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Die bittere Wahrheit oder das Märchen vom Himmel?

gefragt von annakondaannakonda am 19.07.2009 um 16:45 Uhr

Schon seit langer Zeit schwirrt mir diese Frage im Kopf herum. Es ist nicht sehr aktuell für mich im Moment, aber dennoch interessiert es mich...vielleicht für die Zukunft.

Wenn man selbst seine Einstellung zur Religion und zur Existenz Gottes noch nicht gefunden hat, wie soll man dann ein Kind erziehen? Ich selbst wurde zum Beispiel sehr christlich erzogen, denke mittlerweile allerdings eher atheistisch. Ich bin allerdings nicht wirklich zu 100% festgelegt, da mir auch erst vor ein paar Jahren größere Zweifel an dem, was ich in meiner Kindheit gelernt habe, kamen.

Wie soll man aber mit so einer Einstellung ein Kind erziehen? Atheistisch? Christlich? Oder soll man seine Einstellung, seine Zweifel ganz offen erklären, sodass es sich eine eigene Meinung bilden kann? Aber das ist ja mit Sicherheit auch erst ab einem bestimmten Alter möglich.

Vor allem beim Thema Tod stelle ich mir eine atheistische Erklärung schwierig vor, da die Vorstellung von einem Himmel für Kinder doch bestimmt einfacher zu verkraften ist, als einfach zu verschwinden. Wie lösen atheistische Eltern dieses Problem? Denn ich bin eigentlich ganz froh, dass ich als Kind glauben konnte, dass meine Uroma in den Himmel gekommen ist. Sonst ist das doch bestimmt viel schwieriger für ein Kind.

Ich bin froh über jeden, der eine ernsthafte Antwort gibt und nicht nur scharf auf die 10 Punkte ist.;-)


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Buchfink
beantwortet von Buchfink am 22. Juli 2009 06:33
31x
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Hilfreichste Antwort

Da muss ich etwas ausholen.

Wenn Du die Vorgeschichte nicht lesen willst, scrolle nach unten zu meiner eigentlichen Antwort.

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Zum Atheisten wurde ich ziemlich früh.

Meine Eltern haben beide dänisch-stämmige Elternteile. In Dänemark kommt an Weihnachten der "Julnisse". Das ist ein Weihnachtswichtel, dem man am heiligen Abend eine Schale Milchreis mit einer Mandel vor die Tür stellt, damit er im Gegenzug Geschenke liegen lässt.

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Als Kind habe ich allen möglichen Tieren Fallen gestellt, um sie einzufangen. Heuschrecken, Mäuse, die freilaufenden Kaninchen des Nachbarn, Sperlinge usw. Ich war der der weltbeste Fallenbaumeister unter den Nachbarschaftskindern. Aber den Julnisse - der seltsamerweise nur zu uns kam - habe ich nie fangen können.

Da wurde ich stutzig und habe meine Mutter gefragt, wieso denn der Julnisse nie in meine Fallen tappt und warum er nur zu uns kam. Schließlich bekommen alle anderen Kinder im Kindergarten und in der Nachbarschaft ihre Geschenke vom Christkind. Meine Mutter gab mir keine Antwort, aber einen Haferkeks, damit ich den Mund halte.

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Als ich dann am Karsamstag (wie jedes Jahr) dem Osterhasen eine Falle stellen wollte und ich Möhren mit Reißzwecken zu spicken begann, klärte mich meine Mutter diesbezüglich auf.

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"Es gibt keinen Osterhasen, keinen Julnisse, kein Christkind, keinen Nikolaus, keinen Knecht Ruprecht....... das erzählt man Kindern nur, damit sie an etwas glauben und brav sind. Diese Wesen gibt es nicht, die hat noch nie einer gesehen. Da kannst Du noch so viele Fallen aufstellen, Du wirst keines dieser Wesen fangen. Die gibt es nur in Büchern und in der Fantasie von Kindern. Und wenn Papa ins Krankenhaus muss, weil er die Möhre isst, dann kommst Du ins Heim oder zu Tante Friederike!"

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So kam ich ganz schnell auf die Idee, dass auch Gott ein Wesen sein muss, an das Menschen glauben, damit sie brav sind. Den hat auch noch nie einer gesehen, geschweige denn mit einer präparierten Möhre gefangen. Aber an diesen Gott glauben auch Erwachsene. Vielleicht hatte nur noch niemand den Mut den Erwachsenen zu erzählen, dass es diesen Gott gar nicht gibt.

Deswegen fragte ich meinen Opa, wann er denn endlich meinen Papa aufklärt, dass es den Gott gar nicht gibt. Aber auch der Opa war noch nicht so weit und behauptete ebenfalls, dass Gott existieren würde.

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Nun zu Deiner Frage:

Meinen Kindern würde ich vom Julnisse (nicht vom christlichen Christkind) und vom (heidnischen) Osterhasen erzählen und sie dann mit den Worten aufklären:

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"Das erzählt man Kindern, damit die Welt für sie nicht so traurig und trostlos ist. Und genauso wie Kinder an den Julnisse und an den Osterhasen glauben, so glauben auch Erwachsene an einen Gott. Die glauben das, damit sie beruhigt sind. Denn diese Erwachsene haben Angst, weil sie nicht wissen was passiert, wenn sie tot sind. Und weil die Geschichte vom lieben Gott einen Himmel verspricht, wenn sie gestorben sind, müssen diese Erwachsene sich darüber keine Sorgen machen."

.

Bis meine Kinder in die Grundschule kommen, lasse ich sie Weihnachten und Ostern in Auszügen (ohne den ganzen christlichen Quatsch) mitfeiern.

Auch würde ich ihnen erzählen, was es da so für Religionen gibt. An was diese Religionen "so glauben", dass es Kriege gibt, weil sich manche Menschen nicht auf eine Religion einigen können usw.

.

Von einem Himmel würde ich allerdings nichts erzählen. Meine Kinder müssen lernen, dass alles einmal ein Ende hat. Toffife haben ein Verfallsdatum, Mamas Haare fallen aus, das Meerschweinchen lebt nur fünf Jahre, die Waschmaschine kann man nicht dauerhaft reparieren, Menschen sterben.... und das alles ist normal und sogar gut so.

.

"Kind. Weißt Du noch vor zwei Jahren, als Tante Katharina mit uns im Auto von Schnarup-Thumby nach Worms mitfuhr und die ganze Fahrt über zu der Best-Of-Scheibe von Roger Whittaker mitgesungen hat? Willst Du Dich daran auf ewig im Himmel erinnern?"


Bild/er:

Julnisse (skandinavischer Weihnachtswichtel)


Kommentar von Ad65d0c46b6732d942d609fc80ee2289smallvalentin301 am 22. Juli 2009 12:47

tolle Antwort!

Kommentar von Bdb3a6750814a93d786fad70ce90f67dsmallplayswithwolves am 22. Juli 2009 16:48

Dem kann ich nur Zustimmen. DH!

Kommentar von 81a3d24978d392672b3b37758c5c8b53smallBuchfink am 22. Juli 2009 19:26

Vielen Dank Ihr beiden.

Ihr habt doch Erfahrung mit gottesfürchtigen Mitmenschen auf GF. Soll ich mich auf eine Diskussion mit "evangelista" einlassen oder bringt das nichts, weil sie bereits ein zu eingeschränktes Weltbild mit sich trägt und keines meiner Argumente als Argument anerkennen würde?

Kommentar von Simple_avatar4smallevangelista am 22. Juli 2009 18:51

Wenn Du Julnisse und den Osterhasen mit Gott gleich setzt, d. h. Er wäre genauso ein Fantasiegestalt, dann liegst Du wirklich weit daneben.

Die Existenzfrage Gottes gründet sich einfach auf die logische Überlegung: WOHER KOMMT ALLES?

Auch Deine Kinder werden Dich danach frage.

Dann hast Du die Möglichkeit folgende Antworten zu geben.

  1. Ich weiß es nicht. Das kann ich nicht beantworten.

  2. Die Wissenschaft stellt die These auf, dass es vor langer Zeit plötzlich ein großer Knall gegeben hat.

    Warum das so gewesen ist kann man nicht sagen. Aber seit dem hat ein Entwicklungsprozess stattgefunden bis nach langer Zeit einmal der Mensch entstanden ist.

    Weshalb es uns Menschen gibt kann ich nicht beantworten. Es ist auch nicht wichtig danach zu fragen.

Kommentar von Simple_avatar4smallevangelista am 22. Juli 2009 19:11
 Wenn Du kluge Kinder hast, dann werden sie
 sich wahrscheinlich nicht mit diesen 
 Antworten zufrieden geben.
 Warum? Weil sie fragen werden: Papa, wie 
 ist
 das möglich, dass etwas von ganz allein
 entstehen kann? 
 Es wäre doch toll Papa, wenn meine 
 Aufgaben von der Schule sich völlig von
 allein erledigen würden.
 Auch müsste ich nicht immer mein Zimmer
 aufräumen, denn das würde dann auch ganz
 von allein geschehen.

 Diese praktischen Beispiele könnten wir
 beliebig fortsetzen.

 Sie haben alle etwas Gemeinsames:
 "VON ALLEIN GESCHIEHT HALT NICHTS."

 Deshalb kommen wir Menschen unweigerlich
 zur Gottesfrage, nicht weil wir eine
 Phantasiefigur zur  Beruhigung brauchen,
 sondern weil es eine natürliche und
 verständliche Frage nach Gott ist.
  1. Weil nichts von sich heraus und ohne äußeren Anlass etwas entstehen kann, ist deshalb die Antwort berechtigt: Das muss jemand gemacht haben. Wer oder was das ist wissen wir auf Grund unserer Antwort noch nicht, aber wir wissen, dass es ohne HERSTELLER auch kein PRODUKT gibt.

    Darum ist Gott kein menschliches Phantasieprodukt, sondern gründet sich auf eine logische Schlußfolgerung aufgrund des Kosmos und unserer eigenen Existenz.

Kommentar von Dcff4bb3daad2e456eb122a43b51ff76smallHerrWandpilz am 22. Juli 2009 19:26

Und wenn du ganz clevere Kinder hast, fragen sie dich, wer Gott erschaffen hat, da der kluge Christ ja sagte, dass nichts einfach so entstehen könnte.

Und dann fällt der Christ um und platzt, da diese Frage sein hübsches "GLAUBT GEFÄLLIGST AN GOTT!"-Konstrukt wie Eis in der Sonne schmelzen lässt. :-D

Jaja, die Aasgeier sind wieder unterwegs...wir ernähren uns halt gerne von totem Hirn.

Kommentar von Simple_avatar4smallevangelista am 22. Juli 2009 20:28

Ja, Du hast die Wahl zwischen einem EWIGEN GOTT oder der EWIGEN MATERIE zu wählen.

Es liegt bei Dir Dich zu entscheiden.

Gott besitzt Intelligenz, Wissen usw.

Die Materie besitzt dagegen keine göttlichen Eigenschaften.

Du mußt zw. dem ewigen intelligenten Schöpfer oder der ewigen toten Materie entscheiden.

Ich haben mich für den intelligenten Gott entschieden.

Aber Du kannst Dich gerne weiterhin mit der ewigen Materie zufrieden geben.

Kommentar von Simple_avatar4smallevangelista am 22. Juli 2009 19:27

Mit der Leugnung Gottes reduzieren wir unserer Leben allein auf das SICHTBARE.

Dieser Horizont hat sich aufgrund technischer Hilfsmittel gewaltig erweitert.

Früher waren diese Bereiche dem Menschen verschlossen, weil ihm dazu die technischen Möglichkeiten fehlten.

Niemals hätten sich die Menschen vor einigen Jahrhunderte Dinge vorstellen können, die für uns heute Gang und Gebe sind.

Damals hätten uns Menschen gesagt, wenn wir Ihnen damals Dinge erzählt hätten, die für uns heute verständlich sind, dass es diese nicht geben kann.

Genauso argumentieren Menschen, wenn es um Gott geht.

Weil wir Ihn noch gesehen haben, deshalb kann es Ihn auch nicht geben.

Sie reduzieren die Wirklichkeit wieder auf ihren menschlichen begrenzten Erkenntnis Horizont.

Unser begrenzter Horizont kann nicht der Maßstab für die gesamte Wirklichkeit sein.

Wir wissen heute, dass wir mit unseren Augen nur ein bestimmtes Licht sehen können.

Desselbe ist mit unseren Ohren der Fall. Auch mit ihnen können wir nur bestimmte Tonfrequenzen hören. Viele Tiere sehen weitaus besser und hören auch viel mehr wie wir.

Nur weil wir bestimmte Dinge nicht sehen und hören können, heißt dass noch lange nicht, dass wir mit unseren Sinnen die gesamte Wirklichkeit erfassen können.

Kommentar von 81a3d24978d392672b3b37758c5c8b53smallBuchfink am 22. Juli 2009 19:40

Nur weil wir bestimmte Dinge nicht sehen und hören können, heißt dass noch lange nicht, dass wir mit unseren Sinnen die gesamte Wirklichkeit erfassen können.

Nur weil wir die Nichtexistenz Gottes nicht beweisen können, macht das seine Existenz nicht wahrscheinlicher.

Die Nichtexistenz von Russels Teekanne, dem unsichtbaren rosafarbenen Einhorn oder dem fliegenden Spaghettimonster können wir auch nicht belegen, und dennoch sind diese Wesen in den Augen der meisten Menschen schlichtweg Unfug. Hätte jemand das Spaghettimonster 2.000 Jahre vorher aus einer Cervisa-Laune heraus erfunden, sähe das heute bestimmt anders aus.

Gott ist eine unelegante Hypothese und ich werde meinen Kindern nicht eine einfache, aber dafür übernatürliche Weltsicht einbläuen, nur damit sie nicht mehr fragen.

Kindliche Neugierde ist ein zu wertvolles Gut, als dass man es mit Religion abtöten sollte.

Wer wie was.... wieso weshalb warum.... wer nicht fragt bleibt dumm.

Kommentar von Simple_avatar4smallevangelista am 22. Juli 2009 20:22

Wenn es um die Existenz Gott geht kommst Du und andere immer wieder mit dem Spaghettimonster und mit dem Einhorn daher.

Es fällt Dir anscheinend nichts anderes ein, als auf diesem geistigen Niveau Gott in Frage stellen zu wollen.

Gott ist keine Hypothese, sondern die logische Konsequenz der Schöpfung.

Wer ständig behauptet, dass die gesamte Schöpfung aus sich selbst entstanden ist widerspricht jeder Logik.

Wie ich bereits hingewiesen haben ensteht kein Produkt aus sich selbst heraus.

Jedes Produkt hat einen Hersteller. Aber beim Universum und allen Lebens ist das alles plötzlich von allein entstanden. Hier werden der Materie schöpferische Fähigkeiten zugesprochen, die sie von sich heraus nicht haben.

Ohne Organisation und Information läuft überhaupt nichts.

Nur Leben kann Leben hervorbringen. Seine Entstehung kann mit Nichts erklärt werden.

Du kannst den Schöpfer abstreiten soviel Du willst, es ändert nichts daran, dass es OHNE SCHÖPFER KEIN LEBEN GIBT.

Kommentar von 81a3d24978d392672b3b37758c5c8b53smallBuchfink am 22. Juli 2009 20:31

Dann stellt sich mir doch gleich mal die Frage, welches geistige Niveau man haben muss, um an Gott zu glauben und ihn für alles verantwortlich zu machen.

Du redest von Logik, aber bringst permanent ein Wesen ins Spiel, dessen Existenz bis heute nicht bewiesen wurde?

Komm mir nicht mit geistigem Niveau und Logik, wenn Du hier zwanghaft Deinen imaginären Freund aus der Tasche zauberst.

Kommentar von Simple_avatar4smallevangelista am 22. Juli 2009 23:36

Wie intelligent Deine Vergleiche für Gott sind sollen die GF Teilnehmer beurteilen.

Leider bringst Du keine Argumente. Nur: "Seine Existenz ist nicht bewiesen." "Und ich zaubere zwanghaft meinen imaginären Freund aus der Tasche."

Wieso ich das Zwangshaft machen soll, weiß ich nicht.

Ich handle nicht aus Zwang, sondern haben nur logische Überlegungen über die Existenz Gottes angestellt.

Dein langer Kommentar klingt wie Credo eines Atheisten.

Beim Lesen habe ich eine Kerze angezündet, um dem feierlichen Augenblick gerecht zu werden.

Ich habe wenigsten Gründe für die Existenz Gottes vorgebracht.

Aber Du bringst überhaupt keine Argumente, sondern eröffnest uns nur Deine atheistische Überzeugung.

Und warum Du "glaubst", dass es besser ist den Kindern nichts über den Himmel zu erzählen.

Da gibt es dann noch Erwachsene, die aus Beruhigung den lieben Gott brauchen, damit sie halt leichter sterben können.

Wir aber brauchen das nicht.

Das sind doch alles keine Argumente gegen die Existenz Gottes. Nur eine Überzeugung und mehr nicht.

Kommentar von Simple_avatar4smallevangelista am 22. Juli 2009 20:03

Darum ist der Zugang zu Gott nicht allein durch unsere fünf Sinne möglich, sondern im VERTRAUEN, dass die SCHÖPFUNG einen SCHÖPFER verlangt.

Mit diesem VERTRAUEN eröffnet sich dem Menschen ein völlig anderer LEBENSHORIZONT.

Was für einen Wissenschaftler ein Elektronen Mikroskop sein kann, dass seinen Erkenntnishorizont um ein vielfaches vergrößert, so erweiteter das VERTRAUEN in die EXISTENZ GOTTES dem Menschen eine völlig neue ERKENNTNIS über sein Leben.

Unser Leben bekommt eine andere Bedeutung und einen anderen Wert, wenn wir vertrauen, dass unser Leben von Gott kommt und wir nicht ein Produkt einer langen Entwicklungskette sind.

Wir erhalten dadurch auch eine völlig andere Sinngebung und Lebensbestimmung, wenn wir an die Existenz Gotte glauben.

Wer deshalb Gott aus seinem Leben ausklammert engt seinen Lebenshorizont gewaltig ein. Er reduziert sein Leben auf die begrenzten Möglichkeiten ein, die ihm seine Realität anbieten kann.

Im Gegensatz dazu erweitert sich der Lebenshorizont auf eine Wirklichkeit, die weit über unsere Realität hinausgeht.

Dadurch verändert sich beim Menschen sein Lebenssinn, seine Bedeutung und sein Wert, sein Lebensziel und seine Lebensbewältigung.

Kommentar von Dcff4bb3daad2e456eb122a43b51ff76smallHerrWandpilz am 22. Juli 2009 22:25

Dann sollten wir alle Drogen nehmen, da man ab einem gewissen Drogenkonsum auch mehr Farben und Formen sieht, als es eigentlich gibt...

Und genau das ist der Knackpunkt als es eigentlich gibt

Wenn du Spaß daran hast, dein Leben mit Zauberwesen zu füllen, die dir ein gutes Gefühl geben, dann mach das. Sei naiv. Glaub an Gott, den Weihnachtsmann, Tiffy und Samson bis dir vor lauter Inbrunst die Adern im Hirn platzen, aber lass bitte die Kinder aus diesem Spiel, denn Kinder glauben den Eltern alles - egal wie schädlich es für sie ist. Und sie können nicht zwischen Lüge und Wahrheit unterscheiden.

Denn ob dein Glaube die Wahrheit IST, ja IST (eine Form von Sein. Eine Bestätigung der Existenz), steht auf tönernden Füßen und sollte den Kindern daher nicht als Wahrheit verkauft werden. Denn nach all dem, was ich von dir bislang gelesen habe, ist genau DAS dein Ziel.

Das Kind schamlos zu belügen. Ja, belügen! Denn wenn etwas ohne jegliche Bestätigung als Wahrheit verkauft wird, ist dieses gelogen.

Und das dürft ihr Christen schließlich nicht, oder?

Kommentar von Simple_avatar4smallevangelista am 22. Juli 2009 23:52

Leider machst Du dasselbe wie Buchfink, nur lauter Phrasen wie: "Dein Leben mit Zauberwesen zu füllen." "Sei naiv." "Glaub an den Gott als Weihnachtsmann." "Bis vor lauter Inbrunst die Adern im Hirn platzen."

Dann zitierst Du wenigsten wieder meine vernünftigen Worte.

Sonst ist in Deinem Kommentar nichts zu finden. Keine wirklichen Argumente.

Nur: "ES DARF NICHT SEIN, WAS NICHT SEIN DARF."

Und weil das jetzt HerrWandpilz gesagt hat gibt es auch keinen Gott. Punktum.

Wer an Gott glaubt, der ist naiv und dem wird früher oder später das Hirn platzen.

Zuletzt werden noch die armen Kinder schamlos belogen, wenn ihnen von Gott erzählt wird.

Man kann nur sagen, dass sind wirklich fundamentierte Argumente.

Du hast mich wirklich überzeugt. Jetzt werde ich meinen großen Kindern nichts mehr erzählen, sonst zerplatz ihnen früher oder später auch noch das Hirn.

Kommentar von Dcff4bb3daad2e456eb122a43b51ff76smallHerrWandpilz am 23. Juli 2009 01:00

Gut, dann zerschmetter ich halt dein tolles wissenschaftliches Argument. Gott könne man "jetzt" noch nicht wahrnehmen, weil die "Wissenschaft" noch nicht so weit sei. Aber irgendwann wird der Tag kommen, dass man Gott auch mit der Wissenschaft entdecken kann.

Dass das Universum aus dem Nichts entstanden sein soll, kann man "jetzt" noch nicht beweisen. Aber es wird eine Zeit kommen, in der die Wissenschaft so weit sein wird, genau dieses Prinzip zu beweisen.

Wenn du schon mit der Einschränkung wissenschaftlicher Beweisbarkeit aufgrund von mangelnden Erfahrungswerten kommen willst, dann aber bitte auch mit dem vollen Programm, welches diese lächerliche Gottesannahme zu den anderen Teekesseln und Spaghettimonstern packt, denn genau die "Wahrheit", aus dem Nichts könne nicht etwas entstehen, muss noch bis zuletzt bewiesen werden. Aber keine Angst, sollte der Beweis irgendwann auftauchen, wird das Christentum auch den so zurechtbiegen, bis wieder alles in ihr herrlich schräges Weltbild passt. Warum man immer diese Beispiele nimmt? Weil sie genau DAS beinhalten, was der Glaube an Gott beinhaltet.

Man kann es nicht sehen, man kann es nicht hören, man kann es nicht fühlen, riechen, schmecken oder beweisen, ABER ES IST DA!

Ich verstehe Menschen nicht, die sowas vertreten können.

Das unsichtbare Pony in meinem Zimmer ist auch in keiner Weise durch Erfahrung erkennbar, aber es ist da, denn irgendwoher muss ja mein Zimmer und die Welt kommen. Daher muss mein Pony existent sein.

Kommentar von Dcff4bb3daad2e456eb122a43b51ff76smallHerrWandpilz am 23. Juli 2009 01:06

Und nur noch eins, Madame.

Wenn sie uns hier schon ankreiden, wir würden in irgendeinerweise nur mit Phrasen um uns werfen, zitieren sie uns gefälligst richtig.

Man lügt nicht, wenn man einem Kind von Gott erzählt. Man lügt nur dann, wenn man es dem Kind als Wahrheit verkaufen will!

Kommentar von Ad65d0c46b6732d942d609fc80ee2289smallvalentin301 am 23. Juli 2009 08:16

@ buchfink: „Soll ich mich auf eine Diskussion mit "evangelista" einlassen oder bringt das nichts, weil sie bereits ein zu eingeschränktes Weltbild mit sich trägt und keines meiner Argumente als Argument anerkennen würde?“

Vor dieser Frage stehe ich öfter, die Antwort ist ein klares Jein. Nein, weil es wirklich sinnlos ist bei Kreationisten. Ja, weil ja auch mehr mitlesen und man zumindest keine offensichtlichen Denkfehler unwidersprochen stehen lassen sollte.

Kommentar von Ad65d0c46b6732d942d609fc80ee2289smallvalentin301 am 23. Juli 2009 08:17

@ Evangelista:

„Wenn Du Julnisse und den Osterhasen mit Gott gleich setzt, d. h. Er wäre genauso ein Fantasiegestalt, dann liegst Du wirklich weit daneben.“

Das tut er ja gar nicht, sondern er gibt den Kindern, für die der Glaube an Märchen und geheimnisvolle Wesen etwas Wunderbares ist (aus dem gleichen Grund sind ja die Religionen entstanden) etwas, was ihre kindliche Phantasie beflügelt und befriedigt. Wenn sie groß genug sind, bekommen sie die Wahrheit automatisch mit oder fragen nach.

„Weil nichts von sich heraus und ohne äußeren Anlass etwas entstehen kann, ist deshalb die Antwort berechtigt: Das muss jemand gemacht haben.“

Dies ist das unkaputtbare Fehlargument der Kreationisten und IDesigner. Aber völlig daneben, denn natürlich entsteht nichts von alleine und durch Zufall. Das wird durch die natürliche Selektion gesteuert, so sind die komplexesten Organe erklärbar. Das muss man nur verstehen.

„Aber Du bringst überhaupt keine Argumente, sondern eröffnest uns nur Deine atheistische Überzeugung.“

Die Argumente für die Entstehung des Lebens stehen in der zugegebenermaßen noch fraglichen aber sehr wahrscheinlichen Hypothese der Abiogenese und der Evolutionstheorie (bitte jetzt nicht wieder Theorie falsch verstehen). Und sind dort nachlesbar. Wo bitte können wir Deine Argumente für den Schöpfergott und Designer nachlesen, dessen Existenz unbeweisbar und extrem unwahrscheinlich ist? In der Bibel etwa?

Kommentar von Simple_avatar4smallevangelista am 23. Juli 2009 10:09

Wenn nichts, nach Deiner Aussage, durch den Zufall entstehen kann, wie ist es dann entstanden?

Wenn Du die Selektion als Argument anführst, dann hast Du dabei den Anfang ausgelassen.

Ohne Anfang kann es auch keine Selektion geben.

Das ist genau der Punkt, der immer wieder großzügig übersprungen wird.

Wenn es also keinen Zufall gibt, WAS DANN?

Gibt es keinen Anfang kann es auch keine Selektion geben.

Eines bedingt das andere.

Wir können auch bei einem Haus nicht das Fundament überspringen, auf dem das Haus sicher steht.

Genauso können wir das nicht beim Universum und beim Leben machen. Ohne dem Anfang würde es das andere nicht geben.

Kommentar von Simple_avatar4smallevangelista am 23. Juli 2009 09:57

Endlich hast Du es selber ausgesprochen: Du glaubst, dass die Wissenschaft einmal soweit sein wird, die heutigen Behauptungen beweisen zu können.

Das ist purer Glaube. Du hoffst(Hoffnung), dass sie das eines Tages kann.

Siehst Du: Genau dasselbe mache ich bei Gott. Ich vertraue, dass Gott existiert, weil Er für mich die einzige Erklärung für die Existenz des Universums und des Lebens ist.

Für mich gibt es noch weitere Gründe für seine Existenz, aber die möchte ich jetzt nicht anführen, weil das zu einem umfangreichen Artikel führen würde.

Wir beide müssen glauben. Ohne dem geht einfach nichts, weil es Dinge gibt, die wir niemals mit wissenschaftlichen Methoden beweisen können.

Es zeigt einmal mehr, dass der Glaube im Leben unumgänglich ist.

Deshalb kann ich nicht dem anderen seinen Glauben als Naivität vorwerfen. Denn auf umgekehrte Weise trifft das auf Dich genauso zu.

Darum stellt sich letztlich die Frage:

Was ist vernünftiger zu glauben - dass alles aus sich selbst entstanden ist - oder dass dahinter ein intelligenter Schöpfer steht?

Ist deshalb wirklich so naiv an einen Schöpfer zu glauben?

