Frage von santaineza, 67

Die GdB wurde von 70 auf 40 gekürzt. Der Widerspruch läuft noch. Was muss ich bei der Steuererklärung angeben, den alten oder den neuen GdB?

Laut VDK handelt es sich um einen schwebenden Fall, solange würden mir die 70 GdB zustehen. Was gebe ich in der Steuererkärung an? Wenn es abgelehnt wird, kann das Versorungsamt mich rückwirkend schlechter stellen?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von kwon56, 50

Den derzeit gültigen. Sollte er sich vor der Entscheidung des Finanzamtes ändern, ist der geänderte nachträglich anzugeben.

Kommentar von PatrickLassan ,

Sollte bereits ein Seuerbescheid ergangen sein, ist eine Änderung auch noch möglich, wenn sich der GdB erhöht.

Kommentar von kwon56 ,

Danke.

Antwort
von PatrickLassan, 49

Das Finanzamt verlangt als Nachweis die Vorlage des Behindertenausweis (bzw. einer Kopie davon). Wenn dort 40% stehen, wird auch nur dieser GdB berücksichtigt (oder auch gar nicht: Bei einem GdB unter 50% gibt es den Freibetrag nur unter bestimmten Umständen, siehe § 33 b Abs. 2 Einkommensteuergesetz). Sollte der Widerspruch erfolgreich sein, ist eine Änderung der Steuerfestsetzung möglich.

http://www.gesetze-im-internet.de/estg/\_\_33b.html


Kommentar von santaineza ,

Die 70 sind noch auf dem Ausweis eingetragen, sollte das Versorgungsamt den Widerspruch ablehnen, werde ich dann rückwirkend schlechter gestellt und muss Steuer nachzahlen?

Kommentar von PatrickLassan ,

Der Freibetrag wird dann niedriger bzw. entfällt u.U. ganz, das würde dann zu einer Nachzahlung führen.

Antwort
von Kleckerfrau, 41

Frag doch einen Steuerberater.

Kommentar von santaineza ,

Danke hatte gehofft man kann mir diese Antwort hier im Forum geben

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