Frage von registerschrott, 171

die gassifreie hundehaltung das kontroverseste thema der welt?

jeder hat schon eine diskussion gehabt wegen gassifreie hundehaltung. 98% sagen sie sei tierquälerei. 2% sagen es macht nichts aus und ist keine tierquälerei. gab es schon studien ob gassifreie hundehaltung tierquälerei ist und was denkt ihr

Antwort
von Dahika, 20

Nun ja, es kommt drauf an, was man unter gassifrei versteht. Einen Hund nur in der Wohnung/Haus mit kleinem Garten zu halten, ist Tierquälerei. Ein Hund ist immerhin noch ein Wolf und das heißt, ein Ausdauertier, das viel laufen muss, um ausgeglichen und glücklich zu sein. Auch der Chihuaha.

Ich habe mal in einem Anti-Hundebuch gelesen, wo geschrieben stand: "ein Hund will nicht spazierengehen, er will spazierenrasen".  Anti-Hundebuch deswegen, weil der sehr hundeliebende Autor sich große Mühe gegeben hat, den Leuten Hunde auszureden. Er wollte die Leute abschrecken, damit die erst mal nachdenken, was es heißt, einen Hund zu halten.

Ich gehe übrigens auch fast nie spazieren mit meinem Hund. Ich hasse spazierengehen und langweile mich dabei zu Tode. Aber ich nehme meinen Hund praktisch überall hin mit. Ich fahre mit dem Fahrrad - einfache Strecke: 5km - zu meinem Pferd. Hin und zurück sind das also 10 km. Dann kommt er oft auch noch auf Ausritte mit, etc...

Ich glaube auch nicht, dass ein schottischer oder neuseeländischer Schafsfarmer mit seinen Border Collies spazieren geht. Aber er nimmt sie mit, wenn es zum Schafehüten geht. etc...

Auch der Förster im Wald wird vermutlich mit seinem Dackel oder Münsterländer nicht noch mal extra spazieren gehen.

Solche Leute müssen nicht mit den Hunden spazieren gehen.

Andere aber schon. Niemand von uns ist vermutlich mit den ALDIs verwandt. Deren Grundstück ist mehr als 1 ha groß. DA kann man unter Umständen auch auf das Spazierengehen verzichten. Dann sollte man aber mehrere Hunde halten. Aber wer hat schon so ein Grundstück? Und auch so ein großes Grundstück ist irgendwann bekannt, der Hund kennt jeden Grashalm und entsprechend langweilig ist es dann.
Ich kenne einen Bauern, der  viel Land hat. Natürlich. Seine beiden Hunde halten sich aber immer am Hof auf, und der Raum davor ist nicht besonders groß. Wie ein etwas größerer Garten halt.  Wenn sie frei über die Felder streifen würden, gäbe es Ärger. Er ist also gezwungen, ihnen durch Spazierengehen Bewegung zu verschaffen. Meist macht es seine Frau.

Und meine Freundin, wohlhabend bis reich, besitzt eine Finca in Mallorca. Um ihr Grundstück, eingezäunt, einmal zu umrunden, braucht sie eine Stunde. Es ist also mächtig groß. Trotzdem geht sie mit ihren Hunden spazieren. Die können zwar raus, wie sie wollen, aber die Hunde bleiben immer am Haus, wo ihr Frauchen ist. Das Riesengrundstück nützt den Hunden also wenig. Sie muss spazierengehen.

Antwort
von LukaUndShiba, 93
tierquälerei

Ein Hund ist von Natur aus dazu gemacht viel laufen zu wollen.

Selbst die kleinen Chi's, wenn man sie denn wie Hunde und nicht wie Puppen behandelt, laufen und arbeiten gerne 3-4 Stunden pro tag.

Und das ist doch das warum man einen Hund will: Um was zu tun zu haben und mit ihm arbeiten zu können.

Warum wollen Leute einen Hund die ihren hintern nicht vom Sofa hoch bekommen? 

Expertenantwort
von Naninja, Community-Experte für Hund, 38

Um diese Frage zu klären brauchst Du keine Studien. Ein Blick ins Gesetz reicht aus:

Einem Hund ist ausreichend Auslauf im Freien außerhalb eines Zwingers
oder einer Anbindehaltung sowie ausreichend Umgang mit der Person, die
den Hund hält, betreut oder zu betreuen hat (Betreuungsperson), zu
gewähren. Auslauf und Sozialkontakte sind der Rasse, dem Alter und dem
Gesundheitszustand des Hundes anzupassen. § 2I TierSchHuV

Antwort
von Virgilia, 28
tierquälerei

Wer nicht bereit oder in der Lage ist, sein Tier, egal ob Hund, Katze, Frettchen, Wellensittich oder Pferd, artgerecht zu halten, quält es! Ob es bewusst oder unbewusst, einfach aus Dummheit, Unwissenheit oder Naivität, es bleibt eine Qual für das Tier. Bei Menschen würde man vermutlich von "psychischer Folter" reden. Bei Tieren ist es "nicht artgerechte" Haltung. 

