Die bittere Wahrheit oder das Märchen vom Himmel?
Schon seit langer Zeit schwirrt mir diese Frage im Kopf herum. Es ist nicht sehr aktuell für mich im Moment, aber dennoch interessiert es mich...vielleicht für die Zukunft.
Wenn man selbst seine Einstellung zur Religion und zur Existenz Gottes noch nicht gefunden hat, wie soll man dann ein Kind erziehen? Ich selbst wurde zum Beispiel sehr christlich erzogen, denke mittlerweile allerdings eher atheistisch. Ich bin allerdings nicht wirklich zu 100% festgelegt, da mir auch erst vor ein paar Jahren größere Zweifel an dem, was ich in meiner Kindheit gelernt habe, kamen.
Wie soll man aber mit so einer Einstellung ein Kind erziehen? Atheistisch? Christlich? Oder soll man seine Einstellung, seine Zweifel ganz offen erklären, sodass es sich eine eigene Meinung bilden kann? Aber das ist ja mit Sicherheit auch erst ab einem bestimmten Alter möglich.
Vor allem beim Thema Tod stelle ich mir eine atheistische Erklärung schwierig vor, da die Vorstellung von einem Himmel für Kinder doch bestimmt einfacher zu verkraften ist, als einfach zu verschwinden. Wie lösen atheistische Eltern dieses Problem? Denn ich bin eigentlich ganz froh, dass ich als Kind glauben konnte, dass meine Uroma in den Himmel gekommen ist. Sonst ist das doch bestimmt viel schwieriger für ein Kind.
Ich bin froh über jeden, der eine ernsthafte Antwort gibt und nicht nur scharf auf die 10 Punkte ist.;-)
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Da muss ich etwas ausholen.
Wenn Du die Vorgeschichte nicht lesen willst, scrolle nach unten zu meiner eigentlichen Antwort.
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Zum Atheisten wurde ich ziemlich früh.
Meine Eltern haben beide dänisch-stämmige Elternteile. In Dänemark kommt an Weihnachten der "Julnisse". Das ist ein Weihnachtswichtel, dem man am heiligen Abend eine Schale Milchreis mit einer Mandel vor die Tür stellt, damit er im Gegenzug Geschenke liegen lässt.
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Als Kind habe ich allen möglichen Tieren Fallen gestellt, um sie einzufangen. Heuschrecken, Mäuse, die freilaufenden Kaninchen des Nachbarn, Sperlinge usw. Ich war der der weltbeste Fallenbaumeister unter den Nachbarschaftskindern. Aber den Julnisse - der seltsamerweise nur zu uns kam - habe ich nie fangen können.
Da wurde ich stutzig und habe meine Mutter gefragt, wieso denn der Julnisse nie in meine Fallen tappt und warum er nur zu uns kam. Schließlich bekommen alle anderen Kinder im Kindergarten und in der Nachbarschaft ihre Geschenke vom Christkind. Meine Mutter gab mir keine Antwort, aber einen Haferkeks, damit ich den Mund halte.
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Als ich dann am Karsamstag (wie jedes Jahr) dem Osterhasen eine Falle stellen wollte und ich Möhren mit Reißzwecken zu spicken begann, klärte mich meine Mutter diesbezüglich auf.
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"Es gibt keinen Osterhasen, keinen Julnisse, kein Christkind, keinen Nikolaus, keinen Knecht Ruprecht....... das erzählt man Kindern nur, damit sie an etwas glauben und brav sind. Diese Wesen gibt es nicht, die hat noch nie einer gesehen. Da kannst Du noch so viele Fallen aufstellen, Du wirst keines dieser Wesen fangen. Die gibt es nur in Büchern und in der Fantasie von Kindern. Und wenn Papa ins Krankenhaus muss, weil er die Möhre isst, dann kommst Du ins Heim oder zu Tante Friederike!"
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So kam ich ganz schnell auf die Idee, dass auch Gott ein Wesen sein muss, an das Menschen glauben, damit sie brav sind. Den hat auch noch nie einer gesehen, geschweige denn mit einer präparierten Möhre gefangen. Aber an diesen Gott glauben auch Erwachsene. Vielleicht hatte nur noch niemand den Mut den Erwachsenen zu erzählen, dass es diesen Gott gar nicht gibt.
Deswegen fragte ich meinen Opa, wann er denn endlich meinen Papa aufklärt, dass es den Gott gar nicht gibt. Aber auch der Opa war noch nicht so weit und behauptete ebenfalls, dass Gott existieren würde.
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Nun zu Deiner Frage:
Meinen Kindern würde ich vom Julnisse (nicht vom christlichen Christkind) und vom (heidnischen) Osterhasen erzählen und sie dann mit den Worten aufklären:
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"Das erzählt man Kindern, damit die Welt für sie nicht so traurig und trostlos ist. Und genauso wie Kinder an den Julnisse und an den Osterhasen glauben, so glauben auch Erwachsene an einen Gott. Die glauben das, damit sie beruhigt sind. Denn diese Erwachsene haben Angst, weil sie nicht wissen was passiert, wenn sie tot sind. Und weil die Geschichte vom lieben Gott einen Himmel verspricht, wenn sie gestorben sind, müssen diese Erwachsene sich darüber keine Sorgen machen."
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Bis meine Kinder in die Grundschule kommen, lasse ich sie Weihnachten und Ostern in Auszügen (ohne den ganzen christlichen Quatsch) mitfeiern.
Auch würde ich ihnen erzählen, was es da so für Religionen gibt. An was diese Religionen "so glauben", dass es Kriege gibt, weil sich manche Menschen nicht auf eine Religion einigen können usw.
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Von einem Himmel würde ich allerdings nichts erzählen. Meine Kinder müssen lernen, dass alles einmal ein Ende hat. Toffife haben ein Verfallsdatum, Mamas Haare fallen aus, das Meerschweinchen lebt nur fünf Jahre, die Waschmaschine kann man nicht dauerhaft reparieren, Menschen sterben.... und das alles ist normal und sogar gut so.
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"Kind. Weißt Du noch vor zwei Jahren, als Tante Katharina mit uns im Auto von Schnarup-Thumby nach Worms mitfuhr und die ganze Fahrt über zu der Best-Of-Scheibe von Roger Whittaker mitgesungen hat? Willst Du Dich daran auf ewig im Himmel erinnern?"
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Da es mehrere Religionen als das Christentum gibt, wäre es fair, erst einmal keine religiöse Erziehung dem Kind angedeihen zu lassen, damit es später selbst entscheiden kann.
Kommentar von patricia96patricia96 19.07.2009und was erklärst du ihnen wenn sie ganz klein sind und noch nicht so alt um selbst eine Entscheidung zu treffen?
Kommentar von HerrWandpilzHerrWandpilz 19.07.2009ha, gutes Timing! :-D
Kommentar von HerrWandpilzHerrWandpilz 19.07.2009Okay, hier der Kästchentrick.
Sollte ein Kind mal nach dem Tod fragen, brauchst du ein kleines Kästchen und einen Lolli/Bonbon/Keks...irgendwas zum Naschen.
Man legt die Süßigkeit (ohne dass das Kind etwas mitbekommt) in das Kästchen und zeigt es dann dem fragenden Kind.
"Nicht alle Fragen kann der Mensch ohne Probleme beantworten. Nimm dieses Kästchen hier. Weisst du was da drin ist?"
Das Kind wird entweder raten oder es verneinen.
"Richtig, man kann nicht wissen, was in dem Kästchen drin ist, bis man es öffnet. Aber das heisst nicht, dass man keine Vermutungen anstellen kann. In dem Kästchen könnten Steine sein oder Geld oder ein Vogelei - einfach alles Mögliche. Und genauso verhält es sich mit der Frage nach dem Tod. Man kann nicht wissen, was passiert, bevor es nicht mit einem passiert. Aber es gibt viele Geschichten, die man sich ausgedacht hat. In einigen kommt ein Himmel vor, in anderen wird man wiedergeboren in anderen Geschichten passiert gar nichts und es ist wie ein traumloser Schlaf. Welche Geschichte man sich nun aussucht, bleibt jedem Menschen überlassen...man sucht sich einfach diejenige aus, die einem am besten gefällt...
Wollen wir mal gucken, was in dem Kästchen ist?"
Dann öffnen, das Kind kriegt den Keks und man hat wieder seine Ruhe bis zur nächsten philosophischen Frage...
Kommentar von nitnelavnitnelav 19.07.2009Danke. Das finde ich klasse!=) Ich würde dir gerne noch ein paar mehr Daumen geben...denke sie dir einfach.;-)
Kommentar von patricia96patricia96 19.07.2009o.K. ist eine Idee, es hängt sicherlich auch viel von der Situation und dem Alter des Kindes ab, aber ist eine Möglichkeit, ganz Kleine sind damit, denke ich, überfordert.
Kommentar von HerrWandpilzHerrWandpilz 19.07.2009wenn ein Kind bei der Antwort überfordert wäre, wäre es auch mit jeder anderen überfordert... ;-)
Kommentar von Sonnemond 20.07.2009Ein sehr schönes Bilderbuch, das genau den Inhalt der Käschengeschichte mit den vielen Möglichkeiten ohne letztliche Gewissheit rüberbringt, ist übrigens "Abschied von Opa Elefant" von Isabel Abedi. Mit 3 hat es meinen Sohn noch überfordert, mit 5 war es dann eine ganze Weile sein Lieblingsbuch.
Kommentar von nitnelavnitnelav 20.07.2009Danke für den Tipp!=)
Kommentar von SolipsistSolipsist 23.07.2009Der Kästchentrick.
Sehr schön, Herr Wandpilz, wirklich gut.
Kommentar von BurningPhoenixBurningPhoenix 31.07.2009DH!!!
Kommentar von tanztrainer1tanztrainer1 09.08.2009Super Idee, 100xDH!
Kommentar von evangelistaevangelista 19.07.2009Eine solche Vorgangsweise wäre völlig falsch. Es ist unmöglich ein Kind ohne einer Lebensperspektive zu erziehen.
Wir überlassen das Kind in anderen Bereiches des Lebens auch nicht dem blinden Zufall, sondern vermitteln dem Kind bestimmte Dinge, die für sein Leben wichtig sind.
Es ist utopisch zu glauben, dass ein Kind von sich aus etwas entscheiden kann. Dazu sind Informationen notwendig aber vor allem auch die persönliche Überzeugung der Erwachsenen und auch das glaubwürdige Vorbild, mit dem sich ein Kind identifizieren kann.
Deshalb gibt es keine wertfreie Erziehung, die im Vakuum stattfindet. Sondern Kinder sind wie ein Schwamm, die alles in sich aufnehmen, aber dazu die nötige Unterstützung und Orientierung brauchen, die für ihre spätere Entscheidung von größter Wichtigkeit ist.
Kommentar von HerrWandpilzHerrWandpilz 20.07.2009Dann bin ich ja ein Ding der Unmöglichkeit, denn meine Eltern haben es ohne Probleme geschafft.
Hast du etwa Angst, dass durch diese Vorgehensweise deine so geliebte Kirche hilflose Neumitglieder verlieren wird oder warum erzählst du hier so einen Unsinn?
Kommentar von heureka47heureka47 20.07.2009@ Herr Wandpilz: Deine Eltern hatten damit keine Probleme? Und du...?
Kommentar von HerrWandpilzHerrWandpilz 20.07.2009Nein, ich hatte keine Probleme mit dieser Art von Erziehung.
Ich muss ehrlich lachen - sagt mal, was stellt ihr euch alle vor? Dass man zugrunde geht, wenn man nicht religiös erzogen wird?
Es war eine ganz normale Kindheit, nur nicht mit Ausflügen in die Kirche, Märchen über die Arche Noah und Co., kein ängstlicher Blick nach oben auf den, der alles sieht...
auf die Frage, was nach dem Tod passiert, sagten mir meine Eltern, dass man es nicht weiss, bis es passiert.
Und wisst ihr was das Unglaubliche ist - also das, was ihr sicherich für völlig unmöglich haltet? - ich gab mich mit dieser Antwort zufrieden.
Kommentar von nitnelavnitnelav 20.07.2009Das hört sich gut an. Wirklich. Das hört sich super an.=)
Kommentar von evangelistaevangelista 20.07.2009LEIDER GEHST DU VON EINER VÖLLIG FALSCHEN VORSTELLUNG AUS.
Die Vermittlung von christlichen Werten hat nichts damit zu tun, um neue Kirchenmitglieder zu gewinnen.
Und mit Angst hat das schon gar nichts nichts zu tun.
Woher Du diese eigenartige Vorstellung hast, weiß ich nicht.
Du scheinst einer falschen Fixierung anheim gefallen zu sein, sonst könntest Du so etwas nicht schreiben.
Wir leben in keinem Vakuum, um nicht genauso mit den Kindern auch über andere Lebensvorstellungen zu sprechen.
Darüber haben wir sehr oft mit unseren Kindern diskutiert und machen das heute noch. Jetzt sind sie aber schon längst erwachsen.
Wir haben unsere Kinder als Baby nicht taufen lassen, weil das Kleinkind nicht in der Lage ist diese Entscheidung zu treffen.
Die Babytaufe ist auch in der Bibel nicht zu finden. Christ wird man nicht durch Erziehung, sondern durch die persönliche Entscheidung für Gott, die jeder selber treffen muss.
Das ist keine automatische Angelegenheit!
Kommentar von GrueneFeeGrueneFee 20.07.2009Und mit Angst hat das schon gar nichts nichts zu tun. - halte ich für ein Gerücht.
Kommentar von evangelistaevangelista 21.07.2009Man soll nicht jeden falschen Gerücht Glauben schenken.
Kommentar von GrueneFeeGrueneFee 20.07.2009@Evangelista: Weshalb wäre eine solche Vorgehensweise "völlig falsch"? Man kann einem Kind auch vollkommen unfundamentalistisch eine wunderschöne und weitaus realistischere Lebensperspektive schaffen.
"...Wir überlassen das Kind in anderen Bereiches des Lebens auch nicht dem blinden Zufall..."
Natürlich machen wir das! Aber warum? Ganz einfach weil das Leben es uns gelehrt hat, die heiße Herdplatte nicht anzufassen, weil man sich daran verbrennt. Man lehrt seinen Kindern das Leben auf Grund von eigenen Erfahrungen. Das alles hat rein gar nichts mit Religion zu tun.
"...Es ist utopisch zu glauben, dass ein Kind von sich aus etwas entscheiden kann..."
