Frage von Schmani, 140

Die Ideologie der Rosinenpicker ist gefährlich. Warum kompliziert, wenn es auch einfach geht?

Differenzieren ist eine komplexe Tätigkeit die nur gelingt, wenn man bereit ist sich mit Dingen ausführlicher als eine Headline auseinanderzusetzen. Es ist kein Vorwurf an die Menschheit oder die Bürger, dass mehr und mehr Menschen dies nicht mehr tun, sondern eher einer, dass die die es tun, sich nicht mehr lautstark melden. Steigende Tendenzen für rechte oder linke Extrem-Bilder die veröffentlicht werden sind nicht neu und auch keine gefährliche Entwicklung. Sie waren schon immer da, in dieser Form und Menge, nur jetzt haben sie begonnen sich eine Bühne zu suchen. Diese Bühne haben sie gefunden und unter vielen Gleichgesinnten die auch auf dieser Bühne Platz nehmen, ernten sie viel Zuspruch und Applaus.

Religionsfreiheit bedeutet, dass alle Religionen erst einmal zu Deutschland gehören und jeder seinen Glauben frei praktizieren darf, sofern er nicht gegen das Grundgesetz oder anderes bestehendes Recht verstößt. Das bedeutet aber nicht, dass ich mir einen Buh-Mann aussuchen und verteufeln darf, wohingegen ich alle anderen warum auch immer toll finde oder nicht.

Vorurteile sind hier fehl am Platz und sind nichts anderes als Rassismus. Nicht alle Muslime sind Terroristen, nicht alle Juden sind geldgierig, nicht alle Katholiken Vergewaltiger und nicht alle Protestanten antisemitisch. Alleine diese Aufzählungen gängiger Klischees müsste eigentlich verdeutlichen wie lächerlich es schon klingt. Was tut man hier? Nicht differenzieren. Man sucht sich eine Tätergruppe aus und schert zu Unrecht Millionen Menschen über einen Kamm.

Flüchtlinge sind alles Muslime, müssen wir jetzt Angst haben? Das ist auch wieder nicht differenziert. Sieht man es mal ganz genau fliehen nämlich die muslimischen Flüchtlingen vor sogenannten muslimischen Gotteskriegern, weil eben von denen die Gewalt ausgeht. Hier wird wieder nicht differenziert. Ein Syrer der vor dem IS flieht kommt doch nicht hierhin um genau das hier zu tun, wo vor er aus seiner Heimat geflohen ist.

Wirtschaftsflüchtlinge gehören sich nicht. Auch das ist, wenn man mal ehrlich zu sich ist, nicht ganz richtig. Wirtschaftsflüchtlinge haben das gleiche Anliegen wie wir auch. Sie fliehen aus einem ärmeren Land zu uns mit der Aussicht auf ein besseres Leben durch Beruf oder Sozialsysteme. Wieso sollte man das diesen Menschen – unabhängig von den wirtschaftlichen Folgen, aus rein menschlicher Sicht – verübeln? Wir nehmen das für uns als Selbstverständlichkeit hin, weil wir hier geboren sind. Wir haben nichts getan um uns dieses Recht zu verdienen außer hier geboren zu werden und das war nicht einmal unser Verdienst, sondern der unserer Mütter.

Klar gibt es Probleme. Klar läuft nicht alles so wie es sein sollte. Klar sind wir als Europa zum ersten Mal richtig gefordert.

Als Rosinenpicker lebt es sich unbeschwert und einfach. Wenn man morgens beim Aufstehen schon weiß wer der Böse ist, dann hat der Tag wenigstens Struktur.

Antwort
von PlueschTiger, 15

Als Rosinenpicker lebt es sich unbeschwert und einfach. Wenn man morgens beim Aufstehen schon weiß wer der Böse ist, dann hat der Tag wenigstens Struktur.

So blöd es klingt, so ist es. Doch leider ist es auch so das wir alle keine 2 Leben haben und neben den Job, Familie und Sorgen nicht noch jede Information die wir bekommen überprüfen können. Daher hat das nicht Pauschal was mit Rosinen picken zu tun.

Hier wird wieder nicht differenziert. Ein Syrer der vor dem IS flieht kommt doch nicht hierhin um genau das hier zu tun, wo vor er aus seiner Heimat geflohen ist.