Ich habe, durch meine ehrenamtliche Arbeit im Tierschutz, schon so viele, durch falsche Haltung, verhaltensgestörte Tiere gesehen. Oft hatten sie auch körperliche Beschwerden.

Darunter war auch eine Dt. Dogge, die nur ins Haus und den Garten durfte. Der Hund war sehr schlecht bemuskelt, hat sich selber die Rute und die Vorderpfoten blutig gebissen, deshalb konnte er nicht schmerzfrei laufen. Alltagssituationen und andere Hunde waren ihm natürlich auch fremd. Das wiederum hat sich in Unsicherheit und Angst widergespiegelt. Sein Verhalten würde ich einfach nur als "gestört" bezeichnen. Aber hey, der Hund wurde nicht geschlagen und somit nicht "gequält". Zum Glück konnten die Besitzer überzeugt werden, den Hund freiwillig abzugeben. 

Da das Tierschutzgesetz ein schlechter Witz ist, werden solche Leute natürlich nicht bestraft und können sich direkt das nächste Tier holen -.- 

Antwort
von HamAsket, 110
tierquälerei

Hallo,

ich glaube das kommt darauf an wie der Hund gehalten wird. Ein in der Meute lebender Hund aus einem englischen Jagdschloss oder Schlittenhunde werden sich sicher nicht über zu wenig sozialkontakt beklagen können. Hofhunde werden auch oft nicht ausgeführt und scheinen sich wohl zu fühlen. Es kommt denke ich darauf an was man mit dem Tier macht. Alleine in einer Wohnung/Haus ist natürlich nicht ok 

Antwort
von Rosalielife, 60
tierquälerei

Wenn jemand sich einen Hund anschafft, übernimmt er eine Verpflichtung für dessen Gesundheit im weitesten Sinne. Dazu gehört neben gutem Futter und Fellpflege etc. auch das tägliche Spazierengehen.

Auch Hunde mit großem Grundstück brauchen die Anregung fremder Gerüche, das Rennen und Toben auf der Wiese mit Artgenossen, das Üben von Kommandos und das Lernen von neuen, sie sind nur dann glücklich, wenn sie hinauskommen aus dem eigenen Garten.

Ich sehe es an einem winzigen Hund bei Bekannten, der höchst selten und nicht regelmässig hinausdarf, er leckt jeden Besucher ab, er ist aufdringlich, er bellt unangenehm viel , er ist verhaltenssauffällig geworden.

Zu dem macht er überall hin und auch das wird akzeptiert. "Der Hund hat ja alles, und geht im garten seine Runde!!"

So eine Tierhaltung ist eine Quälerei.

Mensch und Hund sind auch  unterwegs ein gutes Team und obwohl Spazierengehen Zeit kostet, und bei jeder Temperatur nicht immer Spaß macht, ist es doch jedes Mal anders, interessant, erfrischend und nie kann ich besser nachdenken als unterwegs mit meinem Dackel!

Antwort
von Emmakili, 81
tierquälerei

Absolut Tierquälerei..man sagt mind.20min. 3x täglich..selbst das find ich zu wenig, außer man gleicht es mit Denksport aus..habe zwei Hunde..Leni sharpei mix..mag eher weniger spazieren..dafür sehr viel Denksport..unser Mini Yorkshire hingegen könnte den ganzen Tag Gassi gehen..stell dir mal vor du müsstest immer nur drin oder im Garten sein. Keinerlei sozialkonatakte, nichts neues sehen dürfen, kein abends mal was trinken gehen, kino o.sonstiges..na bravo..tolles Leben😉

Wenn ich mir nen Hund anschaffe, muss ich mir vorher darüber im klären sein dass das emmens viel zeit kostet.Ist wie mit Kindern..(hab selbst auch zwei)

Antwort
von LiniB1983, 40
tierquälerei

Das ist einfach gegen die Natur des Hundes.

Es ist vielleicht in Ordnung, wenn ein Hund sich auf einem großen Gelände frei bewegen kann, am besten nicht alleine ist.

Aber ich hab auch schon von Leuten gehört, die ihren Chi aufs Katzenklo gehen lassen und draußen nur rumschleppen. Das ist auf keinen Fall artgerecht. Auch so ein kleiner Hund braucht Bewegung und etwas Abwechslung im Leben.

Antwort
von DevilsLilSister, 99
tierquälerei

Für mich absolut Tierquälerei.