Kommentar von Ad65d0c46b6732d942d609fc80ee2289smallvalentin301 am 23. Juli 2009 10:43

„Wir können auch bei einem Haus nicht das Fundament überspringen, auf dem das Haus sicher steht.“ Du hast recht, und wenn ein intelligenter, komplexer Schöpfer existieren soll, wer hat den geschaffen? Die Abiogenese dagegen gibt eine einleuchtende Erklärung für den Ursprung des Lebens, auch wenn noch nicht alle Fragen geklärt sind. „Für mich gibt es noch weitere Gründe für seine Existenz, aber die möchte ich jetzt nicht anführen, weil das zu einem umfangreichen Artikel führen würde.“ Richtig, Du bist der König der Ausweicher. Kürzlich fragtest Du nach Widersprüchen in der Bibel, Du hast sie bekommen und keine Stellung dazu genommen. Ich fragte Dich, ob Du Dawkins auch gelesen hast, weil Du angeblich seine Bücher kennst, keine Antwort. „Wir beide müssen glauben. Ohne dem geht einfach nichts, weil es Dinge gibt, die wir niemals mit wissenschaftlichen Methoden beweisen können.“ Nein, ich muss nicht glauben, aber Du, und damit gestehst Du selber ein, dass es keine weiteren Gottbeweise gibt, außer Glauben. „Was ist vernünftiger zu glauben - dass alles aus sich selbst entstanden ist - oder dass dahinter ein intelligenter Schöpfer steht?“ Vernünftig ist, die Erkenntnisse der modernen Wissenschaft zu akzeptieren und zu erkennen, dass die Illusion der Existenz eines intelligenten Schöpfers mehr neue Fragen aufwirft als sie beantworten kann. „Ist deshalb wirklich so naiv an einen Schöpfer zu glauben?“ Ja

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 23. Juli 2009 13:08

Kommentar von Evangelista am 22. Juli 2009 23:52:

"Leider machst Du dasselbe wie Buchfink, nur lauter Phrasen wie: Diverses

...

Sonst ist in Deinem Kommentar nichts zu finden. Keine wirklichen Argumente."

.

.

Dies war Deine Antwort auf jenes hier:


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.

Kommentar von HerrWandpilz am 22. Juli 2009 22:25,

"...denn Kinder glauben den Eltern alles - egal wie schädlich es für sie ist. Und sie können nicht zwischen Lüge und Wahrheit unterscheiden.

Das Kind schamlos zu belügen. Ja, belügen! Denn wenn etwas ohne jegliche Bestätigung als Wahrheit verkauft wird, ist dieses gelogen."

.

.


.

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 23. Juli 2009 13:09

.


.

Solche Argumente siehst Du, "findest" Du also nicht, Linda?

Das ist die gummierte Edelstahlwand Deines Dogmas in Deinem Kopf, welches Dich diese Fülle an Argumentationen nicht sehen lässt.

.

Davor noch, hat auch Buchfink mit jenen Argumenten hier zum Beispiel, keine Wiederbelebung bei Dir bewirken können:

"meinen Kindern nicht eine einfache, aber dafür übernatürliche Weltsicht einbläuen, nur damit sie nicht mehr fragen. Kindliche Neugierde ist ein zu wertvolles Gut, als dass man es mit Religion abtöten sollte."

.

Du bist in Deinem Zirkel aus Letztbegründung, dass "Du die Wahrheit haben musst, da nichts anderes als Gott die Wahrheit sein kann", gefangen.

Und das ist es was Dich geistig so unflexibel macht.

Und das ist es übrigens auch mit ein Grund warum uns immer wieder die Phrase ausrutscht. Es gibt eben kaum was hilfloseres zu beobachten, als Menschen die meinen aus argumentationslos starren Überzeugungen die Wahrheit destillieren zu können.

Tut uns Leid, aber das ist ohne gelegentlichen Sarkasmus nur schwer zu ertragen.

Sagenhaft wie du Deine "Argumente" an die Wand fährst.

Wenn ich an Verkehrsunfällen vorbei fahre, sehe ich für Gewöhnlich aus Gründen der Pietät nie hin, aber hier schaff ich das irgendwie nicht.

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 23. Juli 2009 13:12

Du schreibst:

"Gott ist keine Hypothese, sondern die logische Konsequenz der Schöpfung."

und

"Wer ständig behauptet, dass die gesamte Schöpfung aus sich selbst entstanden ist widerspricht jeder Logik."

Das sind lupenrein kreisförmige Gedanken. Selbsttragend und auch selbstreinigend.

.

Auch dies hier wirst Du nicht sehen, da Du gegen Kritik immunisiert bist, aber lies dennoch:

.

Du versuchst zu argumentieren, wörtlich: "Jedes Produkt hat einen Hersteller"

Völlig richtig.

Jedes Produkt!

Das ist das Wesen des Produkts, dass es einen Hersteller hat, welcher es produziert hat.

Produkte haben Produzenten, Hersteller also. Das ist richtig.

Somit ist dieser Begriff disqualifiziert. Er ist befangen, er ist nicht neutral. Er setzt die Annahme einer bewussten Schöpfung bereits voraus.

Also brauchen wir einen anderen Begriff.

Gleiches gilt analog für das Wort "Hersteller".

Auch dieses Wort ist im Sinne einer neutralen und ehrlichen Haltung, wegen Voreingenommenheit auszuschließen.

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 23. Juli 2009 13:15

.

Was sind nun die Dinge, welchen eine Ursache in Form von einem mit Bewusstsein ausgestatteten Hersteller nachgesagt wird?

Das wäre zum Einen Materie und zum Anderen Leben.

Was wird wohl der Oberbegriff sein, für all das?

.

Ich würde das Wort Existenz vorschlagen.

Und für die "Quelle"? Den Hersteller?

Hier setze ich "Ursache“ ein. Und das auch nur unter Vorbehalt.

.

Somit lautet der Satz eigentlich: „Die Existenz muss eine Ursache haben“.

.

Da ist aber noch immer ein Wort drin, das voreingenommen ist:

„muss“

.

Müssen tut gar nichts. Müssen, sagst Du hier, weil Du als Nichtschwimmer Dich nicht ins große Becken traust.

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 23. Juli 2009 13:37

Wie auch immer. Wir haben aber jetzt wenigstens erfolgreich schon mal den Hinweis auf einen bewussten Schöpfer entfernt.

.

Und jetzt probier Deine Logik bitte noch mal:

„Die Existenz kann eine Ursache haben“

.

.

Worin ist hierin der logische Aspekt eines bewussten Schöpfers gegeben und zweifelsfrei abzuleiten?

Wo?

Nur weil Du zu Phantasiearm und ungebildet bist, Dir keine andere Möglichkeit vorstellen zu können, muss es einen Schöpfer geben?

Weil Die Banane so schön in die Hand passt, hat man sie für uns konstruiert?

Die Orchidee ist auch für mich schön. Aber Schönheit ist kein Hinweis auf Urheberschaft.

Das ist das Designargument und wird hier widerlegt:

http://www.dittmar-online.net/religion/gott/design.html

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 23. Juli 2009 13:45

Jener Volker Dittmar schreibt weiterhin über Euer Argument:

"Die Wissenschaftler beschreiben die Welt nur, während die Religion sie erklärt"

Folgendes:

*"Das Problem mit dieser Behauptung ist, dass hier zum einen versucht wird, die Welt wieder in zwei Bereiche aufzuspalten, in der Wissenschaft und Religion herrschen, damit die Wissenschaft nicht etwa die Religion kritisieren kann. Es handelt sich also um das altbekannte Motiv der Immunisierung gegen Kritik, verbunden mit der Idee, die Religion sei "irgendwie höherwertig" als die Wissenschaft. Aber diese Behauptung ist schlicht und ergreifend falsch. Das Argument ist sogar doppelt falsch: denn die Wissenschaft ist nicht nur in der Lage, die Welt zu erklären (wenn auch nicht in allen Aspekten), sie kann sogar eine höhere Stufe als die des Erklärens erreichen und die Welt verstehen, während die Religion nicht einmal in der Lage ist, die Welt zu erklären. Hier ist eine sehr merkwürdige Vorstellung im Spiel, was "Erklären" denn nun eigentlich bedeutet.

.

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Ergo möchte ich meinen geschätzten Mitdiskutanten jene zwei Links hier ans Herz legen:

Das Argument von der Existenz

http://www.dittmar-online.net/religion/gott/existenz.html

Und:

Behauptung: Nichts kann ohne Ursache geschehen oder entstehen

http://www.dittmar-online.net/religion/essays/ursache.html

.

Hierin ist alles zu finden was man braucht um Linda Stück für Stück in Ihren Argumentationsversuchen zu zerlegen.

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 23. Juli 2009 13:55

Wer weiteres Material zum arbeiten braucht möge sich bitte hier in dieser sagenhaft klaren und gut durchdachten Liste bedienen.

http://www.dittmar-online.net/uber/hga.html#hga_interpretation

Hier ist wirklich alles zu finden was man braucht. Der Autor ist auch zufrieden mit dem verlinken und zitieren seiner Texte wie seinem Impressum zu entnehmen ist.

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Linda versucht sich den Anstrich des denkenden Christen zu verleihen. Aber alles was sie hier oben schrieb ist auffallend einfach auf ihr zirkuläres denken und die Letztbegründung von der absoluten Vorraussetzung eines Gottes zurückzuführen.

Das lässt sich ohne viel Schreibarbeit erledigen. Vielleicht will sich einer von Euch die Mühe machen, ich für meinen Teil stecke in den Urlaubsvorbereitungen und melde mich ab.

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Aber ein letztes noch:

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 23. Juli 2009 14:01

Argument: Der Glauben ist also irrational? Na und? Er kann trotzdem war sein!

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"Es ist meine Absicht, den Menschen zu zeigen, dass der Glauben letztlich irrational (unvernünftig) und unbegründet ist. Es gibt einige Gläubige, die bereit sind, dieses Verdikt zu akzeptieren - die aber nicht vom Glauben lassen wollen, beispielsweise aus emotionalen Gründen, oder weil das Leben so erträglicher und sinnvoller erscheint.

Die meisten religiösen Systeme beruhen letztlich (in ihrem Kern) auf zirkulärer und falscher Logik. Da die Richtigkeit einiger Kernannahmen zugleich dogmatisch verfochten wird, entsteht ein Gewebe aus Argumenten, die sich gegenseitig zu tragen scheinen. Dieses System hat zwei Fehler - jeder Dogmatismus ist vollkommen willkürlich, und jeder logische Zirkel lässt sich mit der gleichen Berechtigung so formulieren, dass er das Gegenteil besagt. Außerdem kann man jeden Zirkel in Tautologien (= leere Wahrheiten) zerlegen, so dass er jeden Sinn verliert und jeden Inhalt. Damit ist der Glauben im Kern irrational und inhaltlich von vollkommener Beliebigkeit."

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http://www.dittmar-online.net/uber/hga.html#hga_irrational

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.

Lieber Buchfink.

Das mit Julnisse ist ein wunderbare Geschichte.

Herzlichen Dank dafür.

Servus,

Soli

Kommentar von Dcff4bb3daad2e456eb122a43b51ff76smallHerrWandpilz am 23. Juli 2009 15:18

lach

das ist mal wieder eine herrliche falsche Auslegung meines Kommentares. Nein, ICH klammere mich nicht völlig verstört an die Hoffnung, dass die Wissenschaft irgendwann meinen "Glauben" beweisen kann. Mein Kommentar sollte DIR lediglich zeigen, dass dein Argument "Irgendwann wird die Wissenschaft vielleicht in der Lage sein, mein blaues Kamel zu entdecken" mit "Irgendwann wird die Wissenschaft aber vielleicht auch in der Lage sein, mein lila Pony zu finden" zu relativieren. Mein Leben basiert nicht auf eine irrige Hoffnung auf zukünftige Bestätigung meines Glaubens. Denn einen Glauben besitze ich nicht (ausserhalb solcher Phrasen á la "Ich glaube an die Gerechtigkeit" "Ich glaube, morgen wird es regnen" oder "Was soll das denn hier? Ich glaube, ich spinne! Räumt gefälligst auf!"). Meine Weltsicht basiert auf einer Neugierde über das Universum fernab einer religiösen Vorstellung. Eher wie ein Forscher, der gespannt auf all das ist, was da kommen und entdeckt werden mag.

Wird die Wissenschaft irgendwann in der Lage sein, die Entstehung des Universums zu erklären? Vielleicht.

Muss sie das, um meinen Atheismus am Leben zu erhalten? Nein.

Denn selbst, wenn eine andere Erklärung für die Entstehung des Universums entdeckt wird, kann ich nicht anders, als von meinem Verdacht - denn mehr ist es nicht - Abstand zu nehmen.

Doch frage dich selbst: wenn die Wissenschaft beweisen würde, dass Gott nicht existiert, würdest du diesem Beweis Glauben schenken, oder wäre er nur ein weiteres Zeugnis einer "dir den Gott ausredenen" Gesellschaft des Teufels? ;-D

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 23. Juli 2009 15:56

"Doch frage dich selbst: wenn die Wissenschaft beweisen würde, dass Gott nicht existiert, würdest du diesem Beweis Glauben schenken, oder wäre er nur ein weiteres Zeugnis einer "dir den Gott ausredenen" Gesellschaft des Teufels?"

Bravo, HerrWandpilz!!

Das sind exakte Beschreibungen der teflonbeschichteten Abwehrmechanismen der Christendenke, die diesem ganzen Unsinn zugrundliegt.

Kommentar von Ad65d0c46b6732d942d609fc80ee2289smallvalentin301 am 23. Juli 2009 16:24

@HerrWandpilz: nur der Korrektheit halber: ich denke, die von Dir angesprochene und monierte Bemerkung von Evangelista, war auf meinen Kommentar von 8.17 bezogen (letzter Absatz), in dem ich einräumte, dass die Abiogenese noch den Status einer Hypothese habe. Dies entsprang meinem Disput mit Evangelista heute früh. Ich habe konkret darauf ja schon um 10.43 geantwortet!

Kommentar von F382aa74a1dea6a9535bc91d296f3ad9smallannakonda am 23. Juli 2009 16:26

Denn selbst, wenn eine andere Erklärung für die Entstehung des Universums entdeckt wird, kann ich nicht anders, als von meinem Verdacht - denn mehr ist es nicht - Abstand zu nehmen. Doch frage dich selbst: wenn die Wissenschaft beweisen würde, dass Gott nicht existiert, würdest du diesem Beweis Glauben schenken, oder wäre er nur ein weiteres Zeugnis einer "dir den Gott ausredenen" Gesellschaft des Teufels?

Ein schlagendes Argument....ich bin gespannt auf die Antwort.=) Man, du schreibst echt wie ein Weltmeister.

Kommentar von 244b649b0a5c5aa4206df374b9222f20smallheureka47 am 24. Juli 2009 23:17

"Das Reich Gottes ist kein Reich der Worte, sondern ein Reich der KRAFT". Deshalb ist es besser, nicht - evtl. endlos=sinnlos - über die Frage "Gott oder Urknall" oder ähnliche zu diskutieren, sondern IN der besagten KRAFT zu SEIN, zu LEBEN; und zu LIEBEN. "Gott ist Liebe".

Kommentar von Dcff4bb3daad2e456eb122a43b51ff76smallHerrWandpilz am 25. Juli 2009 18:43

Stimmt. In kniffligen Fragen immer auf die Sinnlosigkeit einer Diskussion hinweisen, damit man sich nicht die Blöße geben muss. Schon klar. Kennt man ja nicht anders.

Kommentar von 244b649b0a5c5aa4206df374b9222f20smallheureka47 am 27. Juli 2009 05:57

Oh, Herr Wandpilz! Aus meiner Sicht ist das überhaupt nicht "knifflig"! Du und deine Kollegen, ihr tut mir nur leid - weil ihr auf dieser Basis niemals "zu Potte" kommen werdet!

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Was euch fehlt - ich habs dem Soli schon vor Monaten gesagt und eingien anderen wohl auch - ist im jeweils eigenen Bewußtsein die Erfahrung des universell-göttlichen Bewußtseins. Euch fehlt die "zweite Geburt", die Geburt des göttlichen Bewußtseins in euch! Da gilt: "wenn ihr's nicht fühlt - ihr werdet's nicht erjagen!" Jedenfalls nicht durch Diskussionen. Die Wahrheit kommt nicht aus Diskussionen, sondern aus praktischem Erleben, aus Erfahrungen!

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Du und deine Kollegen, ihr kommt mit markigen Worten daher, großspurig, protzend, überheblich - und proklamiert quasi des "Kaisers neue Kleider" - aber das Kind am Straßenrand sieht, daß er NICHTS anhat. Soviel zum Stichwort "Blöße".

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Überwindet doch mal eure Angst und öffnet euch dem göttlichen Bewußtsein! Dann habt ihr die Erfahrung und DANN laßt uns darüber reden!!

Kommentar von F382aa74a1dea6a9535bc91d296f3ad9smallannakonda am 28. Juli 2009 10:04

heureka.

Wie du so schön sagst, kommt die "die Geburt des göttlichen Bewußtseins in euch" durch Erlebnisse und Erfahrungen ans Licht. Wenn du diesem Prinzip vertraust, dann vertraue doch darauf, dass der HerrWandpilz und "seine Kollegen" irgendwann ein solches Erlebnis haben.

Ansonsten kannst du sowieso nichts anrichten. Du kannst niemanden zwingen, sich "einem göttlichen Bewusstsein" zu öffnen.

Kommentar von 8d755ac3d5bb9127d76fdc5e04308e45smallGALLARIAOY am 11. August 2009 03:23

Auch ein so genannter Atheist ist ein Gläubiger, denn er glaubt an das NICHTS. Und wer oder was hat das NICHTS entstehen lassen!? Nicht dieser so genannte GOTT der Religionen, sondern ein ETWAS, was ganz offensichtlich von Ewigkeit her ist, und zumindest den menschlich, irdischen Tod nicht kennt. An den GOTT der Religionen kann man auch unter wissenschaftlichen Erkenntnissen wahrlich nicht mehr glauben. Jedoch dies ändert nichts daran, dass es einen Hintergrund gibt, der offensichlich schöpferrisch tätig ist. Und, wie wir diesen Hintergrund benennen, ist total nebensächlich, weil dieser Hintergrund ist, ob uns menschlich Irdischen gefällt oder nicht. GALLARIAOY

Kommentar von karx11erx am 18. August 2009 16:43

Deine Mutter ist in meinen Augen zu bemitleiden, wenn sie Gott nur als Buhmann mit grossem Knüppel präsentiert bekommen und nun ein entsprechendes Weltbild hat. Mir ist Gott anders vorgestellt worden.

Kommentar von 81a3d24978d392672b3b37758c5c8b53smallBuchfink am 18. August 2009 16:47

Wo habe ich das geschrieben?


Weitere gute Antworten


HerrWandpilz
beantwortet von HerrWandpilz am 19. Juli 2009 16:46
59x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Da es mehrere Religionen als das Christentum gibt, wäre es fair, erst einmal keine religiöse Erziehung dem Kind angedeihen zu lassen, damit es später selbst entscheiden kann.

Kommentar von Simple_avatar2smallpatricia96 am 19. Juli 2009 17:02

und was erklärst du ihnen wenn sie ganz klein sind und noch nicht so alt um selbst eine Entscheidung zu treffen?

Kommentar von Dcff4bb3daad2e456eb122a43b51ff76smallHerrWandpilz am 19. Juli 2009 17:05

ha, gutes Timing! :-D

Kommentar von Dcff4bb3daad2e456eb122a43b51ff76smallHerrWandpilz am 19. Juli 2009 17:03

Okay, hier der Kästchentrick.

Sollte ein Kind mal nach dem Tod fragen, brauchst du ein kleines Kästchen und einen Lolli/Bonbon/Keks...irgendwas zum Naschen.

Man legt die Süßigkeit (ohne dass das Kind etwas mitbekommt) in das Kästchen und zeigt es dann dem fragenden Kind.

"Nicht alle Fragen kann der Mensch ohne Probleme beantworten. Nimm dieses Kästchen hier. Weisst du was da drin ist?"

Das Kind wird entweder raten oder es verneinen.

"Richtig, man kann nicht wissen, was in dem Kästchen drin ist, bis man es öffnet. Aber das heisst nicht, dass man keine Vermutungen anstellen kann. In dem Kästchen könnten Steine sein oder Geld oder ein Vogelei - einfach alles Mögliche. Und genauso verhält es sich mit der Frage nach dem Tod. Man kann nicht wissen, was passiert, bevor es nicht mit einem passiert. Aber es gibt viele Geschichten, die man sich ausgedacht hat. In einigen kommt ein Himmel vor, in anderen wird man wiedergeboren in anderen Geschichten passiert gar nichts und es ist wie ein traumloser Schlaf. Welche Geschichte man sich nun aussucht, bleibt jedem Menschen überlassen...man sucht sich einfach diejenige aus, die einem am besten gefällt...

Wollen wir mal gucken, was in dem Kästchen ist?"

Dann öffnen, das Kind kriegt den Keks und man hat wieder seine Ruhe bis zur nächsten philosophischen Frage...

Kommentar von F382aa74a1dea6a9535bc91d296f3ad9smallannakonda am 19. Juli 2009 17:07

Danke. Das finde ich klasse!=) Ich würde dir gerne noch ein paar mehr Daumen geben...denke sie dir einfach.;-)

Kommentar von Simple_avatar2smallpatricia96 am 19. Juli 2009 17:10

o.K. ist eine Idee, es hängt sicherlich auch viel von der Situation und dem Alter des Kindes ab, aber ist eine Möglichkeit, ganz Kleine sind damit, denke ich, überfordert.

Kommentar von Dcff4bb3daad2e456eb122a43b51ff76smallHerrWandpilz am 19. Juli 2009 17:12

wenn ein Kind bei der Antwort überfordert wäre, wäre es auch mit jeder anderen überfordert... ;-)

Kommentar von Simple_avatar7smallSonnemond am 20. Juli 2009 21:31

Ein sehr schönes Bilderbuch, das genau den Inhalt der Käschengeschichte mit den vielen Möglichkeiten ohne letztliche Gewissheit rüberbringt, ist übrigens "Abschied von Opa Elefant" von Isabel Abedi. Mit 3 hat es meinen Sohn noch überfordert, mit 5 war es dann eine ganze Weile sein Lieblingsbuch.

Kommentar von F382aa74a1dea6a9535bc91d296f3ad9smallannakonda am 20. Juli 2009 21:54

Danke für den Tipp!=)

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 23. Juli 2009 01:42

Der Kästchentrick.

Sehr schön, Herr Wandpilz, wirklich gut.

Kommentar von BurningPhoenix am 31. Juli 2009 00:26

DH!!!

Kommentar von Simple_avatar2smalltanztrainer1 am 9. August 2009 10:50

Super Idee, 100xDH!

Kommentar von Simple_avatar4smallevangelista am 19. Juli 2009 23:10

Eine solche Vorgangsweise wäre völlig falsch. Es ist unmöglich ein Kind ohne einer Lebensperspektive zu erziehen.

Wir überlassen das Kind in anderen Bereiches des Lebens auch nicht dem blinden Zufall, sondern vermitteln dem Kind bestimmte Dinge, die für sein Leben wichtig sind.

Es ist utopisch zu glauben, dass ein Kind von sich aus etwas entscheiden kann. Dazu sind Informationen notwendig aber vor allem auch die persönliche Überzeugung der Erwachsenen und auch das glaubwürdige Vorbild, mit dem sich ein Kind identifizieren kann.

Deshalb gibt es keine wertfreie Erziehung, die im Vakuum stattfindet. Sondern Kinder sind wie ein Schwamm, die alles in sich aufnehmen, aber dazu die nötige Unterstützung und Orientierung brauchen, die für ihre spätere Entscheidung von größter Wichtigkeit ist.

Kommentar von Dcff4bb3daad2e456eb122a43b51ff76smallHerrWandpilz am 20. Juli 2009 04:03

Dann bin ich ja ein Ding der Unmöglichkeit, denn meine Eltern haben es ohne Probleme geschafft.

Hast du etwa Angst, dass durch diese Vorgehensweise deine so geliebte Kirche hilflose Neumitglieder verlieren wird oder warum erzählst du hier so einen Unsinn?

Kommentar von 244b649b0a5c5aa4206df374b9222f20smallheureka47 am 20. Juli 2009 06:20

@ Herr Wandpilz: Deine Eltern hatten damit keine Probleme? Und du...?

Kommentar von Dcff4bb3daad2e456eb122a43b51ff76smallHerrWandpilz am 20. Juli 2009 16:22

Nein, ich hatte keine Probleme mit dieser Art von Erziehung.

Ich muss ehrlich lachen - sagt mal, was stellt ihr euch alle vor? Dass man zugrunde geht, wenn man nicht religiös erzogen wird?

Es war eine ganz normale Kindheit, nur nicht mit Ausflügen in die Kirche, Märchen über die Arche Noah und Co., kein ängstlicher Blick nach oben auf den, der alles sieht...

auf die Frage, was nach dem Tod passiert, sagten mir meine Eltern, dass man es nicht weiss, bis es passiert.

Und wisst ihr was das Unglaubliche ist - also das, was ihr sicherich für völlig unmöglich haltet? - ich gab mich mit dieser Antwort zufrieden.

Kommentar von F382aa74a1dea6a9535bc91d296f3ad9smallannakonda am 20. Juli 2009 23:30

Das hört sich gut an. Wirklich. Das hört sich super an.=)

Kommentar von Simple_avatar4smallevangelista am 20. Juli 2009 11:03

LEIDER GEHST DU VON EINER VÖLLIG FALSCHEN VORSTELLUNG AUS.

Die Vermittlung von christlichen Werten hat nichts damit zu tun, um neue Kirchenmitglieder zu gewinnen.

Und mit Angst hat das schon gar nichts nichts zu tun.

Woher Du diese eigenartige Vorstellung hast, weiß ich nicht.

Du scheinst einer falschen Fixierung anheim gefallen zu sein, sonst könntest Du so etwas nicht schreiben.

Wir leben in keinem Vakuum, um nicht genauso mit den Kindern auch über andere Lebensvorstellungen zu sprechen.

Darüber haben wir sehr oft mit unseren Kindern diskutiert und machen das heute noch. Jetzt sind sie aber schon längst erwachsen.

Wir haben unsere Kinder als Baby nicht taufen lassen, weil das Kleinkind nicht in der Lage ist diese Entscheidung zu treffen.

Die Babytaufe ist auch in der Bibel nicht zu finden. Christ wird man nicht durch Erziehung, sondern durch die persönliche Entscheidung für Gott, die jeder selber treffen muss.

Das ist keine automatische Angelegenheit!

Kommentar von Ce4e59039f482a65a443ee194399e03fsmallGrueneFee am 20. Juli 2009 17:29

Und mit Angst hat das schon gar nichts nichts zu tun. - halte ich für ein Gerücht.

Kommentar von Simple_avatar4smallevangelista am 21. Juli 2009 09:51

Man soll nicht jeden falschen Gerücht Glauben schenken.

Kommentar von Ce4e59039f482a65a443ee194399e03fsmallGrueneFee am 20. Juli 2009 07:24

@Evangelista: Weshalb wäre eine solche Vorgehensweise "völlig falsch"? Man kann einem Kind auch vollkommen unfundamentalistisch eine wunderschöne und weitaus realistischere Lebensperspektive schaffen.

"...Wir überlassen das Kind in anderen Bereiches des Lebens auch nicht dem blinden Zufall..."

Natürlich machen wir das! Aber warum? Ganz einfach weil das Leben es uns gelehrt hat, die heiße Herdplatte nicht anzufassen, weil man sich daran verbrennt. Man lehrt seinen Kindern das Leben auf Grund von eigenen Erfahrungen. Das alles hat rein gar nichts mit Religion zu tun.

"...Es ist utopisch zu glauben, dass ein Kind von sich aus etwas entscheiden kann..."

Sehr wohl kann es das. Schon im Alter von mind. 3 Jahren wissen Kinder ganz genau was sie wollen. Ob das richtig ist oder nicht, entscheidet immernoch das Elternteil - ebenfalls vollkommen ohne Religion. Sicher muss das Elternteil ein glaubwürdiges Vorbild sein, da hast du recht. Doch siehst du hier, dass Herr Wandpilz dies nicht wäre? Ich bin mir ziemlich sicher, dass er diese Geschichte aus vollkommener Überzeugung erzählen würde und für weitere Fragen offen wäre.

"...Sondern Kinder sind wie ein Schwamm, die alles in sich aufnehmen, aber dazu die nötige Unterstützung und Orientierung brauchen, die für ihre spätere Entscheidung von größter Wichtigkeit ist."

Herr Wandpilz hat sehr wohl eine Orientierung und ich bin mir sicher, er würde diese mit seinem Kind teilen. Jedoch lässt er die Türen offen für die freie kognitive Entwicklung des Kindes, die bei fanatischer Religionslehre nicht gegeben ist. Es kann sich, wenn es möchte entscheiden wie es will. Das muss es ja auch nicht sofort. Das Leben ist meist lang ;)

Kommentar von Ce4e59039f482a65a443ee194399e03fsmallGrueneFee am 20. Juli 2009 07:31

Natürlich machen wir das NICHT, meinte ich. Sorry.

Kommentar von Ce4e59039f482a65a443ee194399e03fsmallGrueneFee am 20. Juli 2009 07:55

Nochmal Nachtrag: Ich meinte:

"Natürlich machen wir das! Aber warum? Weil man aus Fehlern lernt. Herdplatte = heiß. Soetwas kann man einem Kind zwar sagen (auf Grund eigener Erlebnisse), doch wird es sich meist nicht nehmen lassen, es dennoch zu testen."