Weil leider die Flüchtlinge dies aber machen. Die wenigsten haben ein Problem damit das sie Flüchtlinge sind, sie haben ein Problem damit, das sie ihr Leben hier leben als wären sie noch zu hause. Die Flüchtlinge hier in Deutschland sind für uns alle gleich, sie sind "Flüchtlinge" doch sie nehmen ihre Feindschaften gegen andere Nachbarkulturen, aus ihrer Heimat mit und tragen die Konflikte hier her und auch weiter aus.

Wieso sollte man das diesen Menschen – unabhängig von den wirtschaftlichen Folgen, aus rein menschlicher Sicht – verübeln? Wir nehmen das für uns als Selbstverständlichkeit hin, weil wir hier geboren sind.

Auch ich kann ihnen das nicht verübeln, wir alle wollen ein schönes leben haben, doch auch wir mussten hart dafür Arbeiten und viel Blut dafür bezahlen. 40 Jahre Trennung DDR/BRD, Mauertote, STASI Morde. Ja auch ich würde vielleicht lieber fliehen statt zu kämpfen, für das was mir etwas bedeutet. Weil es einfach ist und ich mein Hals nicht dafür Riskieren muss. Doch das Funktioniert nicht ewig, siehe Paris und IS unter den Flüchtlingen.

Nichts bei uns ist Selbstverständlich, auch wir müssen uns alles Hart und mitunter mit Blut erarbeiten. Deutschland ist kein Land in dem Honig und wein in Flüssen ist oder ein Schlaraffenland. Deutschland ist selbst ein Land in dem 12-16 Millionen Arm sind.

Klar gibt es Probleme. Klar läuft nicht alles so wie es sein sollte. Klar sind wir als Europa zum ersten Mal richtig gefordert.

Es gibt kein Europa und das ist das Problem. Zudem ist Europa seit je her überfordert. Viele fürchten den 3 WK ohne zu ahnen das wir schon mehrere Parallel laufen haben ohne das es bemerkt wird. Wirtschaft gegen Statt (TTIP), Wirtschaft gegen Umwelt (Planlose Globalisierung und dadurch die Einschleppung fremder Arten in unsere und fremde Ökosysteme). Religionen gegen Religionen (Islam vs. Christen, Katholiken vs. Protestanten), Wirtschaft gegen das Volk (Krankmachende Substanzen in Produkten, Fake und Gammel Ware, Lohdumping),...... . Das sind alles Konflikte die ohne Waffen ausgetragen werden aber Weltweite Millionen von Leben kostet.

Du hast mit einigen Argumenten ja Recht, doch bei Muslimen wie auch Religionen, sind diejenigen an der Reaktion der Menschen Mitschuld, da sie nichts tun um die Meinung zu wiederlegen, wie sich entsprechend zu verhalten, wie man es erwartet, von einem Flüchtling. Wann hast du bei einem Attentat mal Millionen von Muslime auf der Straße demonstrieren sehen und wann hast du sie Demonstrieren sehen weil es eine Islam oder Mohamet Karikatur gab? Würden Muslime ebenso auf die Straßen gehen wenn in der Westlichen Welt Menschen durch Terror sterben, würden Menschen ganz anders über Muslime denken.

Antwort
von neuss2010, 27

Wir nehmen das für uns als Selbstverständlichkeit hin, weil wir hier
geboren sind. Wir haben nichts getan um uns dieses Recht zu verdienen
außer hier geboren zu werden und das war nicht einmal unser Verdienst,
sondern der unserer Mütter.

Klar gibt es Probleme. Klar läuft nicht alles so wie es sein sollte. Klar sind wir als Europa zum ersten Mal richtig gefordert.

also, dir ist aber schon klar, dass nicht jeder user von gutefrage sich mit deinem "wir" identifiziert, oder?

abgesehen davon, dass du keine Frage gestellt hast, sondern gutefrage als eine Art Forum für dein Statement nutzt (warum schreibst du dein statement nicht auf spiegel online oder welt oder zeit? da würdest du das tausend, ach was, zentausendfache an Kommentare vermutlich bekommen), was meinst du mit, Europa ist zum ersten mal richtig gefordert?

die 2 Weltkriege, von denen sich Europa erst mühsam erholen musste, waren keine Herausforderung?

