Frage von Ilona1kunze, 36

Die größten Risiken als Bauherr?

Mein Mann möchte unbedingt ein Haus bauen.
Seine Argumente sind, die Bauzinsen werden auf langer Sicht niedrig sein. Auch haben wir ein gutes monatliches Einkommen und einen sicheren Arbeitsplatz. So konnten wir auch schon einiges an Geld sparen.
Die Familienplanung ist auch abgeschlossen und wir haben 2 wunderbare Kinder. Jedoch ich habe mit dem Hausbau meine Bauchschmerzen. Als zukünftiger Bauherr hat er doch einige Verpflichtung und auch Verantwortung.

Kann hier jemand einige aufzählen und auch die größten Risiken benennen?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von matiliebers, 9

Die größte Unsicherheit als Bauherr ist, dass die Finanzen aus dem Ruder laufen. Hier also ständig kontrollieren, wie die laufenden Kosten sind. Gerade bei den Mehrkosten aufpassen.

Gegen schwere Krankheiten oderJobverlust eine Versicherung abschließen. Auch alle Verträge extern prüfen lassen.

Den gesamten Bau auch dokumentieren, das ist dann eine große Hilfe bei versteckten Mängeln.

Hier findest du gute Infos:

http://www.hausbau-forum.de/ratgeber/hausbau-ratgeber.683/

Das nutze ich auch oft und hier gibt es viele Fachtexte. Ob es jetzt zum Hausbau kommt, dass müsst ihr beide entscheiden.

Antwort
von Grauhaariger, 12

Getreu dem Motto " Drum prüfe, wer sich ewig bindet " kann ich Deine Bauchschmerzen verstehen. Es geht eben um eine Entscheidung, welche Euer Familienleben stark beeinflussen wird.

Deiner Vorstellung nach liegen gute Voraussetzungen vor, das ihr Euer Haus bauen könnt und vielleicht auch solltet. Bei den derzeitigen " horrenden Zinsen " bei der Bank oder Sparkasse, ist ein eigenes Haus eine gute Geldanlage für die Zukunft.

Legt Euch eine kleine " pro - Contra - Liste " an, was spricht für ein EFH und was dagegen. Bedenkt alles Für und Wider und sprecht auch mit euren Kindern ( wenn sie das entsprechende Alter haben ).

Ein Hausbau verpflichtet über viele , viele Jahre und auch wenn man eines Tages fertig zu sein scheint, es gibt immer etwas zu tun. Und die dann anfallenden Kosten tragen die Besitzer, also Ihr.

Nicht das erstbeste Angebot nehmen, suchen und prüfen, abwägen und verwerfen, Freunde und Bekannte nach Erfahrungen befragen - ohne Zeitzwang auswählen.

Und man sollte auch an das denken, was man eigentlich nicht gleich ins Kalkül zieht, können wir uns unser Traumhaus auch noch leisten und finanzieren, wenn einer von uns ohne Arbeit dasteht ( Krankheit, Pleite der Firma etc. ).

Ich wünsche Euch viel Erfolg.

Antwort
von Othetaler, 12

Horrorstorys über das, was beim Bauen alles schiefgehen kann, kannst du selbst suchen. Die Kosten können aus dem Ruder laufen.

Aber das größte Risiko ist Scheidung. Besonders dann, wenn nur ein Partner das Haus will und nicht beide Eheleute.

Antwort
von wilees, 9

Ich würde jedem potentiellen Bauherrn empfehlen vor Vertragsabschluß diesen anwaltlich prüfen zu lassen.

So viel technisches Wissen als möglich aneignen, um die einzelnen Gewerke nachvollziehen zu können.

Regelmäßig auf dem Bau erscheinen und alles bildlich dokumentieren.

Wie hoch wäre prozentual Euer Eigenkapital? Wieviel Kapital müßte aufgenommen werden.

Baugeldrechner: wichtig in Zeiten niedriger Zinsen die Tilgung so hoch als möglich anzusetzen.

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Antwort
von Belus911, 25

die Finanzierung muss stimmen, man sagt das man ca. 20 % Eigenkapital haben sollte. Einen gewissen Puffer sollte man auch haben, falls man Erkranken sollte und den Kredit nicht bedienen kann.

Ein Eigenheim eher in einer Wachstumstarken Region kaufen -> Wertsteigerung/Werterhalt.

Risiken? Pfusch am Bau, Elementarschäden

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