So meinte ich das. Den 07:31 Eintrag bitte löschen, vergessen, whatever ist schon spät für mich...

Kommentar von Simple_avatar4smallevangelista am 20. Juli 2009 11:16

Du scheinst ein Problem mit dem Begriff Fundamentalismus zu haben. Heute wird eine Überzeugung sofort mit der Aussage abgewertet: "Der ist Fundamentalist."

Und Leute, die keine Überzeugung haben sind heute die besseren Menschen.

Das ist leider eine irrige Auffassung.

Ein Mensch ohne Überzeugung ist wie ein Schilfrohr im Wind, das sich einmal in dieser und einmal in jene Richtung bewegt.

Es ist heute kein Zufall, dass vom Werteverlust gesprochen wird. Heute gibt es viele Meinungen und Vorstellungen und letzten Endes weiß niemand was falsch oder richtig ist.

Kommentar von Ce4e59039f482a65a443ee194399e03fsmallGrueneFee am 20. Juli 2009 17:23

Ein Mensch ohne Überzeugung ist wie ein Schilfrohr im Wind, das sich einmal in dieser und einmal in jene Richtung bewegt.

Wer sagt denn hier, dass wir nicht überzeugt seien? Dafür ist (wie schon erwähnt) keine religiöse Einstellung von Nöten.

Kommentar von Simple_avatar4smallevangelista am 21. Juli 2009 09:56

Eigentlich habe ich auf diese Äußerung gewartet.

Du gibst Deine Überzeugung weiter und ich meine.

Deshalb ist es falsch dem anderen vorzuhalten, er würde seine Kinder irgendwo hineinpressen.

Kommentar von Simple_avatar4smallevangelista am 20. Juli 2009 11:26

Die jungen Menschen sind heute den Massenmedien ausgeliefert und werden mit den irrigsten Vorstellungen konfrontiert. Ständig werden durch Filme Lebensvorstellungen und Lebensweisen vermittelt. Dieser Einfluss war noch nie so groß wie heute.

Aus diesen Gründen wäre es gegenüber den Kindern unverantwortlich keine konkreten Lebenswerte zu vermitteln.

Es ist notwendig mit den Kindern darüber zu sprechen, um ihnen zu helfen sich in dieser Welt zurecht zu finden. Sie brauchen Orientierung und Hilfestellung, damit sie in der Lage sind ihr Leben positiv zu bewältigen.

Heute gibt in den verschiedensten Lebensbereichen Ratgeber, die dem Menschen in seiner Entscheidungsfindung helfen sollen.

Kommentar von Ce4e59039f482a65a443ee194399e03fsmallGrueneFee am 20. Juli 2009 17:28

Ein Mensch ohne Überzeugung ist wie ein Schilfrohr im Wind, das sich einmal in dieser und einmal in jene Richtung bewegt.

Wie gesagt, niemand hier ist ohne Überzeugung.

Ständig werden durch Filme Lebensvorstellungen und Lebensweisen vermittelt. Dieser Einfluss war noch nie so groß wie heute.

Das ist nicht richtig. Disney hat schon angefangen ein falsches Bild von Liebe zu vermitteln. Die Wahrheit wird das Kind schon selbst herausfinden oder eben Mama und Papa fragen.

Es ist notwendig mit den Kindern darüber zu sprechen, um ihnen zu helfen sich in dieser Welt zurecht zu finden. Sie brauchen Orientierung und Hilfestellung, damit sie in der Lage sind ihr Leben positiv zu bewältigen.

Diese Orientierung, geht auch vollkommen ohne religiöse Erziehung. Ganz einfach indem man dem Kind die Realität nahe bringt und "die Welt ansich".

Kommentar von Simple_avatar4smallevangelista am 21. Juli 2009 10:09

Liebe GrüneFee!

Vielleicht verstehst Du unter religiöser Erziehung etwas anderes als ich.

Darunter verstehe ich dem Kind ein christliches Vorbild zu geben. Die Kernbotschaft des Evangeliums ist: Liebe zu Gott und die Liebe zum Mitmenschen.

In diesen beiden Geboten liegt der ganze Sinn des Christentums.

Wenn Menschen darunter etwas anderes verstehen, z. B. gewisse Rituale einzuhalten, dann haben sie den Sinn des Christentums nicht verstanden.

Es geht einzig und allein um Gerechtigkeit und Liebe. Alles andere ist sowieso wertlos und sinnlos.

Darin sehe ich den Sinn und Wert christlicher Erziehung. Entscheidend dazu ist das eigene Vorbild.

Kommentar von Ce4e59039f482a65a443ee194399e03fsmallGrueneFee am 22. Juli 2009 09:31

Ja ne, ist klar ;)

Kommentar von Simple_avatar4smallevangelista am 20. Juli 2009 11:39

Dazu möchte ich z. B. die Ernährung herausgreifen.

Da gibt es konkrete Hinweise, die zeigen, welche Ernährung für die Gesundheit von Vorteil und welche von Nachteil ist.

Niemand würde diese Leute als Fundamentalisten bezeichnen, nur weil sie sagen, das ist Gut und das andere ist Schlecht.

Letztlich müssen Kinder, ab einem gewissen Alter selber die Entscheidung treffen wie sie ihr Leben gestalten wollen.

Es ist keine Automatik, dass sich dann die Kinder selbstverständliche und ausschließlich an dem orientieren, was ihnen durch die Eltern vermittelt worden ist.

Die Entscheidung für ein christliches Leben muss der junge Mensch sowieso selber treffen.

Deshalb geht auch die Bibel von der Glaubenstaufe aus, weil die persönliche Entscheidung dafür die notwendige Voraussetzung ist. Darum ist es auch nicht richtig Babys zu taufen.

Kommentar von F382aa74a1dea6a9535bc91d296f3ad9smallannakonda am 20. Juli 2009 14:36

Ich finde man kann die Ernährung nicht mit der religiösen Einstellung vergleichen.

Und zwar aus einem einfachen Grund: Der Glaube, oder eben der Nichtglaube stellt das Fundament für das Weltbild des Kindes (auch des Erwachsenen) dar.

Es ist mit Sicherheit einfacher seine Ernährung umzustellen, als sein Bild von der Welt und vom Leben neu zu konstruieren.

Kommentar von Simple_avatar4smallevangelista am 20. Juli 2009 17:10

Es sollte nur ein Vergleich sein, um zu zeigen, das konkrete Lebensvorstellungen uns nicht zu einem engstirnigen Fundamentalisten machen!

Kommentar von Ce4e59039f482a65a443ee194399e03fsmallGrueneFee am 20. Juli 2009 17:37

Da gibt es konkrete Hinweise, die zeigen, welche Ernährung für die Gesundheit von Vorteil und welche von Nachteil ist.

Ja natürlich! Weil wir wissen was Gut ist und was Schlecht. Zudem ist die Nahrungsaufnahme ein natürliches Bedürfnis - das beides, ist Religion nicht. Wieso sollte man also etwas lehren, wovon die meisten ja noch nichtmal mehr eine große Ahnung von haben, geschweige denn, sich der eventuellen Konsequenzen nicht bewusst sind? Muss ich einem Kind sagen: "Oh, die Oma ist jetzt an einem viel besseren Ort"? - Das ist der größte Pessimismus den ich jemals gehört habe. Lieber einmal darauf hinweisen, wie schön das Leben ist und dem Kind unsere Welt beibringen, vollkommen abgesehen von Religion. Ja, das ist möglich.

Als die Oma eines Freundes starb, erzählte ich das seiner kleinen Schwester (da war sie 9). Seine Oma hat eine wundervolle, aber auch schwierige Zeit auf dieser Erde gehabt. Was nach dem Tod passiert, kann niemand wissen, doch mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit, wird es einfach zuende sein. Daher sollten wir das Beste aus unserem Leben machen, denn wir haben womöglich nur eins. (nicht wortwörtlich - aber das war die Aussage und sie hat es verstanden)

Kommentar von 8d755ac3d5bb9127d76fdc5e04308e45smallGALLARIAOY am 13. August 2009 10:45

Ein Beitrag mit Hand und Fuß, dem man 10 Punkte geben sollte, weil er Erkenntnisse offenbart, die darauf schließen lassen, dass der Schreiber eine Entwicklungsstufe erreichte, die erkennen lässt, was wahrlich der SINN des irdisch, menschlichen SEIN's ist. GALLARIAOY

Kommentar von 68eb6c41e2eb03b6183a5b688050d5a3smallniaweger am 4. August 2009 03:05

Aber noch falscher ist es einfach, dem Kind seine eigene Lebensperspektive aufzuzwingen - um so mehr, wenn man sich dieser Dinge selbst nicht wirklich sicher ist.
Man kann seinen Kindern gegenüber sehr wohl zugeben, dass man nicht allwissend ist, ohne dem Kind damit den Boden unter den Füßen wegzureißen und ihm jede Perspektive zu nehmen.

Kommentar von 09a2da2350000a55fcfdd3dc52dbe4e3smallnubduk am 7. September 2009 00:42

@evangelika: verstehe ich Dich richtig: das Jenseits ist eigentlich diesseits? Immanenz statt Transzendenz? Ich bedaure es, dass diese Diskussion total ausgeartet ist, es ist nur noch eine Gewinn-Verlier-Schlacht, es geht hier auch um Dinge, die nicht allein mit Argumenten ausgefochten werden koennen. Ganz ehrlich vermisse ich das Gehoer auf beiden Seiten! Ich finde die Atheisten-Fraktion zu mobbig und von sich gar eingenommen. Das Missionarische der Glaeubigen Seite ist mir auch fremd. Was dabei auf der Strecke bleibt, ist die urspruengliche Frage: was erzaehlt ihr euren Kindern?

Ich habe weiter unten eigenen Thread gemacht (7.Sept; 0.42h). Antwort war zu umfangreich...

Kommentar von 244b649b0a5c5aa4206df374b9222f20smallheureka47 am 20. Juli 2009 06:17

@ Herr Wandpilz: Das könnte man sicher noch "perfektionieren", indem man völlig vermeidet, das Kind irgendwie zu prägen, damit es dann mit 18 völlig frei entscheiden kann, was es will. Nein, das ist Nonsense! Man sollte vor allem keine Angst haben, sein Kind zu "prägen". Auch ein Kind mit problematischer Vorprägung und/oder mit einer unglücklichen Kindheit hat das Potenzial, ein freier und bedingungslos glücklicher Mensch zu werden! Was Kindern am meisten schadet, sind Angst und Unsicherheit, Zweifel und Verkrampftheit ihrer Bezugspersonen!

Kommentar von F382aa74a1dea6a9535bc91d296f3ad9smallannakonda am 20. Juli 2009 06:41

Aber so eine Prägung kann auch schaden! Meinst du ein Kind, dass Angst vor der Hölle hat, lebt unbekümmert, wie es ein Kind sein sollte?

Kommentar von F382aa74a1dea6a9535bc91d296f3ad9smallannakonda am 20. Juli 2009 06:45

äh..."das". Und das "sein" gehört da nicht hin. Es ist noch früh.;-)

Kommentar von Ce4e59039f482a65a443ee194399e03fsmallGrueneFee am 20. Juli 2009 07:15

@heureka: Das Kind kann auch vollkommen frei jeglicher Dogmen zu einem wunderbar freidenkendem und bedingungslos glücklichem Menschen werden. Ohne jede Religion.

Kommentar von 244b649b0a5c5aa4206df374b9222f20smallheureka47 am 20. Juli 2009 15:07

Das stelle ich nicht in Abrede. Aber optimal wäre, wenn die Eltern / Hauptbezugsperson sich ihrer Sache sicher wäre(n) und dem Kind DAS glaubhaft vorleben könnte(n)! Wie anderwo schon geschrieben: Nichts ist schlimmer als "Ausweichen", Unsicherheit, Angst, Zweifel, Verkrampftheit.

Kommentar von Ce4e59039f482a65a443ee194399e03fsmallGrueneFee am 20. Juli 2009 17:39

wenn die Eltern / Hauptbezugsperson sich ihrer Sache sicher wäre(n)

Wer sagt denn, dass sie das nicht sind?

Kommentar von Simple_avatar4smallevangelista am 21. Juli 2009 19:47

Gestatte mir die Frage: WIE VIELE KINDER HAST DU?

Kommentar von Dcff4bb3daad2e456eb122a43b51ff76smallHerrWandpilz am 22. Juli 2009 19:28

Info zu der Frage nach der Kinderanzahl:

es ist überall bekannt, dass jemand, der seine Kinder in der Erziehung durch geistigen Terror versaut hat, als einziger Mitspracherecht besitzt. Kinderlose Menschen müssen dagegen den Mund halten, da ihnen per Gesetz jegliche Erlaubnis zum Argumentieren untersagt wurde.

Kommentar von 81a3d24978d392672b3b37758c5c8b53smallBuchfink am 22. Juli 2009 19:50

Ja, Totschlagargumente sind was Feines......

Kommentar von Simple_avatar4smallevangelista am 22. Juli 2009 20:48

Es ist doch eigenartig, dass Leute immer wieder von einem ehelosen Pfarrer sagen, dass er über Dinge spricht, die er selber nicht erfahren hat.

Warum sagen das die Leute?

Für meine Person halte ich es so, wenn es um praktischen Fragen geht, und mir dazu die persönliche Erfahrung fehlt, ich mich mit meinen Kommentaren sehr zurückhalte.

In meinen Leben habe ich genug solcher Theoretiker kennen gelernt, die sehr kluge Rede gehalten haben, aber wenig praktische Erfahrung besessen haben.

Es ist oft leicht über Dinge zu reden solange einem die Praxis fehlt. Bis man darauf kommt, dass es besser gewesen wäre sich mit seinem theoretischen Wissen zurück zu halten.

Das ist nur meine persönliche Auffassung darüber!

Kommentar von Dcff4bb3daad2e456eb122a43b51ff76smallHerrWandpilz am 22. Juli 2009 22:18

Und ich bin der persönlichen Auffassung, dass nicht jeder, der an einer Sache aktiv teilgenommen hat, automatisch Experte in diesem Gebiet wird und sich daher mit Kommentaren, die darauf abzielen, den "Theoretikern" von Anfang an Grenzen im Mitspracherecht einzuräumen, gefälligst aufhören kann.

Kommentar von Simple_avatar4smallevangelista am 22. Juli 2009 23:17

Dann kannst Du damit gleich anfangen!

Kommentar von schuwald45 am 15. August 2009 13:04

Ja und Nein ! Es kommt darauf an, wie man über Dinge redet und welchen Grad an Kompetenz man besitzt. Reden kann man über alles. Es darf eben kein "Dogma" daraus werden. Wenn ich in die Oper gehe, rede ich nicht nur über das Stück und dessen Inhalt, sondern evtl. auch über die Leistung des Tenor´s, ohne dabei belegen zu können oder wollen, dass ich besser singen könnte.

Kommentar von redhat am 10. August 2009 14:32

DH!!

Kommentar von 8d755ac3d5bb9127d76fdc5e04308e45smallGALLARIAOY am 11. August 2009 03:16

Wir geben DIR >Herrwandpilz< einen Punkt, weil DU etwas ausführst, was wahrlich gelebt werden sollte. Jeglich so genannte religiöse Erziehung erfogt nach Dogmen, die im allgemeinen eine Lüge sind, und eben nicht dazu führen, dass wir menschlich Irdischen friedlicher miteinander leben. GALLARIAOY


GrueneFee
beantwortet von GrueneFee am 20. Juli 2009 07:10
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Also, kann sein, dass ich ein wenig abschweife, doch versuche ich mal bestmöglich meine Sicht zu schildern.

Erstmal finde ich, dass Herr Wandpilz eine hervorragende Möglichkeit mit der Kästchengeschichte bietet.

Es sollte absolut Wert auf Individualität gelegt werden.

Daher würde ich auch zu solch einer "Himmelsalternative" greifen, da tiefer greifende Diskussionen keinen Halt sondern eher Verwirrung wenn nicht sogar Angst schüren würden.

Alles weitere kommt dann später ;)


Ich persönlich bin nicht religiös erzogen worden.

Zumindest nicht, aus familiärer Hinsicht.

Ich denke die Medien und der Kindergarten/die Schule haben da ihren Teil zu beigetragen.

Für mich selbstverständlich, bin ich zum Atheismus gelangt, womit ich vollkommen zufrieden bin.

Sein Kind vorgegebenermaßen religiös zu erziehen, halte ich für vollkommen falsch!

Dadurch wird der Geist des Kindes eingeschränkt, einfach deshalb, weil Religion kein freies Denken ermöglicht!

Ich finde, dass es wichtig ist, dem Kind die Schönheit der Welt und unserer Zeit die wir auf dieser verbringen nahezubringen, realistisch und humanistisch.

Ludwig Feuerbach hat einmal gesagt:

„Allein die Verneinung des Jenseits hat die Bejahung des Diesseits zur Folge. Die Aufhebung eines besseren Lebens im Himmel schließt die Forderung in sich: Es soll, es muss besser werden auf der Erde.“

Eine ausführliche Aufklärung in früher Entwicklungsphase eines Kindes ist absolut wichtig.

Das einzig Schwierige sind immernoch die Fundamentalisten und die penetranten religiösen Erziehungsversuche von Außen (Schule, Kindergarten).

Es ist so krass, was auch im 21. Jahrhundert zum Beispiel noch in "Kinderbibeln" geschrieben steht. Sogar noch, dass die Juden die Hauptschuldigen am Tod von Jesu Christi seien, was selbst Theologen widerlegt haben! Es wird zu eingeschränktem Denken und Religionswahn gelehrt.

Peter Riedesser sagte: „Eine solche Erziehung kann die kognitiven Fähigkeiten durch Denktabus, die emotionale Entwicklung durch Schuldgefühle und Ängste, die Beziehung zum eigenen Körper durch überholte Moralvorstellungen beschädigen. Hinzu kommt die Gefahr der Induktion von destruktiven Vorurteilen und die Anstachelung zur Diskriminierung Anders- und Ungläubiger.“

Es gibt ein Buch, welches kindgerecht erklärt, wie unsinnig der Gotteswahn ist:

http://kurzlink.de/K1ElHFtAZ (ist ein Link zu Amazon)

Eine super Idee.

Ich hoffe einfach sehr darauf, dass in Zukunft, auch dann wenn du Kinder bekommst, die Möglichkeit des freien Denkens auch im frühen Kindesalter vollkommen frei von jeglichen Dogmen gelehrt werden kann.

Man braucht keine Liebe von Gott, wenn man diese von den Eltern bekommt :)

P.S.: Wie das Ferkel sagt:

„Und die Moral von der Geschicht': Wer Gott nicht kennt, der braucht ihn nicht!"

Liebe (freidenkerische) Grüße, Fee ♥

☺☼
Kommentar von F382aa74a1dea6a9535bc91d296f3ad9smallannakonda am 20. Juli 2009 09:04

Dankeschön Fee!=) Danke für die Mühe und danke vor allem für die guten Gedankengänge!=)

Kommentar von 244b649b0a5c5aa4206df374b9222f20smallheureka47 am 20. Juli 2009 15:25

@ GrueneFee: Hängt doch alles an den Definitionen der Dinge / Begriffe: Ich weiß seit ein paar Jahren, daß ich JETZT schon AUCH im so genannten JENSEITS lebe. Es handelt sich dabei um die GEISTIGE WELT, "jenseits" der so genannten materiellen Seite des Seins. Eines der großen Mißverständnisse der christlichen Lehre, wofür die "Macher" dieser Kirche die Hauptverantwortung tragen.

Kommentar von F382aa74a1dea6a9535bc91d296f3ad9smallannakonda am 20. Juli 2009 15:49

Ich verstehe nicht, wie du einfach alles für dich alleine auslegen kannst. Das sind doch völlig willkürliche Definitionen und Auslegungen...oder wie siehst du das?

Kommentar von Ce4e59039f482a65a443ee194399e03fsmallGrueneFee am 20. Juli 2009 17:21

Danke Annakonda ;)

Naja, heureka. Es versteht sowieso keiner was du willst, daher diskutiere ich auch nicht mehr mit dir. Viel Spaß noch, mit Aladdin und der Wunderlampe.

Kommentar von 9405f944767584a30d108d50a0131a4asmallKaffeesatz am 20. Juli 2009 18:27

@ Heureka: Du lebst bereits im Jenseits? Das erklärt so Einiges. ;-)

Kommentar von A01eb098ec1b3ae542973cd9059b847esmallDraschomat am 22. Juli 2009 18:31

Du meinst wohl "Analdin und die wunde Schlampe", oder? Die anderen beiden kennn ich nicht. ^^

xD

Kommentar von F382aa74a1dea6a9535bc91d296f3ad9smallannakonda am 22. Juli 2009 23:23

=D

Kommentar von 244b649b0a5c5aa4206df374b9222f20smallheureka47 am 24. Juli 2009 23:21

Ich bin dafür, daß jeder Mensch sein eigenes, individuelles Welt- und Gottesbild haben darf - und entsprechend danach strebt, "glücklich" zu sein. Wie es z.B. in der USA-Verfassung verankert ist.

Kommentar von Ad65d0c46b6732d942d609fc80ee2289smallvalentin301 am 25. Juli 2009 11:07

Korrekt, und zwar ohne dass einem jemand ständig seine Meinung rankommentiert und seine GF-Tipps aufdrängt.

Kommentar von 244b649b0a5c5aa4206df374b9222f20smallheureka47 am 27. Juli 2009 06:03

Ach, ja, der Herr Valentin mit der befremdlichen Auffassung von Meinungsfreiheit: ER darf alles, was er will und die anderen dürfen nur das, was ER will. "Wenn du heimkommst, schaue bitte gleich in den Spiegel"!

Kommentar von Ad65d0c46b6732d942d609fc80ee2289smallvalentin301 am 27. Juli 2009 11:53

heureka: "Ich bin dafür, daß jeder Mensch sein eigenes, individuelles Welt- und Gottesbild haben darf" .... jawohl, so ist es, aber halte Dich doch auch daran, Du versuchst ständig auch diejenigen zu "bekehren", von denen Du genau weißt, dass sie das gar nicht wollen, mit deinen Thesen und GF-Tipps und Deiner Lebensgeschichte. Belege? Überall hier

Kommentar von 8d755ac3d5bb9127d76fdc5e04308e45smallGALLARIAOY am 11. August 2009 03:31

Wir können DIR >Gruenefee< zu dem Satz: >"Allein die Verneinung .... Es muss besser werden auf Erden"< nur zustimmen. Wenn es uns menschlich Irdischen nicht gelingt, eine irdisches Leben zu führen, was praktisch KARMAFREI ist, wird der menschliche Spezies Mensch nicht überleben. GALLARIAOY


valentin301
beantwortet von valentin301 am 20. Juli 2009 13:16
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Hallo annakonda, also ich finde es erstmal große Klasse, dass Du Dir solche Gedanken schon von vorne herein machst. Das was Wandpilz und Gruene Fee dazu beitragen, findet meine volle Zustimmung. Ein Problem stellt natürlich das Umfeld dar. In unserer Gesellschaft ist eine völlig unchristliche Erziehung nicht möglich, da im Kindergarten und dann vor allem in der Schule in den ersten Jahren kein Weg um den Religionsunterricht herumführt. Ich würde aber dann man sollte natürlich nicht zusätzlich im Elternhaus religiös erziehen, sondern manches vorsichtig zurechtrücken, was die Kinder mitbringen. Welche Ängste in Kindern geschürt werden, wenn ihnen die Hölle als Strafe für falsches Verhalten in Aussicht gestellt wird, ist schon beispielsweise schlimm genug. Hier und an anderen Punkten muss man ihnen dann auf jeden Fall Alternativen (je nach Alter) aufzeigen, ohne dass sie wiederum in der Schule groß anecken. Ich glaube, da braucht man etwas Fingerspitzengefühl. Aber das hast Du. Naja, und wenn es dann ab 14 die Möglichkeit gibt, Ethik statt Religion zu wählen, dann sind Deine Kinder bestimmt so weit, selber die richtige Entscheidung zu treffen. Ich glaube ja, dass Deine Kinder mit Sicherheit eine gute Kindheit erleben werden, bei einer Mutter, die sich bereits jetzt diese Gedanken macht.


anonym
beantwortet von Memmenie am 19. Juli 2009 16:48
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ein kind sollte menschlich erzogen werden, es sollte lernen zu teilen, zu geben und andere menschen zu akzeptieren. . Allein schon diese erziehungsmethode wirkt wunder.Aber die idee mit dem himmel finde ich persönlich auch schön. Kinder verstehen es so besser.


Kommentar von Simple_avatar6smallEldor am 20. Juli 2009 19:28

Das halte ich für eine schlechte Lösung. Was der Erwachsene nicht glaubt, sollte er auch nicht als Erklärung für (s)ein Kind anbieten. Kinder spüren sehr gut, wie authentisch ein Erwachsener redet. Warum soll ich nicht ganz klar sagen, dass keiner weiß, was nach dem Tod mit uns passiert? Das ist wenigstens ehrlich.

Kommentar von 8d755ac3d5bb9127d76fdc5e04308e45smallGALLARIAOY am 11. August 2009 03:35

>Eldor<, die Erwachsenen sollten lernen, ihre Kinder nicht mehr zu erziehen, zu programmieren, sondern anleiten, ein irdisches Leben zu führen, was einfach glücklich macht, Wenn wir die derzeitige Finanzkriese analysieren, können wir nur feststellen, dass ein ETHIK/MORAL gelebt wird, die eben nicht mehr dem GANZEN dient. GALLARIAOY


playswithwolves
beantwortet von playswithwolves am 22. Juli 2009 21:26
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Ich bin grundsätzlich dagegen, Kindern in ihrer Prägungphase Hirngespinste und angstmachende Geschichten zu vermitteln. DAS IST GROBE GEISTIGE KINDESMISSHANDLUNG. Die vorzeitliche Phantasieergüsse von Ziegenhirten in Vorderasien über ein übernatürliches etwas mit dem Namen Gott, stellt hierbei nur den Gipfel des Eisberges dar. Feste, wie Weihnachten oder Ostern, die noch nicht einmal das geringste mit christlicher Religion zu tun haben, mit Symbolfiguren zu versehen, um die Kinder im Zaum zu halten und zu erpressen, sind ebenso verabscheuungswürdig, wie viele Märchen, welche ihnen in frühester Kindheit Angst und Schrecken einjagen. Warum wird nicht endlich auf den ruteschwingenden Weihnachtsmann verzichtet und Weihnachten als reines Fest der Liebe gefeiert? Warum müssen Kinder von omafressenden Wölfen und kinderverspeisenden Hexen, die dann verbrannt werden, erfahren, obwohl es diese Dinge gar nicht gibt? Warum den Kindern einen Ort auftischen, den sie nie erreichen werden, weil er nicht existiert?

Wer solche Dinge seinen Kindern erzählt, tut sie nicht erziehen, sondern verängstigen. Derjenige schädigt Selbstvertrauen, Neugier und Unbefangenheit. Und das ist geistige Kindesmisshandlung. Pfui

Kommentar von 244b649b0a5c5aa4206df374b9222f20smallheureka47 am 24. Juli 2009 23:26

angstauslösende Märchen haben durchaus einen tieferen, positiven Sinn. Schau mal in meinen Tipp zum Thema Märchen und Kindererziehung.

Kommentar von Bdb3a6750814a93d786fad70ce90f67dsmallplayswithwolves am 24. Juli 2009 23:54

Ich habe deinen Tipp gelesen und muss dich fragen: Das ist doch wohl nicht dein Ernst, oder?

Zugegebener Maßen gibt es schon Märchen, die gewisse Grundsätze vermitteln, aber das Gro hat nichts in den Köpfen von Kindern verloren (z.B. das in deinem Tipp beschriebene Baden im Blut eines gerade getöteten "Monsters"). Durch Märchen werden zum Großteil harmlose, friedfertige und vor allem nützliche Tiere "verteufelt", während wirklich gefährliche Tiere verniedlicht werden. Dein Zuspruch zu dem, was in deinem Tipp steht, verträgt sich bestens mit den Vorgehensweisen der Religionen, die Kinder in frühen Jahren gefügig zu machen.

"Schneewittchen sei tot, kann noch ein „Prinz“ (Symbol für die Liebe) kommen und es retten und heimführen" - klingt nach eurem Erlöser, nicht wahr?

Und genau das ist es, was ich am meisten verabscheue (wie erwähnt: Geistige Kindesmisshandlung)

Kommentar von 8d755ac3d5bb9127d76fdc5e04308e45smallGALLARIAOY am 11. August 2009 03:47

NEin! Angstauslösende Märchen sind eine unnötige Belastung für das Kind. Angesagt ist Offen- und Ehrlichkeit, und keine Lügenmärchen. GALLARIAOY

Kommentar von karx11erx am 18. August 2009 16:54

Wieso angstmachend?