Antwort
von Pepilein, 43

Ich finde, dass es sich gerade diejenigen leicht machen, die keine Stellung beziehen. Leider lässt es die aktuelle Situation nicht zu, dass man einfach "der Dinge harrt die da kommen mögen", obwohl das natürlich das Bequemste wäre. Die Menschen, die ein buntes Deutschland wollen (mit stetig enorm wachsender Einwanderungszahl), haben das Recht dieses zu äußern und die die es nicht wollen ebenso.

Manchmal gibt es Sitiuationen, in denen man es nicht Jedem Recht machen kann. Und aktuell ist das in Europa der Fall. Den Kopf in den Sand stecken, hilft dabei am aller wenigsten.

Nur kurz nebenbei: Der Großteil der Syrer flieht nicht vor dem islamischen Staat, sondern vor Assad.

Und wie lautet eigentlich deine Frage?

 

Kommentar von Schmani ,

Du hast mich ertappt, es ist wirklich eher weniger eine Frage als mehr ein Statement. ;-)
Einfach mal eine Diskussion anregen, einfach mal menschlich betrachten und nicht immer nur nach Aspekten von Geld und Umsetzbarkeit.
In der Theorie könnte die Welt sehr schön sein, in der Praxis ist aber vieles nie so leicht umzusetzen, sei es wegen Geld oder ohne jemanden vor den Kopf zu stoßen.
Das Recht auf freie Meinungsäußerung ist wichtig, eines unserer wertvollsten Güter und deswegen haben selbstverständlich sowohl rechte als auch linke Ansichten (um es mal kurz zu überspitzen) ein recht darauf geäußert zu werden, solange sie mit den Gesetzen vereinbar sind. Ich nehme in der öffentlichkeit immer nur kalte Geld-Analysen ala "Wer soll das bezahlen" oder stumpfe Hassbotschaften mit. Es dient somit auch ein stück weit meinem eigenen egoistischem Anspruch etwas zu lesen oder eben zu veröffentlichen, was meiner Meinung nach ebenso wichtig ist. Es dürfte keine schwarz-weiß oder Tabu-Themen geben, aber gerade die sind in letzter Zeit sehr beliebt, weil sie simple zu führen sind. Gut gegen Böse oder gar nichts.  

Kommentar von Nunuhueper ,

Pepilein, 

Nur kurz nebenbei: Der Großteil der Syrer flieht nicht vor dem islamischen Staat, sondern vor Assad.

 alle syrischen Christen, Jesiden, Schiiten und Alawiten lebten friedlich unter Assad. Diese Gerüchte, der Assad sei schlimmer als der IS  kommt von den Saudis, der EU und den USA. Seit vier Jahren wird dem Assad alles, aber auch alles in die Schuhe geschoben, was seine Gegner zu verantworten haben!

Kommentar von Pepilein ,

Ich beziehe mich auf eine Umfrage unter den syrischen Flüchtlingen, von Spiege-online.

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/syrische-fluechtlinge-umfrage-untersuc...

Kommentar von Nunuhueper ,

Von Umfragen halte ich nicht viel. Wer sagt da die Wahrheit?

Vor allem weiß ich, dass Lügen im Islam erlaubt sind. Das ist die Taqiyya, die jeder Moslem dann anwendet, wenn er sich in Gefahr begibt. 

Kommentar von Pepilein ,

Du hast recht. Möglicherweise gibt es ja auch Syrer, die sich einfach davor drücken, für ihr Land in den Krieg zu ziehen und deswegen "geflüchtet" sind. Man weiß es nicht^^

Antwort
von Paetsch1919, 65

Bei den Muslimen kann ich dir ja noch beipflichten. Deine position zu den Wirtschaftsflüchtlingen kann ich jedoch nicht teilen. Wie soll Deutschland einen jährlichen Zustrom von über 1Mio Menschen bewältigen? 

Die wollen hier alle arbeiten, studieren oder sonst was. Wo gibt es jedes Jahr 1Mio neue Arbeitsplätze? Wo gibt es jährlich 1Mio neue Wohnungen? Haben wir selbst nicht genügend Arbeitslose? Wie überwindet man kulturelle Differenzen? Bringen die Migranten die notwendige Qualifaktion mit? Oder müssen wir sie erst teuer ausbilden? 

Eine Menge schwerer Fragen. Die Hilfe für tatsächlich verfolgte und bedrohte Menschen ist induskutabel. Die Zuwanderung von Wirtschaftsmigranten sollte jedoch nach den Bedürfnissen der Wirtschaft geschehen.  Geht es weiter wie bisher, kann es zu Rissen in der Gesellschaft kommen. Das kann niemand wollen.... 