Sehr wohl kann es das. Schon im Alter von mind. 3 Jahren wissen Kinder ganz genau was sie wollen. Ob das richtig ist oder nicht, entscheidet immernoch das Elternteil - ebenfalls vollkommen ohne Religion. Sicher muss das Elternteil ein glaubwürdiges Vorbild sein, da hast du recht. Doch siehst du hier, dass Herr Wandpilz dies nicht wäre? Ich bin mir ziemlich sicher, dass er diese Geschichte aus vollkommener Überzeugung erzählen würde und für weitere Fragen offen wäre.
"...Sondern Kinder sind wie ein Schwamm, die alles in sich aufnehmen, aber dazu die nötige Unterstützung und Orientierung brauchen, die für ihre spätere Entscheidung von größter Wichtigkeit ist."
Herr Wandpilz hat sehr wohl eine Orientierung und ich bin mir sicher, er würde diese mit seinem Kind teilen. Jedoch lässt er die Türen offen für die freie kognitive Entwicklung des Kindes, die bei fanatischer Religionslehre nicht gegeben ist. Es kann sich, wenn es möchte entscheiden wie es will. Das muss es ja auch nicht sofort. Das Leben ist meist lang ;)
Kommentar von GrueneFeeGrueneFee 20.07.2009Natürlich machen wir das NICHT, meinte ich. Sorry.
Kommentar von GrueneFeeGrueneFee 20.07.2009Nochmal Nachtrag: Ich meinte:
"Natürlich machen wir das! Aber warum? Weil man aus Fehlern lernt. Herdplatte = heiß. Soetwas kann man einem Kind zwar sagen (auf Grund eigener Erlebnisse), doch wird es sich meist nicht nehmen lassen, es dennoch zu testen."
So meinte ich das. Den 07:31 Eintrag bitte löschen, vergessen, whatever ist schon spät für mich...
Kommentar von evangelistaevangelista 20.07.2009Du scheinst ein Problem mit dem Begriff Fundamentalismus zu haben. Heute wird eine Überzeugung sofort mit der Aussage abgewertet: "Der ist Fundamentalist."
Und Leute, die keine Überzeugung haben sind heute die besseren Menschen.
Das ist leider eine irrige Auffassung.
Ein Mensch ohne Überzeugung ist wie ein Schilfrohr im Wind, das sich einmal in dieser und einmal in jene Richtung bewegt.
Es ist heute kein Zufall, dass vom Werteverlust gesprochen wird. Heute gibt es viele Meinungen und Vorstellungen und letzten Endes weiß niemand was falsch oder richtig ist.
Kommentar von GrueneFeeGrueneFee 20.07.2009Ein Mensch ohne Überzeugung ist wie ein Schilfrohr im Wind, das sich einmal in dieser und einmal in jene Richtung bewegt.
Wer sagt denn hier, dass wir nicht überzeugt seien? Dafür ist (wie schon erwähnt) keine religiöse Einstellung von Nöten.
Kommentar von evangelistaevangelista 21.07.2009Eigentlich habe ich auf diese Äußerung gewartet.
Du gibst Deine Überzeugung weiter und ich meine.
Deshalb ist es falsch dem anderen vorzuhalten, er würde seine Kinder irgendwo hineinpressen.
Kommentar von evangelistaevangelista 20.07.2009Die jungen Menschen sind heute den Massenmedien ausgeliefert und werden mit den irrigsten Vorstellungen konfrontiert. Ständig werden durch Filme Lebensvorstellungen und Lebensweisen vermittelt. Dieser Einfluss war noch nie so groß wie heute.
Aus diesen Gründen wäre es gegenüber den Kindern unverantwortlich keine konkreten Lebenswerte zu vermitteln.
Es ist notwendig mit den Kindern darüber zu sprechen, um ihnen zu helfen sich in dieser Welt zurecht zu finden. Sie brauchen Orientierung und Hilfestellung, damit sie in der Lage sind ihr Leben positiv zu bewältigen.
Heute gibt in den verschiedensten Lebensbereichen Ratgeber, die dem Menschen in seiner Entscheidungsfindung helfen sollen.
Kommentar von GrueneFeeGrueneFee 20.07.2009Ein Mensch ohne Überzeugung ist wie ein Schilfrohr im Wind, das sich einmal in dieser und einmal in jene Richtung bewegt.
Wie gesagt, niemand hier ist ohne Überzeugung.
Ständig werden durch Filme Lebensvorstellungen und Lebensweisen vermittelt. Dieser Einfluss war noch nie so groß wie heute.
Das ist nicht richtig. Disney hat schon angefangen ein falsches Bild von Liebe zu vermitteln. Die Wahrheit wird das Kind schon selbst herausfinden oder eben Mama und Papa fragen.
Es ist notwendig mit den Kindern darüber zu sprechen, um ihnen zu helfen sich in dieser Welt zurecht zu finden. Sie brauchen Orientierung und Hilfestellung, damit sie in der Lage sind ihr Leben positiv zu bewältigen.
Diese Orientierung, geht auch vollkommen ohne religiöse Erziehung. Ganz einfach indem man dem Kind die Realität nahe bringt und "die Welt ansich".
Kommentar von evangelistaevangelista 21.07.2009Liebe GrüneFee!
Vielleicht verstehst Du unter religiöser Erziehung etwas anderes als ich.
Darunter verstehe ich dem Kind ein christliches Vorbild zu geben. Die Kernbotschaft des Evangeliums ist: Liebe zu Gott und die Liebe zum Mitmenschen.
In diesen beiden Geboten liegt der ganze Sinn des Christentums.
Wenn Menschen darunter etwas anderes verstehen, z. B. gewisse Rituale einzuhalten, dann haben sie den Sinn des Christentums nicht verstanden.
Es geht einzig und allein um Gerechtigkeit und Liebe. Alles andere ist sowieso wertlos und sinnlos.
Darin sehe ich den Sinn und Wert christlicher Erziehung. Entscheidend dazu ist das eigene Vorbild.
Kommentar von GrueneFeeGrueneFee 22.07.2009Ja ne, ist klar ;)
Kommentar von evangelistaevangelista 20.07.2009Dazu möchte ich z. B. die Ernährung herausgreifen.
Da gibt es konkrete Hinweise, die zeigen, welche Ernährung für die Gesundheit von Vorteil und welche von Nachteil ist.
Niemand würde diese Leute als Fundamentalisten bezeichnen, nur weil sie sagen, das ist Gut und das andere ist Schlecht.
Letztlich müssen Kinder, ab einem gewissen Alter selber die Entscheidung treffen wie sie ihr Leben gestalten wollen.
Es ist keine Automatik, dass sich dann die Kinder selbstverständliche und ausschließlich an dem orientieren, was ihnen durch die Eltern vermittelt worden ist.
Die Entscheidung für ein christliches Leben muss der junge Mensch sowieso selber treffen.
Deshalb geht auch die Bibel von der Glaubenstaufe aus, weil die persönliche Entscheidung dafür die notwendige Voraussetzung ist. Darum ist es auch nicht richtig Babys zu taufen.
Kommentar von nitnelavnitnelav 20.07.2009Ich finde man kann die Ernährung nicht mit der religiösen Einstellung vergleichen.
Und zwar aus einem einfachen Grund: Der Glaube, oder eben der Nichtglaube stellt das Fundament für das Weltbild des Kindes (auch des Erwachsenen) dar.
Es ist mit Sicherheit einfacher seine Ernährung umzustellen, als sein Bild von der Welt und vom Leben neu zu konstruieren.
Kommentar von evangelistaevangelista 20.07.2009Es sollte nur ein Vergleich sein, um zu zeigen, das konkrete Lebensvorstellungen uns nicht zu einem engstirnigen Fundamentalisten machen!
Kommentar von GrueneFeeGrueneFee 20.07.2009Da gibt es konkrete Hinweise, die zeigen, welche Ernährung für die Gesundheit von Vorteil und welche von Nachteil ist.
Ja natürlich! Weil wir wissen was Gut ist und was Schlecht. Zudem ist die Nahrungsaufnahme ein natürliches Bedürfnis - das beides, ist Religion nicht. Wieso sollte man also etwas lehren, wovon die meisten ja noch nichtmal mehr eine große Ahnung von haben, geschweige denn, sich der eventuellen Konsequenzen nicht bewusst sind? Muss ich einem Kind sagen: "Oh, die Oma ist jetzt an einem viel besseren Ort"? - Das ist der größte Pessimismus den ich jemals gehört habe. Lieber einmal darauf hinweisen, wie schön das Leben ist und dem Kind unsere Welt beibringen, vollkommen abgesehen von Religion. Ja, das ist möglich.
Als die Oma eines Freundes starb, erzählte ich das seiner kleinen Schwester (da war sie 9). Seine Oma hat eine wundervolle, aber auch schwierige Zeit auf dieser Erde gehabt. Was nach dem Tod passiert, kann niemand wissen, doch mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit, wird es einfach zuende sein. Daher sollten wir das Beste aus unserem Leben machen, denn wir haben womöglich nur eins. (nicht wortwörtlich - aber das war die Aussage und sie hat es verstanden)
Kommentar von GALLARIAOYGALLARIAOY 13.08.2009Ein Beitrag mit Hand und Fuß, dem man 10 Punkte geben sollte, weil er Erkenntnisse offenbart, die darauf schließen lassen, dass der Schreiber eine Entwicklungsstufe erreichte, die erkennen lässt, was wahrlich der SINN des irdisch, menschlichen SEIN's ist. GALLARIAOY
Kommentar von niawegerniaweger 04.08.2009Aber noch falscher ist es einfach, dem Kind seine eigene Lebensperspektive aufzuzwingen - um so mehr, wenn man sich dieser Dinge selbst nicht wirklich sicher ist.
Man kann seinen Kindern gegenüber sehr wohl zugeben, dass man nicht allwissend ist, ohne dem Kind damit den Boden unter den Füßen wegzureißen und ihm jede Perspektive zu nehmen.Kommentar von nubduknubduk 07.09.2009@evangelika: verstehe ich Dich richtig: das Jenseits ist eigentlich diesseits? Immanenz statt Transzendenz? Ich bedaure es, dass diese Diskussion total ausgeartet ist, es ist nur noch eine Gewinn-Verlier-Schlacht, es geht hier auch um Dinge, die nicht allein mit Argumenten ausgefochten werden koennen. Ganz ehrlich vermisse ich das Gehoer auf beiden Seiten! Ich finde die Atheisten-Fraktion zu mobbig und von sich gar eingenommen. Das Missionarische der Glaeubigen Seite ist mir auch fremd. Was dabei auf der Strecke bleibt, ist die urspruengliche Frage: was erzaehlt ihr euren Kindern?
Ich habe weiter unten eigenen Thread gemacht (7.Sept; 0.42h). Antwort war zu umfangreich...
Kommentar von heureka47heureka47 20.07.2009@ Herr Wandpilz: Das könnte man sicher noch "perfektionieren", indem man völlig vermeidet, das Kind irgendwie zu prägen, damit es dann mit 18 völlig frei entscheiden kann, was es will. Nein, das ist Nonsense! Man sollte vor allem keine Angst haben, sein Kind zu "prägen". Auch ein Kind mit problematischer Vorprägung und/oder mit einer unglücklichen Kindheit hat das Potenzial, ein freier und bedingungslos glücklicher Mensch zu werden! Was Kindern am meisten schadet, sind Angst und Unsicherheit, Zweifel und Verkrampftheit ihrer Bezugspersonen!
Kommentar von nitnelavnitnelav 20.07.2009Aber so eine Prägung kann auch schaden! Meinst du ein Kind, dass Angst vor der Hölle hat, lebt unbekümmert, wie es ein Kind sein sollte?
Kommentar von nitnelavnitnelav 20.07.2009äh..."das". Und das "sein" gehört da nicht hin. Es ist noch früh.;-)
Kommentar von GrueneFeeGrueneFee 20.07.2009@heureka: Das Kind kann auch vollkommen frei jeglicher Dogmen zu einem wunderbar freidenkendem und bedingungslos glücklichem Menschen werden. Ohne jede Religion.
Kommentar von heureka47heureka47 20.07.2009Das stelle ich nicht in Abrede. Aber optimal wäre, wenn die Eltern / Hauptbezugsperson sich ihrer Sache sicher wäre(n) und dem Kind DAS glaubhaft vorleben könnte(n)! Wie anderwo schon geschrieben: Nichts ist schlimmer als "Ausweichen", Unsicherheit, Angst, Zweifel, Verkrampftheit.
Kommentar von GrueneFeeGrueneFee 20.07.2009wenn die Eltern / Hauptbezugsperson sich ihrer Sache sicher wäre(n)
Wer sagt denn, dass sie das nicht sind?
Kommentar von evangelistaevangelista 21.07.2009Gestatte mir die Frage: WIE VIELE KINDER HAST DU?
Kommentar von HerrWandpilzHerrWandpilz 22.07.2009Info zu der Frage nach der Kinderanzahl:
es ist überall bekannt, dass jemand, der seine Kinder in der Erziehung durch geistigen Terror versaut hat, als einziger Mitspracherecht besitzt. Kinderlose Menschen müssen dagegen den Mund halten, da ihnen per Gesetz jegliche Erlaubnis zum Argumentieren untersagt wurde.
Kommentar von BuchfinkBuchfink 22.07.2009Ja, Totschlagargumente sind was Feines......
Kommentar von evangelistaevangelista 22.07.2009Es ist doch eigenartig, dass Leute immer wieder von einem ehelosen Pfarrer sagen, dass er über Dinge spricht, die er selber nicht erfahren hat.
Warum sagen das die Leute?
Für meine Person halte ich es so, wenn es um praktischen Fragen geht, und mir dazu die persönliche Erfahrung fehlt, ich mich mit meinen Kommentaren sehr zurückhalte.
In meinen Leben habe ich genug solcher Theoretiker kennen gelernt, die sehr kluge Rede gehalten haben, aber wenig praktische Erfahrung besessen haben.
Es ist oft leicht über Dinge zu reden solange einem die Praxis fehlt. Bis man darauf kommt, dass es besser gewesen wäre sich mit seinem theoretischen Wissen zurück zu halten.
Das ist nur meine persönliche Auffassung darüber!
Kommentar von HerrWandpilzHerrWandpilz 22.07.2009Und ich bin der persönlichen Auffassung, dass nicht jeder, der an einer Sache aktiv teilgenommen hat, automatisch Experte in diesem Gebiet wird und sich daher mit Kommentaren, die darauf abzielen, den "Theoretikern" von Anfang an Grenzen im Mitspracherecht einzuräumen, gefälligst aufhören kann.