Ich hatte als Kind vor allem möglichen Angst (z.B. vor Geistern), und meine Eltern waren 100% atheistisch (mehr als "es gibt keinen Gott" haben sie gar nicht gesagt). Ich kenne auch sehr viele andere Kinder, die Angst vor Geistern haben. Es wird Kindern sehr viel erzählt, vor dem sie Angst bekommen, in Kinderbüchern, im Fernsehen und Geschichten. Da finde ich es fast belustigend, wie hier der Religion das Monopol aufs Angstmachen bei Kindern zugesprochen wird. Klingt irgendwie reichlich voreingenommen, banal und wenig, sehr wenig hinterfragt.

Kommentar von Bdb3a6750814a93d786fad70ce90f67dsmallplayswithwolves am 18. August 2009 19:28

Und woher kommen Geistergeschichten? Vieles in den Medien, in Büchern o.ä. beruht auf religiöse Geschichten. Die Wurzel der angstmachenden Geschichten ist Glaube, Aberglaube und Religion - deshalb gebührt denen das Monopol.


Angel84
beantwortet von Angel84 am 25. Juli 2009 21:27
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Im Grunde enthalten die wunderbaren Antworten ganz oben schon alles. Das eine vielleicht noch... Kinder sind nicht so sehr auf das fixiert, was du ihnen sagst, als mehr auf das, was du ihnen vorlebst, was sie bei dir spüren und erfühlen können. Je authentischer und wahrhaftiger du bist, desto weniger werden die Dogmen, die von außen an sie herangetragen werden, bei ihnen Anklang finden. Glaub mir, bei den Gedanken, die du dir jetzt schon machst, wirst du instinktiv genau das Richtige tun!

Kommentar von D2cbc6b07f4495d88f63cd97cfa9e599smallcoeleste am 5. September 2009 13:28

GUTE ANTWORT


Realito
beantwortet von Realito am 19. Juli 2009 16:54
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Ein Kind wird unnötig belasstet und ist nicht mehr frei wenn es von kleinaufan religiös erzogen wird. Es geht wunderbar ohne.

Kommentar von Simple_avatar2smallpatricia96 am 19. Juli 2009 17:05

belastet wird ein Kind doch nur wenn keine für sie begreifbaren Antworten auf ihre Fragen gegeben werden können, oder willst du jetzt sagen das du deinem kind erklärst, das die geliebte Oma einfach im Ofen verbrannt wird, na dann viel Spaß beim Seelenklemptner!!

Kommentar von Dcff4bb3daad2e456eb122a43b51ff76smallHerrWandpilz am 20. Juli 2009 17:07

Ich finde "die Seele deiner Oma wird jetzt für alle Ewigkeit in der Hölle gequält" nicht unbedingt erbaulicher...

Kommentar von 8400efeeca7ab352752785e89d43dd4csmallRealito am 22. Juli 2009 14:48

@patricia96 ...Meine Güte, dass hört sich an ob du überhauptkeine Phantasien mehr hast.

Kommentar von 8d755ac3d5bb9127d76fdc5e04308e45smallGALLARIAOY am 11. August 2009 03:37

NEIN >patricia96<! Wir Erwachsenen sollten den Kindern endlich klaren Wein einschenken, und ihnen verständlich machen, was wahrlich der SINN des menschlich, irdischen Seins ist. GALLARIAOY


Kittymogul
beantwortet von Kittymogul am 19. Juli 2009 16:45
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Was hat der Glauben mit kindererziehung zu tun??? Man soll dem Kind Werte vermitteln die kommen allein ohne Glauben, mir muss niemand sagen was richtig ist und was falsch. Jede Glaubensrichtung hat andere Wertvorstellungen...

Kommentar von F382aa74a1dea6a9535bc91d296f3ad9smallannakonda am 19. Juli 2009 16:47

Na, was erzählst du deinem Kind, wenn es Fragen zu Religion, Kirche, Tod stellt?

Kommentar von 1eaf878f0963b023df5a2448b481e042smallKittymogul am 19. Juli 2009 16:48

Das was ich darüber weiß, ohne Vorurteile oder sonst was.Wenn es lat genug ist kann es sich allein entscheiden ob es an die Kirche oder anderes glaubt

Kommentar von F382aa74a1dea6a9535bc91d296f3ad9smallannakonda am 19. Juli 2009 16:50

Na, aber es ist ja schon ein unterschied, ob du einem Kind erzählst, es kommt nach dem Tod in den Himmel oder ob du erzählst, dass es dann für immer verschwindet.

Kommentar von Dcff4bb3daad2e456eb122a43b51ff76smallHerrWandpilz am 19. Juli 2009 16:49

Dem Kind die Wahrheit sagen: man weiss es nicht. Daher gibt es verschiedene Denkansätze, die sich in manchen Fällen zu einer Religion entwickelt haben.

Kommentar von 1eaf878f0963b023df5a2448b481e042smallKittymogul am 19. Juli 2009 16:50

Jeder sollte allein entscheiden was und an wen er glaubt, nur weil man die Eltern von dem Kind ist heisst es nicht dem Kind einen glauben aufzuzwingen

Kommentar von 1eaf878f0963b023df5a2448b481e042smallKittymogul am 19. Juli 2009 16:51

Mit dem Alter und der Reife erfährt das kind alleine was es bedeutet Tot zu sein

Kommentar von F382aa74a1dea6a9535bc91d296f3ad9smallannakonda am 19. Juli 2009 16:55

Gut!

Kommentar von 8d755ac3d5bb9127d76fdc5e04308e45smallGALLARIAOY am 11. August 2009 03:50

Wir können DIR >kiftymogul< nur zustimmen. Angesagt ist ein Vorleben des Lebens, dass das Kind erkenntn, was wahrlich zu einem Leben gehört, was glücklich macht. Religion ist ein Auslaufmodell, was nachweislich keinen Frieden brachte auf Erden. GALLARIAOY


goodboy21
beantwortet von goodboy21 am 19. Juli 2009 16:54
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Ich denke, das beste wird wohl wirklich sein, wenn du versuchst bei solchen Themen "auszuweichen". Und wenn es nicht geht, kannst du ihm das erzählen das es denn Himmel und sowas gibt(was nach meinen Glauben auch der Fall ist),früher oder später kann sich das Kind seine eigenen Meinung und Ansichten zu diesem Thema entwickeln.

Kommentar von B043ae9a3a111615e02b444c6737b100smallHarterkampfer am 19. Juli 2009 20:55

Warum ausweichen? Man kann ihm doch Antworten geben, wie man auch Erwachsenen Antworten gibt, allerdings in der Sprachwelt der Kinder. Jeder, der mal früher Kind war - das sind die meisten unter uns - kann sich doch an Elternantworten erinnern, die Ungewissheiten beinhalteten. Kinder können damit leben. Es sind eher die Erwachsenen, die Angst haben, eine Frage nicht abschließend beantwortet zu haben!

Kommentar von 244b649b0a5c5aa4206df374b9222f20smallheureka47 am 20. Juli 2009 06:24

Nichts wäre schlimmer als "Ausweichen". Die Eltern sollten beherzt ihren Glauben vermitteln - egal, wie der beschaffen ist.

Kommentar von 8d755ac3d5bb9127d76fdc5e04308e45smallGALLARIAOY am 11. August 2009 03:42

>goodboy 28< Ausweichen, heißt letztlich lügen. Die diversen Religionen haben lange genug gelogen. Die Zeit ist reif, dass wir menschlich Irdischen endlich Klartext reden, und nicht mehr von einem GLAUBEN (=etwas für wahr annehmen, ohne es zu wissen, der zumindest in den letzten 2600 Jahren den menschlich Irdischen keinen Frieden bescherrte. GALLARIAOY

Kommentar von 95d179c02083700c123da6e7e9d8f9e7smallgoodboy21 am 13. August 2009 17:05

Also entschuldige mal, 28 bin ich aber nicht. -.- Ausweichen heißt nicht lügen, "Ausweichen" heißt einfach vom Thema ablenken. Ich habe behaupte, das durch diese Religionen viele Menschen auch halt im Leben gefunden haben und sich Morralisch "korrekter" verhalten haben.

Kommentar von blumenauseis am 17. August 2009 02:25

Manche Menschen brauchen tatsächlich eine Religion, um einem Weg im Leben zu finden - es hatten ja nicht alle so tolle Eltern wie uns;-) Und einfacher ist es auf jeden Fall immer MIT Glaube: Wenn ich doch ohnehin nicht weiß, was danach kommt, kann ich mir doch einfach das schönste aussuchen und mich im Zweifelsfall drauf freuen (die Idee gab es aber glaube ich schon, oder?)

Kommentar von 95d179c02083700c123da6e7e9d8f9e7smallgoodboy21 am 18. August 2009 14:34

Sehe ich genau so! Denn selbst wenn man sich sein ganzes Lebenlang mit seinen Glauben geirrt hat, kann man gar nicht nach dem Tod noch zu dem Punkt kommen, es zu bereuen. Denn schließlich ist man ja T O D und nimmt einfach N I C H T S mehr somit wahr...! ;-)


Lupus1960
beantwortet von Lupus1960 am 19. Juli 2009 17:01
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Ich sehe nichts schlechtes in einer christlichen Erziehung. Wichtig ist doch, dass das Kind die Grundregeln des Miteinanders lernt. Vor allem finde ich es wichtig, den Respekt vor anderen Menschen und der Schöpfung zu erlernen. Kinder bekommen schnell das Verhalten der Erwachsenen mit und übernehmen es so.

Kommentar von Simple_avatar2smallpatricia96 am 19. Juli 2009 17:14

das ist wahr, und ich kenne viele Kinder deren Eltern überhaupt nichts mit chris. Glauben zu tun haben wollen, und deren Kinder absolut gläubig sind - schon mit 10,11,12

Kommentar von 8d755ac3d5bb9127d76fdc5e04308e45smallGALLARIAOY am 11. August 2009 03:44

Was bedeutet denn eine christliche Erziehung!? Soll den Kindern das weiter gegeben werden, was z.B. diese römisch katholische Kirche an Dogmen bereit hält, die bereits wissenschaftlich widerlegt wurden. GALLARIAOY


anonym
beantwortet von friendlylion am 19. Juli 2009 20:29
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  1. JEDER gibt etwas an seine Kinder weiter: Entweder seinen Glauben an Gott oder seinen Unglauben. Eine neutrale Erziehung gibt es nicht. Kinder übernehmen zunächst IMMER das Weltbild der Eltern. Man prägt sie auf alle Fälle.
  2. Kinder reagieren ganz sensibel auf den Tod von geliebten Menschen, und die Antwort darauf, was da passiert, ist für sie enorm wichtig. Mit zunehmendem Alter wird die Frage aber auch für jeden Erwachsenen wichtig. Verdrängung dieser Fragen hat negative Folgen. Darum würde ich sagen: Suche selber nach einer zufriedenstellenden Antwort. Diese kannst du auch deinen Kindern ruhigen Gewissens weiter geben. Wie du selber eine Antwort bekommst, ist eine andere Sache, um die es hier nicht geht.
  3. Ich freue mich, dass du die Erziehung ernst nimmst.
Kommentar von F382aa74a1dea6a9535bc91d296f3ad9smallannakonda am 19. Juli 2009 21:09

Schönen Dank, aber einfacher gesagt als getan oder? Also ich meine selbst die Antwort zu finden kann ja schon mal so ein halbes bis ganzes Leben dauern. Dann wirds schlecht mit dem Weitergeben.

Kommentar von friendlylion am 19. Juli 2009 22:21

Vorläufig sag den Kindern das, was ihnen mehr Mut macht, sodass sie optimistisch in die Zukunft schauen können.


kreativkruemmel
beantwortet von kreativkruemmel am 19. Juli 2009 16:53
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im falle einer taufe deines kindes,hättes du ja parten.die sind ja dafür da das kind im christlichen glauben mit zu erziehen.selbst wenn du dein kind nicht getauft hast, wird es doch bestimmt jemand geben den du ,wenn du gläubig wärst, dafür nehmen würdes.vieleicht kann der jenige dich ja unterstützen in glaubens fragen.denn parten sucht man ja sorgfälltig aus.

Kommentar von F382aa74a1dea6a9535bc91d296f3ad9smallannakonda am 19. Juli 2009 16:54

Du meinst bestimmt Paten. Und ich habe auch keinen, das ist hier in meiner Umgebung irgendwie nicht so üblich.

Kommentar von 1d53deb0195375a75fedb4f9dc74ef7fsmallkreativkruemmel am 19. Juli 2009 16:55

ja meine ich ,danke

Kommentar von 8d755ac3d5bb9127d76fdc5e04308e45smallGALLARIAOY am 11. August 2009 03:53

Wenn diese Paten so genannte Scheinheilige sind, also Christen, die letztlich an der realen Wahrneit vorbeileben, sind diese Paten wahrlich keine Hilfe für das Kind. GALLARIAOY


Draschomat
beantwortet von Draschomat am 22. Juli 2009 18:38
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Naja, normalerweise sollte man schon als Kind respektvollen Umgang mit anderen Menschen und auch mit der Natur/Schöpfung/Tieren etc. erlernen. Mithilfe der Religion kann dies einfacher geschehen, weil sie viele bildhafte Vergleiche etc. in sich trägt. Du kannst deinem Kind ja keinen wissenschaftlichen Vortrag halten, warum es die Erde gibt oder warum man Tiere schützen sollte oder warum man den Mitmenschen achten und niemals verletzten sollte. Einfache Regeln wie "Was du nicht willst, das man dir tu, das füg auch keinem andren zu." sind für ein Kind sicher verständlicher als irgendeine andere wissenschaftliche Erklärung. Natürlich kann man Religiösität ganz in den Vordergrund stellen, d.h. sie übertreiben, und das wäre für ein Kind sicherlich nicht gut. Aber Religion ist auf jeden Fall eine Hilfe, um dem Kind teils schwierige Dinge einfach zu erklären...ab einem gewissen Alter hinterfrägt das Kind sowieso selber alles und macht sich seine eigene Meinung, die dann auch mal kompliziert sein darf. ;-)


Quandt
beantwortet von Quandt am 28. Juli 2009 09:22
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Einige Sachen findet man erst spät, so wie diese Frage hier!

Meine Eltern haben mich christlich erzogen und weh getan hat es eigentlich nicht. Meinen Kindern habe ich die Wahl gelassen, auf Fragen geantwortet und ihnen die Bibel, den Koran, den Hinduismus, den Talmud und den Buddismus neben einem schönen Buch über Darwin vor die Nase gestellt. Was sie daraus machen ist ihre Sache, sie sollen nur kritisch bleiben und Mutter Erde so annehmen, wie sie in ihrer Schönheit sein kann. Nicht was der Mensch aus ihr macht. Letztlich denke ich, dass was der junge Nazarener von sich gegeben haben soll ist in seiner Grundaussage absolut korrekt. Was seine Vertreter auf Erden danach daraus gemacht haben, ist völlig unter aller Kanone! So lange Kinder nicht die Fantasie verlieren, sind Geschichten wunderbar. Doch man soll ja auch nicht auf ihre ach so kleinen Hände schlagen. Mein Glaube ist ein wirre Mischung, im Hier und Jetzt gilt es seine Ruhe zu finden und hoffend, dass meine Tod irgendjemand mal berührt. Schön wäre es dies noch zu bemerken. Doch zu Sternenstaub werden ist auch in Ordnung.

Seinen Kindern etwas von Menschen zum eigenen Vorteil Verdrehte als das einzig Heilbringende beizubügeln, ist Murks, denn auch die haben letztlich bemerkt oder werden bemerken, dass man Geld nicht essen kann. Und der große Schlaf ist für Kinder nicht so beängstigend, wie wir befürchten! ;-)


Kommentar von 81a3d24978d392672b3b37758c5c8b53smallBuchfink am 28. Juli 2009 16:44

.....und hoffend, dass meine Tod irgendjemand mal berührt.

Träum' weiter, Quandt!

http://www.spiegel.de/img/0,1020,210636,00.jpg

Kommentar von 2ab4e0d2e7990e3aadff5b3c7b2111b5smallQuandt am 29. Juli 2009 08:56

Ich geb´ ja zu, der Tippfehler ist peinlich, doch ich glaube, meinen Kindern dürfte es zumindest nicht egal sein! ;-)

Kommentar von 81a3d24978d392672b3b37758c5c8b53smallBuchfink am 29. Juli 2009 11:40

Den Tippfehler überlas ich wohlwollend. Mir geht es um Inhalte.

Kommentar von 2ab4e0d2e7990e3aadff5b3c7b2111b5smallQuandt am 29. Juli 2009 13:03

Das weiss ich doch, deshalb schleicht Dir meine Bewunderung ja auch nach! Trotzdempeinlich,grumpf ;-)

Kommentar von Ad65d0c46b6732d942d609fc80ee2289smallvalentin301 am 30. Juli 2009 07:21

Schönes Statement, Quandt!


anonym
beantwortet von derMartin am 2. August 2009 23:21
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Ich erinner mich da an ne lustige Geschichte: Der kleinen Tochter unserer Untermieter ist der Opa gestorben. Meine Mutter sagt zu dem Kind so: "Jetzt kommt der Opa in den Himmel zu den Engelchen." Das Mädchen schaut sie verwirrt an: "Nein, der kommt jetzt in die Kiste!" Der Vater stand nebendran und nickte nur.


Delvan
beantwortet von Delvan am 19. Juli 2009 16:49
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Ich bin gegen christl. Erziehung, wenn man den Glaube hat kann man sich später auch noch dazu bekennen, aber wenn man den Glaube nicht hat und dann evtl getauft wurde, und Kirchensteuer zahlen muss.. Außerdem fällts schwerer die christl. Weltanschauung niederzulegen wenn man so erzogen wurde

Kommentar von F382aa74a1dea6a9535bc91d296f3ad9smallannakonda am 19. Juli 2009 16:53

Ja, das stimmt allerdings. Und was ist mit dem Himmel?

Kommentar von A4b059175127300492468658b3bb139csmallGritti am 20. Juli 2009 01:40

Delvan, also ich habe hier in gF Menschen kennen gelernt, die christlich erzogen wurden und es ohne weiteres geschafft haben, die christliche Weltanschauung niederzulegen.

Kommentar von F382aa74a1dea6a9535bc91d296f3ad9smallannakonda am 20. Juli 2009 06:46

Aber leicht ist das nicht! Und da frage ich mich, wäre es nicht besser, das alles von vornherein wegzulassen? Oder zumindest die Möglichkeiten offen zu halten?

Kommentar von A4b059175127300492468658b3bb139csmallGritti am 20. Juli 2009 12:15

Das kommt ganz darauf an, was man unter einer christlichen Erziehung versteht. Den Menschen klein halten ist in Wirklichkeit keine christliche Erziehung. Denn jeder Mensch ist ein von Gott anvertrautes 'Geschenk' an seine Mitmenschen, einmalig und kostbar, mit vielen Fähigkeiten, die es zu entdecken gilt. Gott denkt groß über jeden Menschen, das sollte man nicht vergessen. Darum sollten die Eltern dem Kind auch helfen, selbständig zu denken, seine Würde zu achten und sein Gewissen in rechter Weise zu bilden und ihm zu folgen.

Kommentar von Simple_avatar9smallDelvan am 20. Juli 2009 16:16

Kann gut sein, dass es Leute gibt die die Weltanschauung ablegen konnten, sage ich nichts dagegen.. aber es ist schwerer das zu tun, als diese Weltanschauung anzunehmen und zu akzeptieren wenn man sich dafür entscheidet.

Kommentar von F382aa74a1dea6a9535bc91d296f3ad9smallannakonda am 20. Juli 2009 16:24

Da gebe ich dir Recht!=)

Kommentar von Simple_avatar9smallDelvan am 20. Juli 2009 16:43

zu deiner Frage mit dem Himmel (tut mir Leid, hatte die ganze Zeit die Kommentare ausgeblendet schäm)
Ich denke solche Metaphern im einzelnen sind nichts schlechtes.


patricia96
beantwortet von patricia96 am 19. Juli 2009 17:00
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ich denke man sollte nicht sagen, dass man das nicht weis, das kann Kinder verunsichern. Ich erkläre meinen Kindern das so wie ich es sehe, ob nun religiös oder nicht, sage aber trotzdem das es auch Menschen gibt die das anders sehen, im laufe ihres Lebens können sie sich frei entscheiden, der Einfluss meiner Meinung ist dann nur ein Teil. Wenn Kinder in schwierigen Lebenssituationen sind - z.B. Oma ist verstorben, dann ist es doch angenehm den Kindern vom Himmel zu erzählen, so sind sie nicht verunsichert und haben ein Bild vor sich, was ihnen hilft mit der Situation fertig zu werden.


evangelista
beantwortet von evangelista am 19. Juli 2009 22:58
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Es wäre bestimmt nicht sehr klug sein Kind mit seinem Zweifel zu konfrontieren.

Das Kind ist überhaupt noch nicht in der Lage diese gegensätzlichen Lebensmodelle zu verstehen.

Genauso ist es verkehrt das Kind in einem geistigen Vakuum zu erziehen, mit dem Argument, dass es sich später entscheiden soll.

Es ist eine irrige Vorstellung zu glauben ein Kind könnte ohne geistigen Einflüssen aufwachsen.

Deshalb wäre es unverantwortlich gerade im religiösen Bereich dem Kind keine Hilfe anzubieten.

Um sich später einmal persönlich für oder gegen Gott zu entscheiden bleibt dem heranwachsenden jungen Menschen sowieso nicht erspart.

Würdest Du dem Kind nichts nahe bringen würden andere Vorstellungen das Kind beeinflussen und sein späteres Leben bestimmen.

Um sich später entscheiden zu können braucht der Mensch die nötigen Informationen.

Du hast selber auf die Problematik des Atheismus hingewiesen. Er kann weder den Ursprung des Menschen, noch die Bedeutung der menschlichen Existenz erklären. Geschweige dem Menschen eine wirkliche Hoffnung anbieten.

Alle atheistischen Hoffnungen hören mit dem Tod auf. Darüber hinaus gibt es nichts.

Warum Menschen überhaupt Gott leugnen ist weder nachvollziehbar noch ist das eine befreiende Lebenseinstellung.

Das Leben wird zu einem Zufallsprodukt degradiert ohne tieferen Sinn und Bedeutung.

Die christliche Hoffnung vermittelt uns einem liebenden Gott, der dem Menschen durch Christus die Erlösung anbietet und ihm zeigt, dass das Leben ein höheres Ziel hat.

Es besteht in der ungetrübten und ewigen Beziehung zu Gott, derer sich alle Menschen erfreuen dürfen, die Ihm ihr Vertrauen geschenkt haben.

Darauf werden wir immer wieder hingewiesen, dass die liebende Gemeinschaft mit Gott und mit allen Menschen, die seinem Beispiel der Liebe gefolgt sind der tiefe Sinn unserer Existenz ist.

Die Auferstehung Jesu von Toten ist ein Garant dafür, dass die Menschen auf dieselbe Weise auferstehen werden wie Er.

Deshalb sollte man sich bewusst sein welche Auswirkungen eine atheistischen oder ein christliche Lebensvorstellung mit sich bringt.

Die eine Vorstellung reduziert das Leben auf einige Jahrzehnte ohne wirklicher Hoffnung.

Wobei die andere Lebensbetrachtung dem Menschen Hoffnung über den Tod hinaus gibt und ein unbegrenztes Leben in der Gemeinschaft mit Gott anbietet.

Weshalb soll man seinem Kind diese christliche Lebensperspektive verschweigen, die ihm heute schon eine große Hilfe ist und eine ganz andere Lebensbewältigung ermöglicht.

Es wäre gegenüber dem Kind lieblos ihm diese Hoffnung zu verschweigen.

Kommentar von Dcff4bb3daad2e456eb122a43b51ff76smallHerrWandpilz am 20. Juli 2009 04:29

Dein Text ist das beste Beispiel dafür, warum man ein Kind defintiv nicht religiös erziehen sollte, da daraus im schlimmsten Fall so ein bornierter Spinner wie du dabei rauskommt.

Nur zur Info: Die Christen degradieren das Leben zu einer billigen Prüfung, in der sie ihrem allwissenden Herren, der das Ergebnis von Anfang an kennt und so seine Spielfiguren namens Menschen von Anfang an als Verlierer oder Gewinner zu bewerten weiss, so tief wie möglich in den heiligen Hintern kriechen.

Ihr habt keine Hoffnung, ihr habt Angst vor dem Tod und daher haltet ihr an der irrigen Meinung fest, dass ihr erlöst werden würdet und ewiges Sein als Geschenk bekommen werdet. Es ist eine Wahnvorstellung, die aus einem psychischen Knacks heraus entwächst und definitv nichts, was eine Hilfe für die Lebensbewältigung darstellt, da ihr immer den strafenden Gott im Nacken wisst, der euch bei Nichtgefallen - oder viel beliebter - nicht nachvollziehbaren Gründen (denn die Wege des Herren sind unergründlich) wie Maden zerquetscht. Aus Angst erwächst ein Glaube an ein Zauberwesen, dass euch die Furcht vor etwas nehmen kann, welches sich nicht verhindern lässt.

Der Atheist hingegen kennt diese Angst nicht, sondern akzeptiert das "degradierte" Leben als das, was es ist: ein zufälliges Geschenk, welches man in vollen Zügen geniessen sollte und nicht einfach so schnell wie möglich absitzen sollte, damit man die Himmelspforte schnell erreicht.

Kommentar von Dcff4bb3daad2e456eb122a43b51ff76smallHerrWandpilz am 20. Juli 2009 04:30

Denn letztlich werdet ihr - am Ende eures Lebens - zitternd im Bett liegen, da ihr Zweifel in euch tragt, ob es das alles wert gewesen ist oder ob ihr euer Leben aufgrund der "Hoffnung auf eine Fortsetzung" nicht richtig gelebt habt. Es ist für den Atheisten daher die befreiendste aller Lebenseinstellungen NICHT an einen spielenden Gott zu glauben, der sich einen Spaß mit unserem Schicksal erlaubt, um uns aufgrund fehlender Abwechslung im himmlischen TV mal eben in unseren Betten verbrennen lässt. Warum Menschen sich dieser geistigen Tortur hingeben - DAS ist nich nachvollziehbar. Und wie ich oben schon erwähnte: meine Eltern haben es geschafft, mich nicht christlich zu erziehen, sondern sie zeigten mir alle Wege, die man beschreiten kann und der Grund, warum du das verhindern willst, ist das logische Resultat: ohne Indoktrination seit dem Kindesaltern an, liegt die Wahrscheinlichkeit etwa bei 0,2%, dass sich das Kind bei der Betrachtung der Welt FÜR die Religion entscheiden wird.

Denn es wird erkennen, dass es keinen Unterschied zwischen den Geschichten über Elfen, Feen, den Schlümpfen und Gott gibt. Es sind alles Geschichten, um kleine Geister zu beruhigen, wenn die Antworten auf Fragen unangenehm ausfallen können.

Kommentar von 244b649b0a5c5aa4206df374b9222f20smallheureka47 am 20. Juli 2009 06:28

@ Herr Wandpilz: >>da daraus im schlimmsten Fall so ein bornierter Spinner wie du dabei rauskommt.<<: Beleidigung. Beanstandet!

Kommentar von F382aa74a1dea6a9535bc91d296f3ad9smallannakonda am 20. Juli 2009 06:43

Ich bite dich heureka, hör auf hier bei meiner Frage herumzubeanstanden.

Bitte. Ich suche Rat und mir gefällt dieser Text von HerrWandpilz. Er mag vielleicht etwas überspitzt sein, aber den Kern trifft er und außerdem würd ich mir das vielleicht noch mal gern durchlesen, was dann nicht mehr möglich ist.

Man muss ja nicht immer alles gleich löschen!

Kommentar von Simple_avatar4smallevangelista am 20. Juli 2009 11:58

Es tut mir leid, wenn ich sagen musst, dass Du vom Christentum überhaupt nichts verstanden hast.

Deine Ausdrucksweisen und Argumente gegen das Christentum zeigen eigentlich, dass Du hier etliches durcheinander bringst.

Frag Dich selber, ob das sachliche Argumente sind:

  1. Bornierte Spinner.

  2. Christen degradieren das Leben zu einer billigen Prüfung.

  3. Menschen sind billige Spielfiguren Gottes.

  4. Sie kriechen Gott in seinen heiligen Hintern.

  5. Wahnvorstellung aus einem psych. Knacks.

  6. Den strafenden Gott im Nacken wisst.

  7. Aus Angst erwächst der Glaube an eine Zauberwesen.

Was soll ich Dir auf diesen gebündelten Unsinn antworten. Es trieft nur so von Verachtung, Herabwürdigung von Menschen, von Beleidigung und falschen Unterstellungen.

