Die Gefühle und das Verständnis einen Kleinkindes für Papa und stiefpapa?

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4 Antworten

Ich finde es nicht nur toll dass Du für den Minimenschen da bist sondern auch solche Fragen stellst.

Das Kind wird sich gerade in der Ich-Entwicklungsphase befinden. Viele nennen sie fälschlicherweise immer noch Trotzphase. Da ist es selbstverständlich toll mal ein paar Stunden keine Regeln zu kennen, jeden Wunsch erfüllt zu bekommen. Für das Minimenschchen.

Die Mutter - nicht Du - sollte mit dem Vater die Erziehung versuchen abzusprechen. Unter Umständen ist zum Wohl des Kindes das Jugendamt hier hinzu zu ziehen. Bitte beachte: Zum Wohl des Kindes.

Dir möchte ich dringend raten für das Kind der Mensch mit Deinem Vornamen zu sein. Denn bitte beachte:

Ob Du respektiert und geliebt wirst hängt nicht von einem Namen sondern von Deinem Verhalten ab. Aber wenn das Kind Dich auch mit einem Namen bezeichnen soll der als Vaterersatz verstanden wird - Papi oder ähnlich - stellst Du Dich in Konkurrenz zum tatsächlichen Vater. Da mag die Frage angebracht sein ob Du so einen - für mich lächerlichen - Machtkampf nötig hast. Mir persönlich scheint: Hast Du nicht. Du kannst es Dir leisten Heinrich, Peter oder Paul für das Kind zu sein.

Auf diese Weise wird das Kind aus einem Rangordnungs- oder Machtkampf zwischen den Erwachsenen heraus genommen. Erziehungsabsprachen werden womöglich leichter verlaufen.

Und behalte immer im Hinterkopf:

Das Recht des Kindes auf Umgang mit beiden Eltern kann ihm nur dann genommen werden wenn sein Wohl gefährdet ist. Ein Recht auf Umgang mit Dir muss es einfordern um es zugebilligt zu bekommen. 

Kinder werden älter. Und je älter sie werden je verständiger werden sie. 

Nein. In dem Alter fängt eher die Verwirrung mit zwei Vätern an. Und eben: Ob diese nötig ist? 

Denn ehrlich: Drei süße Hörnchen nur weil das Kind zu Dir Papi sagt? 

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Kommentar von fraka007
12.03.2016, 08:31

Danke, deine Antwort hat mir weitergeholfen.

Aus der Erziehung raushalten ist dennoch schlecht, wenn man als familie zusammen lebt. Ich kann ja nicht NICHTerziehen, gerade wenn ich auch mit ihm alleine bin.  das geht ja anderen Familien auch so, wo die eltern getrennt sind.

Der Papa ist präsent und wird es bleiben.. aber er ist nicht als papa präsent, sondern als Freund und Kumpel, da er an der Erziehung eben nicht teilnimmt und mit ihm eben nur mal kurz in einen Club mit Erwachsenen geht und der Knirps verwöhnt wird. und dies auf 6 Stunden monatl. beschränkt ist.

Und einen 2 Jährigen kann ich nicht zwingen mich beim Vornamen zu nennen, wenn er immer wieder mich mit papa ruft. Ich bzw wir können es ihm immer wieder sagen, aber machen muss er es selber.

Ich führe auch keinen Machtkampf..ich wollte eigentlich nur wissen, ob das normal ist, das nach dem Clubbesuch der Kleine mich dann zu Hause ignoriert...und ob das Bewusst für das Kind ist, das es sein Dad ist oder ob das auch ein lieber guter Onkel sein könnte.

Denn die vielen Tage , wo wir zusammen sind, kommt er kuscheln, Toben u.s.w ...es ist nur auffällig nach der kurzen zeit mit Dad.

Und meine geschichte diente zur aufklröung, damit man sich ein Bild machen kann. Es ging weder um den Club, noch um die Hörnchen.

Aber das wurde leider hier sehr  viel falsch verstanden.

danke dir.

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Ich gehe mal stark davon aus, das er vielleicht denkt das er dort mehr "Spaß" hat weil es keine Regeln gibt wie zuhause.

Der Kleine ist zu jung um sowas ernsthaft zu verstehen.

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Kommentar von fraka007
10.03.2016, 07:52

Ja ich sehe das genauso...wollt nur mal wissen, ob ich da falsch liege. danke

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Er war mit ihm im Jugendclub, andere sind mit dem Kinderwagen in Wacken und wiederum andere gehen mit ihren kleinen Sprösslingen auf dem Rücken Bergsteigen. Ob er mit ihm im Jugendclub ist oder der Kleine süße Hörnchen bekommt und dann mal das Abendessen ausfällt da muss man sich nun wirklich nicht dran aufreiben. Er ist der Vater und wird es bleiben. Ich finde auch nicht, dass ein zweijähriges Kind bereits in seinem Bewusstsein klare Beziehungsabgrenzungen verankert haben muss, was man in dem Alter auch nicht hat.


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Kommentar von fraka007
11.03.2016, 05:30

Danke für deine Meinung. Aber das war nicht meine Fragte!!!!!! Und auch nicht das Problem.  Es sollte euch nur ein Bild machen.

Leider hat nur ein User meine Frage verstanden..schade.

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Ein zweijähriger Knirps kann es wohl noch nicht so gut unterscheiden wer nun sein richtiger Papi ist und wer nicht.

Und bzgl. der Erziehung solltet ihr euch mal mit dem Kindsvater zusammensetzen und besprechen, was ihr möchtet und was nicht.

Und wenn der Kleine mal süße Hörnchen isst, anstatt Abendbrot geht die Welt nicht unter.

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Kommentar von fraka007
10.03.2016, 07:54

Danke aber genau solche Antworten wollte ich nicht haben. Es geht hier nicht um Erziehungsfrage oder Hörnchen. Es geht mir darum, ob er unterscheiden kann..oder ob er nur danach "handelt", wo es ihm gefällt oder mit wem er gut ist, wo er keine Regeln hat oder ob er tatsächlich Papa und nicht Papa unterscheiden kann, obwohl er seinen richtigen dad nur alle Paar waochen mal für 2-3 Stunden sieht

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