Kommentar von Schmani ,

Dem stimme ich zu. Deine Fragen sind absolut berechtigt und relevant. Es war auch nur eine rein oberflächliche aus menschlicher Sicht gestellte Betrachtung. Die ist wichtig und kommt in letzter Zeit öffentlich zu kurz, aber, da wo du ins Spiel kommst, spielen Wirtschaft, Stellenmarkt und Wohnraum eine sehr erhebliche Rolle. Man muss einen Spagat machen, vieles bewerten, auswerten und richtig verwalten. Alles das, was unsere Behörden leider sehr schleppend bis mangelhaft lösen.

Kommentar von Nunuhueper ,

Die Behörden wussten alles im voraus, wollten es aber nicht glauben, was jetzt alles passiert.

Kommentar von neuss2010 ,

abgesehen davon, dass ich deine Antwort sehr gut finde, bis auf dass ich finde, dass die Gesellschaft (die gesellschaften, egal welche, ob demokratisch, kapitalistisch, kommunistisch oder sonstwie) schon immer Risse hat.  Das liegt in der menschlichen Natur. Es kommt nur auf das Grad der Zerissenheit an, und USA zb. scheint ja ganz gut klarzukommen mit extremen. Wir in Europa legen ja zumindest noch ein bisschen wert drauf, dass die Reichen oder oberen Zehntausend zumindest ein bisschen Zurückhaltung üben, was das zurschaustellung von Reichtum angeht.

Antwort
von 1988Ritter, 48

Was bitte ist jetzt Gegenstand der Frage und was willst Du mit Deinem langen Text beschweren ?

Wenn es darum geht, dass man Unerfreulichkeiten einer gewissen Religionsgruppe nun nicht mehr unter den Teppich kehren möchte, dann ist dies legitim, da man ansonsten

  1. selbst unglaubwürdig wird.
  2. sich der Lächerlichkeit preisgibt.

Wir haben in Deutschland klaren Gesetze....an die man sich unabhängig jeglicher Religion und Kultur zu halten hat.

Wir haben hier in Deutschland die Religionsfreiheit, wobei diese gerne missverstanden wird. Religionsfreiheit bedeutet die private Ausübung seines Religionswunsches ohne Andere zu beschweren.

Hinsichtlich Deiner Ansichten über die Rechte auf unser Land und unserer Kultur bist Du in einer Schieflage. Wenn Du von Deinen Eltern etwas erbst, dann gibst Du es ja auch nicht x-beliebig her, weil ja nur Deine Eltern dafür gearbeitet haben, und Du nicht.

Kommentar von Schmani ,

Naja für das Thema Erbe gibt es die Erbschaftssteuer, wieso auch alle Familienunternehmen die größer sind eine Stiftung haben und von dieser geleitet werden, weil man sonst, tritt man ein Erbe an, diese Unternehmen nicht zahlen könnte. Genauso verhält es sich mit Eigentum und anderem Vermögen.

Klar, unabhängig von Religion und Co. gibt es Gesetze die es zu achten gibt, nichts anderes habe ich gesagt.

Wie willst du folgendes bitte klarstellen, ohne alle Menschen über einen Kamm zu scheren und rassistisch rüberkommen?

Ich meine...Unerfreulichkeiten einer gewissen Religionsgruppe gibt es nicht, die haben sie alle. Schon einmal das alte Testament gelesen? Das liest sich in teilen wie eine Massenmord-Drohung des Herren an die Menschen und dem Aufruf zu Mord und Vergewaltigung. Wie hieß es so schön "Wer frei von Sünde ist werfe den ersten Stein". D.h. nicht das man auf einem herumhackt, sondern das niemand frei von Sünde ist und somit niemand den Stein werfen kann.

Wenn es darum geht, dass man Unerfreulichkeiten einer gewissen Religionsgruppe nun nicht mehr unter den Teppich kehren möchte, dann ist dies legitim, da man ansonsten

    selbst unglaubwürdig wird.sich der Lächerlichkeit preisgibt.
Kommentar von 1988Ritter ,

:-))....ah ja....das mit dem Erbe ist dann über die Steuer abgegolten. Wir arbeiten alle und zahlen auch Steuern für unsere Heimat, sprich unser Deutschland. Wo ist da jetzt der Unterschied ? Warum sollen wir unsere Heimat einfach so hergeben ?