Ich würde Dir empfehlen, dass Du zu einem Psychiater gehst, damit Er Dich von Deinen negativen Gefühlen und von Deinen völlig falschen Vorstellungen über Gott und dem Christentum befreien kann. Hoffentlich kann Er Dir helfen!!

Kommentar von Ad65d0c46b6732d942d609fc80ee2289smallvalentin301 am 20. Juli 2009 13:18

Ich stimme dem Herrn Wandpilz zu und glaube nicht, dass er einen Psychiater braucht.

Kommentar von F382aa74a1dea6a9535bc91d296f3ad9smallannakonda am 20. Juli 2009 14:40

Sieh doch mal ab von den Formulierungen und schau dir den Kern an.

Wir wollen hier ja nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen oder?

Du hast doch bestimmt verstanden, was er damit meint...was sagst du denn dazu? Wenn es dir nicht möglich ist, auf diesen "gebündelten Unsinn" zu antworten, übersetze ich dir seinen Text gern in ein paar höfliche Worte mit dem gleichen Inhalt.

Kommentar von Ad65d0c46b6732d942d609fc80ee2289smallvalentin301 am 20. Juli 2009 15:54

Sehr gut, die Idee hatte ich auch schon.

Kommentar von Simple_avatar4smallevangelista am 20. Juli 2009 17:20

Seine Aussagen haben nichts mit Sachlichkeit zu tun.

Es kann nicht hingenommen werden, dass in leichtfertiger Weise gläubige Menschen auf diese Weise beschrieben werden.

Ich glaube sehr wohl, dass das Forum nicht dazu geeignet ist leichtfertige und unqualifizierte Aussagen zu machen.

Wenn der scheinbare tolerantere und weltoffenere atheistische Lebensstil auf diese Weise sichtbar wird, dann kann ich nur sagen, dass bei solchen Äußerungen davon nichts zu sehen ist. Denn die gemachten Aussagen von HerrWandpilz haben mit Eurer besseren Lebensphilosophie nichts zu tun.

Ich möchte deshalb darum bitten auf solche Äußerungen zu verzichten, sonst werde ich das nächste Mal diesen Kommentar beanstanden und auch melden.

Kommentar von F382aa74a1dea6a9535bc91d296f3ad9smallannakonda am 20. Juli 2009 17:30

Dennoch steckt etwas dahinter.

Findest du es besser, dass du "uns" in einem Kollektiv zusammenfasst?

Nur weil jetzt ein Atheist nicht freundlich zu dir ist, musst du nicht die gesamte "Lebensphilosophie" in Frage stellen. Ich will nichts böses und auch keinen Streit. Denn ich suche wirklich Rat und die Einwände von HerrWandpilz finde ich (inhaltlich) durchaus angebracht. Vielleicht kannst du ja darüber hinwegsehen...als Christ soll man doch auch verzeihen, oder?;-)

Ich würde mich jedenfalls über einen darauf bezogenen Kommentar deinerseits sehr freuen.

Und mein Angebot der Übersetzung steht nach wie vor.=)

Kommentar von Simple_avatar4smallevangelista am 21. Juli 2009 20:14

Eigentlich ist Deine Aussage ein Widerspruch. Einerseits wird die christliche Erziehung abgelehnt, aber andereseits berufst Du Dich auf eine wertvolle christliche Verhaltensweise der Vergebung.

Wenn Du und Deine Gesinnungsgenossen eine andere Auffassung über Erziehung habt als ein Christ, dann ist das Eure Angelegenheit.

Aber umgekehrt ist das nicht der Fall. Ständig wird versucht die christliche Erziehung als einseitig und als einengend hinzustellen.

Wenn immer wieder für sich die Toleranz und Offenheit in Anspruch genommen wird, dann muss man sich fragen weshalb solche Äußerungen gemacht werden wie von HerrnWandpilz.

Diese Aussagen zeigen ein Geisteshaltung, die dieser strapazierten Toleranz völlig widerspricht. Ein wirklich offener und toleranter Mensch würde solche unqualifizierten beleidigenden Aussagen nicht machen.

Schreibe Ihm doch, dass diese Ausdrucksweise fehl am Platz ist.

Wie kann man einen solchen Kommentar gut heißen, der auf diese Ausdrucksweise aufgebaut ist.

Kommentar von F382aa74a1dea6a9535bc91d296f3ad9smallannakonda am 21. Juli 2009 21:52

Ich soll ihm schreiben? Wieso denn das? Hier kann ja jeder seine Meinung sagen. Ansonsten empfehle ich dir die Kompliment-Funktion dieser Website. Ich bin ir sicher, dass der HerrWandpilz sich über ein Kompliment deinerseits sehr freuen würde.

Was den Widerspruch betrifft, sollte das Augenzwinkern andeuten, dass es ein kleiner Scherz war. Im Übrigen lehne ich die chrisliche Erziehung nicht ab. Denn 1. wurde ich selbst so erzogen und 2. hätte ich mir dann einen Teil dieser Frage sparen können.

Ich lehne es nur ab, wenn man den Kindern keine Freiheiten lässt und ihnen die eigene Einstellung aufzwingt, sodass sie sich später nur schwer von ihrer Erziehung und dem damit verbundenen Glauben lösen können. Das kann ich aus eigener Erfahrung sagen.

Kommentar von Simple_avatar4smallevangelista am 21. Juli 2009 22:13

Nun, ich habe von Dir auch keine andere Reaktion erwartet. Wenn Du diese Formulierung von HerrnWandpilz damit entschuldigst, dass es sich dabei um eine freie Meinungsäußerung handelt, dann fehlt es Dir wirklich an Objektivität.

Denn diese gebrauchten Formulierungen haben damit überhaupt nichts zu tun. "Sie kriechen Gott in den Hintern" usw. ist keine qualifizierte Meinungsäußerung, sondern eine beleidigende Aussage.

Anscheinend kannst Du nicht zw. freier Meinungsäußerung und Beleidigung unterscheiden.

Glaubst Du wirklich, dass man in einer öffentlichen Diskussion solche Ausdrücke verwenden und diese noch als freie Meinungsäußerung bezeichnen könnte?

Kommentar von F382aa74a1dea6a9535bc91d296f3ad9smallannakonda am 21. Juli 2009 22:41

Ähm mein Kommentar von 22:29 gehört natürlich hier hin.

Kommentar von 81a3d24978d392672b3b37758c5c8b53smallBuchfink am 22. Juli 2009 07:07

Meinst Du den hier?


Kommentar von annakonda am 21. Juli 2009 22:29

*Ich sagte ja bereits, dass er es überspitzt formuliert hat.

Allerdings ist dies mit Sicherheit mit vollste Absicht geschehen. Denn was auch auffällig ist: Sobald Religion beleidigt wird, gehen die gesamten Anhänger auf die Barrikaden. Wieso steht sie auf einem so hohen Podest? Hättest du was von Darwins Hintern geschrieben, dann hätte ich mich nicht aufgeregt.=)*

Kommentar von F382aa74a1dea6a9535bc91d296f3ad9smallannakonda am 22. Juli 2009 08:55

Du bist ein Schatz.=)

Kommentar von Dcff4bb3daad2e456eb122a43b51ff76smallHerrWandpilz am 20. Juli 2009 17:31

unqualifizierte Äußerungen, wie der Vorwurf, dass Menschen, die Kindern nichts von Gott erzählen, lieblos seien?

Der Vorwurf, dass Atheisten ein hoffnungsloses Dasein leben?

Der Vorwurf, der Atheist würde unkontrollierbar von einer Lebenseinstellung zur nächsten wandern?

Der Kommentar auf deine Antwort war schon SEHR GENAU AUF DEINE (!!!!) Aussagen zugeschnitten.

Kommentar von Nichtdiebohne am 13. August 2009 12:06

Olle Petze. Wie war das bei euch? "...werfe den ersten Stein." und "...der Balken im Auge..."

Kommentar von Dcff4bb3daad2e456eb122a43b51ff76smallHerrWandpilz am 20. Juli 2009 16:13

Ich habe sehr wohl verstanden, worum es im Christentum geht. DU hingegen hast eine völlig verdrehte Vorstellung vom Atheismus. Wir seien alle Grashalme, die sich aus totaler Unschlüssigkeit wie 2jährige Kinder in die eine oder andere Richtung - je nach wehendem Lüftchen - bewegen würden, da wir so an allgemeinem Zweifel leiden, dass jegliche Orientierung verloren geht. DAS ist ein Fehler. Wenn du dieses Bild behalten willst, dann sind eben Christen abgebrochene Bäume, die auf ewig nur in eine Richtung schauen können und alles angreifen, was sich frei bewegen kann.

Aber was mir wirklich auf die Nerven geht - und das ist der Hauptgrund meiner Abneigung gegen Gläubige: meine Antwort war liberaler Natur. Ich überlasse dem Kind die Möglichkeit, nicht eine einzige Erklärung von Hunderten bei einer nicht zu Lebzeiten zu klärenden Frage zu verfallen. Was machst du?

Derjenige sei lieblos, der dem Kind die Erlösung Christus vorenthält. Es ist nicht verständlich, wie jemand NICHT an Gott glauben kann. Es ist wie die Wahl der Ernährung. Das Christentum ist die gute, alles andere die schlechte Ernährung - denn das ist es doch, was du uns allen glaubhaft vermitteln willst oder? Und die Problematiken des Atheismus, der einfach keine Geschenke bieten kann...wenn ich so einen Stuss schon höre, wird klar, warum ich auf diesen Mist nicht reinfalle. Das Christentum ist besser, weil es einem mehr verspricht? Ein Handyvertrag plus zwei Notebooks und die Ehre auf alle Ewigkeiten in einer ausgedachten Hölle zu schmoren?

Meine Antwort hätte auch anders lauten können, nämlich dass ich alle religiösen Menschen sofort zwangseinweisen würde, wenn sie die Grenze zwischen einer möglichen Erklärung und pervertiertem alles andere ausschließenden Superglauben überschritten haben.

Ich brauche keinen Psychiater. Ich habe keinen imaginären Freund. Und was noch viel wichitger ist: ich brauche auch keinen. Daher sollte die Liege beim Psychiater eher für dich reserviert werden.

Kommentar von 9405f944767584a30d108d50a0131a4asmallKaffeesatz am 20. Juli 2009 16:21

Dafür würde ich dir so gernen noch einen Daumen geben.

Kommentar von karx11erx am 18. August 2009 16:56

Geht Deine Toleranz und Achtung vor dem Kind soweit, ihm auch das Christentum zu präsentieren, oder gehörst Du zur Missionarsfraktion der Atheisten, die einem Menschen alle Möglichkeiten offen zu lassen für dessen naturgegebenes Anrecht und die Bewahrung vor dem Christentum als ihre Pflicht ansehen?

...

Es ist übrigens einfach lächerlich, dass jeder Glaube akzeptabel zu sein scheint, der christliche aber nicht; dabei ist z.B. der hier so hoch respektierte Islam seinem Kern nach eine aggressive, imperialistische Religion, die Glaubensanspruch territorial begründet - ganz anders als z.B. das Christentum. Komischerweise geniesst der Islam hier aber mit leiser Furcht vermischten Respekt.

Kommentar von 68eb6c41e2eb03b6183a5b688050d5a3smallniaweger am 4. August 2009 03:30

Der gebündte Unsinn zu dieser Frage stammt wohl eher aus der Feder von evangelista...
??????????????????????????????????????????????

Kommentar von F382aa74a1dea6a9535bc91d296f3ad9smallannakonda am 21. Juli 2009 22:29

Ich sagte ja bereits, dass er es überspitzt formuliert hat.

Allerdings ist dies mit Sicherheit mit vollste Absicht geschehen. Denn was auch auffällig ist: Sobald Religion beleidigt wird, gehen die gesamten Anhänger auf die Barrikaden. Wieso steht sie auf einem so hohen Podest? Hättest du was von Darwins Hintern geschrieben, dann häte ich mich nicht aufgeregt.=)


Kolumna
beantwortet von Kolumna am 20. Juli 2009 01:15
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Versuche Dein Kind mit viel Toleranz gegenüber anders Denkenden zu erziehen. Dazu gehört auch das offene Sprechen über Relegion, Deine Zweifel und warum Du Dir nicht mehr sicher bist und über die verschiedenen Konfessionen und Einstellungen der Menschen. Es wird viele Punkte geben über die Ihr gemeinsam sprechen solltet, schon durch den Rel.-Unterricht, aber ich würde immer versuchen dem Kind zu vermitteln, dass es ein Recht jedes Menschen ist, seine eigene Meinung und Einstellung zur Relegion zu haben. Man kann sachlich und informativ darüber reden, seine Einstellung zu gewissen Themen auch darstellen, aber niemals seine Einstellung anderen aufzwingen wollen. Das ist keine Aufgabe für ein Jahr, sondern für das Leben.


Kubique86
beantwortet von Kubique86 am 20. Juli 2009 23:16
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meine mutter hat versucht mich christlich zu erziehen. mit ca 13 jahren habe ich den glauben verloren und es war eine schwere zeit. nicht weil ich ohne glauben war sondern weil meine mutter das nicht akzeptieren wollte!

Fazit: egal, welche einstellung/Glauben man selbst hat, man sollte dem kind vermitteln, dass es selbst DIE FREIE WAHL hat!!!!!!!!!!

taufe erst mit 18!!!


BadGirlDaisy
beantwortet von BadGirlDaisy am 27. Juli 2009 16:06
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Ich bin auch atheistisch eingestellt. An was ich glaube ist Sinn, Verstand, Ursache und Wirkung. Ein Kind braucht keine Märchengeschichten um gut aufzuwachsen. Liebe, Geborgenheit und vertrauen hat nichts mit Religion zu tun - und das ist das wichtigste für ein Kind! Du solltest selber entscheiden, ob du dein Kind neutral erziehst oder nicht. Jeder hat eine andere Meinung und die meisten haben eben einen Glauben und werden versuchen dich davon zu überzeugen. Wir müssen akzeptieren wenn andere Leute einen Glauben haben, aber sie akzeptieren nicht daß wir keinen haben!

Kommentar von 68eb6c41e2eb03b6183a5b688050d5a3smallniaweger am 4. August 2009 03:34

Meiner Meinung nach ist auch der Atheismus eine Form des Glaubens. Ich jedenfalls glaube fest daran, dass es keinen Gott gibt, und dass mein Leben mit dem Tod ein Ende haben wird. Und genausowenig, wie irgendeine Religion ihre Dogmen beweisen kann, kann ich das mit meinen...


GALLARIAOY
beantwortet von GALLARIAOY am 28. Juli 2009 18:26
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Der Weg zu einem glücklichen, erfüllten LEBEN, führt nur über die absolute Wahrheit, auch wenn es manchmal schmerzhaft ist. Dieses Glauben an den Weihnachtsmann, Osterhasen und sonstigen schwachsinnigen Märchen sollte unter Strafe gestellt werden, denn es werden Illusionen im Kind geweckt, die jeglicher Vernunft widersprechen. Im Besonderen die Lügen der römisch katholischen Kirche, bezüglich Himmel, Hölle, Jenseits usw. sollten aus dem Unterrichtsunterlagen gelöscht werden, und durch eine Wahrheit ersetzt werden, die jeder Erdenbürger nachempfinden kann, der nur ein wenig hinterfragt. GALLARIAOY


ohjeohje
beantwortet von ohjeohje am 30. Juli 2009 11:37
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Ich gebe nur zu bedenken, dass das bevölkerungsreichste Land der Erde, China, nahezu gänzlich ohne christliche Religion auskommt. Du wirst also in eine bestimmte Gesellschaft hinein geboren und dementsprechend stellen sich Dir gewisse Fragen oder auch nicht. Und wer diese Fragen nicht hat, sucht auch nicht nach einer Antwort, das ist trivial. Dies ist die übergreifende, philosophische Antwort zu dieser Thematik. P.S. Ich werde in meinem nächsten Leben übrigens als Giraffe wiedergeboren ;-). Kannst Du das Deinen Kindern auch erzählen? So, wo ist jetzt noch das Problem? Ganz locker, ganz easy ...

Kommentar von 81a3d24978d392672b3b37758c5c8b53smallBuchfink am 30. Juli 2009 11:43

Dann achte aber bitte darauf, dass Du keine Halsschmerzen bekommst.

In meinem vorletzten Leben war ich Giraffe und ich starb in jedem Winter 1.000 Tode wegen dieser Schmerzen.

Das Leben, das darauf folgte, war auch nicht viel besser: Ein Tausendfüßer mit Hühneraugen zu sein ist auch nicht erstrebenswert.

Kommentar von B0437cd1f94c1dbe16441cf896e55a41smallohjeohje am 30. Juli 2009 16:27

Danke für den freundlichen Hinweis! In meinem letzten Leben war ich Nilkrokodil und wurde erschossen, weil ich einen Kahn zum kentern gebracht und mir menschliche Beute zum Fressen geholt hatte. Insofern sind die Halsschmerzen dagegen natürlich peanuts. Man wird mich übrigens in den Tierpark Hellabrunn bringen. Könntest Du ab und zu mal vorbeischauen und mich mit Halsschmerztabletten zur Prophylaxe versorgen? Wäre Dir dafür echt sehr dankbar! Wenn ich dreimal hintereinander schnell mit dem linken Augenlid schlage, weißt Du, dass ich es bin. ;-)

Kommentar von 9d8f8bb58712712489e2b128b69340e7smallAlleyne am 4. August 2009 12:47

ich kenne einen Tausendfüßler mit Rheuma, der heißt Hironymus, Freund von Biene Maja...
das nur so nebenbei :)


miramanee
beantwortet von miramanee am 1. August 2009 18:30
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Auf keinen Fall religiös indoktrinieren. Immer schön offen für die Wahrheit bleiben. Religion ist Lüge und Du willst doch Deinen Kindern nicht zu Lügnern erziehen?!


Knusson
beantwortet von Knusson am 3. August 2009 22:00
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Mit Sicherheit bin ich einer der ungläubigsten Menschen auf dieser Welt. Hätte ich ein Kind, so würde ich es bewusst oder unbewusst gegen den Glauben an eine höhere Macht (Gott) erziehen. Ganz einfach weil ich Religion für den größten Blödsinn überhaupt halte. (Mal abgesehen davon, dass mittlerweile viele kirchliche Institutionen den sozial schwachen Menschen helfen)

Das Problem ist nur folgendes:
Hätte ich ein z.B. 8 jähriges Kind und ich wüsste, dass ich innerhalb von 3 Monaten an Krebs, oder so, sterben müsste, was erzähle ich dann meinem Kind?
Wahrscheinlich würde ich in dieser Situation gerne solche Sachen sagen, wie "Ich wache vom Himmel aus über dich", oder "Du kannst dann jeder Zeit mit mir sprechen, ich höre dir zu und bin bei dir", oder "Irgendwann werden wir uns im Himmel wieder sehen".
Zugegebenermaßen sehr schmalzig, aber es bietet dem Kind vielleicht Trost.
Das Problem ist nur, dass ich daran gar nicht glaube... :-/


Alleyne
beantwortet von Alleyne am 4. August 2009 07:34
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"Hör zu, mein Kind: Omi ist jetzt nicht mehr bei uns, sie ist jetzt im Himmel und von dort aus passt sie auf dich auf, weil sie jetzt ein Engel ist."
"Achso, wie Opa letzten Sommer. Also passen jetzt beide auf mich auf."
"Ja genau wie Opa. Jetzt blicken sie beide auf Dich hinunter und beschützen Dich."
.
Kind knabbert sich nachdenklich an der Unterlippe...
"Papa, ist der Katzenhimmel anders als der Menschenhimmel?"
"Ja, mein Schatz, dort kommen nur Katzen hin."
"Dann gibt es also auch einen Hamsterhimmel und einen Hundehimmel und einen Fischehimmel und...."
"JAAA, gibt es!"
"Also seh ich meine Minki nicht wieder wenn ich mal tod geh?"
"Ähm... doch du.... also, wenn du das möchtest könntest Du sie dort besuchen."
"Dann werden Omi und Opi auch ihren Bello besuchen gehen?"
"Ja, das werden sie sicher!"
"Aber dürfen sie Bello nicht mit in den Menschenhimmel nehmen? Der will dann doch bestimmt mit"
"Ja doch natürlich dürfen sie das. Im Himmel darf man alles."
"ECHT??? Darf ich dann soviel Schokolade essen wie ich will??"
"Ja"
"Darf ich auch scheiße sagen?"
"Nein, das sagt man nicht. Das weißt du doch!"
"Aber du hast doch grad gesagt...."
"Jetzt ist aber Schluss!"
"Aber..."
"Geh jetzt spielen"
.
Ich glaube so könnte sich ein Gespräch entwickeln und man verfängt sich immer schnell in einem Lügengerüst, wenn man von Dingen spricht, von denen man nichts weiß. Aber ich empfand es als Kind auch als sehr tröstlich, dass alle in den Himmel kommen, und man sich irgendwann wieder trifft. Manchmal wollte ich gern schon mal eben tod sein, damit ich mir liebe verstorbene Verwandte wiedertreffe.
.
Die Kästchenmethode von Herrn WandPilz fand ich klasse und verständlich und ich denke, solange das Kind in dieser Schachtel nicht furchterregendes vermutet, funktioniert sie. Man muss aber auch bereit sein, mögliche Fragen zu beantworten. Letztendlich wissen wir alle nicht, wie es nach dem Tod ist. Aber als ich irgendwann dahinter kam, dass die Geschichte mit dem "Himmel" ein erfundenes Märchen ist, war ich schon bitter enttäuscht und fing von da an, alles andere auch in Frage zu stellen und so gelangte ich zum "Realismus" und damit zum Atheismus.
Die Atheistische Auffassung über den Weihnachtsmann (Nikolaus, Zahnfee, Osterhasi, Pumuckel etc.) hab ich auch überwunden :)
.
Religiöse Erziehung sollte man in der heutigen Zeit unbedingt vermeiden, da das Kind eine vorgebastelte anerzogene Weltanschuung angebastelt bekommt, die schwer wieder abzulegen ist, wenn das Kind anfängt, sich eigene realistische Gedanken zu den Dingen der Welt zu machen.
Ehrlich aber einfühlsam und liebevoll - sofern das zu vereinbaren ist.
.
Und bevor gefragt wird, warum ich so klug daherschei*ße, nein ich habe keine Kinder, aber ich hätte mir so manches Mal eine solche Erziehung gewünscht (war ja schließlich selbst mal ein Kind).

Kommentar von 81a3d24978d392672b3b37758c5c8b53smallBuchfink am 4. August 2009 08:04

Der Dialog ist einfach hirnreißend!

.

Mich störte als Kind am Himmel immer, dass man dort Verwandte wieder trifft, mit denen man nichts zu tun haben möchte.

Onkel Erwin (Name geändert), der bei der Familie beliebt war, mich aber immer für jeden Pups übers Knie legte, möchte ich einfach nicht im Himmel begegnen, auch wenn alle anderen Familienmitglieder (die ich im Himmel natürlich um mich haben möchte) den Erwin ach so toll finden und ihn gerne treffen würden.

.

Es gibt auch Dinge, an die möchte ich mich nicht auf ewig erinnern. Dass nach dem Tod meine "Seele" und damit auch meine Gedanken (traumatische Erfahrungen, böse Erinnerungen, auf ewig peinliche Situationen und schmerzliche Erfahrungen) dann ebenfalls nicht mehr existieren, hielt ich als Kind schon für das beste Argument gegen den Himmel und tue es heute noch.

.

Die Ewigkeit ist nun mal zu ewig, als dass ich sie mit meinen Traumata teilen möchte.

Kommentar von 9d8f8bb58712712489e2b128b69340e7smallAlleyne am 4. August 2009 08:19

ja, ich verstehe was Du meinst. Ich fand es auch etwas gruselig zu wissen, dass alle Toten mich beobachten können und ich sie nicht. Keine schöne Vorstellung, wenn man es genau bedenkt...

Kommentar von F382aa74a1dea6a9535bc91d296f3ad9smallannakonda am 4. August 2009 09:56

Hui....danke danke danke! Das ist wirklich eine wahnsinnig tolle Antwort!!=)))

Sobald mein Däumchen-Pensum wieder aufgeladen ist, bekommst du einen extra-großen Daumen von mir!;-) Bei der anderen Frage natürlich auch!

Kommentar von 9d8f8bb58712712489e2b128b69340e7smallAlleyne am 4. August 2009 12:54

vielen Dank für die Blumen :)
Aber diese tolle Frage hat mich einfach dazu animiert...


GALLARIAOY
beantwortet von GALLARIAOY am 8. August 2009 07:24
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Wenn DU DEINE Frage beantworten willst, gehe in DEIN inneres SEIN, denn hier liegt der Ursprung DEINES SEIN. Dass, was die meisten Religionen über dieses SEIN berichten ist ein Märchen, und oft genug eine erbärmliche Lüge, von Unwissenden, die meinen in alle Ewigkeit zu leben. Dieses menschliche, irdische SEIN, ist unser erstes und letztes Leben, was wir bewusst durchleben können. Wenn wir es so durchleben, dass dem GANZEN gedient wird, also kein KARMA mehr erzeugen, haben wir ein Maximum erreicht, und dazu beigetragen, dass die SCHÖPFUNG sich so weiter entwickeln kann, wie geplant. GALLARIAOY


Schinderhannes
beantwortet von Schinderhannes am 19. Juli 2009 16:46
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Du solltest weiter suchen, wenn Du aus einem Christlichen Elternhaus stammst.

Kommentar von F382aa74a1dea6a9535bc91d296f3ad9smallannakonda am 19. Juli 2009 16:47

Was soll ich suchen? Meinen Glauben?

Kommentar von A85ec3806be0e9452a006f95981d93c5smallkaesbrot am 19. Juli 2009 16:52

Er meint sicherlich versuchen.

Kommentar von F382aa74a1dea6a9535bc91d296f3ad9smallannakonda am 19. Juli 2009 17:21

Und was versuchen?


kaesbrot
beantwortet von kaesbrot am 19. Juli 2009 16:48
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Du bekommst eh nur 5 Punkte für die Frage. :)

Ich sehe das, als eine gute Tat um mein Kind zu beshcützen, wenn ich ihm nicht die knallharte Wahrheit erzähle. Nur weil man den Himmel als Ausrede angibt, heißt es nicht, daß du religiös handelst. Kinder sollten atheistisch erzogen werden!

Kommentar von F382aa74a1dea6a9535bc91d296f3ad9smallannakonda am 19. Juli 2009 16:51

Danke!=) Das mit den 5 Punkten ist mir bewusst...ich meinte die Leute, die als Antwort "Häh?" schreiben.;-)

Kommentar von A85ec3806be0e9452a006f95981d93c5smallkaesbrot am 19. Juli 2009 16:52

Ja, jetzt habe ich den Satz auch richtig gelesen. :))

Mein Text ist grammatikalisch auch für den Ar....

Man möge mir verzeihen. :))

Kommentar von F382aa74a1dea6a9535bc91d296f3ad9smallannakonda am 19. Juli 2009 16:54

Ach, dir doch immer.=)


heureka47
beantwortet von heureka47 am 20. Juli 2009 06:12
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Wenn du selbst noch nicht entschieden bist, wie du sagst, warum bewertest du die beiden genannten Alternativen so dezidiert?: "Bittere Wahrheit"? Vielleicht ist das ja gar nicht die "Wahrheit". Vielleicht ist es eher das, was du als "Märchen" etikettierst. Vielleicht sieht die Wirklichkeit aber noch GANZ anders aus: Daß nämlich das Bewußtsein des Betreffenden darüber entscheidet, was er - auch anläßlich seines Todes und danach - erlebt: Leben nach dem Tod - wenn er daran glaubt bzw. Kein Leben nach dem Tod - wenn er DARAN glaubt. Getreu dem universellen Gesetz: "Euch geschehe nach eurem Glauben".

Kommentar von F382aa74a1dea6a9535bc91d296f3ad9smallannakonda am 20. Juli 2009 06:26

Du meinst also, wenn man glaubt, lebt man ewig und wenn man nicht glaubt, dann nicht?

Oder wie darf ich das verstehen: "Euch geschehe nach eurem Glauben"?

Das finde ich sehr bemessen zu sagen, was nach dem Tod geschieht, hängt davon ab, was man im Leben macht.

