Die böse Salafisten?

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3 Antworten

Hallo,

hier mal eine Definition von Islamismus und Salafismus, vielleicht hilft dir das weiter.

Islamismus - Salafismus

Der Islam ist eine Religion, deren Ausübung von den Verfassungsschutzbehörden nicht beobachtet wird. Im Gegenteil, es ist die Aufgabe der Verfassungsschutzbehörden, das in Art. 4 GG verbriefte Recht auf Religionsfreiheit zu schützen.

Islamismus ist als eine vom Islam zu unterscheidende, sich auf die Religion berufende Form des politischen Extremismus zu verstehen. Folgende ideologische Merkmale sind den meisten Islamisten gemeinsam:  Sie sehen den Islam nicht allein als Glaube und Ethik , sondern als alles umfassende Lebensordnung 

Die Scharia bzw. das „islamische Gesetz“ betrachten sie als grundlegendes politisches und gesellschaftliches Ordnungsprinzip.                               Koran und Sunna, das heißt die Überlieferung der Reden und Taten des Propheten Muhammad, haben für Islamisten „Verfassungsrang“ und verbindliche Vorbildfunktion für politisches Handeln und einen zukünftigen „islamischen Staat“.

Widerspruch zwischen Islamismus und der freiheitlichen demokratischen Grundordnung

Gottesherrschaft ↔ -Volkssouverenität

Machtkonzentration ↔ Gewaltenteilung, Unabhängigkeit der Gerichte

Wahrheitsanspruch ↔ Meinungsfreiheit, Wertepluralismus Mehrparteienprinzip, Recht auf Opposition

Privilegierung der Muslime ↔ Religionsfreiheit, Gleichberechtigung

Was ist der Unterschied zwischen Islamismus und Salafismus?

Salafismus ist eine Untergruppierung des Islamismus. Er unterscheidet sich hinsichtlich Entstehungsgeschichte, Vorbildern, Organisationsformen

und Strategien.

Der Salafismus steht in der Tradition von Denkschulen, die in rigoroser Weise eienm Idealbild der islamischen Frühzeit folgen. Es wird eine Ideologie aus Versatzstücken besonders konservativer islamischer Denker kreiert. Sie orientieren sich heute hauptsächlich an strengen und kompromisslosen Lehrmeinungen des Wahhabismus.

Wahhabismus ist eine Ideologie, die auf Muhammad Ibn Abd al Wahhab (1703 – 1792) zurück geht und in Zentralarabien entstanden ist. Er fordert die Reinigung des Islam von späteren „Neuerungen“. Der Wahhabismus ist vorherrschend in Saudi – Arabien und die einflussreichste ideologische Strömung innerhalb des Salafismus.

Salafisten lehnen den Begriff „Salafismus“ mehrheitlich ab. Sie bezeichnen sich lieber als „Leute der Prophetentradition und der Gemeinschaft“, auf Arabisch „ahl al-sunna waljama'a“, oder schlicht als „Muslime“. Damit erheben sie den Anspruch, die einzigen wahren Vertreter des ursprünglichen Islam zu sein.

Die Errichtung eines schariakonformen politischen Systems mit einem Kalifen als politische und religiöse Autorität an der Spitze. Die vollständige Umgestaltung von Staat, Rechtsordnung und Gesellschaft nach dem Vorbild der sogenannten „rechtschaffenen Altvorderen“ wird als „gottgewollte“ Norm angesehen.

Was ist das Ziel der Salafisten?

Politische Salafisten Versuchen durch intensive Propagandaaktivitäten (da'wa = Missionierung) ihre Ideologie zu verbreiten. Sie distanzieren sich öffentlich von Terrorismus, sind aber nicht gegen religiös legitimierte Gewalt, wie beispielsweise Körperstarfen.

Jihadistische Salafisten befürworten eine unmittelbare und sofortige Gewaltanwendung.

