urbanessa am 17. September 2008 19:50 Die Gefahr des "Konkurrenz"-Empfindens sehe ich auch. Wobei die Kinder nicht mehr klein sind, sondern als Teenager selber schon einen vollen Terminkalender und viele Freunde haben und sich tendenziell schon etwas abnabeln. Außerdem leben sie beim anderen Elternteil. Es geht also wohl mehr ums "Wissen", dass da jemand neues ist als darum, diese neue Person ins eigene Leben zu integrieren. Oder macht das Deiner Meinung nach keinen Unterschied, bei wem die Kinder leben?
ich würde versuchen, etwas zu unternehmen, was den kindern spaß macht. möglichst "cool" rüberzukommen, so dass sie dich nicht als mutterersatz sondern eher als die coole tante oder eine art freundin sehen

Vielleicht hilft ein erstes unverbindliches Treffen an einem neutralen Ort, wie z.B. in einer Eisdiele? Beim nächsten Mal kann man ja etwas gemeinsam unternehmen, was die Kinder toll finden. Auf jeden Fall würde ich mir Zeit lassen zum "beschnuppern".