Kommentar von evangelistaevangelista 22.07.2009Dann kannst Du damit gleich anfangen!
Kommentar von schuwald45schuwald45 15.08.2009Ja und Nein ! Es kommt darauf an, wie man über Dinge redet und welchen Grad an Kompetenz man besitzt. Reden kann man über alles. Es darf eben kein "Dogma" daraus werden. Wenn ich in die Oper gehe, rede ich nicht nur über das Stück und dessen Inhalt, sondern evtl. auch über die Leistung des Tenor´s, ohne dabei belegen zu können oder wollen, dass ich besser singen könnte.
Kommentar von redhat 10.08.2009DH!!
Kommentar von GALLARIAOYGALLARIAOY 11.08.2009Wir geben DIR >Herrwandpilz< einen Punkt, weil DU etwas ausführst, was wahrlich gelebt werden sollte. Jeglich so genannte religiöse Erziehung erfogt nach Dogmen, die im allgemeinen eine Lüge sind, und eben nicht dazu führen, dass wir menschlich Irdischen friedlicher miteinander leben. GALLARIAOY
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Also, kann sein, dass ich ein wenig abschweife, doch versuche ich mal bestmöglich meine Sicht zu schildern.
Erstmal finde ich, dass Herr Wandpilz eine hervorragende Möglichkeit mit der Kästchengeschichte bietet.
Es sollte absolut Wert auf Individualität gelegt werden.
Daher würde ich auch zu solch einer "Himmelsalternative" greifen, da tiefer greifende Diskussionen keinen Halt sondern eher Verwirrung wenn nicht sogar Angst schüren würden.
Alles weitere kommt dann später ;)
Ich persönlich bin nicht religiös erzogen worden.
Zumindest nicht, aus familiärer Hinsicht.
Ich denke die Medien und der Kindergarten/die Schule haben da ihren Teil zu beigetragen.
Für mich selbstverständlich, bin ich zum Atheismus gelangt, womit ich vollkommen zufrieden bin.
Sein Kind vorgegebenermaßen religiös zu erziehen, halte ich für vollkommen falsch!
Dadurch wird der Geist des Kindes eingeschränkt, einfach deshalb, weil Religion kein freies Denken ermöglicht!
Ich finde, dass es wichtig ist, dem Kind die Schönheit der Welt und unserer Zeit die wir auf dieser verbringen nahezubringen, realistisch und humanistisch.
Ludwig Feuerbach hat einmal gesagt:
„Allein die Verneinung des Jenseits hat die Bejahung des Diesseits zur Folge. Die Aufhebung eines besseren Lebens im Himmel schließt die Forderung in sich: Es soll, es muss besser werden auf der Erde.“
Eine ausführliche Aufklärung in früher Entwicklungsphase eines Kindes ist absolut wichtig.
Das einzig Schwierige sind immernoch die Fundamentalisten und die penetranten religiösen Erziehungsversuche von Außen (Schule, Kindergarten).
Es ist so krass, was auch im 21. Jahrhundert zum Beispiel noch in "Kinderbibeln" geschrieben steht. Sogar noch, dass die Juden die Hauptschuldigen am Tod von Jesu Christi seien, was selbst Theologen widerlegt haben! Es wird zu eingeschränktem Denken und Religionswahn gelehrt.
Peter Riedesser sagte: „Eine solche Erziehung kann die kognitiven Fähigkeiten durch Denktabus, die emotionale Entwicklung durch Schuldgefühle und Ängste, die Beziehung zum eigenen Körper durch überholte Moralvorstellungen beschädigen. Hinzu kommt die Gefahr der Induktion von destruktiven Vorurteilen und die Anstachelung zur Diskriminierung Anders- und Ungläubiger.“
Es gibt ein Buch, welches kindgerecht erklärt, wie unsinnig der Gotteswahn ist:
http://kurzlink.de/K1ElHFtAZ (ist ein Link zu Amazon)
Eine super Idee.
Ich hoffe einfach sehr darauf, dass in Zukunft, auch dann wenn du Kinder bekommst, die Möglichkeit des freien Denkens auch im frühen Kindesalter vollkommen frei von jeglichen Dogmen gelehrt werden kann.
Man braucht keine Liebe von Gott, wenn man diese von den Eltern bekommt :)
P.S.: Wie das Ferkel sagt:
„Und die Moral von der Geschicht': Wer Gott nicht kennt, der braucht ihn nicht!"
Liebe (freidenkerische) Grüße, Fee ♥
☺☼
Kommentar von nitnelavnitnelav 20.07.2009Dankeschön Fee!=) Danke für die Mühe und danke vor allem für die guten Gedankengänge!=)
Kommentar von heureka47heureka47 20.07.2009@ GrueneFee: Hängt doch alles an den Definitionen der Dinge / Begriffe: Ich weiß seit ein paar Jahren, daß ich JETZT schon AUCH im so genannten JENSEITS lebe. Es handelt sich dabei um die GEISTIGE WELT, "jenseits" der so genannten materiellen Seite des Seins. Eines der großen Mißverständnisse der christlichen Lehre, wofür die "Macher" dieser Kirche die Hauptverantwortung tragen.
Kommentar von nitnelavnitnelav 20.07.2009Ich verstehe nicht, wie du einfach alles für dich alleine auslegen kannst. Das sind doch völlig willkürliche Definitionen und Auslegungen...oder wie siehst du das?
Kommentar von GrueneFeeGrueneFee 20.07.2009Danke Annakonda ;)
Naja, heureka. Es versteht sowieso keiner was du willst, daher diskutiere ich auch nicht mehr mit dir. Viel Spaß noch, mit Aladdin und der Wunderlampe.
Kommentar von KaffeesatzKaffeesatz 20.07.2009@ Heureka: Du lebst bereits im Jenseits? Das erklärt so Einiges. ;-)
Kommentar von DraschomatDraschomat 22.07.2009Du meinst wohl "Analdin und die wunde Schlampe", oder? Die anderen beiden kennn ich nicht. ^^
xD
Kommentar von nitnelavnitnelav 22.07.2009=D
Kommentar von heureka47heureka47 24.07.2009Ich bin dafür, daß jeder Mensch sein eigenes, individuelles Welt- und Gottesbild haben darf - und entsprechend danach strebt, "glücklich" zu sein. Wie es z.B. in der USA-Verfassung verankert ist.
Kommentar von valentin301valentin301 25.07.2009Korrekt, und zwar ohne dass einem jemand ständig seine Meinung rankommentiert und seine GF-Tipps aufdrängt.
Kommentar von heureka47heureka47 27.07.2009Ach, ja, der Herr Valentin mit der befremdlichen Auffassung von Meinungsfreiheit: ER darf alles, was er will und die anderen dürfen nur das, was ER will. "Wenn du heimkommst, schaue bitte gleich in den Spiegel"!
Kommentar von valentin301valentin301 27.07.2009heureka: "Ich bin dafür, daß jeder Mensch sein eigenes, individuelles Welt- und Gottesbild haben darf" .... jawohl, so ist es, aber halte Dich doch auch daran, Du versuchst ständig auch diejenigen zu "bekehren", von denen Du genau weißt, dass sie das gar nicht wollen, mit deinen Thesen und GF-Tipps und Deiner Lebensgeschichte. Belege? Überall hier
Kommentar von GALLARIAOYGALLARIAOY 11.08.2009Wir können DIR >Gruenefee< zu dem Satz: >"Allein die Verneinung .... Es muss besser werden auf Erden"< nur zustimmen. Wenn es uns menschlich Irdischen nicht gelingt, eine irdisches Leben zu führen, was praktisch KARMAFREI ist, wird der menschliche Spezies Mensch nicht überleben. GALLARIAOY
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Hallo annakonda, also ich finde es erstmal große Klasse, dass Du Dir solche Gedanken schon von vorne herein machst. Das was Wandpilz und Gruene Fee dazu beitragen, findet meine volle Zustimmung. Ein Problem stellt natürlich das Umfeld dar. In unserer Gesellschaft ist eine völlig unchristliche Erziehung nicht möglich, da im Kindergarten und dann vor allem in der Schule in den ersten Jahren kein Weg um den Religionsunterricht herumführt. Ich würde aber dann man sollte natürlich nicht zusätzlich im Elternhaus religiös erziehen, sondern manches vorsichtig zurechtrücken, was die Kinder mitbringen. Welche Ängste in Kindern geschürt werden, wenn ihnen die Hölle als Strafe für falsches Verhalten in Aussicht gestellt wird, ist schon beispielsweise schlimm genug. Hier und an anderen Punkten muss man ihnen dann auf jeden Fall Alternativen (je nach Alter) aufzeigen, ohne dass sie wiederum in der Schule groß anecken. Ich glaube, da braucht man etwas Fingerspitzengefühl. Aber das hast Du. Naja, und wenn es dann ab 14 die Möglichkeit gibt, Ethik statt Religion zu wählen, dann sind Deine Kinder bestimmt so weit, selber die richtige Entscheidung zu treffen. Ich glaube ja, dass Deine Kinder mit Sicherheit eine gute Kindheit erleben werden, bei einer Mutter, die sich bereits jetzt diese Gedanken macht.
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Ich bin grundsätzlich dagegen, Kindern in ihrer Prägungphase Hirngespinste und angstmachende Geschichten zu vermitteln. DAS IST GROBE GEISTIGE KINDESMISSHANDLUNG. Die vorzeitliche Phantasieergüsse von Ziegenhirten in Vorderasien über ein übernatürliches etwas mit dem Namen Gott, stellt hierbei nur den Gipfel des Eisberges dar. Feste, wie Weihnachten oder Ostern, die noch nicht einmal das geringste mit christlicher Religion zu tun haben, mit Symbolfiguren zu versehen, um die Kinder im Zaum zu halten und zu erpressen, sind ebenso verabscheuungswürdig, wie viele Märchen, welche ihnen in frühester Kindheit Angst und Schrecken einjagen. Warum wird nicht endlich auf den ruteschwingenden Weihnachtsmann verzichtet und Weihnachten als reines Fest der Liebe gefeiert? Warum müssen Kinder von omafressenden Wölfen und kinderverspeisenden Hexen, die dann verbrannt werden, erfahren, obwohl es diese Dinge gar nicht gibt? Warum den Kindern einen Ort auftischen, den sie nie erreichen werden, weil er nicht existiert?
Wer solche Dinge seinen Kindern erzählt, tut sie nicht erziehen, sondern verängstigen. Derjenige schädigt Selbstvertrauen, Neugier und Unbefangenheit. Und das ist geistige Kindesmisshandlung. Pfui
Kommentar von heureka47heureka47 24.07.2009angstauslösende Märchen haben durchaus einen tieferen, positiven Sinn. Schau mal in meinen Tipp zum Thema Märchen und Kindererziehung.
Kommentar von PlaysWithWolvesPlaysWithWolves 24.07.2009Ich habe deinen Tipp gelesen und muss dich fragen: Das ist doch wohl nicht dein Ernst, oder?
Zugegebener Maßen gibt es schon Märchen, die gewisse Grundsätze vermitteln, aber das Gro hat nichts in den Köpfen von Kindern verloren (z.B. das in deinem Tipp beschriebene Baden im Blut eines gerade getöteten "Monsters"). Durch Märchen werden zum Großteil harmlose, friedfertige und vor allem nützliche Tiere "verteufelt", während wirklich gefährliche Tiere verniedlicht werden. Dein Zuspruch zu dem, was in deinem Tipp steht, verträgt sich bestens mit den Vorgehensweisen der Religionen, die Kinder in frühen Jahren gefügig zu machen.
"Schneewittchen sei tot, kann noch ein „Prinz“ (Symbol für die Liebe) kommen und es retten und heimführen" - klingt nach eurem Erlöser, nicht wahr?
Und genau das ist es, was ich am meisten verabscheue (wie erwähnt: Geistige Kindesmisshandlung)
Kommentar von GALLARIAOYGALLARIAOY 11.08.2009NEin! Angstauslösende Märchen sind eine unnötige Belastung für das Kind. Angesagt ist Offen- und Ehrlichkeit, und keine Lügenmärchen. GALLARIAOY
Kommentar von karx11erxkarx11erx 18.08.2009Wieso angstmachend?
Ich hatte als Kind vor allem möglichen Angst (z.B. vor Geistern), und meine Eltern waren 100% atheistisch (mehr als "es gibt keinen Gott" haben sie gar nicht gesagt). Ich kenne auch sehr viele andere Kinder, die Angst vor Geistern haben. Es wird Kindern sehr viel erzählt, vor dem sie Angst bekommen, in Kinderbüchern, im Fernsehen und Geschichten. Da finde ich es fast belustigend, wie hier der Religion das Monopol aufs Angstmachen bei Kindern zugesprochen wird. Klingt irgendwie reichlich voreingenommen, banal und wenig, sehr wenig hinterfragt.
Kommentar von PlaysWithWolvesPlaysWithWolves 18.08.2009Und woher kommen Geistergeschichten? Vieles in den Medien, in Büchern o.ä. beruht auf religiöse Geschichten. Die Wurzel der angstmachenden Geschichten ist Glaube, Aberglaube und Religion - deshalb gebührt denen das Monopol.
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ein kind sollte menschlich erzogen werden, es sollte lernen zu teilen, zu geben und andere menschen zu akzeptieren. . Allein schon diese erziehungsmethode wirkt wunder.Aber die idee mit dem himmel finde ich persönlich auch schön. Kinder verstehen es so besser.
Kommentar von EldorEldor 20.07.2009Das halte ich für eine schlechte Lösung. Was der Erwachsene nicht glaubt, sollte er auch nicht als Erklärung für (s)ein Kind anbieten. Kinder spüren sehr gut, wie authentisch ein Erwachsener redet. Warum soll ich nicht ganz klar sagen, dass keiner weiß, was nach dem Tod mit uns passiert? Das ist wenigstens ehrlich.
Kommentar von GALLARIAOYGALLARIAOY 11.08.2009>Eldor<, die Erwachsenen sollten lernen, ihre Kinder nicht mehr zu erziehen, zu programmieren, sondern anleiten, ein irdisches Leben zu führen, was einfach glücklich macht, Wenn wir die derzeitige Finanzkriese analysieren, können wir nur feststellen, dass ein ETHIK/MORAL gelebt wird, die eben nicht mehr dem GANZEN dient. GALLARIAOY
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Im Grunde enthalten die wunderbaren Antworten ganz oben schon alles. Das eine vielleicht noch... Kinder sind nicht so sehr auf das fixiert, was du ihnen sagst, als mehr auf das, was du ihnen vorlebst, was sie bei dir spüren und erfühlen können. Je authentischer und wahrhaftiger du bist, desto weniger werden die Dogmen, die von außen an sie herangetragen werden, bei ihnen Anklang finden. Glaub mir, bei den Gedanken, die du dir jetzt schon machst, wirst du instinktiv genau das Richtige tun!