Während die meisten Muslime den Jihad als persönlichen Kampf gegen moralische Unzulänglichkeiten ansehen verstehen die Jihadistischen Salafisten ihn primär als militärisch.

Der Jihad richtet sich nicht nur gegen westliche Länder sondern auch gegen Machthaber in islamischen Ländern, denen sie vorwerfen vom Islam abgefallen zu sein. In Deutschland sind vorwiegend politische Salafisten aktiv.

Die Informationen sind der Bundeszentrale für politische Bildung oder der Informationsbroschüre des Bayerischen Staatsministeriums des Innern, Bau und Verkehr entnommen.

LG Mata

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Gottesstaat und Scharia, Erfindungen der Moslems?

Grundlage des Korans ist zweifelfrei die Bibel und nach diesen Gesetzen sollten Juden und Christen leben. Das funktionierte weltweit nicht.

Während Moslems ihren (vergleichsweise jungen) Koran zur Weltreligion erheben wollen und sich Christen, Juden und Atheisten fürchten wird hierzulande übersehen es gibt weitaus ältere Religionen in Asien, die den Menschen Antworten anbieten aber nicht mit Gewaltandrohung aufzwingen wollen.

Verengen wir weiter unseren Blick auf Moslems und Islamisten werden wir in Mitteleuropa schrittweise alles erreichte verlieren!

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Vorweg: Es ist keinen Gehirnwäsche.

Nur dass die Bezeichnung aufgrund der Unkenntnis zu einfach  und undifferenziert ist.

Es gibt durchaus diese Leute die für sich beeinspruchen die einzige wahre Muslime zu sein. Und dies aggressiv und mit zwielichtige Mitteln in die Welt posaunieren.

Fakt ist dass sie ein Zweig des Salafismus verfolgen die Nichts mit der Salafiyya zu tun hat und sogar das Gegenteil ist.

Fakt ist dass sie die aktive physische Dschiad bevorzügen. Also Krieg. Um den fundamentalistischste und rückwärtsgewandte Form des Islam als Weltreligion zu etablieren. Und somit die Weltherrschaft anstreben, was schon ein Blasphemie an sich ist.

Extrem problematisch ist wo sie ihre Anhänger rekrutieren und die Methode die dazu verwendet werden.

Nur einfache Leute ohne grosse Kenntnisse über den Islam machen es grundsätzlich schlecht. Es ist aber so dass auch ein einfache Muslim kein Unterschied unter die Christen macht.

Und so wird kein Unterschied gemacht unter Sunniten, Chiiten und alle ihre vielfaltige Auslebungen (Wahabiten, Alewiten, Alawiten z.B.).

Es ist aber so dass die Leute, ohne es zu wissen, ein Grundprinzip des Islams anwenden. "Wichtig ist nicht wer Du bist sondern was Du tust". Und wenn man Bomben willkürlich explodieren läßt, Leute tötet die die Gemeinschaft angehören oder gar nichts damit zu tun haben und labile oder gutglaubige Kinder und Jugendliche so manipuliert dass sie zu Tötungsmaschinen werden, dann sieht die Welt das.

Es gibt also durchaus Salafis. Aber die die man sieht sind die negative Beispiele.

Wie man so schön sagt "Es dauert Jahrzehnte Vertrauen auf zu bauen und Sekunden die zu verlieren".

Nennen wir die Neofundamentalisten.

Salafis sind gute Leute. Man wurde sich die Augen reiben wenn man erklärt bekommt was eigentlich Salafiyya ist. Dass ist was man  als alte mittelöstliche und nordafrikanische sowie spanisch-arabisch Kultur- und Wissenschaftsforderung kennt. Ein modernorientierte und freiheitliche Islam.

Aber dazu ist es zu spät. Dank dieser Macht- und Geldgierige falsche Frommen, Banditen und Massenmörder.

Wenn man richtig sieht was sie tun, wiedersprechen sie die Glaube dass sie angeblich verteidigen.

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