Ein Hund will doch raus, sich bewegen, rennen, verschiedenen Gerüchen nachgehen... Ich weiß gar nicht wie manche Leute so denken können und ihre Hunde nur in den Garten lassen und auch noch denken das sei genug.

LG

Kommentar von etcetera123 ,

Natürlich will der Hund raus. Wenn man ihn nicht lässt ist das dann aber "nicht artgerechte Tierhaltung" und keine Tierquälerei!!! Denn das ist sogar strafbar. Also absolut Müll das als Tierquälerei zu betiteln. Wenn man das diskutiert dann sollte man das auch mit den richtigen Begriffen machen!

Kommentar von DevilsLilSister ,

Oho... leg mal die Goldwaage weg und zieh dir den Stock raus. Für mich sind Menschen die ihre Tiere nicht artgerecht halten auch Tierquäler! Was ist das sonst wenn man ein Tier "nicht artgerecht" hält? Auch eine Qual für das Tier - also Tierquälerei meiner Meinung nach.

Kommentar von etcetera123 ,

Naja ich finde es unfair das auf die gleiche Waage zu legen wie ECHTE Tierquälerei. Dagegen setze ich mich nämlich ein und du hast keine Vorstellung davon wie grausam das ist. Da ist ein Hund, der nicht spazieren geführt wird echt harmlos!!!!

Kommentar von DevilsLilSister ,

Glaub mir ich weiß was grausam ist, ich hab schon viel Mist bei uns im Tierheim mitbekommen.

Dein tolles Gesetz das du hier so eifrig verfechtest, betitelt es auch als Sachbeschädigung mit Verstoß gegen das Tierschutzgesetz wenn du einen Hund tötest! ...genau genommen ist unser Gesetz wenn es um Tiere geht eh viel zu lasch und meiner Meinung nach (hüstel*) für´s Hinterteil!

Kommentar von LukaUndShiba ,

Oh glaub mir ich habe auch schon viel dreck gesehen im Bezug auf Tiere bei dem mir wirklich mehr als übel wird und ich stelle beides trotz alle dem auf eine Stufe.

Kommentar von etcetera123 ,

Es ist jedem selbst überlassen, wie er Tierquälerei definiert. Aber man muss nicht jeden beleidigen der da anderer Meinung ist =) Rechtlich gibt es da nun mal eine klare Abgrenzung, und ich mache da schon einen großen Unterschied.

Eine alte Dame, die es nicht auf die Reihe bringt, jemand zu organisieren der ihren Hund Gassi führt stecke ich nicht in die gleiche Schublade wie einen grausamer Mensch, der seinen Hund jeden Tag mit einem Stock verprügelt.

Antwort
von Viowow, 88

woher hast du die angaben von 98% und 2%?
Bei uns auf dem Land stellt sich die Frage gar nicht... Da läuft der Hund von Morgens bis abends mit, egal wo es hingeht.
Das ganze ist aber auch im Tierschutzgesetz verankert, denn gleich einer der ersten absätze besagt, das ein tier seiner art entsprechend zu halten ist. und hundehaltung mit zweimal pipi im garten ist sicher nicht der art entsprechend. ..

Antwort
von Willy1729, 59
tierquälerei

Wer zu faul ist, mit seinem Hund regelmäßig nach draußen zu gehen, braucht sich ja keinen anzuschaffen.

Willy

Antwort
von derHundefreund, 43
tierquälerei

Diese Frage halte ich für total überflüssig. Jeder, der auch nur ein bisschen was von Hunden versteht, weiß, dass dieser vom Wolf abstammt und deshalb auch Auslauf braucht. Manche Rassen mehr, andere weniger, aber jede braucht Bewegung!

Ob es Tierquälerei ist, steht außer Frage. Genauso wie es eine Qual für einen Goldfisch ist, in einem Miniglas sein Dasein zu fristen, so gilt gleiches für einen "eingesperrten" Hund oder jedem anderen Tier, das sich nicht in seinem natürlichen Lebensraum befindet und dadurch eingeschränkt ist.

Die einstimmige Bewertung hier, bestätigt das nur.

Antwort
von linda1429, 40

Ich finde es das Allerletzte,sich einen Hund anzuschaffen und dann nicht bereit zu sein mit ihm anständige Spaziergänge zu machen!...
Allein die Tatsache,dass es Hundetoiletten für die Wohnung gibt ist schon traurig...und absolut unnötig.Menschen die Freude an ihrem Tier haben muten es ihm nicht zu den ganzen Tag im Haus zu sein und auf irgendeine Matte zu pinkeln...Für mich ist nicht artgerechte Haltung Tierquälerei.
Wer es sich zeitlich nicht leisten kann einen Hund zu halten,soll sich n Plüschpinguin kaufen...