Was meine eigene Einstellung berifft, so sehe ich mich eher atheistisch. Und ich denke, der Grund, warum ich mir das nicht immer so eingestehe, ist, weil ich erst seit ein paar Jahren darüber nachdenke. Die andere Hälfte, in der ich durch meine Erziehung keine Zweifel an der Existenz Gottes hatte, ist wesentlich größer und prägender. Darum kann ich nicht sagen, was in ein paar Jahren ist. Ich wollte damit zum Ausdruck bringen, dass meine Meinung noch nicht GANZ gefestigt ist.

Dennoch konnte ich mir eine atheistische Erziehung nicht gut vorstellen, weil meine eigene sehr anders ablief.

Kommentar von Ce4e59039f482a65a443ee194399e03fsmallGrueneFee am 20. Juli 2009 07:56

@heureka: Du lieferst keine Antwort, wie man einem Kleinkind den Tod erklären könnte, das ist schade.

Kommentar von 244b649b0a5c5aa4206df374b9222f20smallheureka47 am 20. Juli 2009 15:17

@ Gruene Fee: Das habe ich auf dieser Seite getan.

.

MEIN Glaube ist - seit 1991, meinem 44. Lebensjahr: Ich bin eine Seele, ein Bewußtsein, ein geistiges Wesen, das unsterblich ist.

.

DIES wird ein Elternteil nicht glaubhaft vermitteln können, wenn er etwas ANDERES glaubt. Also sollte er dem Kind lieber SEINEN Glauben vermitteln. Das Kind bekommt genug andere / weitere Informationen und wird sich sein eigenes Bild machen.

.

Ich bin seit ca. 5 Jahren aber zusätzlich der Meinung, daß über den Tod hinaus das universelle Gesetz gilt "Euch geschehe nach eurem Glauben". Danach würde ein Bewußtsein, das NICHT an ein Leben nach dem Tod glaubt, mit dem Tod aufhören zu existieren (!).

.

Man könnte also seinen Kindern vermitteln, das man möglicherweise die WAHL hat!

Kommentar von Ce4e59039f482a65a443ee194399e03fsmallGrueneFee am 20. Juli 2009 17:43

Geht doch. Auch wenn du wieder (zum 10000 Mal) auf deine tolle Geschichte hinweisen musstest um den letzten Satz herauszubringen.

Kommentar von 244b649b0a5c5aa4206df374b9222f20smallheureka47 am 20. Juli 2009 23:48

@ GrueneFee: Auch dein letztes posting ist wieder voller Hinweise auf DEINE "Geschichte"...

Kommentar von Ce4e59039f482a65a443ee194399e03fsmallGrueneFee am 22. Juli 2009 09:32

Ja, genau einmal. Nicht hunderttausendmal in jeder religionsbezogenen Frage.

Kommentar von 244b649b0a5c5aa4206df374b9222f20smallheureka47 am 22. Juli 2009 16:20

@ GrueneFee: Schau doch mal in den Spiegel, Liebes, wenn du ihn von einem Freund vorgehalten bekommst!

Kommentar von Ad65d0c46b6732d942d609fc80ee2289smallvalentin301 am 25. Juli 2009 08:32

GrueneFee hat hier einfach ganz objektiv betrachtet recht, man kann es ja nachlesen. Also, was soll der Witz mit dem Spiegel?


sternchenausdd
beantwortet von sternchenausdd am 20. Juli 2009 08:09
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eines steht für uns alle fest: keiner weiß wirklich, was nach dem tod passiert und keiner kann es "richtig" erklären. wir haben unsere tochter getauft, aber wir erziehen sie nicht streng gläubig, denn wir sind der meinung, dass jeder für sich selbst seinen weg finden muss und keiner das recht hat, seinem kind etwas aufzuzwingen. natürlich lesen wir auch mal biblische geschichten vor, aber gerade arche noa oder die weihnachtsgeschichte gehören ja schon eher zum allgemeinwissen. an weihnachten gehen wir auch zum krippenspiel, weils einfach schön ist und eine besinnliche stimmung schafft. ansonsten steht unserer tochter jeder weg offen...


anonym
beantwortet von Nordfriesin am 20. Juli 2009 15:18
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Es gibt verschiedenen Religionen und Glaubensrichtungen...das erzähle ich meinem Sohn! Jeder muss für sich das richtige finden! So sehe ich das!


solascriptura
beantwortet von solascriptura am 20. Juli 2009 16:02
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Wenn du selbst nicht einmal weist, was du glauben sollst, wie wäre es mit dem Spruch, den die meisten Menschen in ihrem Innersten fühlen:
"Alles wird gut!"
Aber mein Tipp: Wer sucht, der wird auch finden. Wenn du ernsthaft daran interessiert bist die Wahrheit zu finden dann bete zu Gott und suche wie ein Besessener nach der Antwort und lass nicht los. Ansonsten finde ich die Geschichte von "Zwillinge im Mutterleib" ganz nett (youtube.com/watch?v=V4ihJ3JBfNg).

Kommentar von F382aa74a1dea6a9535bc91d296f3ad9smallannakonda am 20. Juli 2009 16:20

Das "besessen" meinst du hoffentlich nicht wörtlich.;-)

Na ja, ich beschäftige mich schon viel mit diesem Thema. Dabei wird allerdings meine atheistische Ansicht gestärkt, da diese für mich sehr viel logischer klingt, als das, was mir vorgelebt wurde.

Kommentar von Bc10cb41d8eb42b96974483a1e105415smallsolascriptura am 20. Juli 2009 20:55

Und bist du damit zufrieden? Ohne Hoffnung auf ein Weiterleben? Was haben dir die Atheisten zu bieten?

Kommentar von F382aa74a1dea6a9535bc91d296f3ad9smallannakonda am 20. Juli 2009 22:02

Die haben einiges zu bieten und zwar eine logische Erklärung.

Ich wurde wie gesagt christlich erzogen und hegte in meiner Kindheit kaum Zweifel gegen die mir dargebotene Religion. Mit zunehmendem Alter und auch Verstand erschien mir die Sache allerdings immer unlogischer. Hinzu kommt, dass ich eine Naturwissenschaftlerin bin. In der Schule hat mich das schon sehr interessiert und im Studium habe ich mich darauf festgelegt. Evolutionsbiologie finde ich faszinierend.

Ich weiß, das schließt den Glauben an einen Gott nicht zwingend aus, für mich persönlich allerdings wahrscheinlich schon.

Und ich werde meine Einstellung bestimmt nicht danach richten, was mehr Hoffnung zu bieten hat. Natürlich kann der Glaube mehr Trost spenden und man versucht damit zu erklären, was die Wissenschaft (noch?) nicht erklären kann. Die Lücken der Wissenschaft werden sozusagen ausgefüllt. Es bringt mir nichts zu versuchen an etwas zu glauben, was mich nicht überzeugt.

Kommentar von Bc10cb41d8eb42b96974483a1e105415smallsolascriptura am 21. Juli 2009 02:01

Warum sollte die Evolutionsbiologie den Glauben an Gott ausschließen? Immerhin war Darwin auch gläubig und Theologe. Er hatte nur Zweifel mit Gott, weil er keine Erklärung fand für das Elend in der Welt und besonders für den Tod seiner geliebten Tochter. Die Atheisten haben keine plausible Erklärung für die Entstehung des Universums. Sie behaupten einfach, es ist "entstanden" und nicht "erschaffen". Das Wort "entstanden" wird zu einem mysteriösen Terminus entstellt, als Platzhalter für Dinge, die sich Menschen nicht erklären können. Woher kommt das Leben? Woher kommt Geist? Woher kommt Information? Aus dem Materiellen? Ich empfehle dir dringend diese 2 Links: http://www.herrschaft-der-natur.de/ und http://www.urzeitundendzeit.de/

Kommentar von F382aa74a1dea6a9535bc91d296f3ad9smallannakonda am 21. Juli 2009 17:02

Na klar, es gibt Menschen, die beides für sich vereinen können. Dann allerdings muss man sich wohl auch fragen, woher Gott kommt. Und an dieser Stelle punktet der Atheismus. Ein Wesen, dass so viel mächtiger ist als der Mensch muss doch ebenso wie der Mensch eine lange Entwicklung hinter sich haben, um so komplex zu werden. "Entstanden" ist zwar auch nicht wirklich befriedigend, allerdings muss man ja fairerweise sagen, dass NIEMAND weiß, wie das Universum entstanden ist. Das heißt, es gibt unterschiedliche Theorien für diese Lücke in der Wissenschaft. Die Wissenschaftler versuchen durch Forschung und Nachdenken auf die Lösung dieses Problems zu kommen.

Ich finde, das was du da beschreibst: "Das Wort "entstanden" wird zu einem mysteriösen Terminus entstellt, als Platzhalter für Dinge, die sich Menschen nicht erklären können. Woher kommt das Leben? Woher kommt Geist? Woher kommt Information?", trifft haargenau auf die Religion zu, wenn du "entstanden" durch "erschaffen" ersetzt. Die Links konnte ich aus Zeitmangel nur überfliegen, werde ich mir aber genauer anschauen. Was mir allerdings sofort ins Auge gestochen ist, beim zweiten Link sind die "Bekenntnisse berühmter Naturwissenschaftler", bei denen unter anderen auch Albert Einstein aufgeführt wird. Und der glaubte nicht an einen persönlichen Gott! Es liegt wahrscheinlich in der Natur des Religionsanhängers passende Passagen aus Texten herauszusuchen und sie in einem anderen Zusammenhang zu gebrauchen. Das nur vorläufig, ich muss mir das noch genauer anschauen.;-)

Kommentar von Simple_avatar4smallevangelista am 21. Juli 2009 20:25

Eigentlich ist es doch völlig egal, ob jetzt ein Wissenschaftler an Gott glaubt oder nicht. Ich brauche doch nicht die Zustimmung eines Einsteins oder eines Heissenbergs, ob ich an die Existenz Gottes glauben kann oder nicht.

Der kann über Gott genauso wenig oder mehr sagen wie jeder andere Mensch. Wir können Gott nicht mit wissenschaftlichen Methoden in den Griff bekommen, wie das immer wieder versucht wird mit der Aufforderung: BEWEISE ES MIR, DASS ES GOTT GIBT, DANN GLAUBE ICH AN SEINE EXISTENZ.

Kommentar von F382aa74a1dea6a9535bc91d296f3ad9smallannakonda am 21. Juli 2009 21:54

Ja. Allerdings wird diese Methode häufig benutzt um die Religion zu untermauern. Mit berühmten Wissenschaftlern wird gerne geworben.

Kommentar von Simple_avatar4smallevangelista am 21. Juli 2009 22:17

ICH BRAUCHE SIE WIRKLICH NICHT!

Kommentar von F382aa74a1dea6a9535bc91d296f3ad9smallannakonda am 21. Juli 2009 23:40

Das habe ich auch nicht behauptet evangelista. Ich habe nur allgemein über die Religionsanhänger gesprochen.

Kommentar von Simple_avatar4smallevangelista am 21. Juli 2009 20:36

Wenn davon gesprochen wird, dass GOTT GEIST ist, wie soll ich einen GEIST mit wissenschaftlichen Methoden erfassen wollen. Auf diese Weise ist das nicht möglich.

Genau dasselbe ist der Fall, wenn Du die Frage stellst: WOHER KOMMT GOTT?

Und wenn es Ihn geben sollte, dann müsste Er eine Entwicklungsgeschichte hinter sich haben.

Das gehst Du wieder von der menschlichen begrenzten Vorstellungswelt aus.

Deshalb die Schlussfolgerung: GOTT MÜSSTE AUCH EINEN ANFANG GEHABT HABEN.

Dem ist nicht so, weil Er sich vom Geschaffen völlig unterscheidet.

Dieses UNBEGREIFLICHE, dass GOTT weder ANFANG noch ENDE hat, kann mit nichts erfasst werden.

Darum die Überlegung: Das kann es nicht geben, dass jemand existiert, der immer schon da war.

Wir können nicht einmal die Größe des Universums erfassen, wenn von Millionen oder Milliarden von Lichtjahren gesprochen wird.

Geschweige den erfassen zu wollen, der hinter allen Dingen steht.

Kommentar von Simple_avatar4smallevangelista am 21. Juli 2009 21:03

Darum könne wir Gott allein nicht mit unserem begrenzten Verstand erfassen, aber doch können wir erkennen, dass Er existiert. Römer 1, 19.20 "DENN GOTTES UNSICHTBARES WESEN, DAS IST SEINE EWIGE KRAFT UND GOTTHEIT, WIRD ERSEHEN SEIT DER SCHÖPFUNG DER WELT UND WAHRGENOMMEN AN SEINEN WERKEN, SO DASS SIE KEINE ENTSCHULDIGUNG HABEN."

Jedes Werk weist auf einen Hersteller hin. Das ist eine logische Schlussfolgerung. Ohne Hersteller gibt es auch kein Werk.

Darum wird hier gesagt: Wahrgenommen an seinen Werken. Deshalb haben die Menschen auch keine Entschuldigung.

Nur wer dieser Hersteller ist weiß ich noch nicht.

Deshalb hat sich dieser unsichtbare Gott den Menschen in der Geschichte auf vielfältige Weise offenbart.

Dieser Gott hat sich dem Menschen immer wieder zugewandt und ihm seine Hilfe, Liebe und Fürsorge gezeigt.

Über diesen Gott lesen wir in der Apostelgeschichte 17, 23 - 30.

Er ist dem Menschen in der PERSON CHRISTI ganz nahe gekommen und hat ihnen gezeigt welchen großen Wert sie bei Gott haben. Wie sehr Er die Menschen liebt und wie sie aus ihrem vergänglichen Zustand befreien möchte.

Kommentar von Simple_avatar4smallevangelista am 21. Juli 2009 21:25

Dieser Wert des Menschen wird sichtbar am OPFER, welches CHRISTUS für die Menschen gebracht hat.

In keiner Religion dieser Welt ist das geschehen, dass Gott als Mensch zum Menschen gekommen ist, um sie aus ihrer ausweglosen Lage zu befreien.

In Johannes 3, 16 lesen wir: "SO SEHR HAT GOTT GELIEBT, DASS ER SEINEN SOHN GAB, DAMIT ALLE, DIE AN IHN GLAUBEN NICHT IM TODE BLEIBEN, SONDERN DAS EWIGE LEBEN BEKOMMEN."

Durch die Existenz Gottes bekommt unser Leben eine ganz anderer Bedeutung und Lebensdimension.

Wir sind seine Geschöpfe, die Er liebt, mit denen Er Gemeinschaft haben möchte und die Er für ewig bei sich haben will.

Um das zu ermöglichen hat Er einen hohen Preis bezahlt.

Damit hat Er uns gezeigt welchen Wert wir besitzen, wie sehr wir geliebt werden und welches Leben Er uns geben möchte.

Darin besteht der große Unterschied, wenn wir Gott aus unserem Leben ausklammern.

Alles das, was wir durch Gott sind und einmal sein werden gibt es dann nicht. Die uns von Gott gegebene Bedeutung, Wertschätzung und Liebe sind dann für unser Leben nicht mehr vorhanden.

Diese unfassbare Liebe, die Er uns entgegenbringt können wir mit unserem Vertrauen, mit unserer Dankbarkeit und Liebe beantworten.

Aber wir können diese Liebe aber auch ablehnen. Diese Freiheit hat Gott uns gegeben.

Kommentar von jvsaa am 24. Juli 2009 16:09

In Johannes 3, 16 lesen wir: "SO SEHR HAT GOTT GELIEBT, DASS ER SEINEN SOHN GAB, DAMIT ALLE, DIE AN IHN GLAUBEN NICHT IM TODE BLEIBEN, SONDERN DAS EWIGE LEBEN BEKOMMEN."

Wie kann nur irgendjemand ernsthaft ewig leben wollen....

Kommentar von 68eb6c41e2eb03b6183a5b688050d5a3smallniaweger am 4. August 2009 03:53

Manchmal beneide ich die Leute fast ein bisschen, die voll hinter ihrem Christentum stehen - wenn ich nicht weiß, was richtig und was falsch ist, muss ich mich selber um eine Antwort bemühen. Wer an die Bibel glaubt, muss nur ein bisschen darin lesen und bekommt seine Antwort. Trotzdem sind mir persönlich meine eigenen Antworten viel lieber: Ich kann stolz darauf sein, sie gefunden zu haben, und was man sich selbst erarbeitet hat bleibt auch viel eher hängen und wird nicht so schnell vergessen wie irgendetwas "vorgesetztes"...

Kommentar von Bc10cb41d8eb42b96974483a1e105415smallsolascriptura am 21. Juli 2009 22:11

Allerdings sind es gerade die Quantenphysiker, die den Dingen auf den Grund gehen und dabei zu dem Schluss kommen, dass es sowas wie Gott geben muss. Ähnliche und dieselben Zitate sind nachzulesen unter www.zurwahrheit.de, das kostenlos herunterladbar ist. Es geht mehr in philosophisch-hinduistische Richtung, allerdings kommt der Gott der Bibel nicht so gut darin weg. Die Zitate sind auf S. 214 und auch das Dali-Zitat auf S. 240.

Kommentar von Simple_avatar4smallevangelista am 21. Juli 2009 22:48

Ich habe persönlich nichts dagegen, wenn man kluge Leute zitiert, aber sie sind meines Erachtens für meine eigene Überzeugung von der Existenz Gottes nicht notwendig.

Der Hinweis, den uns Paulus in Römer 1, 19-20 gibt,ist für mich ausreichend, um auf Grund der Schöpfung auf den Schöpfer schließen zu können.

Danke für Deinen Hinweis!

Kommentar von A4b059175127300492468658b3bb139csmallGritti am 5. August 2009 00:00

Hallo annakonda,

>..... Dann allerdings muss man sich wohl auch fragen, woher Gott kommt. Und an dieser Stelle punktet der Atheismus. Ein Wesen, dass so viel mächtiger ist als der Mensch muss doch ebenso wie der Mensch eine lange Entwicklung hinter sich haben, um so komplex zu werden.<

Ein Gott, der irgendwo her kommt und der sich entwickelt, ist kein Gott. Was entsteht und sich entwickelt, ist innerhalb von Raum und Zeit. Gott IST, und das unbegrenzt von Raum und Zeit.

Kommentar von Bc10cb41d8eb42b96974483a1e105415smallsolascriptura am 29. August 2009 11:07

Die Frage woher Gott kommt erübrigt sich. Wenn Gott unbegrenzt von Raum und Zeit ist, muss Er sich auch nicht entwickelt haben, da Er schon seit Ewigkeiten im JETZT lebt.


Lilly69
beantwortet von Lilly69 am 20. Juli 2009 18:59
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Also ich habe meine Kinder frei von einem Vorgelebten Glauben erzogen , aber ihnen in jeder Hinsicht Vorurteilsfrei jede Frage zu diesem Thema beantwortet . Sie gingen die ersten vier Jahre in den Religionsunterricht , konnten dann frei enttscheiden ob sie den weiter machen wollen oder nicht . Sie stellten Fragen zu einigen Glaubensrichtungen , die ich immer so gut wie möglich , aber eben frei jeder Wertung beandwortete .

So ist es ihre Entscheidung geblieben .


anonym
beantwortet von calvinsimon am 28. Juli 2009 11:05
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Zunaechst einmal kennt jede Religion oder Ideologie diesen Bereich. Ob wir von Himmel oder Paradies oder Nirvana oder Ueber-Ich oder Universellem Unbewusstem sprechen, kommt eben darauf an, ob wir Christen oder Moslems oder Buddhisten oder Psychologen oder Psychoanalytiker sind. Wenn man selbst Zweifel hat oder sich nicht entscheiden kann, darf das keinen Einfluss auf die Entscheidung haben, ob man ehrlich zu seinem Kind sein sollte. Ohne Ehrlichkeit, kommt man diesem Bereich niemals naeher. Und ein kleiner Tip von einem Buddhisten: Ohne Freundlichkeit auch nicht- Christen sagen Liebe dazu und das ist die objektiv einzige Energie, die existiert, mithin auch die einzige Energie, die einen dorthin bringen kann. Dieser Bereich ist weder zeitlich noch raeumlich getrennt von Menschen. Die Kirchen luegen ganz klar, wenn sie sich fuer die Verteilung der Gnade als zustaendig verkaufen und die einzigen sein wollen, die 'Eintrittskarten' vergeben duerfen.


anonym
beantwortet von Gegenwind am 29. Juli 2009 12:06
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die "bittere" wahrheit ist, dass wir nicht wissen was kommt...und ich denke nicht dass wir das kind vor der ungewissheit schützen müssen da es sich dann jene "wahrheit" zurecht legt die es vertragen kann und nicht unsere übernimmt, die wir ihm eintrichtern.

genausowenig wissen wir über die existenz gottes, alahs, buddahs, zeus oder sonst irgendwelche götter bescheid. die frage ist ob ein glaube an einen (mehrere) götter einem menschen hilft und ihm gut tut. und auch das muss das kind selber rausfinden.

Viele der Eltern in dieser Generation machen sich sorgen und fragen sich ständig wie sie ihr kind am besten erziehen sollen. ich glaube das leben erzieht uns.und davor kann man und soll man das kind auch nicht schützen. Wir müssen nur selber so leben wie wir es für richtig halten, der nachahmungseffekt bzw die natur die dem kinde inne wohnt erledigt den rest. damit meine ich eben keine antiautoritäre erziehnung, wo man das kind in einen wattebausch packt. es soll physische, sowie intellektuelle dominanz erfahren genauso aber auch die ausnahmen vom gesetz des stärkeren kennenlernen, die teilwweise auf der fähigkeit des menschen beruht engen bindungen einzugehen.

jedes tier erzieht seine nachkommen zur selbstständigkeit auch wir solllten es so handhaben. als eltern sollte man versuchen eine vertrauensvolle quelle für das kind zu sein. und dem kind auch das vertrauen entgegen bringen dass es mit der information "wahrheit" umgehen kann. und nicht dazu erziehen mit der "wahrheit" probleme zu haben.

PS:DH Ladies first ;-)

Kommentar von F382aa74a1dea6a9535bc91d296f3ad9smallannakonda am 29. Juli 2009 13:03

Das PS verstehe ich nicht.=)

Kommentar von Gegenwind am 29. Juli 2009 14:47

zu dem zeitpunkt als ich dir den DH gegeben habe war deine frage im monatsranking eine stelle hinter meiner frage (jedoch mit gleicher punktezahl)...also ein simpler gf-joke :-)

Kommentar von F382aa74a1dea6a9535bc91d296f3ad9smallannakonda am 29. Juli 2009 17:24

Oha...die Frage werde ich mir gleich mal anschauen.;-)


anonym
beantwortet von Doraarod am 1. August 2009 00:06
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Glaube bedeutet auch zu zweifeln. Wir sind nur Menschen und verstehen nicht alles was mit Gott zu tun hat und deswegen zweifeln wir und suchen fehler in der Religion. Ich habe gemerkt das in einer schwierigen Lebenslage ich immer an Gott denke und Ihn um Hilfe bitte, also glaube ich an ihn, aber nur weil ich in Not bin, wieso mache ich das? weil wenn es mir gut geht, ich nur an mich denke und mir vorstelle das ich mein Leben mein Schicksal in der Hand halte. Ich bin überzeugt, das es kaum einen Menschen gibt der tatsächlich Atheist ist. Ich habe mein Kind taufen lassen, weil sehr viel mehr dahinter steckt als man denkt. später kann ein kind immer noch umentscheiden. Wenn die Zeit gekommen ist wirst du die Antwort schon wissen.

Kommentar von 68eb6c41e2eb03b6183a5b688050d5a3smallniaweger am 4. August 2009 04:00

Ich denke vielmehr, dass es unter den Atheisten viel mehr gibt, die sich ihrer Sache sehr sicher sind, als es zum Beispiel Katholiken gibt, die voll dahinterstehen. Bei vielen "Christen", die einfach in ihre Kirche "hineingetauft" wurden, handelt es sich um Menschen, die sich niemals wirklich ernsthaft mit diesen Fragen auseinandersetzen...

Kommentar von A4b059175127300492468658b3bb139csmallGritti am 5. August 2009 00:06

niaweger, du hast recht: viele setzen sich mit dieser Frage nicht auseinander. Aber nicht nur solche, die in die Kirche gehen, sondern auch solche, die nicht gehen.


anonym
beantwortet von hoffnungsglueck am 1. August 2009 10:34
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Kinder haben meistens selber ein gutes Gespür für Gott und wissen mehr, als wir Erwachsenen. Vielleicht würde es auch schon helfen, wenn man das, was die Kinder selber spüren, nicht zerstört. Mir kommt beim Tippen der Gedanke: Erzähl doch Deinem Kind was von Engeln. Die sind ja sozusagen religös neutral, es gibt sie in jeder Religion und auch Atheisten erwischen sich manchmal beim Glauben an Engel(was sie natürlich niiiiiee zugeben würden). Engel passen auf einen auf, sie beschützen und sie führen einen. Man kann viel Alltagssituationen wo etwas unerwartet gut gegangen ist, mit dem Eingreifen von Engeln erklären. Und genau dieser Alltagsbezug ist so wichtig. Was nützt mir oder Dir oder Deinem Kind ein Gott auf einem Thron im Himmel. Im Alltag brauchen wir Schutz und Hilfe. Da gibt es ein schönes Buch von Joan Wester Anderson: 'Wenn Wunder geschehen - Wahre Berichte über Hilfe aus eiern anderen Dimension'. Falls das vergriffen ist, mal in der Stadtbibliothek schauen oder bei zvab.com Solche Berichte können einen dazu animieren zu schauen, wo man selber was erlebt, oder wo das Kind etwas erlebt, was sich vielleicht durch das Eingreifen der himmlischen Helfer erklären lässt. So erzieht man das Kind nicht im Rahmen irgendeiner Religion, sondern zu einer, wie soll ich es sagen, 'Alltagsspiritualität', die dem Kind das Gefühl gibt, geschützt und geleitet zu sein und so auch viel zu einer sorgenfreien Kindheit beiträgt. Für eine Religion kann sich das Kind, wenn es älter wird, dann immer noch entscheiden - oder auch nicht.

Kommentar von F382aa74a1dea6a9535bc91d296f3ad9smallannakonda am 1. August 2009 10:52

Das wundert mich. Also selbst, als ich noch an Gott geglaubt habe, haben mich die Engel nicht wirklich überzeugt. Also an Engel habe ich vielleicht als Kleinkind geglaubt, aber länger nicht.

An deinem Vorschlag finde ich problematisch, dass du schreibst: "Solche Berichte können einen dazu animieren zu schauen, wo man selber was erlebt, oder wo das Kind etwas erlebt, was sich vielleicht durch das Eingreifen der himmlischen Helfer erklären lässt."

Man soll also nach etwas Spirituellem suchen? Ich hatte immer die Meinung, wenn man ohne auskommt, dann ist das doch gut. Aber sich etwas zu suchen und an die Geschehnisse anzugleichen, finde ich etwas seltsam.

Nach dem Motto: "Puh, was für ein Glück! Nein Stopp, kein Glück, das kann der Engel auch auf seine Kappe nehmen!"

Ich empfehle dazu noch die Frage vom valentin: http://www.gutefrage.net/frage/goettliche-vorsehung-oder-glueck-und-pech


Luise25
beantwortet von Luise25 am 1. August 2009 14:41
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also meine eltern haben verschiedene religionen. deswegen haben sie mich gar nicht getauft und mir später gesagt dass ich selbst enscheiden kann an was ich glaube. so hat das kind dann noch immer seinen eigenen willen.

Kommentar von F382aa74a1dea6a9535bc91d296f3ad9smallannakonda am 1. August 2009 15:19

Und wofür hast du dich entschieden?

Kommentar von Simple_avatar7smallLuise25 am 6. August 2009 23:33

Ich glaube an wiedergeburt. das ist eigentlich keine religion!?