Kommentar von coelestecoeleste 05.09.2009GUTE ANTWORT
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Ein Kind wird unnötig belasstet und ist nicht mehr frei wenn es von kleinaufan religiös erzogen wird. Es geht wunderbar ohne.
Kommentar von patricia96patricia96 19.07.2009belastet wird ein Kind doch nur wenn keine für sie begreifbaren Antworten auf ihre Fragen gegeben werden können, oder willst du jetzt sagen das du deinem kind erklärst, das die geliebte Oma einfach im Ofen verbrannt wird, na dann viel Spaß beim Seelenklemptner!!
Kommentar von HerrWandpilzHerrWandpilz 20.07.2009Ich finde "die Seele deiner Oma wird jetzt für alle Ewigkeit in der Hölle gequält" nicht unbedingt erbaulicher...
Kommentar von RealitoRealito 22.07.2009@patricia96 ...Meine Güte, dass hört sich an ob du überhauptkeine Phantasien mehr hast.
Kommentar von GALLARIAOYGALLARIAOY 11.08.2009NEIN >patricia96<! Wir Erwachsenen sollten den Kindern endlich klaren Wein einschenken, und ihnen verständlich machen, was wahrlich der SINN des menschlich, irdischen Seins ist. GALLARIAOY
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- JEDER gibt etwas an seine Kinder weiter: Entweder seinen Glauben an Gott oder seinen Unglauben. Eine neutrale Erziehung gibt es nicht. Kinder übernehmen zunächst IMMER das Weltbild der Eltern. Man prägt sie auf alle Fälle.
- Kinder reagieren ganz sensibel auf den Tod von geliebten Menschen, und die Antwort darauf, was da passiert, ist für sie enorm wichtig. Mit zunehmendem Alter wird die Frage aber auch für jeden Erwachsenen wichtig. Verdrängung dieser Fragen hat negative Folgen. Darum würde ich sagen: Suche selber nach einer zufriedenstellenden Antwort. Diese kannst du auch deinen Kindern ruhigen Gewissens weiter geben. Wie du selber eine Antwort bekommst, ist eine andere Sache, um die es hier nicht geht.
- Ich freue mich, dass du die Erziehung ernst nimmst.
Kommentar von nitnelavnitnelav 19.07.2009Schönen Dank, aber einfacher gesagt als getan oder? Also ich meine selbst die Antwort zu finden kann ja schon mal so ein halbes bis ganzes Leben dauern. Dann wirds schlecht mit dem Weitergeben.
Kommentar von friendlylionfriendlylion 19.07.2009Vorläufig sag den Kindern das, was ihnen mehr Mut macht, sodass sie optimistisch in die Zukunft schauen können.
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Ich sehe nichts schlechtes in einer christlichen Erziehung. Wichtig ist doch, dass das Kind die Grundregeln des Miteinanders lernt. Vor allem finde ich es wichtig, den Respekt vor anderen Menschen und der Schöpfung zu erlernen. Kinder bekommen schnell das Verhalten der Erwachsenen mit und übernehmen es so.
Kommentar von patricia96patricia96 19.07.2009das ist wahr, und ich kenne viele Kinder deren Eltern überhaupt nichts mit chris. Glauben zu tun haben wollen, und deren Kinder absolut gläubig sind - schon mit 10,11,12
Kommentar von GALLARIAOYGALLARIAOY 11.08.2009Was bedeutet denn eine christliche Erziehung!? Soll den Kindern das weiter gegeben werden, was z.B. diese römisch katholische Kirche an Dogmen bereit hält, die bereits wissenschaftlich widerlegt wurden. GALLARIAOY
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Ich denke, das beste wird wohl wirklich sein, wenn du versuchst bei solchen Themen "auszuweichen". Und wenn es nicht geht, kannst du ihm das erzählen das es denn Himmel und sowas gibt(was nach meinen Glauben auch der Fall ist),früher oder später kann sich das Kind seine eigenen Meinung und Ansichten zu diesem Thema entwickeln.
Kommentar von HarterkampferHarterkampfer 19.07.2009Warum ausweichen? Man kann ihm doch Antworten geben, wie man auch Erwachsenen Antworten gibt, allerdings in der Sprachwelt der Kinder. Jeder, der mal früher Kind war - das sind die meisten unter uns - kann sich doch an Elternantworten erinnern, die Ungewissheiten beinhalteten. Kinder können damit leben. Es sind eher die Erwachsenen, die Angst haben, eine Frage nicht abschließend beantwortet zu haben!
Kommentar von heureka47heureka47 20.07.2009Nichts wäre schlimmer als "Ausweichen". Die Eltern sollten beherzt ihren Glauben vermitteln - egal, wie der beschaffen ist.
Kommentar von GALLARIAOYGALLARIAOY 11.08.2009>goodboy 28< Ausweichen, heißt letztlich lügen. Die diversen Religionen haben lange genug gelogen. Die Zeit ist reif, dass wir menschlich Irdischen endlich Klartext reden, und nicht mehr von einem GLAUBEN (=etwas für wahr annehmen, ohne es zu wissen, der zumindest in den letzten 2600 Jahren den menschlich Irdischen keinen Frieden bescherrte. GALLARIAOY
Kommentar von goodboy21goodboy21 13.08.2009Also entschuldige mal, 28 bin ich aber nicht. -.- Ausweichen heißt nicht lügen, "Ausweichen" heißt einfach vom Thema ablenken. Ich habe behaupte, das durch diese Religionen viele Menschen auch halt im Leben gefunden haben und sich Morralisch "korrekter" verhalten haben.
Kommentar von blumenauseis 17.08.2009Manche Menschen brauchen tatsächlich eine Religion, um einem Weg im Leben zu finden - es hatten ja nicht alle so tolle Eltern wie uns;-) Und einfacher ist es auf jeden Fall immer MIT Glaube: Wenn ich doch ohnehin nicht weiß, was danach kommt, kann ich mir doch einfach das schönste aussuchen und mich im Zweifelsfall drauf freuen (die Idee gab es aber glaube ich schon, oder?)
Kommentar von goodboy21goodboy21 18.08.2009Sehe ich genau so! Denn selbst wenn man sich sein ganzes Lebenlang mit seinen Glauben geirrt hat, kann man gar nicht nach dem Tod noch zu dem Punkt kommen, es zu bereuen. Denn schließlich ist man ja T O D und nimmt einfach N I C H T S mehr somit wahr...! ;-)
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Was hat der Glauben mit kindererziehung zu tun??? Man soll dem Kind Werte vermitteln die kommen allein ohne Glauben, mir muss niemand sagen was richtig ist und was falsch. Jede Glaubensrichtung hat andere Wertvorstellungen...
Kommentar von nitnelavnitnelav 19.07.2009Na, was erzählst du deinem Kind, wenn es Fragen zu Religion, Kirche, Tod stellt?
Kommentar von KittymogulKittymogul 19.07.2009Das was ich darüber weiß, ohne Vorurteile oder sonst was.Wenn es lat genug ist kann es sich allein entscheiden ob es an die Kirche oder anderes glaubt
Kommentar von nitnelavnitnelav 19.07.2009Na, aber es ist ja schon ein unterschied, ob du einem Kind erzählst, es kommt nach dem Tod in den Himmel oder ob du erzählst, dass es dann für immer verschwindet.
Kommentar von HerrWandpilzHerrWandpilz 19.07.2009Dem Kind die Wahrheit sagen: man weiss es nicht. Daher gibt es verschiedene Denkansätze, die sich in manchen Fällen zu einer Religion entwickelt haben.
Kommentar von KittymogulKittymogul 19.07.2009Jeder sollte allein entscheiden was und an wen er glaubt, nur weil man die Eltern von dem Kind ist heisst es nicht dem Kind einen glauben aufzuzwingen
Kommentar von KittymogulKittymogul 19.07.2009Mit dem Alter und der Reife erfährt das kind alleine was es bedeutet Tot zu sein
Kommentar von nitnelavnitnelav 19.07.2009Gut!
Kommentar von GALLARIAOYGALLARIAOY 11.08.2009Wir können DIR >kiftymogul< nur zustimmen. Angesagt ist ein Vorleben des Lebens, dass das Kind erkenntn, was wahrlich zu einem Leben gehört, was glücklich macht. Religion ist ein Auslaufmodell, was nachweislich keinen Frieden brachte auf Erden. GALLARIAOY
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Ich erinner mich da an ne lustige Geschichte: Der kleinen Tochter unserer Untermieter ist der Opa gestorben. Meine Mutter sagt zu dem Kind so: "Jetzt kommt der Opa in den Himmel zu den Engelchen." Das Mädchen schaut sie verwirrt an: "Nein, der kommt jetzt in die Kiste!" Der Vater stand nebendran und nickte nur.
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Einige Sachen findet man erst spät, so wie diese Frage hier!
Meine Eltern haben mich christlich erzogen und weh getan hat es eigentlich nicht. Meinen Kindern habe ich die Wahl gelassen, auf Fragen geantwortet und ihnen die Bibel, den Koran, den Hinduismus, den Talmud und den Buddismus neben einem schönen Buch über Darwin vor die Nase gestellt. Was sie daraus machen ist ihre Sache, sie sollen nur kritisch bleiben und Mutter Erde so annehmen, wie sie in ihrer Schönheit sein kann. Nicht was der Mensch aus ihr macht. Letztlich denke ich, dass was der junge Nazarener von sich gegeben haben soll ist in seiner Grundaussage absolut korrekt. Was seine Vertreter auf Erden danach daraus gemacht haben, ist völlig unter aller Kanone! So lange Kinder nicht die Fantasie verlieren, sind Geschichten wunderbar. Doch man soll ja auch nicht auf ihre ach so kleinen Hände schlagen. Mein Glaube ist ein wirre Mischung, im Hier und Jetzt gilt es seine Ruhe zu finden und hoffend, dass meine Tod irgendjemand mal berührt. Schön wäre es dies noch zu bemerken. Doch zu Sternenstaub werden ist auch in Ordnung.
Seinen Kindern etwas von Menschen zum eigenen Vorteil Verdrehte als das einzig Heilbringende beizubügeln, ist Murks, denn auch die haben letztlich bemerkt oder werden bemerken, dass man Geld nicht essen kann. Und der große Schlaf ist für Kinder nicht so beängstigend, wie wir befürchten! ;-)
Kommentar von BuchfinkBuchfink 28.07.2009.....und hoffend, dass meine Tod irgendjemand mal berührt.
Träum' weiter, Quandt!
Kommentar von QuandtQuandt 29.07.2009Ich geb´ ja zu, der Tippfehler ist peinlich, doch ich glaube, meinen Kindern dürfte es zumindest nicht egal sein! ;-)
Kommentar von BuchfinkBuchfink 29.07.2009Den Tippfehler überlas ich wohlwollend. Mir geht es um Inhalte.
Kommentar von QuandtQuandt 29.07.2009Das weiss ich doch, deshalb schleicht Dir meine Bewunderung ja auch nach! Trotzdempeinlich,grumpf ;-)
Kommentar von valentin301valentin301 30.07.2009Schönes Statement, Quandt!
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Naja, normalerweise sollte man schon als Kind respektvollen Umgang mit anderen Menschen und auch mit der Natur/Schöpfung/Tieren etc. erlernen. Mithilfe der Religion kann dies einfacher geschehen, weil sie viele bildhafte Vergleiche etc. in sich trägt. Du kannst deinem Kind ja keinen wissenschaftlichen Vortrag halten, warum es die Erde gibt oder warum man Tiere schützen sollte oder warum man den Mitmenschen achten und niemals verletzten sollte. Einfache Regeln wie "Was du nicht willst, das man dir tu, das füg auch keinem andren zu." sind für ein Kind sicher verständlicher als irgendeine andere wissenschaftliche Erklärung. Natürlich kann man Religiösität ganz in den Vordergrund stellen, d.h. sie übertreiben, und das wäre für ein Kind sicherlich nicht gut. Aber Religion ist auf jeden Fall eine Hilfe, um dem Kind teils schwierige Dinge einfach zu erklären...ab einem gewissen Alter hinterfrägt das Kind sowieso selber alles und macht sich seine eigene Meinung, die dann auch mal kompliziert sein darf. ;-)
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im falle einer taufe deines kindes,hättes du ja parten.die sind ja dafür da das kind im christlichen glauben mit zu erziehen.selbst wenn du dein kind nicht getauft hast, wird es doch bestimmt jemand geben den du ,wenn du gläubig wärst, dafür nehmen würdes.vieleicht kann der jenige dich ja unterstützen in glaubens fragen.denn parten sucht man ja sorgfälltig aus.
Kommentar von nitnelavnitnelav 19.07.2009Du meinst bestimmt Paten. Und ich habe auch keinen, das ist hier in meiner Umgebung irgendwie nicht so üblich.
Kommentar von kreativkruemmelkreativkruemmel 19.07.2009ja meine ich ,danke
Kommentar von GALLARIAOYGALLARIAOY 11.08.2009Wenn diese Paten so genannte Scheinheilige sind, also Christen, die letztlich an der realen Wahrneit vorbeileben, sind diese Paten wahrlich keine Hilfe für das Kind. GALLARIAOY
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Wenn DU DEINE Frage beantworten willst, gehe in DEIN inneres SEIN, denn hier liegt der Ursprung DEINES SEIN. Dass, was die meisten Religionen über dieses SEIN berichten ist ein Märchen, und oft genug eine erbärmliche Lüge, von Unwissenden, die meinen in alle Ewigkeit zu leben. Dieses menschliche, irdische SEIN, ist unser erstes und letztes Leben, was wir bewusst durchleben können. Wenn wir es so durchleben, dass dem GANZEN gedient wird, also kein KARMA mehr erzeugen, haben wir ein Maximum erreicht, und dazu beigetragen, dass die SCHÖPFUNG sich so weiter entwickeln kann, wie geplant. GALLARIAOY
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"Hör zu, mein Kind: Omi ist jetzt nicht mehr bei uns, sie ist jetzt im Himmel und von dort aus passt sie auf dich auf, weil sie jetzt ein Engel ist."
"Achso, wie Opa letzten Sommer. Also passen jetzt beide auf mich auf."
"Ja genau wie Opa. Jetzt blicken sie beide auf Dich hinunter und beschützen Dich."
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Kind knabbert sich nachdenklich an der Unterlippe...