Antwort
von Sumselbiene, 80

Man kann das nicht so einfach beantworten.

Es kann Quälerei für den Hund sein, oder auch nicht.

Es kommt auch immer auf die Umstände an, in denen der Hund lebt.

Ein Hund, der mehr oder weniger den ganzen Tag allein zu Hause ist, einen kleinen Garten hat und nur dahin raus kann, wird sicherlich nicht wirklich artgerecht gehalten.

Bei Hunden, die mit mehreren im Rudel leben, ein großzügiges Gelände haben, wo sie mehr oder weniger frei herumstreunen können, sieht das wieder anders aus.

Wir z. B. haben einen Hund aus dem Tierheim geholt. Er ist 4 Jahre alt und nicht unbedingt blendend sozialisiert. Außerdem ist er recht ängstlich. Wir haben nun festgestellt, dass er mit drei Spaziergängen am Tag überfordert war. DAher haben wir das nun eingeschränkt und gehen mit ihm mittags nicht mehr spazieren, sondern ind en Garten und trainieren dort.- Ohne großartige Ablenkungen.

Aber mindestens einmal am tag sollte ein Hund schon rausgehen, denke ich. Denn auch Hunde wollen/ sollten mal was anderes sehen und riechen.

Kommentar von LukaUndShiba ,

Aber da liegt es halt auch nur an der fehlenden Sozialisierung, was dann ja wiederum nicht für die Norm spricht.

Und klar wenn man so einen Hund hat ist es wieder was anderes. 

Kommentar von Sumselbiene ,

Naja, er war vorher mit zwei Hündinnen zusammen. Das hat auch super geklappt. Er ist nicht unbedingt unsozialisiert, aber er weiß halt nicht so recht, wie man auf Hunde und Menschen zugeht. Durch seine Angst verschlimmert es sich dann zum Teil, weil er nicht weiß, wer da auf ihn zukommt.

Ich wollte damit auch nur zum Ausdruck bringen, dass man nicht prinzipiell die Hundehalter verteufeln sollte, sondern sich vielleicht erst mal mit Ihnen unterhält, und den Hund kennenlernt.

Wir werden leider allzu oft blöd angemacht, weil der Hund bellt (und weil er groß ist, stört es die, die ganzen kleinen Kläffer runrum stören keinen) und kein Mensch macht sich die Mühe, vielleicht mal die Hintergründe zu erfragen.

Antwort
von skjonii, 66

Also ich habe ehrlich gesagt noch nie was davon gehört. Und ich denke auch nicht, dass es per se problematisch ist. 

Ein Bekannter hat einen Bauernhof mit viel angrenzenden Wiesen. Da waren lange zwei Jack Russel Terrier beheimatet. Die beiden haben in regelmäßigen Abständen das ganze Gebiet "patrouilliert". Eventuell beim familiären Sonntagsspaziergang kommen die zwei mal mit, ansonsten ist keiner mit denen regelmäßige Runden gelaufen. Das waren nachher zwei sehr alte und sehr glückliche Hunde. 

 Hunde gibt es doch nicht erst seit gestern. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass alle alteingesessenen Bauern und Farmer und Schäfer auch noch zusätzlich zu der ganzen Arbeit, die sie ohnehin schon haben, noch 3 Stunden täglich Hundebespaßung machen. Vor allem nicht, wenn es sich bspw. um Herdenschutzhunde in der tiefsten Pampa handelt. Trotzdem sind das doch meist zufriedene Hunde. 

Kommentar von LukaUndShiba ,

Es geht hier doch nicht um solche Hunde sondern um die Hunde die fast 24/7 in der Wohnung versauern und höchstens mal kurz um dem Block geführt werden (weiter unten hat der FS sogar sls Antwort geschrieben das Hunde aufs Katzen Klo sollen) 

Kommentar von skjonii ,

Ja da sieht die Situation selbstverständlich völlig anders aus - Steht aber nicht in der Frage. Deswegen pack ich nicht die große Keule aus, sondern sage, dass man nicht jeden generell als Tierquäler beschimpfen kann. Zumal das in dem Kontext ohnehin die falsche Begrifflichkeit ist. 

Kommentar von Willy1729 ,

Das ist doch etwas völlig anderes. Auf dem Bauernhof oder bei einem Schäfer hat ein Hund eine Arbeit und weiß, wo er hingehört. Aber ein Hund in einer Stadtwohnung braucht regelmäßigen Auslauf. Hunde stammen von Wölfen ab und Wölfe gehören in die freie Natur.