Kommentar von F382aa74a1dea6a9535bc91d296f3ad9smallannakonda am 1. August 2009 15:19

Und wofür hast du dich entschieden?


anonym
beantwortet von LuminaLovegood am 2. August 2009 06:51
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Schick dat Kind in den Schul Reliionsunterricht und denn später kaqnns ja eh trotzdem selbst entscheiden....haben meine eltern auch so gemacht...in der Grundschule war ich immer im Reli unterricht, und jetzt bin ich kein Stück gläubig, weil ichs schwachsinn finde ^^ Zu nix zwingen, aber auch nich ausreden ^^


niaweger
beantwortet von niaweger am 4. August 2009 02:56
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Warum sollte man seinen Kindern vormachen, man wüsste genau darüber Bescheid, wo wir alle herkommen und wo wir hingehen?
Ich habe meinen Kindern sowohl das erzählt, was ihr Papa glaubt (der ist katholisch) als auch das, was ich selber glaube (ich bin atheistisch). Und, dass es viele verschiedene Religionen gibt, die teilweise wieder ganz andere Vorstellungen davon haben. Und ich habe meinen Kindern gezeigt, dass es viele Menschen gibt, die das alle nicht wirklich genau wissen und trotzdem glücklich sind. Dabei habe ich darauf geachtet, dass ich nur so tief in die Materie hineingehe, wie das Kind auch mitgehen kann und will.
Meine Älteste hat sich dann dazu entschieden, Atheistin zu werden, und meine Jüngste ist überzeugt, dass es irgendeinen Gott geben muss - sie weiß aber noch nicht genau, zu welcher Religionsgemeinschaft sie sich am meisten hingezogen fühlt. Aber keines meiner Kinder ist irgendwie entwurzelt oder orientierungslos, und beide sind sich sicher, dass man vor dem Tod keine Angst haben muss.
In der Kindererziehung finde ich vor allen Dingen wichtig, dass man nicht versucht, den Kindern etwas vorzumachen: Wenn man selbst sehr religiös ist und die feste Überzeugung hat, dass der eigene Glaube der richtige ist, dann muss man die Kinder auch in diesem Glauben erziehen - alles andere wäre niemals glaubwürdig und überzeugend. Und das gilt für alle vorstellbaren Religionen und Weltanschauungen, ob es christlich, islamisch, jüdisch, hinduistisch oder atheistisch ist oder auch vielleicht eine Weltanschauung, die lediglich von drei kleinen Familien im afrikanischen Busch als die richtige angesehen wird. Und wenn jemand in seinem Glauben selbst nicht wirklich fest verwurzelt ist, dann muss er auch das seinen Kindern offen darlegen und ihnen zeigen, dass man auch glücklich und zufrieden leben kann, wenn man noch auf der Suche nach den eigenen Wahrheiten ist. Wo kann ein Kind sich sicherer fühlen als bei Eltern, die offen und ehrlich auch auf Fragen antworten, für die sie selbst noch ihre Antworten suchen?


anonym
beantwortet von Tezerak am 9. August 2009 21:17
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Ich möcht mal was hierzu schreiben.

Ich habe recht viel gelesen bis plötzlich die Aussage kam: Gott gibt es aufjedenfall und das ist logisch!

Nagut~ ist es dann auch logisch im zu huldigen? Tornados, Vulkanausbrüche, Erdbeben und Co. Vergewaltigungen, Hungersnöte und Krankheiten...

und der ach so großartige Gott macht nichts dagegen?

Die Kirche huldigt also einen kranken, perversen Massenmörder? Ach herrje... und dann wird noch behauptet dass eine Religion gut für ein Kind ist.

Ich habe auch Geschichten wie die von Noah und der Arche gehört, bin konfirmiert.. und habe dort im unterricht genau die Frage wie oben gestellt.. der Pastor sagte einfach nichts mehr und machte den Unterricht weiter.

Wenn dein Kind später Intresse daran hat solche Sachen zu hinterfragen wird er seinen Weg finden. Bis dahin würde ich es nicht versuchen krampfhaft mit irgendeiner Religion zu prägen.

Meine Meinung...


anonym
beantwortet von Windsbraut am 12. August 2009 20:34
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Nun, ich denke man braucht keine der Weltreligionen um an den Himmel zu glauben und auch keine Kirchenoberhäupter, die einem erzählen was gottgefällig oder sündhaft wäre. Der Glaube, egal welcher ist extrem praktiziert immer ein Gefängnis aus Überzeugungen von denen der Mensch sich so schwer lossagen kann. In meinen Augen sind die sämtlichen Weltreligionen die praktizierte Hölle der Menschen. Vertrau doch einfach dir selbst. Du bist nicht unfehlbar und du wirst keine perfekte Mutter sein, verschwende keine Energie darauf alles genau richtig machen zu wollen. So wie deine Eltern dich sehr christlich erzogen haben, ist es dir dennoch gelungen eigene Überzeugungen zu finden, die aus der Sicht der Kirche vielleicht nicht so toll sind. Bei deinem Kind wird es nicht anders sein. Und was ist schon ein Atheist??? Auch ein Mensch der von sich behauptet nicht zu glauben, glaubt an etwas. So hat halt jeder seine ganz eigene Religion und das ist gut so.


MarcSu
beantwortet von MarcSu am 19. Juli 2009 17:28
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Du hast erwähnt, daß Dir die Erklärung vom Tod schon schwer fällt. Wie willst Du Deinem Kind dann das Christkind an Weihnachten erklären und den Nikolaus, das Kind wird ja automatisch bei anderen Kindern diese Begriffe mitbekommen und bei Dir hinterfragen. Könnte es nicht sein, daß Du Deinem Kind manche Träume wegnimmst oder gar einen Teil der Kindheit ?

Meine Frau und ich sind auch religionslos, haben unseren Sohn aber mit 16 selbst entscheiden lassen, was er will.

Kommentar von F382aa74a1dea6a9535bc91d296f3ad9smallannakonda am 19. Juli 2009 17:35

Ich denke einen Weihnachtsmann und ähnliches kann man mit der Frage nach dem Tod nicht vergleichen. Wenn ein Kind irgendwann erfährt, dass es den nicht gibt, ist es vielleicht erst traurig, aber im Prinzip ist es egal und hat keine weiteren Auswirkungen. Wenn ein Kind allerdings vollkommen christlich erzogen wird, kann das zur Folge haben, dass es später so verblendet ist, dass es sich keine eigene Meinung mehr bilden kann oder es sich nicht traut, weil es der Einstellung der Eltern widerspricht. Deshalb kommt das für mich eigentlich nicht in Frage...bei der Frage nach dem Tod hingegen, weiß ich nicht, was für ein Kind besser ist.


Gritti
beantwortet von Gritti am 20. Juli 2009 01:54
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Hallo annakonda,

kannst du nicht deinem Kind erzählen, dass es jemanden gibt, der jeden Menschen liebt und ganz besonders die Kinder, also dein Kind? Die Menschen nennen ihn Gott, oder Jesus. Und wenn die Oma gestorben ist, dann kannst du sagen: Gott hat die Oma zu sich genommen, bei ihm hat sie keine Schmerzen mehr und geht es ihr gut. Aber einmal darf jeder Menschen zu Gott gehen, auch dein Kind, und dann wird es die Oma wieder sehen, ja die Oma wartet auf es.

Oder so ähnlich. Das Wichtigste ist, dass dein Kind weiß, es ist ohne Bedingung geliebt.

Kommentar von Ce4e59039f482a65a443ee194399e03fsmallGrueneFee am 20. Juli 2009 05:42

Kann es das nicht nur von den Eltern? Ist die Liebe dort so gering, dass sie Nachschub braucht von etwas "mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit" nicht Existentem?

Kommentar von A4b059175127300492468658b3bb139csmallGritti am 20. Juli 2009 12:26

Ich habe kaum Menschen kennen gelernt, die genug Liebe, Zärtlichkeit, Zuwendung, Wertschätzung und Verständnis von ihren Eltern bekommen haben. Wenn du zu den wenigen gehörst, kann ich dir nur gratulieren und dir wünschen, dass du fähig bist, das auch an deine eigenen Kinder - so du welche hast oder haben wirst - weiter zu geben.

Kommentar von 68eb6c41e2eb03b6183a5b688050d5a3smallniaweger am 4. August 2009 03:38

Vielleicht haben die Menschen, die du kennst, deshalb zu wenig Liebe von ihren Eltern bekommen, weil die Eltern den Großteil ihrer Liebe an diesen "Gott" verschwendet haben?

Kommentar von 9d8f8bb58712712489e2b128b69340e7smallAlleyne am 4. August 2009 12:50

doppel-und-dreifach DH, niaweger!

Kommentar von A4b059175127300492468658b3bb139csmallGritti am 4. August 2009 23:50

Niaweger@ Alleyne@ Ja, leider gibt es Menschen, die sich selber und ihre Kinder mit Gewalt zum Kirche gehen und Rosenkranzbeten nötigen. aber das ist ein Zeichen, dass diese Leute selbst zu wenig Liebe empfangen haben, dass sie Angst vor Gott haben und ihn gnädig stimmen wollen. Das ist ein krankes Gottesbild, das mit dem wirklichen Gott nichts zu tun hat.

Alledings hungert der Mensch so sehr nach Zärtlichkeit, Liebe und Anerkennung, dass es meiner Erfahrung nach nur wenige Eltern gibt, die dem gerecht werden können.


DrKarmedar
beantwortet von DrKarmedar am 24. Juli 2009 07:58
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Hallo, ich arbeite als Gruppenleiter bei Pfadfindern.. Wir diskutieren viel über Gott und die Welt. Kinder denken viel bildhafter als wir >Erwachsene, nimm dem Kind nicht seine Vorstellung von dem alten Mann auf dem Sessel im Himmel, dem Osterhasen und dem Weihnachtsmann.. Die Frage ob es einen und welchen Gott es gibt hat schon die Menscheit in Kriege und Zweifel gestürzt laß doch Dein Kind da raus! In der Schule wird im Laufe der Jahre die Frage oft genug noch diskutiert. Laterne Laterne im Kindergarten ist doch in jungen Jahren besser als Remarque, oder?? Chris

Kommentar von F382aa74a1dea6a9535bc91d296f3ad9smallannakonda am 27. Juli 2009 03:08

Aber vielleicht gibt es die Möglichkeit, dass das Kind nicht aufwächst, als sei der eine Glaube der einzig richtige...?


heureka47
beantwortet von heureka47 am 24. Juli 2009 23:37
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Wenn man ein wenig Kenntnis über Entwicklung von Bewußtsein erworben hat, weiß man, daß Kinder noch relativ "unbewußt" sind, noch kein Ich-Bewußtsein haben.

.

Es heißt, daß das Bewußtsein von Kindern sich analog zur Entwicklung des Bewußtseins im Menschen in der Menschheitsgeschichte entwickelt!

Anfangs neigt das Kind also noch sehr zum "magischen Denken" - mit wenig oder kaum Möglichkeit, Dinge rational zu verstehen. Deshalb ist es aus meiner Sicht sogar zu empfehlen, kleine Kinder nicht zu sehr mit rationalen Begrifflichkeiten zu konfrontieren, sondern auf ihre Fähigkeiten und Bedürfnisse Rücksicht zu nehmen und Allegorien, Symbole und ähnliche nicht- oder wenig-rationale Begrifflichkeiten zu verwenden.

Kommentar von F382aa74a1dea6a9535bc91d296f3ad9smallannakonda am 27. Juli 2009 03:06

Macht das denn nicht die Neugier kaputt?

Kinder sind so wissbegierig...wenn man ihnen die "Antworten" immer gleich aufs Brot schmiert, geht dann nicht etwas wihtiges verloren?

Kommentar von 244b649b0a5c5aa4206df374b9222f20smallheureka47 am 27. Juli 2009 05:09

Ich hab den Eindruck, ich versteh dich hier nicht richtig. Kinder haben doch ein Recht auf eine Antwort, wenn sie fragen.


erzengelchen94
beantwortet von erzengelchen94 am 25. Juli 2009 21:23
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Erziehe das Kind, wie du selbst am liebsten erzogen werden würdest :-) wenn es alt genug ist, lass es über seine religion selbst entscheiden :-)


anonym
beantwortet von adrianagisele am 30. Juli 2009 20:15
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Ich würde es wirklich einfdach nur TRAURIG finden wenn das Kinde ohne einen Glauben aufwachsen würde!..

Kommentar von F382aa74a1dea6a9535bc91d296f3ad9smallannakonda am 31. Juli 2009 18:11

Und weshalb?

Kommentar von 899c20b208bfd3e035b2e2b60a8b23c4smallAngelHawks am 3. August 2009 15:42

du kannst das Kind auch selber entscheiden lassen. ich selber wurde als orthodox getauft und möchte es auch so. wenn dem kind die religion nicht gefällt sollte man es nicht krank dazu zwingen. und das selbe an die Schulen die haben mich bis zur 5ten klasse gezwungen bei evangelisch oder kathodisch mitzumachen. das verdirbt nicht dein kind wenn es mal eine "andere" religion kennenlernt :D


trulli1954
beantwortet von trulli1954 am 31. Juli 2009 13:46
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Hallo, ich würde sagen , das du nicht weist wo man hingeht wenn man stirbt, aber mir vorstellen könnte das der jenige den wir geliebt haben und der gestorben ist, vom Himmel auf einen herunterblickt. Und das diesen lieben Menschen auch in unserem Herz weiter bei uns ist.


anonym
beantwortet von Funnycatty7 am 2. August 2009 22:59
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Ich finde das manche Märchen auch dazu gehören unabhängig davon ob man einer Religion angehört oder nicht. Schliesslich glaubten wir alle gut und gerne an den Weihnachtsmann und die Zahnfee, auch wenn wir schon erwachsen waren und eignetlich wussten dass es sowas nicht gibt. Für Kinder ist es ohnehin besser eine gewisse Märchenwelt aufrecht zu erhalten eben weil sie noch nicht gelernt haben und auch nicht in der Lage sind die wirkliche Welt zu verstehen und mit ihr zurecht zu kommen. Also finde ich die Sache mit dem Himmel völlig in Ordnung. Wenn deine Kinder erwachsen genug sind, werden sie ohnehin selber entscheiden an was sie glauben und zu welcher Religion sie sich hingezogen fühlen.


Chantalle2007
beantwortet von Chantalle2007 am 5. August 2009 12:51
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ja es ist wohl schwierig diese frage einem kind zu beantworten. aber ich denke, bis die situation einmal soweit ist, wird man als mutter immer instinktiv für sein kind die richtige antwort finden. der kästchentrick ist wirklich gut, aber du sollest erstmal für dich wirklich klar werden, welche einstellung / religion du hast/haben möchtest/vertrittst.


anonym
beantwortet von kraft01 am 5. August 2009 13:39
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ich glaube, du hast dir die antwort bereits selbst gegeben - und zwar mit einem erlebnis aus deiner kindheit. da gab es gut und böse- den lieben gott und den teufel, himmel und hölle - diese dinge haben dir geholfen, das zu werden, was du jetzt bist - ein verantwortungsvoller mensch, der für seine kinder bei dieser wichtigen frage das richtige tun möchte - verlasse dich ganz auf dich - bleibe ehrlich ( unsicherheit darf sein )- deine kinder werden dir das gleiche vertrauen entgegen bringen, wie du ihnen. lg heide


LillyOHagan
beantwortet von LillyOHagan am 6. August 2009 16:50
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Woher nimmst du dir das Recht zu entscheiden was Wahrheit und Märchen ist ?

Das ist schon eine arogante Haltung

Kommentar von F382aa74a1dea6a9535bc91d296f3ad9smallannakonda am 6. August 2009 20:04

Ich bin wirklich ein sehr toleranter Mensch. Ich frage mich, weshalb du mich ständig so giftig anmachst...?

Nur weil eine Frage deinen Horizont übersteigt, ist sie nicht gleich schlecht.

Kommentar von 63d3666a11473ee1dc12f41288366763smallLillyOHagan am 7. August 2009 12:17

Der liebe Gott hat den Horizont für alle gleich groß gemacht.Das deiner größer oder meiner kleiner ist kann also nicht sein


anonym
beantwortet von Kalaa am 10. August 2009 01:26
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Dies ist wirklich ein grosses Thema. Deshalb kann ich kann nur kurze Hinweise geben, die man - falls gewuenscht - dann selbst weiter verfolgen kann.

Wir muessen zwischen "Kirche", "Glauben" und REALITAET unterscheiden. Mit anderen Worten, was ist "selbst-gemacht", oben draufgesetzt, und was EXISTIERT WIRKLICH? Gibt es etwas Unumstoessliches?

Ich bin nicht religioes erzogen worden, aber ich hatte schon als Kind spirituelle Erfahrungen. Die hatten nichts mit irgendeiner religioesen Lehre, Institution, Meinung, Autoritaet, etc. zu tun. Was ich wahrnahm, war LICHT, LIEBE, FREUDE - ENERGIE! Eine hohe Energie! Diese Erfahrungen hatten nichts mit "Vorstellung", "Einbildung", "Tag-Traeumerei", "Phantasie" zu tun! Es waren reale Erfahrungen, die sogar physisch gefuehlt wurden, und: das Herzzentrum war beteiligt, ich fuehlte Wahrheit im Herzen, wortlos. Es gibt Dinge, die man WEISS, ohne “gedacht” zu haben, nicht wahr? Spaeter erfuhr ich, dass es viele Menschen gibt, die aehnliche Erfahrungen haben. Dies war fuer mich eine Bestaetigung!

Jeder kennt solche Erfahrungen, in der einen oder anderen Form, solche Augenblicke kommen in jedem Leben vor. Die Frage ist nur, ob wir diese ernst nehmen und ihre Bedeutung anerkennen.

Je aelter ich wurde, desto groesser wurde mein Verlangen, der Wahrheit unserer Existenz auf den Grund zu kommen. Diese taucht nicht einfach so auf, indem wir "nachdenken". Die allumfassende Basis unserer Existenz ist groesser als unser kleiner, verwirrter Gedankensalat, und groesser als ein Mind, der von einer beschraenkten Gesellschaftsform informiert und gepraegt wurde. In einem solchen Mind ist wirklich keine Weisheit zu finden. Mit “Alltagsdenken” kommt man nicht weiter.

Ich habe also alles studiert, was es weltweit zu diesem Thema zu lesen gibt, alles, was sich tief und gut und inspirierend anfuehlte und was von solchen geschrieben worden war, die eigene Erfahrungen hatten, die spontan mein Herz ansprachen und die wirklich der Menschheit etwas zu sagen hatten. In der Folge begegnete ich grossen Lehrern, die das verkoerperten, was in diesen Buechern beschrieben war: sie strahlten grossen Licht, ueberwaeltigende Kraft und Energie, Liebe und Weisheit aus, und ihre Transmission war so stark, dass sie Transformationen in meinem eigenen Koerper und Geist ausloesten und mein Leben veraenderten.

Dies sind greifbare Resultate, es sind Beweise, denkt ihr nicht?

Genau diese Wesen beschreiben, dass es eine Goettliche Quelle gibt, die Reines, Transzendentes Licht ist. Dieses Urlicht "erschafft" nicht Kriege und Tornados, Hunger und Verderben. Es ist unser eigenes Verhalten, das dieses Leiden ausloest, unsere Gedanken, Emotionen und Taten! Wir sind Schoepfer-Goetter - nur die meisten erschaffen nicht Werke von Schoenheit, Liebe und Vollkommenheit. Wir haben die Erde zu dem gemacht, was sie heute ist: ausgeraubt, aus der Balance und Harmonie geworfen, krank, schwach und leidend, unser eigenes perfektes Spiegelbild. Das ist UNSER Schoepferwerk! (Es geht aber auch anders, wenn wir dafuer Verantwortung uebernehmen, d.h. fuer ALLE unsere Gedanken, Worte, Taten)

Eltern, die verunsichert sind, darueber, was sie ihren Kindern sagen sollen, wenn sie nach Gott, Leben und Tod fragen, haben sich nicht genuegend informiert, wenn sie keine Antwort wissen! Was die Kirche betrifft, hat sie die Tiefe der urspruenglichen Botschaft geheimgehalten und ist zu einer weltlichen Institution geworden, die die Menschheit kontrollieren moechte. Es ist daher gut verstaendlich, dass viele der Kirche den Ruecken kehren, und "Atheisten" werden. Aber sind sie wirklich "Atheisten"? Eigentlich grundsaetzlich nicht! Sie haben lediglich eine Reaktion auf eine entleerte exoterische Religion, die nichts Befriedigendes zu bieten hat. Alle grossen Weltreligionen hat dieses Schicksal der "Verweltlichung" und Oberflaechlichkeit ereilt, aber alle grossen Weltreligionen besitzen auch die esoterische Version ihrer Lehre.

Deshalb schlage ich christlich gepraegten Eltern vor, zunaechst die Esoterische Lehre des Christentums zu studieren, es gibt dazu genuegend Literatur! Dasselbe gilt fuer alle anderen Religionen: Judentum, Muslims, Hindus, etc. etc.

Alle diese esoterischen Lehren beinhalten die Moeglichkeit der Entwicklung des menschlichen Potentials. Das ist eine sehr reale Angelegenheit! Sie beweisen ausserdem die Einheit aller Religionen und die Einheit der Menschheit. Und alle weisen auf die Existenz einer Goettlichen Quelle hin, deren Eigenschaft als Bewusstsein-Lieb-Licht-Glueckseligkeit beschrieben wird.

Wir sind nicht nur 3D Leute. Das ist nur ein winziger Teil von dem was den Menschen ausmacht! Die ausschliessliche 3D Identifikation ist ja gerade die Ursache fuer das Dilemma, in dem wir heute stecken!!!

Wie koennen wir unseren Kindern gute Eltern und Lehrer sein, wenn wir uns nie aufgemacht haben, tiefer nachzuforschen, wer wir wirklich sind? Und welchen Weg wir zu gehen haben, um unser volles Potential zu entfalten.

Hier liegt die Antwort auf alle Fragen, einschliesslich der Rettung unseres eigenen Planeten und der Schaffung von wirklicher Lebensqualitaet, die das Herz erfuellt. Und vor allem, es gibt unseren Kindern Zuversicht, das zu werden, was sie wirklich sind, und damit die Moeglichkeit, das die Menscheit zu dem werden kann, was sie wirlich ist.


anonym
beantwortet von januu am 13. August 2009 15:25
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ich wuerde nicht versuchen, meinem kind irgendeinen glauben aufzuzwingen. es sollte selbst endscheiden koennen, welcher glaubensrichtung es angehoeren will. meine eltern sind glaeubige christen, ich selber habe aber starke zweifel . sie lassen mich endscheiden, ob ich glaube oder nicht, und ich finde, dass man das auch so tun sollte.

Kommentar von januu am 13. August 2009 15:42

mich hat der kleie sohn meiner cousine , nachdem unsere grossmutter gestorben ist, gefragt: wo ist oma denn jetzt? ich hab gentwortet: keiner weiss das genau. aber eins ist sicher (ich hab ihm seine hand auf sein herz gelegt): oma ist da drin. weil du sie lieb hast, und wenn du sie immer in erinnerung behaelst, wird sie auch da drin bleiben. sie bleibt in deinem herz. er hat sich mit der antwort zufrieden gegeben und hat gelaechelt und genickt. das ist dasselbe, was meine mutter mir gesagt hat, als ich so traurig war, weil mein grossvater gestorben ist, und es hat mich etwas getroestet.


anonym
beantwortet von ichbindubist am 14. August 2009 00:05
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ich finde, dass man dem kind eine chance geben sollte seine eigene meinung zu entwickeln und natürlich macht die sache mit dem himmel die erklärung um einiges einfacher, aber nach und nach bildet sich das kind eh seine eigene meinung wie man es schon bei dir gesehen hat.


anonym
beantwortet von tichon am 15. August 2009 00:06
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Das Thema "Tod" und "Sterben" beschäftigt mich seit meiner Kindheit. Ich war erst sechs Jahre alt, und als damals meine Mutter begraben wurde, versuchte ich diese Tatsache einfach zu verdrängen. Meine älteren Verwandten waren vom Weiterleben nach dem Tode voll überzeugt. Sie erzählten viele eigene Erlebnisse von Botschaften der Verstorbenen, wobei ich auch schon als Kleinkind solche "Anmeldungen" z. B. unerklärliche Klopfzeichen selbst hörte. Man sagte damals, dass sich Menschen vor ihrem Tode bei den ihnen Nahestehenden noch einmal bemerkbar machen wollten. Mit ca. 12 Jahren bekam ich dann entsetzliche Ängste, wenn eine alte Tante im Hause auf der Bahre lag. Ich meinte, sie würde mir bis ins Bett nachgehen. Bis zu einem Alter von ca. 50 Jahren mied ich alles, was mit dem Tod zu tun hatte, obwohl ich gleichzeitig immer Bücher las, die sich mit Jenseitsforschung befassten. Das Buch "Sprechfunk mit Verstorbenen" bestätigte aber meine Vermutung nach einem Weiterleben. In den letzten zehn Jahren verschwand allmählich die Angst, da ich mich bewusst immer mehr mit Partezetteln und Sterbebildchen befasste. Meine Tante und mein Onkel beteten immer um eine gute Sterbestunde, was auch wirklich so eintraf. Ich würde einem Kinde wegen des Sterbens nie Ängste machen, sondern den Tod als etwas ganz Natürliches erklären. Ich würde es aber auch auf die Gefahren eines allzu frühen oder plötzlichen Todes aufmerksam machen. Der Mensch sollte das Leben als ein sehr großes Geschenk annehmen lernen.


anonym
beantwortet von schuwald45 am 15. August 2009 13:43
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Ich melde mich noch einmal, was belegt (zumin- dest für mich, als sogenannten Atheisten), dass dies ein höchst interessantes Thema ist. Um keinen Anstoß zu erregen, hier ein Versuch in "Denkanstößen:1."Atheisten" im klassischen Sinne gibt es nicht! Jeder glaubt an etwas mehr oder weniger offen. 2. Die Frage "Wer oder Was ist Gott?" sollte (meiner Meinung nach) heute nicht mehr so stehen, sondern nur noch "Was ist Gott?". Das "Wer" suggeriert eine "Person" und damit etwas materielles in den Begriff "Gott". "Gott" ist aber etwas "Ideelles", etwas "Spirituelles" (nicht zu verwechseln mit diesem "Wutu - Glauben"), eben etwas, das durch unseren Geist, durch unsere Vorstellung - jawohl: durch unseren "Glauben" lebt! 4. Jeder Mensch hat jedoch ein individu-elles, geistiges Vorstellungsvermögen (geprägt durch seine Lebenserfahrung-ACHTUNG!- bereits im Mutterleib beginnend). 5.Wissenschaft jedoch befasst sich im Wesentlichen mit der Materie als solche (auch, wenn es um "geistige, psychologische Forschung" geht). Sie dient der Erkennbarkeit der Welt, kann aber nicht für sich beanspruchen (und wird es nie können), die Welt jemals voll zu erkennen. 6. Ergo, wird immer Raum bleiben für "offene Fragen" - für "Glauben". 7. Niemand sollte niemandem verwehren, dies "Gott" zu nennen- auch, wenn er selbst nicht an "Gott" glaubt. Ein "Schlusssatz": Es ist falsch zu sagen:"Die Logik ist nicht das Maß aller Dinge"! Richtig ist:"Alles was existiert, ist logisch - selbst das Chaos! Es ist uns Menschen nur nicht immer möglich, auf Grund unseres derzeitigen Wissens-standes, diese Logik zu erkennen!" Das ist eben Schicksal - ist Schicksal "Gott"?