"Papa, ist der Katzenhimmel anders als der Menschenhimmel?"
"Ja, mein Schatz, dort kommen nur Katzen hin."
"Dann gibt es also auch einen Hamsterhimmel und einen Hundehimmel und einen Fischehimmel und...."
"JAAA, gibt es!"
"Also seh ich meine Minki nicht wieder wenn ich mal tod geh?"
"Ähm... doch du.... also, wenn du das möchtest könntest Du sie dort besuchen."
"Dann werden Omi und Opi auch ihren Bello besuchen gehen?"
"Ja, das werden sie sicher!"
"Aber dürfen sie Bello nicht mit in den Menschenhimmel nehmen? Der will dann doch bestimmt mit"
"Ja doch natürlich dürfen sie das. Im Himmel darf man alles."
"ECHT??? Darf ich dann soviel Schokolade essen wie ich will??"
"Ja"
"Darf ich auch scheiße sagen?"
"Nein, das sagt man nicht. Das weißt du doch!"
"Aber du hast doch grad gesagt...."
"Jetzt ist aber Schluss!"
"Aber..."
"Geh jetzt spielen"
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Ich glaube so könnte sich ein Gespräch entwickeln und man verfängt sich immer schnell in einem Lügengerüst, wenn man von Dingen spricht, von denen man nichts weiß. Aber ich empfand es als Kind auch als sehr tröstlich, dass alle in den Himmel kommen, und man sich irgendwann wieder trifft. Manchmal wollte ich gern schon mal eben tod sein, damit ich mir liebe verstorbene Verwandte wiedertreffe.
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Die Kästchenmethode von Herrn WandPilz fand ich klasse und verständlich und ich denke, solange das Kind in dieser Schachtel nicht furchterregendes vermutet, funktioniert sie. Man muss aber auch bereit sein, mögliche Fragen zu beantworten. Letztendlich wissen wir alle nicht, wie es nach dem Tod ist. Aber als ich irgendwann dahinter kam, dass die Geschichte mit dem "Himmel" ein erfundenes Märchen ist, war ich schon bitter enttäuscht und fing von da an, alles andere auch in Frage zu stellen und so gelangte ich zum "Realismus" und damit zum Atheismus.
Die Atheistische Auffassung über den Weihnachtsmann (Nikolaus, Zahnfee, Osterhasi, Pumuckel etc.) hab ich auch überwunden :)
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Religiöse Erziehung sollte man in der heutigen Zeit unbedingt vermeiden, da das Kind eine vorgebastelte anerzogene Weltanschuung angebastelt bekommt, die schwer wieder abzulegen ist, wenn das Kind anfängt, sich eigene realistische Gedanken zu den Dingen der Welt zu machen.
Ehrlich aber einfühlsam und liebevoll - sofern das zu vereinbaren ist.
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Und bevor gefragt wird, warum ich so klug daherschei*ße, nein ich habe keine Kinder, aber ich hätte mir so manches Mal eine solche Erziehung gewünscht (war ja schließlich selbst mal ein Kind).Kommentar von BuchfinkBuchfink 04.08.2009Der Dialog ist einfach hirnreißend!
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Mich störte als Kind am Himmel immer, dass man dort Verwandte wieder trifft, mit denen man nichts zu tun haben möchte.
Onkel Erwin (Name geändert), der bei der Familie beliebt war, mich aber immer für jeden Pups übers Knie legte, möchte ich einfach nicht im Himmel begegnen, auch wenn alle anderen Familienmitglieder (die ich im Himmel natürlich um mich haben möchte) den Erwin ach so toll finden und ihn gerne treffen würden.
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Es gibt auch Dinge, an die möchte ich mich nicht auf ewig erinnern. Dass nach dem Tod meine "Seele" und damit auch meine Gedanken (traumatische Erfahrungen, böse Erinnerungen, auf ewig peinliche Situationen und schmerzliche Erfahrungen) dann ebenfalls nicht mehr existieren, hielt ich als Kind schon für das beste Argument gegen den Himmel und tue es heute noch.
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Die Ewigkeit ist nun mal zu ewig, als dass ich sie mit meinen Traumata teilen möchte.
Kommentar von AlleyneAlleyne 04.08.2009ja, ich verstehe was Du meinst. Ich fand es auch etwas gruselig zu wissen, dass alle Toten mich beobachten können und ich sie nicht. Keine schöne Vorstellung, wenn man es genau bedenkt...
Kommentar von nitnelavnitnelav 04.08.2009Hui....danke danke danke! Das ist wirklich eine wahnsinnig tolle Antwort!!=)))
Sobald mein Däumchen-Pensum wieder aufgeladen ist, bekommst du einen extra-großen Daumen von mir!;-) Bei der anderen Frage natürlich auch!
Kommentar von AlleyneAlleyne 04.08.2009vielen Dank für die Blumen :)
Aber diese tolle Frage hat mich einfach dazu animiert... -
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Mit Sicherheit bin ich einer der ungläubigsten Menschen auf dieser Welt. Hätte ich ein Kind, so würde ich es bewusst oder unbewusst gegen den Glauben an eine höhere Macht (Gott) erziehen. Ganz einfach weil ich Religion für den größten Blödsinn überhaupt halte. (Mal abgesehen davon, dass mittlerweile viele kirchliche Institutionen den sozial schwachen Menschen helfen)
Das Problem ist nur folgendes:
Hätte ich ein z.B. 8 jähriges Kind und ich wüsste, dass ich innerhalb von 3 Monaten an Krebs, oder so, sterben müsste, was erzähle ich dann meinem Kind?
Wahrscheinlich würde ich in dieser Situation gerne solche Sachen sagen, wie "Ich wache vom Himmel aus über dich", oder "Du kannst dann jeder Zeit mit mir sprechen, ich höre dir zu und bin bei dir", oder "Irgendwann werden wir uns im Himmel wieder sehen".
Zugegebenermaßen sehr schmalzig, aber es bietet dem Kind vielleicht Trost.
Das Problem ist nur, dass ich daran gar nicht glaube... :-/ -
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Auf keinen Fall religiös indoktrinieren. Immer schön offen für die Wahrheit bleiben. Religion ist Lüge und Du willst doch Deinen Kindern nicht zu Lügnern erziehen?!
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Ich gebe nur zu bedenken, dass das bevölkerungsreichste Land der Erde, China, nahezu gänzlich ohne christliche Religion auskommt. Du wirst also in eine bestimmte Gesellschaft hinein geboren und dementsprechend stellen sich Dir gewisse Fragen oder auch nicht. Und wer diese Fragen nicht hat, sucht auch nicht nach einer Antwort, das ist trivial. Dies ist die übergreifende, philosophische Antwort zu dieser Thematik. P.S. Ich werde in meinem nächsten Leben übrigens als Giraffe wiedergeboren ;-). Kannst Du das Deinen Kindern auch erzählen? So, wo ist jetzt noch das Problem? Ganz locker, ganz easy ...
Kommentar von BuchfinkBuchfink 30.07.2009Dann achte aber bitte darauf, dass Du keine Halsschmerzen bekommst.
In meinem vorletzten Leben war ich Giraffe und ich starb in jedem Winter 1.000 Tode wegen dieser Schmerzen.
Das Leben, das darauf folgte, war auch nicht viel besser: Ein Tausendfüßer mit Hühneraugen zu sein ist auch nicht erstrebenswert.
Kommentar von ohjeohjeohjeohje 30.07.2009Danke für den freundlichen Hinweis! In meinem letzten Leben war ich Nilkrokodil und wurde erschossen, weil ich einen Kahn zum kentern gebracht und mir menschliche Beute zum Fressen geholt hatte. Insofern sind die Halsschmerzen dagegen natürlich peanuts. Man wird mich übrigens in den Tierpark Hellabrunn bringen. Könntest Du ab und zu mal vorbeischauen und mich mit Halsschmerztabletten zur Prophylaxe versorgen? Wäre Dir dafür echt sehr dankbar! Wenn ich dreimal hintereinander schnell mit dem linken Augenlid schlage, weißt Du, dass ich es bin. ;-)
Kommentar von AlleyneAlleyne 04.08.2009ich kenne einen Tausendfüßler mit Rheuma, der heißt Hironymus, Freund von Biene Maja...
das nur so nebenbei :) -
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Der Weg zu einem glücklichen, erfüllten LEBEN, führt nur über die absolute Wahrheit, auch wenn es manchmal schmerzhaft ist. Dieses Glauben an den Weihnachtsmann, Osterhasen und sonstigen schwachsinnigen Märchen sollte unter Strafe gestellt werden, denn es werden Illusionen im Kind geweckt, die jeglicher Vernunft widersprechen. Im Besonderen die Lügen der römisch katholischen Kirche, bezüglich Himmel, Hölle, Jenseits usw. sollten aus dem Unterrichtsunterlagen gelöscht werden, und durch eine Wahrheit ersetzt werden, die jeder Erdenbürger nachempfinden kann, der nur ein wenig hinterfragt. GALLARIAOY
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Antwort von BadGirlDaisy 27.07.20094 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
Ich bin auch atheistisch eingestellt. An was ich glaube ist Sinn, Verstand, Ursache und Wirkung. Ein Kind braucht keine Märchengeschichten um gut aufzuwachsen. Liebe, Geborgenheit und vertrauen hat nichts mit Religion zu tun - und das ist das wichtigste für ein Kind! Du solltest selber entscheiden, ob du dein Kind neutral erziehst oder nicht. Jeder hat eine andere Meinung und die meisten haben eben einen Glauben und werden versuchen dich davon zu überzeugen. Wir müssen akzeptieren wenn andere Leute einen Glauben haben, aber sie akzeptieren nicht daß wir keinen haben!
Kommentar von niawegerniaweger 04.08.2009Meiner Meinung nach ist auch der Atheismus eine Form des Glaubens. Ich jedenfalls glaube fest daran, dass es keinen Gott gibt, und dass mein Leben mit dem Tod ein Ende haben wird. Und genausowenig, wie irgendeine Religion ihre Dogmen beweisen kann, kann ich das mit meinen...
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meine mutter hat versucht mich christlich zu erziehen. mit ca 13 jahren habe ich den glauben verloren und es war eine schwere zeit. nicht weil ich ohne glauben war sondern weil meine mutter das nicht akzeptieren wollte!
Fazit: egal, welche einstellung/Glauben man selbst hat, man sollte dem kind vermitteln, dass es selbst DIE FREIE WAHL hat!!!!!!!!!!
taufe erst mit 18!!!
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Versuche Dein Kind mit viel Toleranz gegenüber anders Denkenden zu erziehen. Dazu gehört auch das offene Sprechen über Relegion, Deine Zweifel und warum Du Dir nicht mehr sicher bist und über die verschiedenen Konfessionen und Einstellungen der Menschen. Es wird viele Punkte geben über die Ihr gemeinsam sprechen solltet, schon durch den Rel.-Unterricht, aber ich würde immer versuchen dem Kind zu vermitteln, dass es ein Recht jedes Menschen ist, seine eigene Meinung und Einstellung zur Relegion zu haben. Man kann sachlich und informativ darüber reden, seine Einstellung zu gewissen Themen auch darstellen, aber niemals seine Einstellung anderen aufzwingen wollen. Das ist keine Aufgabe für ein Jahr, sondern für das Leben.
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Es wäre bestimmt nicht sehr klug sein Kind mit seinem Zweifel zu konfrontieren.
Das Kind ist überhaupt noch nicht in der Lage diese gegensätzlichen Lebensmodelle zu verstehen.
Genauso ist es verkehrt das Kind in einem geistigen Vakuum zu erziehen, mit dem Argument, dass es sich später entscheiden soll.
Es ist eine irrige Vorstellung zu glauben ein Kind könnte ohne geistigen Einflüssen aufwachsen.
Deshalb wäre es unverantwortlich gerade im religiösen Bereich dem Kind keine Hilfe anzubieten.
Um sich später einmal persönlich für oder gegen Gott zu entscheiden bleibt dem heranwachsenden jungen Menschen sowieso nicht erspart.
Würdest Du dem Kind nichts nahe bringen würden andere Vorstellungen das Kind beeinflussen und sein späteres Leben bestimmen.
Um sich später entscheiden zu können braucht der Mensch die nötigen Informationen.
Du hast selber auf die Problematik des Atheismus hingewiesen. Er kann weder den Ursprung des Menschen, noch die Bedeutung der menschlichen Existenz erklären. Geschweige dem Menschen eine wirkliche Hoffnung anbieten.
Alle atheistischen Hoffnungen hören mit dem Tod auf. Darüber hinaus gibt es nichts.
Warum Menschen überhaupt Gott leugnen ist weder nachvollziehbar noch ist das eine befreiende Lebenseinstellung.
Das Leben wird zu einem Zufallsprodukt degradiert ohne tieferen Sinn und Bedeutung.
Die christliche Hoffnung vermittelt uns einem liebenden Gott, der dem Menschen durch Christus die Erlösung anbietet und ihm zeigt, dass das Leben ein höheres Ziel hat.
Es besteht in der ungetrübten und ewigen Beziehung zu Gott, derer sich alle Menschen erfreuen dürfen, die Ihm ihr Vertrauen geschenkt haben.
Darauf werden wir immer wieder hingewiesen, dass die liebende Gemeinschaft mit Gott und mit allen Menschen, die seinem Beispiel der Liebe gefolgt sind der tiefe Sinn unserer Existenz ist.
Die Auferstehung Jesu von Toten ist ein Garant dafür, dass die Menschen auf dieselbe Weise auferstehen werden wie Er.
Deshalb sollte man sich bewusst sein welche Auswirkungen eine atheistischen oder ein christliche Lebensvorstellung mit sich bringt.
Die eine Vorstellung reduziert das Leben auf einige Jahrzehnte ohne wirklicher Hoffnung.
Wobei die andere Lebensbetrachtung dem Menschen Hoffnung über den Tod hinaus gibt und ein unbegrenztes Leben in der Gemeinschaft mit Gott anbietet.
Weshalb soll man seinem Kind diese christliche Lebensperspektive verschweigen, die ihm heute schon eine große Hilfe ist und eine ganz andere Lebensbewältigung ermöglicht.
Es wäre gegenüber dem Kind lieblos ihm diese Hoffnung zu verschweigen.
Kommentar von HerrWandpilzHerrWandpilz 20.07.2009Dein Text ist das beste Beispiel dafür, warum man ein Kind defintiv nicht religiös erziehen sollte, da daraus im schlimmsten Fall so ein bornierter Spinner wie du dabei rauskommt.