Willy

Kommentar von linda1429 ,

Ich finde es das Allerletzte,sich einen Hund anzuschaffen und dann nicht bereit zu sein mit ihm anständige Spaziergänge zu machen!...
Allein die Tatsache,dass es Hundetoiletten für die Wohnung gibt ist schon traurig...und absolut unnötig.Menschen die Freude an ihrem Tier haben muten es ihm nicht zu den ganzen Tag im Haus zu sein und auf irgendeine Matte zu pinkeln...Für mich ist nicht artgerechte Haltung Tierquälerei.
Wer es sich zeitlich nicht leisten kann einen Hund zu halten,soll sich n Plüschpinguin kaufen...

Kommentar von linda1429 ,

das sollte ne Antwort und kein Kommentar werden...tut mir leid^^

Expertenantwort
von Berni74, Community-Experte für Hund, 43
tierquälerei

Was um alles in der Welt ist gassifreie Hundehaltung?

Sowas ist ein Ding der Unmöglichkeit.

Antwort
von Novos, 88

Stelle Dir einen "Hundebaum in die Wohnung und lasse ihn eine Woche lang dort die Notdurft verrichten. Komme aber nicht mit einer Umfrage,, ob ein Hundebaum in der Wohnung Menschenquälerei sei.

Kommentar von registerschrott ,

der hund soll ins katzenklo machen

Antwort
von Blacksnow87, 51

Ein hund ist ein lauf tier. Also JA absolute tierquälerei!!

Antwort
von RoteRose93, 9
tierquälerei

Wer einen Hund hat der muss auch mit dem Hund täglich raus gehen. Wenn er das nicht will oder kann dann kauft man sich keinen Hund sondern eine Katze oder ein meerschweinchen! Und an alle die hier auf " keine Tierquälerei" geklickt haben.. schämt euch!

Antwort
von TygerLylly, 29
keine tierquälerei

Als Tierquälerei sehe ich es nicht. Darunter verstehe ich Schlagen usw. Es ist aber keine artgerechte Haltung.

Kommentar von Viowow ,

auch psychisch kann man einen hund schwer schädigen. das was du meinst ist nur das offensichtlichste an quälerei.

Kommentar von TygerLylly ,

Ich denke nicht, dass einen Hund das psychisch schädigt (vor allem nicht, wenn er es nie kennen gelernt hat). Da kann man das auch weiterspinnen: Wenn ein Hund drei Mal am Tag eine kleine Gassirunde bekommt und es sich immer um die selbe Strecke handelt, ist das dann so viel besser?

Kommentar von Viowow ,

ja ist es, und do, auch tiere können psychische schäden davontragen. hab zwei so exemplare zuhause. einen hund und ein pferd.

Kommentar von TygerLylly ,

Klar können sie das. Davon musst du mir nichts erzählen, hatte selbst genug davon. Auch einen Hund, der außer Haus, Garten und ner kleinen Runde ums Feld nichts kannte. Die ist bei Gullys sogar panisch gewesen. Brücken, Inlineskater... Könnte die Liste ewig fortsetzen. Die kannte nunmal nichts. Sie wurde nicht artgerecht gehalten, aber nicht misshandelt. Wäre sie einfach immer da geblieben, wäre das kein Problem gewesen und sie wäre da auch glücklich gewesen. Von daher sehe ich in sowas keine Tierquälerei. Und ob nun Garten oder immer die selbe Runde macht da keinen Unterschied.

Ich laufe mit meinen Hunden auch meistens die gleiche Strecke. Drei Mal täglich, immer die gleiche, öde Tour. Und beim dritten Mal gehe ich oft nichtmal laufen, sondern lasse sie nur vor die Tür (wohne auf dem Land). Ich seh aber auch zu, dass wir gelegentlich völlig andere Runden laufen.

Ich habe ein Tierheim geleitet, da habe ich ganz andere Dinge erlebt. So lange ein Hund gut versorgt wird, zum TA kommt wenn es nötig ist und wenigstens zum Erleichtern raus kommt, sehe ich das recht entspannt. Es gibt wirklich andere Dinge, die unter Tierquälerei fallen. Beispiel? Ein Hund. Malinois, ausgebildeter Polizeihund. Allerdings durch die Prüfung gerasselt, weil sie stellen sollte und zugebissen hat. Die war auf einem Pferdehof, lebte da in einer Box. Da wurde mal Futter und Wasser reingestellt, das wars. Nichts Gassi... Man kann sich vorstellen, wie der Hund nach einigen Tagen oder Wochen aussah. Dann hat man den Hund da raus geholt, angebunden (sehr kurz versteht sich), den Hockdruckreiniger geholt und das Tier gesäubert (man soll den Hund über den kompletten Hof gehört haben). Das haben sich einige da ein paar Mal angesehen und dann bekam ich einen Anruf...