nubduk
beantwortet von nubduk am 7. September 2009 00:40
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@evangelika: verstehe ich Dich richtig: das Jenseits ist eigentlich diesseits? Immanenz statt Transzendenz? Ich bedaure es, dass diese Diskussion total ausgeartet ist, es ist nur noch eine Gewinn-Verlier-Schlacht, es geht hier auch um Dinge, die nicht allein mit Argumenten ausgefochten werden koennen. Ganz ehrlich vermisse ich das Gehoer auf beiden Seiten! Ich finde die Atheisten-Fraktion zu mobbig und von sich gar eingenommen. Das Missionarische der Glaeubigen Seite ist mir auch fremd. Was dabei auf der Strecke bleibt, ist die urspruengliche Frage: was erzaehlt ihr euren Kindern? Da geht es gar nicht nur um Wahrheit und Freiheit, Kinder brauchen liebevolle Geschichten. Die Bibel ist ein denkbar ungeeignetes Buch fuer kleine Kinder. Eine Kreuzigung ist nicht jugendfrei, auch nicht im VideoZeitalter... Aber: Mir selber, als Atheist und 5facher Vater, ist einmal aufgefallen, dass die Kinder aus verschiedenen glaeubigen, liberal-christlichen Kreisen oefter ein Leuchten in den Augen haben, was den anderen Kindern oft abgeht. Sie sind oft ruhiger, weniger aggressiv, wertorientiert, innerlich gefestigt, voller Selbstvertrauen und prosozial. Sie strahlen Tiefe und Bewusstsein aus, das ueberhaupt nicht mit dem Bild, das hier gegeben wird, zusammenpasst. Sie wirken auf mich oft reifer, als die Kinder, die aus der Experimentierkiste irgendwelcher Ideologien (auch der atheistischen, oder 68er, oder Anarchos etc stammen...). Wohlvermerkt: Das alles sind auch meine eigenen Hintergruende!! Ich selber habe eine starke anarchistisch-liberale Ader, sehe mich als einen, der noch die letzten Wellen der 86er begeistert mitgemacht hat, peace and love etc... Ich habe als Atheist in buddhistischen Kloestern gelebt und immer noch als Atheist, allerdings spirituell suchender, extrem kritischer Mensch, ein Theologiestudium durchgemacht (neben Philosophie und Paedagogik...). Es gibt ein Christentum jenseits von Pfaffengehabe und Kirchensteuern, jenseits von heidnisch-christlich verbraemten Magie- und Marienkulten. Wir sollten das Kind nicht mit dem Bad ausschuetten. Zwar ist das Christentum nicht die einzige wahre Quelle von Werten, aber es ist noch wie vor eine elementare. Die Geschichte Jesu und der Bewegung, die daraus entstanden ist, ist auch ohne magischen Firlefranz von Bedeutung fuer unsere Kultur und auch fuer meine persoenliche Lebensgestaltung und -orientierung. Waehrend die sogenannt Gaeubigen auf mich einen eher verzweifelten Eindruck machen, und diese wiederum von mir behaupten, ich sei nicht wirklich glaeubig, weil ich rational verantwortlich bleibe, empfinde ich die Atheistenfraktion als von sich eingenommen und hinter der Ueberheblichkeit spuere ich eine uneingestandene Verunsicherung. Vor allem die neue humanistische Bewegung, die den Atheismus staerken will, gebaerdet sich wie eine neue Sekte. Starke Argumente gegen den Glauben werden als sei es ein Boxkampf in Runden geradezu mit Gejohle quittiert, man spuert foermlich den fanatischen Hass und die alten Wunden, die geblieben sind von einem falschen Froemmlertum... Leider haben die wenigsten Leute eine Ahnung, was das kritisch gesichtete und persoenlich gelebte Christentum an Tiefe und Kraft bietet. Und da sind wir denn endlich beim Thema: Den Kids ist es letztendlich egal, was fuer eine Religion oder Spiritualitaet lebt, aber lebt sie! Sie brauchen keine Bibel, keinen Text, auch keine atheistische Bibel oder atheistisch-paedagogische Schriften: die hier im Forum von den Atheisten mit Begeisterung zitierten Beispiele sind literarischer Schund: sie sind mit dem erstickenden staubigen Pathos der missionarischen Geste der Aufklaerung des ausgehenden 18.Jh behaftet. Lasst die Kinder in Ruhe mit diesen Oednissen, Erzaehlwuesten, ideologisch aufgeladenen Geschichten, die mit mindestens so geschwollenen Zeigefinger daherkommen, wie die alten Moralgeschichten Struwelpeter etc. Ein absoluter Rueckfall ist dies. Es gibt heute fantastische Geschichten fuer Kinder, die ihre Gabe der Bewunderung zum Bluehen bringen, in denen sie mitfiebern koennen, ohne verfrueht und verfehlt mit den Problemen der Welt ( und der Philosophie) konfrontiert zu werden. Auch ich sehe in meinen Kindern kleine Philosophen, durchaus, aber die ganze Bewegung, mit Kindern Philosophische Fragen zu betreiben, von Sofies Welt bis hin zu Buecher wie "Kinder sind Philosophen" stammen aus einer Schulmeisterlichen Tradition, die mich beelendet, wenn sie Kindern aufgeladen wird. Lebt Freude, Leichtigkeit, Toleranz, lebt Offenheit, lebt Interesse, Neugier, Fragen, Solidaritaet. Hinterfragt euch selbst, das Kind wird euch bewundern, wenn ihr euch selber hinterfragen koennt, und lasst die anderen damit in Ruhe...Ich bin mir nicht sicher, aber ich glaube Gandhi hat selber gesagt: Religion und Spiritualitaet-zu frueh ausgeuebt- verdirbt nur den Charakter.(!) Und das kann ich nur unterschreiben. Meine Kinder duerfen mit mir alle Fragen um Tod und Leben, um Liebe und Boshaftigkeit, um Leiden, Weltfragen etc fragen, und sie erhalten immer eine ehrliche, fundierte, klare Antwort. Aber unbefrachtet von Ideologien jeder Art. Und der Weihnachtsmann darf auch kommen, der hat seine Geschichte (Bischof von Smirna), und er ist zwar nicht echt, aber wenn er den spielt, dann ist er wirklich der Weihnachtsmann (so sagen es meine Kinder). Und so ist es auch: Realitaet ist nicht nur das, was wir messen und beweisen koennen, sondern auch das, was wir uns vorstellen koennen. Aber ich erzaehl den Kindern keine Maerchen, als waeren sie Wirklichkeit, und sage nicht, der Osterhase ist gekommen, oder den Weihnachtsmann gibt es wirklich. Sie sehen ja die ganzen mit Watte ausstaffierten falschen Vor-Weihnachtsmaenner in jedem Konsumtempel herumstehen, schon Wochen zu frueh, ja um der Konkurrenz eine Nase voraus zu sein. Das ist dann auch Tatsache, dass der Kapitalismus an der Seele der Kinder sehr interessiert ist... Und darueber wird auch gesprochen, aber nicht mehr als noetig. Die Kinder interessieren sich vor allem fuer wahre Werte. Jesus hat gepredigt, dass wir mit den Armen teilen sollen, das ist doch fantastisch. Wenn wir das machen, dann lebt Jesus (oder Buddha, oder die Liebe etc) fuer die Kinder, und das finde ich sehr wichtig. Das Christentum kann dabei eine Hilfe sein, gerade wenn man weniger intellektuell orientiert ist. Ich bekaempfe zBsp. die Missbraeuche und Verfehlungen in der Kirche, ohne dass ich grad alles verwerfen muss. Ich halte den Pfaffen vor, dass sie gar nicht an Christus glauben, sondern an den Teufel, weil sie den Teufel staendig an die Wand malen muessen, der muss dann herhalten, warum ihre Kirchen leer sind... In meinem Theologiestudium habe ich die christliche Theologie wirklich schaetzen gelernt. Es ist eine aufrichtige und wissenschaftlich fundierte Arbeit, die ich im uebrigen Universitaetsbetrieb nicht auf gleichem Niveau angetroffen habe. Die hermeneutische Textkritik ist wirklich weit vorangekommen. Nur wissen heute die Menschen auf der Strasse davon nichts. Aber lieber kritisieren Atheisten Christen, die es zwar auch gibt, die aber nicht relevant sind, als dass sie sich mit einem modernen verantworteten Christentum auseinandersetzen wuerden. Eine Religion ist immer noch mehr als nur eine Theorie, es ist ein Lebensvollzug, eine Haltung, ein Glaube. Menschen, die das wirklich umsetzen, foerdern in mir das Vertrauen in eine bessere Welt. Und die "Christen" wissen oft nicht, dass der Atheismus nicht irgendein Teufelskult ist, sondern im Herzen Menschen anzieht, die wirkliche Sucher sind, oft eine Art moderne Mystiker, wenn auch immer wieder im Gestruepp der egomanisch aufgeblaehten Vernunft haengen geblieben. Aber im Kern kann der Christ ohne den Atheisten nicht weiterbestehen. Beide brauchen einander, treiben einander weiter in die Tiefe, um am Ende sich selber zu begegnen resp. verlieren, was im Ende das Gleiche ist.

Nachtrag: es gab schon frueher in der Geschichte zBsp Futuristen, Technokraten etc, die meinten, alles erklaeren zu koennen und technisch machbar zu sehen. Sie verachteten Tradition und Vergangenheit. Diese Bewegungen muendeten alle in eine Art Diktatur.

Es kann keinem in den Sinn kommen (hoffentlich), seinem Kind, wenn es fragt, wie und warum es zur Welt gekommen ist, die DNS und Ribonukleinsaeure und die Meiose etc zu erklaeren, Konditionierung, Stammhirn, Evolution, Paarverhalten bei Tieren, evolutionaerer Vorteil der geschlechtlichen Vermehrung, die Hormone und ihre Funktionen, die Neuronen und Synapsen, die ganze Ursuppentheorie mit Urknall etc . Das kann man spaeter durchaus so auch erklaeren, aber zuerst mal ist es Liebe. Kinder haben eine Seele und sie haben Ohren und Augen, die direkt zu dieser Seele fuehren. (das ist eine Methapher, bitteschoen, es gibt nichts in der Welt, das einer Seele entsprechen wuerde, und doch ist es ein hilfreiches und durchaus in der Realitaet wirksames Konstrukt). Und wenn das Kind wissen will, ob ich es gerne habe, werde ich ihm nicht zwangshaft sagen, dass mein angeborener Nestschutsinstinkt in mir mittels Hormon Oxitozin ein Gefuehl, das oft mit Liebe bezeichnet wird, erzeugt und entsprechende Assoziationen mittels neuronalen Vernetzungen und in Zusammenarbeit mit dem lymbischen System erzeugt, und mich jetzt ja sagen laesst...Atheisten, treibts in eurere Aufklaerungseifer nicht zu weit, geht tief, verbrannt aber nicht alle Erde...bleibt Mensch.


anonym
beantwortet von fabian1994 am 7. August 2009 00:18
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also ich glaube sehr stark an Gott und spüre ,dass er mir hilft und mich immer voran bringt.....ich bin katholisch und würde mein kind christlich erziehen , aber die entscheidung liegt ja bei dir :-)


LittleGiant
beantwortet von LittleGiant am 9. August 2009 05:57
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Ich glaube, man sollte einem Kind die Illusion vom Himmel lassen. Wenn bspw. Oma oder Opa sterben, dann ist die einfachste Methode, dem Kind zu erklären, daß sie nie mehr wiederkommen, daß sie jetzt an einem "besseren Ort" wären. Jedenfalls, solange das Kind noch so klein ist, daß es das nicht verstehen würde.

Das Kind wird ja älter und reifer, und wird sich seine eigene Meinung bilden. Wenn Du ihm aber eine atheistische Erklärung dafür geben willst, wirds schwierig. Laß das Kind - wenn es alt genug ist - selbst entscheiden. Soweit ich weiß, kann man schon mit 14 Jahren aus der Kirche austreten (oder eintreten, bzw. die Konfession wechseln). Das Kind wird ja (bpsw. in der Schule) ständig mit diesem Thema konfrontiert.

Mein Schwager bspw. ist Wissenschaftler und aus der Kirche ausgetreten. Seine Tochter, meine Nichte, hat sich aber trotzdem mit dem Thema Religion befaßt und auch kirchlich geheiratet. Ihre Mutter, meine Schwester, wurde auch religiös erzogen, geht aber nicht regelmäßig in den Gottesdienst.

Nur bei "besonderen Anlässen", also bei Hochzeiten, Taufen oder Beerdigungen, wo sie eingeladen ist. Dann ist natürlich auch mein Schwager mit dabei. Aber sonst haben die beiden mit der Kirche nicht viel im Sinn. Man hat es meiner Nichte also selbst überlassen, wofür sie sich entscheidet.


anonym
beantwortet von Analogkaese am 9. August 2009 16:17
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Sprich mit deinem Kind drüber- Wenn du eins bekommst. Man muss es ja so nicht "Aufklären". dafür gibt es den Relliunterricht!

Kommentar von F382aa74a1dea6a9535bc91d296f3ad9smallannakonda am 9. August 2009 19:06

Hattest du schon mal Religionsunterricht? Also das halte ich nicht für die beste Aufklärungsmethode.


WeisserRauch
beantwortet von WeisserRauch am 10. August 2009 00:41
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ich denke die unsicherheit wird auch vergehen, wenn das kind erstmal geboren ist. du wirst ihm das beibrigen was für dich richtig und zum wohle des kindes ist. vielleicht nimmt dir ja auch dein partner die frage ab und sagt, dass sie/er euer kind gerne "so oder so" erziehen möchte. entweder es wird in deinem sinne sein, oder ihr findet gemeinsam eine andere lösung und selbst wenn ihr euch für eine glaubensrichtung entscheidet, die euer kind irgendwann nicht mehr annehmen möchte, wird es von selbst abstand davon nehmen :)


46Luisa
beantwortet von 46Luisa am 10. August 2009 19:01
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Sicher,kann man das einem Kind gut erklären. Dass man das auch nicht genau weiss. Es ist noch keiner zurück gekommen, und hat das bestätigt was uns die Kirche erzählt. Man kann ja auch an seinen "eigenen Gott" glauben. Und mit einer guten Einstellung zur Ethik, Menschlichkeit, Güte usw. das alles kann man Kindern wunderbar vermitteln. Denn das ist die Basis für das Leben auf dieser Welt.


ReTyDa
beantwortet von ReTyDa am 10. August 2009 21:16
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ich versuche meine Kids so neutral wie möglich zu erziehen..


anonym
beantwortet von schuwald45 am 11. August 2009 19:37
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Hier stimme ich nun ´mal mit Support überein, wenn er auf das Forum verweist. Nicht, dass Deine Frage uninteressant wäre oder anderweitig zu beanstanden. Nur, so denke ich, ist dieses Thema nicht mit ein - zwei Sätzen abzuhandeln. Ich hoffe, Du verstehst, was ich meine.

Kommentar von F382aa74a1dea6a9535bc91d296f3ad9smallannakonda am 12. August 2009 01:03

Nicht dass ich hier meckern will - aber der Support hat hier mal nich aufs Forum verwiesen.;)

Ist es nicht viel interessanter, die Frage hier zu stellen, wo sie viel mehr Leute lesen, als die wenigen die ins Forum schauen?

So kommen viel mehr verschiedene Sichtweisen zum Vorschein und mir persönlich hat es sehr viel gebracht diese Frage zu stellen und alle - ja alle! - Antworten und Kommentare zu lesen.

Leider ist deine eine von der weniger hilfreichen Sorte...Ich hoffe, du verstehst, was ich meine.;)

Kommentar von schuwald45 am 12. August 2009 18:42

Ja, ich verstehe, was Du meinst. Aber meine "Gesamtantwort" hierzu konnte gar nicht erfasst werden - warum weiss ich nicht - vermute ´mal, weil sie zu umfangreich war. Ob sie dann "hilfreich" gewesen wäre, hättest Du dann evtl. neu einschätzen können.

Kommentar von D2cbc6b07f4495d88f63cd97cfa9e599smallcoeleste am 5. September 2009 13:40

STIMME ICH ZU

Kommentar von 9d8f8bb58712712489e2b128b69340e7smallAlleyne am 13. August 2009 10:00

Ich finde diese Frage hier genau richtig. Es IST eine sehr gute Frage, mit der annakonda Rat sucht. WAS um Himmels willen muss man hier für Kriterien erfüllen, um "legale" Fragen zu stellen???
Am Besten: Niveau und Rechtschreibung an die Garderobe hängen und dann ist man richtig hier, dann kann man Fragen stellen wie: Wenn fintet iehr beser, Olliwer Geizen oda Dita Bowlen?
Wobei ich mich dann auch frage, welcher Rat gesucht wird, aber ok...


anonym
beantwortet von teegeorg am 12. August 2009 11:54
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Ich wurde christlich erzogen, (evangelisch )

Meine Eltern haben mich mit 13 gefragt ,ob ich konfirmiert werden wolle. Ich wollte dann wurde ich eben eine Woch vor der Konfirmation auch noch getauft. War ganz einfach.

Bin kein Kirchgänger, Glaube schon an Gott, nicht aber an die Kirche.

Ich denke die Werte des Christentumes sind gut, und auch ein Bestandteil unserer Kultur, so das Sie zu kennen, sicherlich auch gut ist.

Respekt und Toleranz von anderen Kulturen und Religionen sollte, aber auch ein natürlicher Bestandteil von Erziehung sein.


anonym
beantwortet von Matroska am 12. August 2009 13:55
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Ich wurde christlich erzogen und mit 14 konfirmiert ging zu jeden Krippenspiel wo wir Heiligabend den Kirchengängern ein Spiel vorführten und ich spielte lange Zeit die Orgel aber meine 2Kinder habe ich nicht christlich er zogen auch wenn beide getauft sind aber die Entscheidung sollte man doch seinen Kindern lassen.


GALLARIAOY
beantwortet von GALLARIAOY am 12. August 2009 14:56
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Wenn DU diese Frage sachdienlich beantworten willst, löse DICH zunächst einmal von allen religiösen Dogmen. Hinterfrage diesen so genannten GOTT, dahingehend, ob ER/ES das SCHÖPFENDE wohl beinhaltet. Hinterfrage was Leben wahrlich ist, wann LEBEN erstmalig in Erscheinung trat, und DU wirst feststellen müssen, das LEBEN so alt wie die Schöpfung selbst ist. Das LEBEN, was DU zurzeit durchlebst, ist nur ein Terziärleben, was nur möglich ist, weil es ein Sekundär- und Primärleben gibt. Das Terziärleben erfolgt über die Zeugung. Der wahrliche Lebensspender ist das Primärleben, was zumindest den menschlich, irdischen Tod nicht kennt. Das Primärleben kommt aus diesem so genannten GOTT, aus diesem >NICHTS der FÜLLE<, wie BUDDHA es nannte. GALLARIAOY


kaempferdersonne
beantwortet von kaempferdersonne am 12. August 2009 16:43
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jeder sollte seine kinder so erziehen wie er es für richtig und vernünftig hält. und wenn ich mir nicht sicher wäre, würde ich es auch so sagen, dass ich es nicht weiß. ich glaube an den sinn des lebens,und an eine ewige seele. wichtig ist, dass das kind, wenn es soweit ist, selber entscheiden darf, was es glauben sollte. erziehe es zur selbstständigkeit! kläre es auf, bringe ihm bei, wie es sich selber fragen beantworten kann. belüge es nicht.


Lish1992
beantwortet von Lish1992 am 12. August 2009 17:07
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Wenn du mehr christlich als atheistisch bist, würde ich das Kind erstmal christlich erziehen, danach kann es sich immer noch umentscheiden.


solloderhaben
beantwortet von solloderhaben am 13. August 2009 09:30
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Irgendjemand ich weiß nicht wehr hat mal gesagt: Der Glaube ist eine weise Wette, gewinnst Du gewinnst Du Alles, verlierst Du verlierst Du Nichts.

Dieser Satz hat mich sehr beeindruckt, und ich habe festgestellt das ich mit einem Glauben besser lebe. Schwierige Dinge werden einfacher so geht es mir. Du sagst es ja auch das Du als Kind christlich erzogen wurdest und froh warst das Deine Uroma nach dem Tod in den Himmel gekommen ist. Tja was wirklich stimmt ob uns unser Gehirn da einen "Streich" oder ein "Gutes" vormacht das weis ich auch nicht. Ich weis nur der Glaube ist eine weise Wette. Hoffe das Dir diese Antwort hilft. Und um Kinder groß zu ziehen könnte ich mir vorstellen bist Du geeignet wenn Du Verantwortung und Liebe für Kinder aufbringst und auch zu großen Opfern bereit bist. Weil ein Kind verändert das Leben komplett. Drücke Dir die Daumen das Du Deine Entscheidung richtig triffst.

Kommentar von B043ae9a3a111615e02b444c6737b100smallHarterkampfer am 20. August 2009 11:31

Denke zwar anders, aber Respekt!


johmarie
beantwortet von johmarie am 16. August 2009 19:17
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nun es ist ja einzig deine entscheidung. empfandest du den glauben in deiner kindheit als positiv in irgendeiner weise? gib ihn weiter ohne zwang. (meine meinung.)

ansonsten musst du die sittenlehre der ethik weitergeben.


anonym
beantwortet von Qualke am 16. August 2009 20:54
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Also...so etwas ist nicht besonders schwer. Wenn das Kind noch klein ist und es fragt: Papa was ist mit Opa passiert? Sollte man Antworten: Opa ist in den Himmel gekommen weil ihn der liebe Gott braucht. Ich würde sagen das man dem kleinen Kind nur einen "Gott" vorstellt und alle Religionen vereinen. Das Kind soll nicht wissen das es Buddha oder Allah gibt sondern nur "Gott". Wenn es älter wird, wird es begreifen das es vllt nicht stimmt das man in den Himmel kommt aber das lernt es erst mit dem Wachstum.Einem klienen Kind sollte man keine Angst vor dem Tod machen. Wenn es ungefähr 13 ist wird es sich fragen:"Papa sag jetzt mal...was passiert wenn man tot ist" und dann antwortet man einfach "ich weiß es nicht." Das Kind wird sich eine Weile Gedanken mach ob man vllt als Tier oder Pflanze wiederbelebt wird oder was auch immer aber mit der Zeit wird es verstehn das der Papa oder die Mama es nicht wissen und das es einfach sein Leben genießen sollte bis man alt ist und der Tod von alleine kommt. Es denkt dann nicht mehr daran und fragt auch nicht mehr nach aber das alles wir eben dauern^^


anonym
beantwortet von Mimi823 am 18. August 2009 12:18
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Hey, also ich wuerde mit der ganzen Sache auch eher offen umgehen. Das haben meine Eltern zumindest getan und es hat mir kein bisschen geschadet!

Meine Mutter hat frueher den Kindergottesdienst geleitet, weshalb ich mit der Bibel und der Kirche etwas vertraut bin, aber trotzdem gehen meine Mutter und ich mit dem Glauben an Gott sehr offen um. Sie hat mir nie etwas aufgezwungen und stattdessen immer gesagt, dass man nicht wissen kann, was kommt, bis man es erlebt. Ich wuerde meinem Kind nie einen Glauben aufzwingen, sondern ich wuerde mir wuenschen, dass es diesen selber findet. Ich habe eine Freundin, die streng christlich erzogen worden ist und auch fest daran glaubt. Das einzige, was sie ab und zu sehr traurig macht, ist, wenn Mitglieder ihrer Gemeinde von ihrem erleuchtenden Erlebnis erzaehlen, was sie zu ihrem Glauben gefuehrt hat. Sie hat dann zu mir gesagt, dass sie sich manchmal wuenschte, nicht christlich erzogen worden zu sein, damit sie diese Erfahrung haette selber machen koennen. Deswegen: dem Kind sagen, dass man nie wissen kann, was nach dem Tod passiert und es seinen eigenen Weg finden lassen!

Ich hab' noch keine eigene Kinder und auch keine Religion, da ich den Glauben an einen allmaechten "Vater" nicht mit dem Elend auf dieser Welt vereinbaren kann. Werte habe ich trotzdem! Gute moralische Werte haben schliesslich nichts mit Religion zu tun, sondern mit Verstand, Herz und guter Erziehung, und das besitzt ja wohl (hoffentlich) jeder, ob Christ, Atheist oder sonstiges! :)


Segen
beantwortet von Segen am 18. August 2009 16:03
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Da schon so viel gesagt wurde, nur kurz eine Erinnerung von mir. Als meine Oma starb, da war ich fünf jahre alt, da sagte mir mein Vater, die Omi ist jetzt ein Stern am Himmel und passt von oben auf dich auf. Das empfand ich als sehr tröstend!


anonym
beantwortet von karx11erx am 18. August 2009 16:46
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Ich frage mich, ob Du hier nicht eigentlich ständig nur religiöse Streitgespräche anzetteln willst, die bekanntermassen und erfahrungsgemäss im Internet zu gar nichts führen.

...

Falls Deine Frage ernst gemeint ist: Gib Deinem Kind ehrliche Antworten auf die Fragen die es stellt, aber verbaue ihm nicht die Möglichkeiten, selber rauszufinden was es will und was nicht (auch nicht durch einseitige Geschichten wie die von Buchfink. Solche Geschichten sind was für einseitige Gemüter.)

...

Letztenendes kannst Du Dein Kind nur freisetzen, die Antworten auf solche wichtigen Fragen selbst zu finden - nicht sofort, aber wenn es reif genug dazu ist. Genau dasselbe gilt auch für alle, die von der Existenz Gottes überzeugt sind. Gott muss jeder selber finden; Zwang führt nur zu Ablehnung.

Kommentar von karx11erx am 18. August 2009 16:50

Meine Eltern haben übrigens nicht an Gott geglaubt und das ihren Kindern auch immer klar gesagt; allerdings ohne Platitüden oder Hasstiraden, warum es Gott nicht geben kann und darf.

Kommentar von F382aa74a1dea6a9535bc91d296f3ad9smallannakonda am 18. August 2009 17:07

Natürlich meine ich diese Frage ernst!

Ich hab wirklich schon sehr oft darüber nachgedacht und durch diese Frage sind so viele tolle Antworten entstanden...zum Beispiel vom valentin, plays, der fee, mimi, Alleyne, Gegenwind, niaweger, Angel, Quandt, Draschomat, Kolumna, HerrWandpilz und eben auch vom Buchfinken.

Das alles hat mich zum Nachdenken gebracht und mich in dieser Frage voran gebracht.

Bei dieser Frage geht es nunmal auch um die eigene Meinung, aber das liegt auch in der Natur einer Ratgeberfrage.;)

Kommentar von karx11erx am 18. August 2009 17:33

Ich frage deshalb, weil Diskussionen über Gott, Glaube, Religion im Internet immer enormen Zündstoff beinhalten und die seltsamsten Menschen anziehen. gutefrage.net ist kein typisches Forum, aber in typischen, auf ein bestimmtes Thema bezogenen Internet-Foren meidet man solche Themen wie die Pest.

Kommentar von F382aa74a1dea6a9535bc91d296f3ad9smallannakonda am 18. August 2009 19:07

Les dir mal diese Seite hier durch...also alle Antworten und Kommentare und dann überlege, ob soviel verschiedenes Gedankengut nicht eher eine Bereicherung als die Pest für den Lesenden ist.;)

Kommentar von 81a3d24978d392672b3b37758c5c8b53smallBuchfink am 4. September 2009 04:54

Einseitige Geschichte?

Einseitigkeit kann man doch wohl eher Deinen Beiträgen unterstellen.


MOV00338
beantwortet von MOV00338 am 10. August 2009 23:12
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also ich würde sagen... ich bin ein flaugzeug!! iiich hoffe ich konnte dir helfen


Robino1one
beantwortet von Robino1one am 18. August 2009 12:11
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Ich weis nicht


anonym
beantwortet von blaueFee am 15. September 2009 09:52
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meine atheistische Mutter hat mir erklärt: wenn man Tod ist, wird man in die Erde gelegt und wird wieder zu Erde und aus der erde entsteht wieder neues leben, ich fand das als kind befriedigend. Man sollte seinem kind die Naturgesetze und biologische Zusammenhänge vermitteln, dann wird es von allein nicht umhin könnnen festzustellen, dass die Existenz eines Gottes den Naturgesetzen widerspricht, jedenfalls so wie es in der Bibel erzählt wird, wenn man es wörtlich nimmt, wie z.B. die katholiken. Sieht man die Bibel als ein Buch voller Metaphern und Gleichnisse, muss es sich nicht widersprechen.Ich würde es offen lassen, dem Kind alle naturwissenschaftlichen Informationen geben und es dann selbst entscheiden lassen. Da du nicht an Gott glaubst wirst du ihm wohl keine Stories von Gott erzählen wollen und die Geschichte vom Himmel erschien mir schon als Kind unglaubwürdig. Kinder denken sehr logisch und ich fand es als Kind eher verstörend wenn Erwachsene mir Dinge weismachen wollte, die mir unlogisch erschienen, z.B. dass ein Verstorbener jetzt irgendwo im Himmel rumsitzt. Außerdem finde ich es schlecht Kinder zu belügen und das mit dem Himmel ist definitiv eine Lüge.


TochterZion
beantwortet von TochterZion am 16. Oktober 2009 21:17
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Den Himmel gibts Wirklich ich war dort. Es gibt ein Jerusalem und den Garten Eden.

Ich sage es sind die Höhen Zions, denn ich habe sie als erste gefunden.

Erziehe dein Kind in der Gottesfurcht.

Lerne ihn/sie die zehn Gebote. Ein Mindesmass an guten Benehmen vor Gott und den Menschen. Ich habe die zehn Gebote als Kind gelernt und man hält sich daran. Die Gebote Gottes sind eine Leuchte im Dunkel der Welt. Damit man seinen Weg findet. Und Wohlgefallen bei Gott und den Menschen erhält.

Den Sohn Gottes und Gott selber haben sich mir selber erst offenbart als ich ca. 30. Jahre alt war. Ich bin Christin und bin auch nicht oft in die Kirche gegangen.

Die Lebenden wissen das sie sterben müssen und richten ihr Leben nach Gott aus, denn wenn man dan stirbt macht einen der Gott an den man glaubt wieder lebendig.

Die Gottlosen, die Toten wissen gar nichts. Denn es ist keine Erkenntnis Gottes in der Hölle wohin sie fahren.

In der Hölle war ich übrigends auch und es war dann die Stimme Gottes da: "Kinder die nicht verlogen sind."

Kommentar von C764ad0664b44f09661c44c8ad36c13asmallRusselsTeapot am 20. Oktober 2009 00:31

Bei aller Liebe, das grenzt an sehr gruseligen Fanatismus. Da verstehe ich ja noch eher die, die "einfach nur an Gott glauben" im Gegensatz zu Menschen wie dir. Zitat Gregory House:

"Also wenn Sie mit Gott reden, sind Sie religiös, wenn Gott mit Ihnen redet, sind Sie irre."


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