Nur zur Info: Die Christen degradieren das Leben zu einer billigen Prüfung, in der sie ihrem allwissenden Herren, der das Ergebnis von Anfang an kennt und so seine Spielfiguren namens Menschen von Anfang an als Verlierer oder Gewinner zu bewerten weiss, so tief wie möglich in den heiligen Hintern kriechen.
Ihr habt keine Hoffnung, ihr habt Angst vor dem Tod und daher haltet ihr an der irrigen Meinung fest, dass ihr erlöst werden würdet und ewiges Sein als Geschenk bekommen werdet. Es ist eine Wahnvorstellung, die aus einem psychischen Knacks heraus entwächst und definitv nichts, was eine Hilfe für die Lebensbewältigung darstellt, da ihr immer den strafenden Gott im Nacken wisst, der euch bei Nichtgefallen - oder viel beliebter - nicht nachvollziehbaren Gründen (denn die Wege des Herren sind unergründlich) wie Maden zerquetscht. Aus Angst erwächst ein Glaube an ein Zauberwesen, dass euch die Furcht vor etwas nehmen kann, welches sich nicht verhindern lässt.
Der Atheist hingegen kennt diese Angst nicht, sondern akzeptiert das "degradierte" Leben als das, was es ist: ein zufälliges Geschenk, welches man in vollen Zügen geniessen sollte und nicht einfach so schnell wie möglich absitzen sollte, damit man die Himmelspforte schnell erreicht.
Kommentar von HerrWandpilzHerrWandpilz 20.07.2009Denn letztlich werdet ihr - am Ende eures Lebens - zitternd im Bett liegen, da ihr Zweifel in euch tragt, ob es das alles wert gewesen ist oder ob ihr euer Leben aufgrund der "Hoffnung auf eine Fortsetzung" nicht richtig gelebt habt. Es ist für den Atheisten daher die befreiendste aller Lebenseinstellungen NICHT an einen spielenden Gott zu glauben, der sich einen Spaß mit unserem Schicksal erlaubt, um uns aufgrund fehlender Abwechslung im himmlischen TV mal eben in unseren Betten verbrennen lässt. Warum Menschen sich dieser geistigen Tortur hingeben - DAS ist nich nachvollziehbar. Und wie ich oben schon erwähnte: meine Eltern haben es geschafft, mich nicht christlich zu erziehen, sondern sie zeigten mir alle Wege, die man beschreiten kann und der Grund, warum du das verhindern willst, ist das logische Resultat: ohne Indoktrination seit dem Kindesaltern an, liegt die Wahrscheinlichkeit etwa bei 0,2%, dass sich das Kind bei der Betrachtung der Welt FÜR die Religion entscheiden wird.
Denn es wird erkennen, dass es keinen Unterschied zwischen den Geschichten über Elfen, Feen, den Schlümpfen und Gott gibt. Es sind alles Geschichten, um kleine Geister zu beruhigen, wenn die Antworten auf Fragen unangenehm ausfallen können.
Kommentar von heureka47heureka47 20.07.2009@ Herr Wandpilz: >>da daraus im schlimmsten Fall so ein bornierter Spinner wie du dabei rauskommt.<<: Beleidigung. Beanstandet!
Kommentar von nitnelavnitnelav 20.07.2009Ich bite dich heureka, hör auf hier bei meiner Frage herumzubeanstanden.
Bitte. Ich suche Rat und mir gefällt dieser Text von HerrWandpilz. Er mag vielleicht etwas überspitzt sein, aber den Kern trifft er und außerdem würd ich mir das vielleicht noch mal gern durchlesen, was dann nicht mehr möglich ist.
Man muss ja nicht immer alles gleich löschen!
Kommentar von evangelistaevangelista 20.07.2009Es tut mir leid, wenn ich sagen musst, dass Du vom Christentum überhaupt nichts verstanden hast.
Deine Ausdrucksweisen und Argumente gegen das Christentum zeigen eigentlich, dass Du hier etliches durcheinander bringst.
Frag Dich selber, ob das sachliche Argumente sind:
Bornierte Spinner.
Christen degradieren das Leben zu einer billigen Prüfung.
Menschen sind billige Spielfiguren Gottes.
Sie kriechen Gott in seinen heiligen Hintern.
Wahnvorstellung aus einem psych. Knacks.
Den strafenden Gott im Nacken wisst.
Aus Angst erwächst der Glaube an eine Zauberwesen.
Was soll ich Dir auf diesen gebündelten Unsinn antworten. Es trieft nur so von Verachtung, Herabwürdigung von Menschen, von Beleidigung und falschen Unterstellungen.
Ich würde Dir empfehlen, dass Du zu einem Psychiater gehst, damit Er Dich von Deinen negativen Gefühlen und von Deinen völlig falschen Vorstellungen über Gott und dem Christentum befreien kann. Hoffentlich kann Er Dir helfen!!
Kommentar von valentin301valentin301 20.07.2009Ich stimme dem Herrn Wandpilz zu und glaube nicht, dass er einen Psychiater braucht.
Kommentar von nitnelavnitnelav 20.07.2009Sieh doch mal ab von den Formulierungen und schau dir den Kern an.
Wir wollen hier ja nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen oder?
Du hast doch bestimmt verstanden, was er damit meint...was sagst du denn dazu? Wenn es dir nicht möglich ist, auf diesen "gebündelten Unsinn" zu antworten, übersetze ich dir seinen Text gern in ein paar höfliche Worte mit dem gleichen Inhalt.
Kommentar von valentin301valentin301 20.07.2009Sehr gut, die Idee hatte ich auch schon.
Kommentar von evangelistaevangelista 20.07.2009Seine Aussagen haben nichts mit Sachlichkeit zu tun.
Es kann nicht hingenommen werden, dass in leichtfertiger Weise gläubige Menschen auf diese Weise beschrieben werden.
Ich glaube sehr wohl, dass das Forum nicht dazu geeignet ist leichtfertige und unqualifizierte Aussagen zu machen.
Wenn der scheinbare tolerantere und weltoffenere atheistische Lebensstil auf diese Weise sichtbar wird, dann kann ich nur sagen, dass bei solchen Äußerungen davon nichts zu sehen ist. Denn die gemachten Aussagen von HerrWandpilz haben mit Eurer besseren Lebensphilosophie nichts zu tun.
Ich möchte deshalb darum bitten auf solche Äußerungen zu verzichten, sonst werde ich das nächste Mal diesen Kommentar beanstanden und auch melden.
Kommentar von nitnelavnitnelav 20.07.2009Dennoch steckt etwas dahinter.
Findest du es besser, dass du "uns" in einem Kollektiv zusammenfasst?
Nur weil jetzt ein Atheist nicht freundlich zu dir ist, musst du nicht die gesamte "Lebensphilosophie" in Frage stellen. Ich will nichts böses und auch keinen Streit. Denn ich suche wirklich Rat und die Einwände von HerrWandpilz finde ich (inhaltlich) durchaus angebracht. Vielleicht kannst du ja darüber hinwegsehen...als Christ soll man doch auch verzeihen, oder?;-)
Ich würde mich jedenfalls über einen darauf bezogenen Kommentar deinerseits sehr freuen.
Und mein Angebot der Übersetzung steht nach wie vor.=)
Kommentar von evangelistaevangelista 21.07.2009Eigentlich ist Deine Aussage ein Widerspruch. Einerseits wird die christliche Erziehung abgelehnt, aber andereseits berufst Du Dich auf eine wertvolle christliche Verhaltensweise der Vergebung.
Wenn Du und Deine Gesinnungsgenossen eine andere Auffassung über Erziehung habt als ein Christ, dann ist das Eure Angelegenheit.
Aber umgekehrt ist das nicht der Fall. Ständig wird versucht die christliche Erziehung als einseitig und als einengend hinzustellen.
Wenn immer wieder für sich die Toleranz und Offenheit in Anspruch genommen wird, dann muss man sich fragen weshalb solche Äußerungen gemacht werden wie von HerrnWandpilz.
Diese Aussagen zeigen ein Geisteshaltung, die dieser strapazierten Toleranz völlig widerspricht. Ein wirklich offener und toleranter Mensch würde solche unqualifizierten beleidigenden Aussagen nicht machen.
Schreibe Ihm doch, dass diese Ausdrucksweise fehl am Platz ist.
Wie kann man einen solchen Kommentar gut heißen, der auf diese Ausdrucksweise aufgebaut ist.
Kommentar von nitnelavnitnelav 21.07.2009Ich soll ihm schreiben? Wieso denn das? Hier kann ja jeder seine Meinung sagen. Ansonsten empfehle ich dir die Kompliment-Funktion dieser Website. Ich bin ir sicher, dass der HerrWandpilz sich über ein Kompliment deinerseits sehr freuen würde.
Was den Widerspruch betrifft, sollte das Augenzwinkern andeuten, dass es ein kleiner Scherz war. Im Übrigen lehne ich die chrisliche Erziehung nicht ab. Denn 1. wurde ich selbst so erzogen und 2. hätte ich mir dann einen Teil dieser Frage sparen können.
Ich lehne es nur ab, wenn man den Kindern keine Freiheiten lässt und ihnen die eigene Einstellung aufzwingt, sodass sie sich später nur schwer von ihrer Erziehung und dem damit verbundenen Glauben lösen können. Das kann ich aus eigener Erfahrung sagen.
Kommentar von evangelistaevangelista 21.07.2009Nun, ich habe von Dir auch keine andere Reaktion erwartet. Wenn Du diese Formulierung von HerrnWandpilz damit entschuldigst, dass es sich dabei um eine freie Meinungsäußerung handelt, dann fehlt es Dir wirklich an Objektivität.
Denn diese gebrauchten Formulierungen haben damit überhaupt nichts zu tun. "Sie kriechen Gott in den Hintern" usw. ist keine qualifizierte Meinungsäußerung, sondern eine beleidigende Aussage.
Anscheinend kannst Du nicht zw. freier Meinungsäußerung und Beleidigung unterscheiden.
Glaubst Du wirklich, dass man in einer öffentlichen Diskussion solche Ausdrücke verwenden und diese noch als freie Meinungsäußerung bezeichnen könnte?
Kommentar von nitnelavnitnelav 21.07.2009Ähm mein Kommentar von 22:29 gehört natürlich hier hin.
Kommentar von BuchfinkBuchfink 22.07.2009Meinst Du den hier?
Kommentar von annakonda am 21. Juli 2009 22:29
*Ich sagte ja bereits, dass er es überspitzt formuliert hat.
Allerdings ist dies mit Sicherheit mit vollste Absicht geschehen. Denn was auch auffällig ist: Sobald Religion beleidigt wird, gehen die gesamten Anhänger auf die Barrikaden. Wieso steht sie auf einem so hohen Podest? Hättest du was von Darwins Hintern geschrieben, dann hätte ich mich nicht aufgeregt.=)*
Kommentar von nitnelavnitnelav 22.07.2009Du bist ein Schatz.=)
Kommentar von HerrWandpilzHerrWandpilz 20.07.2009unqualifizierte Äußerungen, wie der Vorwurf, dass Menschen, die Kindern nichts von Gott erzählen, lieblos seien?
Der Vorwurf, dass Atheisten ein hoffnungsloses Dasein leben?
Der Vorwurf, der Atheist würde unkontrollierbar von einer Lebenseinstellung zur nächsten wandern?
Der Kommentar auf deine Antwort war schon SEHR GENAU AUF DEINE (!!!!) Aussagen zugeschnitten.
Kommentar von NichtdiebohneNichtdiebohne 13.08.2009Olle Petze. Wie war das bei euch? "...werfe den ersten Stein." und "...der Balken im Auge..."
Kommentar von HerrWandpilzHerrWandpilz 20.07.2009Ich habe sehr wohl verstanden, worum es im Christentum geht. DU hingegen hast eine völlig verdrehte Vorstellung vom Atheismus. Wir seien alle Grashalme, die sich aus totaler Unschlüssigkeit wie 2jährige Kinder in die eine oder andere Richtung - je nach wehendem Lüftchen - bewegen würden, da wir so an allgemeinem Zweifel leiden, dass jegliche Orientierung verloren geht. DAS ist ein Fehler. Wenn du dieses Bild behalten willst, dann sind eben Christen abgebrochene Bäume, die auf ewig nur in eine Richtung schauen können und alles angreifen, was sich frei bewegen kann.
Aber was mir wirklich auf die Nerven geht - und das ist der Hauptgrund meiner Abneigung gegen Gläubige: meine Antwort war liberaler Natur. Ich überlasse dem Kind die Möglichkeit, nicht eine einzige Erklärung von Hunderten bei einer nicht zu Lebzeiten zu klärenden Frage zu verfallen. Was machst du?
Derjenige sei lieblos, der dem Kind die Erlösung Christus vorenthält. Es ist nicht verständlich, wie jemand NICHT an Gott glauben kann. Es ist wie die Wahl der Ernährung. Das Christentum ist die gute, alles andere die schlechte Ernährung - denn das ist es doch, was du uns allen glaubhaft vermitteln willst oder? Und die Problematiken des Atheismus, der einfach keine Geschenke bieten kann...wenn ich so einen Stuss schon höre, wird klar, warum ich auf diesen Mist nicht reinfalle. Das Christentum ist besser, weil es einem mehr verspricht? Ein Handyvertrag plus zwei Notebooks und die Ehre auf alle Ewigkeiten in einer ausgedachten Hölle zu schmoren?
Meine Antwort hätte auch anders lauten können, nämlich dass ich alle religiösen Menschen sofort zwangseinweisen würde, wenn sie die Grenze zwischen einer möglichen Erklärung und pervertiertem alles andere ausschließenden Superglauben überschritten haben.
Ich brauche keinen Psychiater. Ich habe keinen imaginären Freund. Und was noch viel wichitger ist: ich brauche auch keinen. Daher sollte die Liege beim Psychiater eher für dich reserviert werden.
Kommentar von KaffeesatzKaffeesatz 20.07.2009Dafür würde ich dir so gernen noch einen Daumen geben.
Kommentar von karx11erxkarx11erx 18.08.2009Geht Deine Toleranz und Achtung vor dem Kind soweit, ihm auch das Christentum zu präsentieren, oder gehörst Du zur Missionarsfraktion der Atheisten, die einem Menschen alle Möglichkeiten offen zu lassen für dessen naturgegebenes Anrecht und die Bewahrung vor dem Christentum als ihre Pflicht ansehen?
...