Mir fehlt da der Sinn.

Ich habe über Unerfreulichkeiten gesprochen die dauerhaft in der Vergangenheit bis in die aktuelle Gegenwart gegeben sind. Diese Unerfreulichkeiten kommen ausschließlich bei nur einer Religion vor.

Da es sich nicht um temporäre Unerfreulichkeiten handelt, muss man davon ausgehen, dass diese Unerfreulichkeiten nicht nur von einer Minderheit begangen und angestrebt werden, sondern vielmehr von der breiten Masse billigend in Kauf genommen werden.

Folglich ist das "über-einen-Kamm-scheren" sehr wohl zu überdenken.

Auch hierzu ein Beispiel anhand der Religion Islam. 1,5 Milliarden gläubige Menschen.....und 50.000, ach was solls, sagen wir 100.000 Spinner spielen IS. Das bekommen dann 1.499.900.000 nicht in den Griff ?

Bleiben wir mal bei IS. IS verkauft Antiquitäten, Öl und sonstige Güter über die Türkei, lässt die Verwundeten in der Türkei versorgen, kauft Waffen über die Türkei, organisiert den Verkauf von Yessiden-Sklaven über die Türkei....und wenn ich jetzt sage, damit bin ich nicht einverstanden, ich boykottiere in dem ich da nicht mehr in den Urlaub fahre.....schere ich dann die Türken über einen Kamm ?

Antwort
von Martinantwortet, 48
Kommentar von Schmani ,

Ein spannender Artikel. Den kannte ich noch gar nicht. Danke an dieser Stelle dafür ;-)

Kommentar von Pepilein ,

Ach Gott, Georg Dietz....der beste Satiriker im Land.

Antwort
von Nunuhueper, 24
"Steigende Tendenzen für rechte oder linke Extrem-Bilder die veröffentlicht werden sind nicht neu und auch keine gefährliche Entwicklung. Sie waren schon immer da, in dieser Form und Menge, nur jetzt haben sie begonnen sich eine Bühne zu suchen. Diese Bühne haben sie gefunden und unter vielen Gleichgesinnten die auch auf dieser Bühne Platz nehmen, ernten sie viel Zuspruch und Applaus."

Aber nicht alles, was sich auf der Bühne abspielt, entspricht dem tatsächlichen Leben. Schauspielerei verdient sich eben den Applaus.

Du nimmst Dich da nicht aus. Du hast bereits Deine Position als Zuschauer bezogen. Denn auf der Bühne gibt es kein wahres Leben!

" Sieht man es mal ganz genau, fliehen nämlich die muslimischen Flüchtlingen vor sogenannten muslimischen Gotteskriegern, weil eben von denen die Gewalt ausgeht."

Hast Du wirklich alles verstanden? Wie viele Flüchtlinge vor dem IS sind es tatsächlich? Ich lese immer, das alle bei uns studieren wollen, weil es in Damaskus nicht mehr geht...

Kommentar von Schmani ,

Natürlich nehme ich mich da nicht raus. Wie will man ein Thema emotional betrachten, wenn man dabei sachlich bleiben will oder müsste? 
Ob ich alles verstanden habe? Wohl kaum. Ob du es verstanden hast? Kann ich nicht beurteilen. Um alles verstehen zu können muss ich meine Quellen prüfen und schauen woher ich meinen Input nehme und was ich damit anfange. 
Ich könnte auch Syrer fragen, dann wüsste ich etwas mehr, aber auch das wäre niemals repräsentativ.
Die einen fliehen weil sie studieren wollen, die anderen vor Assad, wieder andere vor dem IS und was sonst Motive für die Reise zu uns sind.
100% umfassen und verstehen kann man das nicht. Dafür müsste man sich mit jedem einzelnen Zusammensetzen und ehrlich besprechen was der große Plan ist.
Dein Punkt zur Schauspielerei ist richtig, aber ignorieren darf man sie nicht. Denn ehe man sich versieht wird aus wenigen Laiendarstellern eine Stellvertreter-Gruppe die für eine "Gemeinschaft" sprechen und für diese handeln.
So ein Beispiel ist für mich erste Bürgerwehr-Bewegungen die seit Köln in ein paar Städten, u.a. Düsseldorf gegründet wurden.
Wenn wenige die Gunst der Stunde nutzen kann das zu einer großen Welle ausschweifen, wenn sich die Mehrheit desinteressiert am geschehen nicht beteiligt und alles duldet und geschehen lässt. 