Das ist Tierquälerei. Der Hund wurde vernachlässigt und dann sogar gequält.

Wenn ein Hund ein Katzenklo in die Ecke bekommt und lernt sich da zu erleichtern, dann ist das alles andere als artgerecht (somit auch Fall fürs Vet.-Amt). Dem Tier wird aber nicht direkt geschadet. Tierquälerei definiere ich anders...

Antwort
von Thomas414, 29

2% sind einfach faule Nichtsnützige Menschen die auf die Bedürfnisse der Hunde sche*****.

Da gibt es nichts zu diskutieren.

Antwort
von etcetera123, 78

Ich finde es unmöglich wenn man den Begriff Tierquälerei so verschwenderisch benutzt! Tierquälerei ist das sicher nicht. Schließlich quält man das Tier ja nicht wenn man es nicht spazieren führt. Es ist nur sicher wesentlich gesünder und auch schöner für den Hund wenn man ihn bewegt. Sonst wäre Einzelhaft ja auch Menschenquälerei!

Kommentar von HamAsket ,

Es ist möglicherweise quälerei! Stell dir vor man lässt ein Kind nicht rausgehen und sperrt es ein Leben lang im Keller ein...das ist ja auch quälerei...

Kommentar von Viowow ,

natürlich ist es quälerei. oder meinst du, der hund fühlt sich dabei wohl? wenn unser mal ausversehen seinen haufen im garten macht(hat er gemacht, als er mal krank war) dann war er danach bestimmt ne stunde geknickt.

Kommentar von etcetera123 ,

Natürlich will der Hund raus. Wenn man ihn nicht lässt ist das dann aber "nicht artgerechte Tierhaltung" und keine Tierquälerei!!! Denn das ist sogar strafbar. Also absolut Müll das als Tierquälerei zu betiteln. Wenn man das diskutiert dann sollte man das auch mit den richtigen Begriffen machen!

Kommentar von LukaUndShiba ,

Also würde ich meine Hündin nicht bewegen und körperlich auslasten und sie dürfte nur in den garten wäre sie frustriert wie sonst was.

Das ist in meinen Augen Tierquälerei.

Einem Hund liegt es im Blut viel zu laufen und sich zu bewegen.

Nicht artgerecht Haltung von Tieren ist immer Quälerei.

Kommentar von etcetera123 ,

Googelt doch den Begriff "Tierquälerei" bevor ihr ihn hier so verwendet. Da bekomm ich echt die Krise! Tierquälerei ist strafbar - wenn ihr sagt das wäre Tierquälerei dann könnte man jeden anzeigen der seinen Hund nicht Gassi-gehen lässt und der würde dann von der Polizei strafrechtlich verfolgt. Es ist keine artgerechte Tierhaltung. Punkt. Da gibt es auch gar keine Diskussion denn das ist expizit so vom Gesetz festgehalten. Auch wenn ihr DENKT es sei Quälerei ist es das de facto nicht.

Kommentar von LukaUndShiba ,

Tierquälerei bedeutet einem Tier Leid zuzufügen und leid geschieht nicht nur auf körperliche sondern auch auf psychische Weise. 

Es ist psychisches leid für einen Wellensittich wenn er alleine in nem kleinen Käfig hockt, aber auch immer noch wenn er zu zweit in nem kleinen Käfig hockt. (Führt zu Feder rupfen, total orientierungsloses hin und her springen von einer Plastik Stange zur nächstes, je nach dem auch Verlust der Flug Fähigkeit auf Dauer weil die nötigen Muskeln fehlen usw)

Es ist psychisches leid für einen Hund wenn er nicht artgerecht ausgelastet wird und irgend wann vor lauter Langeweile Verhaltensstörungen entwickelt. (z.B. dauerndes schwanz jagen) 

Es ist psychisches leid für ein Kätzchen wenn es komplett alleine in einer Wohnung lebt ohne einen Artgenossen was je nach dem dann auch zu Störungen führt (diese Katzen verstehen sich dann im Normalfall nicht mehr mit anderen Katzen im späteren Verlauf)

Das ist alles Tierquälerei denn es ist schädlich für die Tiere!

Und das könnte man noch mit so vielen Tieren weiter führen.

Kommentar von Blacksnow87 ,

sorry aber du tickst doch ned sauber! natürlich ist das tierquälerei! ein vogel in einem käfig ist für mich auch tierquälerei! wenn das leute wie du sehen ist das einfach lieblos

Kommentar von etcetera123 ,

Das hat doch nichts mit lieblos zu tun! Ich bin nur dafür dass man Begriffe richtig verwendet. Ich bin auch der Meinung dass wenn man ein Tier nicht artgerecht hält man es gleich sein lassen soll. Und auch dass es nicht richtig ist, dem Hund keinen Auslauf zu geben. Aber es ist KEINE TIERQUÄLEREI (laut Definition des Wortes).