Es ist übrigens einfach lächerlich, dass jeder Glaube akzeptabel zu sein scheint, der christliche aber nicht; dabei ist z.B. der hier so hoch respektierte Islam seinem Kern nach eine aggressive, imperialistische Religion, die Glaubensanspruch territorial begründet - ganz anders als z.B. das Christentum. Komischerweise geniesst der Islam hier aber mit leiser Furcht vermischten Respekt.
Kommentar von niawegerniaweger 04.08.2009Der gebündte Unsinn zu dieser Frage stammt wohl eher aus der Feder von evangelista...
??????????????????????????????????????????????Kommentar von nitnelavnitnelav 21.07.2009Ich sagte ja bereits, dass er es überspitzt formuliert hat.
Allerdings ist dies mit Sicherheit mit vollste Absicht geschehen. Denn was auch auffällig ist: Sobald Religion beleidigt wird, gehen die gesamten Anhänger auf die Barrikaden. Wieso steht sie auf einem so hohen Podest? Hättest du was von Darwins Hintern geschrieben, dann häte ich mich nicht aufgeregt.=)
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ich denke man sollte nicht sagen, dass man das nicht weis, das kann Kinder verunsichern. Ich erkläre meinen Kindern das so wie ich es sehe, ob nun religiös oder nicht, sage aber trotzdem das es auch Menschen gibt die das anders sehen, im laufe ihres Lebens können sie sich frei entscheiden, der Einfluss meiner Meinung ist dann nur ein Teil. Wenn Kinder in schwierigen Lebenssituationen sind - z.B. Oma ist verstorben, dann ist es doch angenehm den Kindern vom Himmel zu erzählen, so sind sie nicht verunsichert und haben ein Bild vor sich, was ihnen hilft mit der Situation fertig zu werden.
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Ich bin gegen christl. Erziehung, wenn man den Glaube hat kann man sich später auch noch dazu bekennen, aber wenn man den Glaube nicht hat und dann evtl getauft wurde, und Kirchensteuer zahlen muss.. Außerdem fällts schwerer die christl. Weltanschauung niederzulegen wenn man so erzogen wurde
Kommentar von nitnelavnitnelav 19.07.2009Ja, das stimmt allerdings. Und was ist mit dem Himmel?
Kommentar von GrittiGritti 20.07.2009Delvan, also ich habe hier in gF Menschen kennen gelernt, die christlich erzogen wurden und es ohne weiteres geschafft haben, die christliche Weltanschauung niederzulegen.
Kommentar von nitnelavnitnelav 20.07.2009Aber leicht ist das nicht! Und da frage ich mich, wäre es nicht besser, das alles von vornherein wegzulassen? Oder zumindest die Möglichkeiten offen zu halten?
Kommentar von GrittiGritti 20.07.2009Das kommt ganz darauf an, was man unter einer christlichen Erziehung versteht. Den Menschen klein halten ist in Wirklichkeit keine christliche Erziehung. Denn jeder Mensch ist ein von Gott anvertrautes 'Geschenk' an seine Mitmenschen, einmalig und kostbar, mit vielen Fähigkeiten, die es zu entdecken gilt. Gott denkt groß über jeden Menschen, das sollte man nicht vergessen. Darum sollten die Eltern dem Kind auch helfen, selbständig zu denken, seine Würde zu achten und sein Gewissen in rechter Weise zu bilden und ihm zu folgen.
Kommentar von DelvanDelvan 20.07.2009Kann gut sein, dass es Leute gibt die die Weltanschauung ablegen konnten, sage ich nichts dagegen.. aber es ist schwerer das zu tun, als diese Weltanschauung anzunehmen und zu akzeptieren wenn man sich dafür entscheidet.
Kommentar von nitnelavnitnelav 20.07.2009Da gebe ich dir Recht!=)
Kommentar von DelvanDelvan 20.07.2009zu deiner Frage mit dem Himmel (tut mir Leid, hatte die ganze Zeit die Kommentare ausgeblendet schäm)
Ich denke solche Metaphern im einzelnen sind nichts schlechtes. -
Antwort von Windsbraut 12.08.20093 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
Nun, ich denke man braucht keine der Weltreligionen um an den Himmel zu glauben und auch keine Kirchenoberhäupter, die einem erzählen was gottgefällig oder sündhaft wäre. Der Glaube, egal welcher ist extrem praktiziert immer ein Gefängnis aus Überzeugungen von denen der Mensch sich so schwer lossagen kann. In meinen Augen sind die sämtlichen Weltreligionen die praktizierte Hölle der Menschen. Vertrau doch einfach dir selbst. Du bist nicht unfehlbar und du wirst keine perfekte Mutter sein, verschwende keine Energie darauf alles genau richtig machen zu wollen. So wie deine Eltern dich sehr christlich erzogen haben, ist es dir dennoch gelungen eigene Überzeugungen zu finden, die aus der Sicht der Kirche vielleicht nicht so toll sind. Bei deinem Kind wird es nicht anders sein. Und was ist schon ein Atheist??? Auch ein Mensch der von sich behauptet nicht zu glauben, glaubt an etwas. So hat halt jeder seine ganz eigene Religion und das ist gut so.
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Antwort von Tezerak 09.08.20093 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
Ich möcht mal was hierzu schreiben.
Ich habe recht viel gelesen bis plötzlich die Aussage kam: Gott gibt es aufjedenfall und das ist logisch!
Nagut~ ist es dann auch logisch im zu huldigen? Tornados, Vulkanausbrüche, Erdbeben und Co. Vergewaltigungen, Hungersnöte und Krankheiten...
und der ach so großartige Gott macht nichts dagegen?
Die Kirche huldigt also einen kranken, perversen Massenmörder? Ach herrje... und dann wird noch behauptet dass eine Religion gut für ein Kind ist.
Ich habe auch Geschichten wie die von Noah und der Arche gehört, bin konfirmiert.. und habe dort im unterricht genau die Frage wie oben gestellt.. der Pastor sagte einfach nichts mehr und machte den Unterricht weiter.
Wenn dein Kind später Intresse daran hat solche Sachen zu hinterfragen wird er seinen Weg finden. Bis dahin würde ich es nicht versuchen krampfhaft mit irgendeiner Religion zu prägen.
Meine Meinung...
tolle Antwort!
Dem kann ich nur Zustimmen. DH!
Vielen Dank Ihr beiden.
Ihr habt doch Erfahrung mit gottesfürchtigen Mitmenschen auf GF. Soll ich mich auf eine Diskussion mit "evangelista" einlassen oder bringt das nichts, weil sie bereits ein zu eingeschränktes Weltbild mit sich trägt und keines meiner Argumente als Argument anerkennen würde?
Wenn Du Julnisse und den Osterhasen mit Gott gleich setzt, d. h. Er wäre genauso ein Fantasiegestalt, dann liegst Du wirklich weit daneben.
Die Existenzfrage Gottes gründet sich einfach auf die logische Überlegung: WOHER KOMMT ALLES?
Auch Deine Kinder werden Dich danach frage.
Dann hast Du die Möglichkeit folgende Antworten zu geben.
Ich weiß es nicht. Das kann ich nicht beantworten.
Die Wissenschaft stellt die These auf, dass es vor langer Zeit plötzlich ein großer Knall gegeben hat.
Warum das so gewesen ist kann man nicht sagen. Aber seit dem hat ein Entwicklungsprozess stattgefunden bis nach langer Zeit einmal der Mensch entstanden ist.
Weshalb es uns Menschen gibt kann ich nicht beantworten. Es ist auch nicht wichtig danach zu fragen.
Weil nichts von sich heraus und ohne äußeren Anlass etwas entstehen kann, ist deshalb die Antwort berechtigt: Das muss jemand gemacht haben. Wer oder was das ist wissen wir auf Grund unserer Antwort noch nicht, aber wir wissen, dass es ohne HERSTELLER auch kein PRODUKT gibt.
Darum ist Gott kein menschliches Phantasieprodukt, sondern gründet sich auf eine logische Schlußfolgerung aufgrund des Kosmos und unserer eigenen Existenz.
Und wenn du ganz clevere Kinder hast, fragen sie dich, wer Gott erschaffen hat, da der kluge Christ ja sagte, dass nichts einfach so entstehen könnte.
Und dann fällt der Christ um und platzt, da diese Frage sein hübsches "GLAUBT GEFÄLLIGST AN GOTT!"-Konstrukt wie Eis in der Sonne schmelzen lässt. :-D
Jaja, die Aasgeier sind wieder unterwegs...wir ernähren uns halt gerne von totem Hirn.
Ja, Du hast die Wahl zwischen einem EWIGEN GOTT oder der EWIGEN MATERIE zu wählen.
Es liegt bei Dir Dich zu entscheiden.
Gott besitzt Intelligenz, Wissen usw.
Die Materie besitzt dagegen keine göttlichen Eigenschaften.
Du mußt zw. dem ewigen intelligenten Schöpfer oder der ewigen toten Materie entscheiden.
Ich haben mich für den intelligenten Gott entschieden.
Aber Du kannst Dich gerne weiterhin mit der ewigen Materie zufrieden geben.
Mit der Leugnung Gottes reduzieren wir unserer Leben allein auf das SICHTBARE.
Dieser Horizont hat sich aufgrund technischer Hilfsmittel gewaltig erweitert.
Früher waren diese Bereiche dem Menschen verschlossen, weil ihm dazu die technischen Möglichkeiten fehlten.
Niemals hätten sich die Menschen vor einigen Jahrhunderte Dinge vorstellen können, die für uns heute Gang und Gebe sind.
Damals hätten uns Menschen gesagt, wenn wir Ihnen damals Dinge erzählt hätten, die für uns heute verständlich sind, dass es diese nicht geben kann.
Genauso argumentieren Menschen, wenn es um Gott geht.
Weil wir Ihn noch gesehen haben, deshalb kann es Ihn auch nicht geben.
Sie reduzieren die Wirklichkeit wieder auf ihren menschlichen begrenzten Erkenntnis Horizont.
Unser begrenzter Horizont kann nicht der Maßstab für die gesamte Wirklichkeit sein.
Wir wissen heute, dass wir mit unseren Augen nur ein bestimmtes Licht sehen können.
Desselbe ist mit unseren Ohren der Fall. Auch mit ihnen können wir nur bestimmte Tonfrequenzen hören. Viele Tiere sehen weitaus besser und hören auch viel mehr wie wir.
Nur weil wir bestimmte Dinge nicht sehen und hören können, heißt dass noch lange nicht, dass wir mit unseren Sinnen die gesamte Wirklichkeit erfassen können.
Nur weil wir bestimmte Dinge nicht sehen und hören können, heißt dass noch lange nicht, dass wir mit unseren Sinnen die gesamte Wirklichkeit erfassen können.
Nur weil wir die Nichtexistenz Gottes nicht beweisen können, macht das seine Existenz nicht wahrscheinlicher.
Die Nichtexistenz von Russels Teekanne, dem unsichtbaren rosafarbenen Einhorn oder dem fliegenden Spaghettimonster können wir auch nicht belegen, und dennoch sind diese Wesen in den Augen der meisten Menschen schlichtweg Unfug. Hätte jemand das Spaghettimonster 2.000 Jahre vorher aus einer Cervisa-Laune heraus erfunden, sähe das heute bestimmt anders aus.
Gott ist eine unelegante Hypothese und ich werde meinen Kindern nicht eine einfache, aber dafür übernatürliche Weltsicht einbläuen, nur damit sie nicht mehr fragen.
Kindliche Neugierde ist ein zu wertvolles Gut, als dass man es mit Religion abtöten sollte.
Wer wie was.... wieso weshalb warum.... wer nicht fragt bleibt dumm.
Wenn es um die Existenz Gott geht kommst Du und andere immer wieder mit dem Spaghettimonster und mit dem Einhorn daher.
Es fällt Dir anscheinend nichts anderes ein, als auf diesem geistigen Niveau Gott in Frage stellen zu wollen.
Gott ist keine Hypothese, sondern die logische Konsequenz der Schöpfung.
Wer ständig behauptet, dass die gesamte Schöpfung aus sich selbst entstanden ist widerspricht jeder Logik.
Wie ich bereits hingewiesen haben ensteht kein Produkt aus sich selbst heraus.
Jedes Produkt hat einen Hersteller. Aber beim Universum und allen Lebens ist das alles plötzlich von allein entstanden. Hier werden der Materie schöpferische Fähigkeiten zugesprochen, die sie von sich heraus nicht haben.
Ohne Organisation und Information läuft überhaupt nichts.
Nur Leben kann Leben hervorbringen. Seine Entstehung kann mit Nichts erklärt werden.
Du kannst den Schöpfer abstreiten soviel Du willst, es ändert nichts daran, dass es OHNE SCHÖPFER KEIN LEBEN GIBT.
Dann stellt sich mir doch gleich mal die Frage, welches geistige Niveau man haben muss, um an Gott zu glauben und ihn für alles verantwortlich zu machen.
Du redest von Logik, aber bringst permanent ein Wesen ins Spiel, dessen Existenz bis heute nicht bewiesen wurde?
Komm mir nicht mit geistigem Niveau und Logik, wenn Du hier zwanghaft Deinen imaginären Freund aus der Tasche zauberst.
Wie intelligent Deine Vergleiche für Gott sind sollen die GF Teilnehmer beurteilen.
Leider bringst Du keine Argumente. Nur: "Seine Existenz ist nicht bewiesen." "Und ich zaubere zwanghaft meinen imaginären Freund aus der Tasche."
Wieso ich das Zwangshaft machen soll, weiß ich nicht.
Ich handle nicht aus Zwang, sondern haben nur logische Überlegungen über die Existenz Gottes angestellt.
Dein langer Kommentar klingt wie Credo eines Atheisten.
Beim Lesen habe ich eine Kerze angezündet, um dem feierlichen Augenblick gerecht zu werden.
Ich habe wenigsten Gründe für die Existenz Gottes vorgebracht.
Aber Du bringst überhaupt keine Argumente, sondern eröffnest uns nur Deine atheistische Überzeugung.
Und warum Du "glaubst", dass es besser ist den Kindern nichts über den Himmel zu erzählen.
Da gibt es dann noch Erwachsene, die aus Beruhigung den lieben Gott brauchen, damit sie halt leichter sterben können.
Wir aber brauchen das nicht.
Das sind doch alles keine Argumente gegen die Existenz Gottes. Nur eine Überzeugung und mehr nicht.
Darum ist der Zugang zu Gott nicht allein durch unsere fünf Sinne möglich, sondern im VERTRAUEN, dass die SCHÖPFUNG einen SCHÖPFER verlangt.
Mit diesem VERTRAUEN eröffnet sich dem Menschen ein völlig anderer LEBENSHORIZONT.