Kommentar von Nunuhueper ,

Ich habe einen Beruf, da müssen Emotionen draußen bleiben.

Die Gemütslage ist ja der "Spiegel der Seele", dennoch ist der Verstand wichtiger bei der jetzigen Flüchtlingssituation.

Antwort
von waldfrosch64, 14

Europa war in der historischen Geschichte schön öfters so richtig gefordert .Gerade und vor  allem ,was den Islam betrifft 

Aber das scheint dir irgendwie gerade entgangen zu sein .

Es würde sich lohnen sich mal mit der Inner islamischen Sicht auf die Welt zu befassen ,die über eine Headline hinausgeht .

Antwort
von Ontario, 5

Es stimmt nicht, dass wir für das, wie es uns geht, nichts getan haben. Ganz im Gegenteil. Nach dem Krieg haben unsere Großeltern und Eltern aus den Trümmern unserer Städte und Fabriken, jede Menge Aufbauarbeit geleistet. Das wird heute gerne vergessen. Da kann man aber auch die Frage stellen, warum wir uns aufgerafft haben um das zu schaffen, was heute all das ausmacht, wogegen in anderen Ländern eine solche Entwicklung nicht stattfand und auch heute noch nicht stattfindet. Freilich zieht das Menschen an, die sich ein besseres Leben wünschen und zu uns kommen wollen. Das ist die eine Seite. Die andere Seite ist die, dass einige kommen, nur deswegen, um sich unseres sozialen Netzes bedienen zu wollen, was ja auch gelingt. Du sprichst die Moslems an, die zu uns kommen, viele auch bei uns bleiben wollen. Freilich ist es Unsinn zu sagen, jeder Moslem sei ein Terrorist. Das sind Stammtischparolen. Dass jemand aus einem Land flüchtet, in dem er wegen kriegerischen Auseinandersetzungen um sein und das Leben seiner Familie fürchten muss, ist nachvollziehbar. Glaube, dass wir da auch ein gewisses Mass an Verantwortung haben, diesen Menschen zu helfen, bis sie wieder in ihre Heimat zurück kehren können. Doch leider sind unter diesen Flüchtlingen auch welche, die andere Absichten haben und diese sollte man, so man deren Absichten erkennt, umgehend abschieben. Dennoch, die Aussage, der Islam gehört zu Deutschland, halte ich für völlig falsch. Er gehört nicht zu Deutschland, weil dort andere Wertigkeiten gelten die mit den unseren nicht vereinbar sind. Denke da nur an die Rechte der Frauen. Bei uns gilt die Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau. Diese kann ich im Islam so nicht erkennen. Möchte da nur mal auf die Sure 34 im Koran hinweisen. Zudem gelten wir als Christen als Ungläubige, die es zu bekämpfen gilt, was die Hassprediger in den hiesigen Moscheen auch empfehlen. Hierin sehe ich eine Unterwanderung unserer Gesellschaftsordnung die sich schleichend abzeichnet. Es bilden sich Parallelgesellschaften in unserem Land, was wir sicher nicht wünschen können. Forderungen, die Kruzifixe aus den Klassenzimmern zu entfernen, damit beginnt es doch schon. Mit welchem Recht stellt man diese Forderungen ? Religionsfreiheit die haben wir, die gilt auch für die Moslems. Wir fordern ja auch nicht, dass jede Muslima an der Grenze ihr Kopftuch ablegt. Vielehe ist bei den Moslems erlaubt, was bei uns gegen das Gesetz verstösst, wird aber geduldet. Schächten der Tiere, auch hier ein Vertoss gegen das Tierschutzgesetz, wird aber erlaubt. Es gäbe da noch viele weitere Beispiele, die zu denken geben. Unsere Gesetze sind nicht kompatibel mit dem Islam, werden auch von einigen Moslems nicht beachtet, vorallem in Sachen Frauenrechte. Es gibt ausreichend Gründe, warum der Islam nicht zu Deutschland gehört. Was Gauck und Merkel da lauthals verkünden basiert wohl auf Unkenntnis oder wissentlicher Falschinformation uns Bürgern gegenüber. .

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