Kommentar von Blacksnow87 ,

bist du etwa so ein schwein der ein hund hat und zu faul um gassi zu gehen?

Kommentar von etcetera123 ,

Nein. Natürlich nicht. Ich bin nur dafür dass man
Begriffe richtig verwendet. Ich bin auch der Meinung dass wenn man ein Tier nicht artgerecht hält man es gleich sein lassen soll. Und auch dass es nicht richtig ist, dem Hund keinen Auslauf zu geben. Aber es ist KEINE TIERQUÄLEREI (laut Definition des Wortes). Und ich bin kein Schwein. Das ist eine Beleidigung.....

Kommentar von skjonii ,

Leute, hört doch mal auf hier persönlich anzugehen! etcetera123 geht es ausschließlich darum, die Begrifflichkeiten und dire rechtliche Lage zu klären! Das hat überhaupt nichts mit der persönlichen Einstellung zu der Sache zu tun. Es geht lediglich darum denen, die direkt los schreien und alle beschimpfen, mal zu sagen wie es tatsächlich aussieht. Wer nicht bereit ist, seine Position zu hinterfragen, sollte an einer Diskussion erst gar nicht teilnehmen. Erst Nachdenken, dann reden bitte!

Kommentar von etcetera123 ,

Danke an skjonii! Ich finde es auch nicht richtig wenn man einen Hund nicht ausführt und man sollte auch keinen haben wenn man dazu zu faul ist. Mir ging es nur um den Begriff denn ich setze mich für Tiere die gequät werden/wurden ein und das ist einfach was ganz ganz anderes und das Schlimmste was man sich vorstellen kann!!

Kommentar von Viowow ,

nicht artgerechte haltung ist quälerei. hund ohne gassi-> tierquälerei, kaninchen im käfig-> tierquälerei, wohnungskatze in einzelhaltung-> tierquälerei. wie anmaßend und naiv bist du denn? nur, weils viele so machen, ist es automatisch richtig? das würde strafrechtlich verfolgt werden?😂 hallo? sogar vergewaltiger kommen in D mit bewährung davon, wenn sie die richtigen argumente haben. da glaubst du doch nicht wirklich, das tierquälerei verfolgt wird. oder hast du schonmal n polizisten gesehen, der n schweinetransport stoppt? ne, der freut sich lieber auf sein schnitzel... und richtig, einzelhaft ist ebenfalls quälerei. nur das der mensch in der lage ist (sein sollte), die folge seines handelns zu verstehen. was hat der hund gemacht? weswegen wird er gequält.

Kommentar von skjonii ,

Nein, Viowow, das stimmt so nicht. Tierquälerei ist das bewusste Misshandeln und Quälen von Tieren. Nicht artgerechte Haltung ist keine direkte Misshandlung und in den Fällen, von denen du redest, schon gar nicht bewusst. Per Definition ist das also keine Tierquälerei. Gut möglich, dass du diese Situation trotzdem als quälend für das Tier empfindest und diese auch bei Weitem nicht optimal ist. Oder eben keine artgerechte Haltung. Das macht den jeweiligen Halter aber nicht zum Straftäter, sondern lediglich zu einem schlechten Hundehalter. Da kann das Veterinäramt oder der Tierschutz eingeschaltet werden. Nicht aber die Polizei. 

Kommentar von DevilsLilSister ,

@skjonii

Ich halte eigentlich auch nichts davon sich hier gegenseitig anzugehen, nur kann ich Leute nicht leiden die unter jede Antwort ihren schlauen Kommentar setzen müssen und das dann mit tausenden von Ausrufezeichen und in einer Art und Weise (die jeden hier als Dummerchen hinstellt) in der sich das keiner gefallen lassen muss. Ganz einfach... dann muss man eben auch mit dem Echo klar kommen.

Kommentar von etcetera123 ,

Ich stell doch niemand als Dummerchen hin. Aber wenn ich in meinem Kommentar zu einer Diskussion eine Meinung schreibe und diese auch erkläre und andere dann anfangen in eine ganz andere Richtung zu argumentieren ist das nicht mehr reine Diskussion sondern persönliche Beleidigung.

Es ging mir rein um die Begrifflichkeit "Tierquälerei" und dass man den Begriff nicht auf Hunde, die nicht Gassi geführt werden und Tiere, die geschlagen und grausam getötet werden, gleich anwenden kann.

Ich finde es ja auch nicht richtig, wenn man Hunde nicht ausführt! Darum ging es mir aber in meinem Beitrag zur Diskussion nicht.... Teilweise wurden hier Dinge behauptet, die ich nicht mal geschrieben hab. Immer erstmal lesen, dann denken, dann schreiben...  Siehe Kommentar Blacksnow87

Kommentar von Blacksnow87 ,

wer das nicht als tierquälerei ansieht ist einfach nur dumm und naiv im kopf!!! wenn man ein mensch ein lebenlang in einem käfig festhält! kommt man in den knast wegen freiheitsberaubung! und nur weil ein tier ned reden kann imd keine pistole oder ein messer hat um sich zu wehren!! ist ja mal scheiss egal ob die viehcher leidel gäh! haupsache uns menschen geht es gut! krank seit ihr

Kommentar von skjonii ,

Du hast auch wieder den Schuss nicht gehört ne? :D Wenn man einen Mensch ein Lebenlang im Käfig festhält, ist das Freiheitsberaubung. Ganz genau. Das wäre das, was man im Tierbereich als nicht artgerechte Haltung definiert. Wenn du aber von Tierquälerei sprechen möchtest, ist das aber Körperverletzung. Also frag nochmal:

Kannst du jemandem Körperverletzung vorwerfen, wenn er dich eigentlich "nur" eingesperrt hat? 

Nein, richtig. 

Kommentar von Blacksnow87 ,

http://www.rechtslexikon.net/d/koerperverletzung/koerperverletzung.htm lies bitte mal hier du ober kluger mensch! und dann sag mir wer hier recht hat bitte!!???

Kommentar von etcetera123 ,

Freiheitsberaubung ist ein eigener Tatbestand und läuft nicht unter Körperverletzung. Das wird vor dem Gericht nicht aufgrund des  Paragraphen der Körperverletzung bestraft sonder aufgrund des Paragraphen § 239 StGB der Freiheitsberaubung. Wenn schon beleidigen, dann überprüfe mal deine Argumente!

Kommentar von Viowow ,

natürlich kann man jemandem körperverletzung vorwerfen, der einen einsperrt. wenn ich infolgedessen massiven muskelabbau, verkrüppelungen o.ä. bekomme.

Kommentar von Blacksnow87 ,

falsch. als körperverletzung gillt auch.. wenn ich psychische schäden davon bekomme! und tiere kriegen auch psychische schäden von dem! oder nicht?

Kommentar von linda9696 ,

Also ich finde, es ist unter aller Sau, sich einen Hund anzuschaffen und mit dem nicht rauszugehen. Meine schwiegermutter ist auch so eine Kanditin. Sie hat sich vor einem Jahr einen Yorkshire terrier geholt und der Hund ist jetzt schon so dermaßen aggressiv und verhaltensgestört, da der 8 Stunden am Tag alleine ist und wenn die Dame dann mal heim kommt, wird sich erstmal mit dem energiegeladenem Tier schlafen gelegt. Spaziergang gibt es nur nach Wetter und Laune. Ich kann sowas überhaupt nicht nachvollziehen, wie man so wenig Empathie für seinen Hund haben kann. Ich selber habe einen Schäferhund, mit dem ich konsequent 3 mal am Tag jeweils eineinhalb Stunden rausgehe und ich mache das gerne bei Wind und Wetter, da es mir auch gut tut.

Kommentar von Blacksnow87 ,

psychische schäden gehen unter körperverlertzung! bei solchen themen, ja weiss ich das ich leider ned sachlich bleiben kann. aber dann lies doch bitte einmal was genau alles unter körperverletzung geht! lies auf dem link den ich oben dazu getan hab!

Kommentar von Blacksnow87 ,

und meine komentare gingen im übrigen an viowow und an skjonii

Kommentar von Viowow ,

danke für die ergänzung, blacksnow87, naturlich fallen auch psychische schäden unter körperverletzung. @skjonii, deutschland ist in allem auch mal wieder ein wenig langsam, das kennt man ja. die menschheit steht uber allem usw. da ist österreich z.b. weiter, dort ist nämlich die einzelhaltung von rudeltieren(z.b. kaninchen) gesetzlich untersagt und mit tierquälerei betitelt . ich denke, wo wir uns vielleicht alle einig sind, ist, das man ein tier seiner art entsprechend halten soll. ob man sich da nun über die begrifflichkeit in die haare kriegen muss, ist die frage. man kann es wohl abgrenzen, muss man aber nicht. und eine alte dame, die nicht gassi geht und ihren hund verkommen lässt, ist genauso eine tierquälerin, wie jemand, der n stock nimmt und zuschlägt.für die tiere ist es egal, welche geschichte dahintersteckt. schmerzen und schäden bekommen sie trotzdem

Kommentar von Blacksnow87 ,

schön gesagt

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