Was für einen Wissenschaftler ein Elektronen Mikroskop sein kann, dass seinen Erkenntnishorizont um ein vielfaches vergrößert, so erweiteter das VERTRAUEN in die EXISTENZ GOTTES dem Menschen eine völlig neue ERKENNTNIS über sein Leben.
Unser Leben bekommt eine andere Bedeutung und einen anderen Wert, wenn wir vertrauen, dass unser Leben von Gott kommt und wir nicht ein Produkt einer langen Entwicklungskette sind.
Wir erhalten dadurch auch eine völlig andere Sinngebung und Lebensbestimmung, wenn wir an die Existenz Gotte glauben.
Wer deshalb Gott aus seinem Leben ausklammert engt seinen Lebenshorizont gewaltig ein. Er reduziert sein Leben auf die begrenzten Möglichkeiten ein, die ihm seine Realität anbieten kann.
Im Gegensatz dazu erweitert sich der Lebenshorizont auf eine Wirklichkeit, die weit über unsere Realität hinausgeht.
Dadurch verändert sich beim Menschen sein Lebenssinn, seine Bedeutung und sein Wert, sein Lebensziel und seine Lebensbewältigung.
Dann sollten wir alle Drogen nehmen, da man ab einem gewissen Drogenkonsum auch mehr Farben und Formen sieht, als es eigentlich gibt...
Und genau das ist der Knackpunkt als es eigentlich gibt
Wenn du Spaß daran hast, dein Leben mit Zauberwesen zu füllen, die dir ein gutes Gefühl geben, dann mach das. Sei naiv. Glaub an Gott, den Weihnachtsmann, Tiffy und Samson bis dir vor lauter Inbrunst die Adern im Hirn platzen, aber lass bitte die Kinder aus diesem Spiel, denn Kinder glauben den Eltern alles - egal wie schädlich es für sie ist. Und sie können nicht zwischen Lüge und Wahrheit unterscheiden.
Denn ob dein Glaube die Wahrheit IST, ja IST (eine Form von Sein. Eine Bestätigung der Existenz), steht auf tönernden Füßen und sollte den Kindern daher nicht als Wahrheit verkauft werden. Denn nach all dem, was ich von dir bislang gelesen habe, ist genau DAS dein Ziel.
Das Kind schamlos zu belügen. Ja, belügen! Denn wenn etwas ohne jegliche Bestätigung als Wahrheit verkauft wird, ist dieses gelogen.
Und das dürft ihr Christen schließlich nicht, oder?
Leider machst Du dasselbe wie Buchfink, nur lauter Phrasen wie: "Dein Leben mit Zauberwesen zu füllen." "Sei naiv." "Glaub an den Gott als Weihnachtsmann." "Bis vor lauter Inbrunst die Adern im Hirn platzen."
Dann zitierst Du wenigsten wieder meine vernünftigen Worte.
Sonst ist in Deinem Kommentar nichts zu finden. Keine wirklichen Argumente.
Nur: "ES DARF NICHT SEIN, WAS NICHT SEIN DARF."
Und weil das jetzt HerrWandpilz gesagt hat gibt es auch keinen Gott. Punktum.
Wer an Gott glaubt, der ist naiv und dem wird früher oder später das Hirn platzen.
Zuletzt werden noch die armen Kinder schamlos belogen, wenn ihnen von Gott erzählt wird.
Man kann nur sagen, dass sind wirklich fundamentierte Argumente.
Du hast mich wirklich überzeugt. Jetzt werde ich meinen großen Kindern nichts mehr erzählen, sonst zerplatz ihnen früher oder später auch noch das Hirn.
Gut, dann zerschmetter ich halt dein tolles wissenschaftliches Argument. Gott könne man "jetzt" noch nicht wahrnehmen, weil die "Wissenschaft" noch nicht so weit sei. Aber irgendwann wird der Tag kommen, dass man Gott auch mit der Wissenschaft entdecken kann.
Dass das Universum aus dem Nichts entstanden sein soll, kann man "jetzt" noch nicht beweisen. Aber es wird eine Zeit kommen, in der die Wissenschaft so weit sein wird, genau dieses Prinzip zu beweisen.
Wenn du schon mit der Einschränkung wissenschaftlicher Beweisbarkeit aufgrund von mangelnden Erfahrungswerten kommen willst, dann aber bitte auch mit dem vollen Programm, welches diese lächerliche Gottesannahme zu den anderen Teekesseln und Spaghettimonstern packt, denn genau die "Wahrheit", aus dem Nichts könne nicht etwas entstehen, muss noch bis zuletzt bewiesen werden. Aber keine Angst, sollte der Beweis irgendwann auftauchen, wird das Christentum auch den so zurechtbiegen, bis wieder alles in ihr herrlich schräges Weltbild passt. Warum man immer diese Beispiele nimmt? Weil sie genau DAS beinhalten, was der Glaube an Gott beinhaltet.
Man kann es nicht sehen, man kann es nicht hören, man kann es nicht fühlen, riechen, schmecken oder beweisen, ABER ES IST DA!
Ich verstehe Menschen nicht, die sowas vertreten können.
Das unsichtbare Pony in meinem Zimmer ist auch in keiner Weise durch Erfahrung erkennbar, aber es ist da, denn irgendwoher muss ja mein Zimmer und die Welt kommen. Daher muss mein Pony existent sein.
Und nur noch eins, Madame.
Wenn sie uns hier schon ankreiden, wir würden in irgendeinerweise nur mit Phrasen um uns werfen, zitieren sie uns gefälligst richtig.
Man lügt nicht, wenn man einem Kind von Gott erzählt. Man lügt nur dann, wenn man es dem Kind als Wahrheit verkaufen will!
@ buchfink: „Soll ich mich auf eine Diskussion mit "evangelista" einlassen oder bringt das nichts, weil sie bereits ein zu eingeschränktes Weltbild mit sich trägt und keines meiner Argumente als Argument anerkennen würde?“
Vor dieser Frage stehe ich öfter, die Antwort ist ein klares Jein. Nein, weil es wirklich sinnlos ist bei Kreationisten. Ja, weil ja auch mehr mitlesen und man zumindest keine offensichtlichen Denkfehler unwidersprochen stehen lassen sollte.
@ Evangelista:
„Wenn Du Julnisse und den Osterhasen mit Gott gleich setzt, d. h. Er wäre genauso ein Fantasiegestalt, dann liegst Du wirklich weit daneben.“
Das tut er ja gar nicht, sondern er gibt den Kindern, für die der Glaube an Märchen und geheimnisvolle Wesen etwas Wunderbares ist (aus dem gleichen Grund sind ja die Religionen entstanden) etwas, was ihre kindliche Phantasie beflügelt und befriedigt. Wenn sie groß genug sind, bekommen sie die Wahrheit automatisch mit oder fragen nach.
„Weil nichts von sich heraus und ohne äußeren Anlass etwas entstehen kann, ist deshalb die Antwort berechtigt: Das muss jemand gemacht haben.“
Dies ist das unkaputtbare Fehlargument der Kreationisten und IDesigner. Aber völlig daneben, denn natürlich entsteht nichts von alleine und durch Zufall. Das wird durch die natürliche Selektion gesteuert, so sind die komplexesten Organe erklärbar. Das muss man nur verstehen.
„Aber Du bringst überhaupt keine Argumente, sondern eröffnest uns nur Deine atheistische Überzeugung.“
Die Argumente für die Entstehung des Lebens stehen in der zugegebenermaßen noch fraglichen aber sehr wahrscheinlichen Hypothese der Abiogenese und der Evolutionstheorie (bitte jetzt nicht wieder Theorie falsch verstehen). Und sind dort nachlesbar. Wo bitte können wir Deine Argumente für den Schöpfergott und Designer nachlesen, dessen Existenz unbeweisbar und extrem unwahrscheinlich ist? In der Bibel etwa?
Wenn nichts, nach Deiner Aussage, durch den Zufall entstehen kann, wie ist es dann entstanden?
Wenn Du die Selektion als Argument anführst, dann hast Du dabei den Anfang ausgelassen.
Ohne Anfang kann es auch keine Selektion geben.
Das ist genau der Punkt, der immer wieder großzügig übersprungen wird.
Wenn es also keinen Zufall gibt, WAS DANN?
Gibt es keinen Anfang kann es auch keine Selektion geben.
Eines bedingt das andere.
Wir können auch bei einem Haus nicht das Fundament überspringen, auf dem das Haus sicher steht.
Genauso können wir das nicht beim Universum und beim Leben machen. Ohne dem Anfang würde es das andere nicht geben.
Endlich hast Du es selber ausgesprochen: Du glaubst, dass die Wissenschaft einmal soweit sein wird, die heutigen Behauptungen beweisen zu können.
Das ist purer Glaube. Du hoffst(Hoffnung), dass sie das eines Tages kann.
Siehst Du: Genau dasselbe mache ich bei Gott. Ich vertraue, dass Gott existiert, weil Er für mich die einzige Erklärung für die Existenz des Universums und des Lebens ist.
Für mich gibt es noch weitere Gründe für seine Existenz, aber die möchte ich jetzt nicht anführen, weil das zu einem umfangreichen Artikel führen würde.
Wir beide müssen glauben. Ohne dem geht einfach nichts, weil es Dinge gibt, die wir niemals mit wissenschaftlichen Methoden beweisen können.
Es zeigt einmal mehr, dass der Glaube im Leben unumgänglich ist.
Deshalb kann ich nicht dem anderen seinen Glauben als Naivität vorwerfen. Denn auf umgekehrte Weise trifft das auf Dich genauso zu.
Darum stellt sich letztlich die Frage:
Was ist vernünftiger zu glauben - dass alles aus sich selbst entstanden ist - oder dass dahinter ein intelligenter Schöpfer steht?
Ist deshalb wirklich so naiv an einen Schöpfer zu glauben?
„Wir können auch bei einem Haus nicht das Fundament überspringen, auf dem das Haus sicher steht.“ Du hast recht, und wenn ein intelligenter, komplexer Schöpfer existieren soll, wer hat den geschaffen? Die Abiogenese dagegen gibt eine einleuchtende Erklärung für den Ursprung des Lebens, auch wenn noch nicht alle Fragen geklärt sind. „Für mich gibt es noch weitere Gründe für seine Existenz, aber die möchte ich jetzt nicht anführen, weil das zu einem umfangreichen Artikel führen würde.“ Richtig, Du bist der König der Ausweicher. Kürzlich fragtest Du nach Widersprüchen in der Bibel, Du hast sie bekommen und keine Stellung dazu genommen. Ich fragte Dich, ob Du Dawkins auch gelesen hast, weil Du angeblich seine Bücher kennst, keine Antwort. „Wir beide müssen glauben. Ohne dem geht einfach nichts, weil es Dinge gibt, die wir niemals mit wissenschaftlichen Methoden beweisen können.“ Nein, ich muss nicht glauben, aber Du, und damit gestehst Du selber ein, dass es keine weiteren Gottbeweise gibt, außer Glauben. „Was ist vernünftiger zu glauben - dass alles aus sich selbst entstanden ist - oder dass dahinter ein intelligenter Schöpfer steht?“ Vernünftig ist, die Erkenntnisse der modernen Wissenschaft zu akzeptieren und zu erkennen, dass die Illusion der Existenz eines intelligenten Schöpfers mehr neue Fragen aufwirft als sie beantworten kann. „Ist deshalb wirklich so naiv an einen Schöpfer zu glauben?“ Ja
Kommentar von Evangelista am 22. Juli 2009 23:52:
"Leider machst Du dasselbe wie Buchfink, nur lauter Phrasen wie: Diverses
...
Sonst ist in Deinem Kommentar nichts zu finden. Keine wirklichen Argumente."
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Dies war Deine Antwort auf jenes hier:
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Kommentar von HerrWandpilz am 22. Juli 2009 22:25,
"...denn Kinder glauben den Eltern alles - egal wie schädlich es für sie ist. Und sie können nicht zwischen Lüge und Wahrheit unterscheiden.
Das Kind schamlos zu belügen. Ja, belügen! Denn wenn etwas ohne jegliche Bestätigung als Wahrheit verkauft wird, ist dieses gelogen."
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Solche Argumente siehst Du, "findest" Du also nicht, Linda?
Das ist die gummierte Edelstahlwand Deines Dogmas in Deinem Kopf, welches Dich diese Fülle an Argumentationen nicht sehen lässt.
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Davor noch, hat auch Buchfink mit jenen Argumenten hier zum Beispiel, keine Wiederbelebung bei Dir bewirken können:
"meinen Kindern nicht eine einfache, aber dafür übernatürliche Weltsicht einbläuen, nur damit sie nicht mehr fragen. Kindliche Neugierde ist ein zu wertvolles Gut, als dass man es mit Religion abtöten sollte."
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Du bist in Deinem Zirkel aus Letztbegründung, dass "Du die Wahrheit haben musst, da nichts anderes als Gott die Wahrheit sein kann", gefangen.
Und das ist es was Dich geistig so unflexibel macht.
Und das ist es übrigens auch mit ein Grund warum uns immer wieder die Phrase ausrutscht. Es gibt eben kaum was hilfloseres zu beobachten, als Menschen die meinen aus argumentationslos starren Überzeugungen die Wahrheit destillieren zu können.
Tut uns Leid, aber das ist ohne gelegentlichen Sarkasmus nur schwer zu ertragen.
Sagenhaft wie du Deine "Argumente" an die Wand fährst.
Wenn ich an Verkehrsunfällen vorbei fahre, sehe ich für Gewöhnlich aus Gründen der Pietät nie hin, aber hier schaff ich das irgendwie nicht.
Du schreibst:
"Gott ist keine Hypothese, sondern die logische Konsequenz der Schöpfung."
und
"Wer ständig behauptet, dass die gesamte Schöpfung aus sich selbst entstanden ist widerspricht jeder Logik."
Das sind lupenrein kreisförmige Gedanken. Selbsttragend und auch selbstreinigend.
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Auch dies hier wirst Du nicht sehen, da Du gegen Kritik immunisiert bist, aber lies dennoch:
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Du versuchst zu argumentieren, wörtlich: "Jedes Produkt hat einen Hersteller"
Völlig richtig.
Jedes Produkt!
Das ist das Wesen des Produkts, dass es einen Hersteller hat, welcher es produziert hat.
Produkte haben Produzenten, Hersteller also. Das ist richtig.
Somit ist dieser Begriff disqualifiziert. Er ist befangen, er ist nicht neutral. Er setzt die Annahme einer bewussten Schöpfung bereits voraus.
Also brauchen wir einen anderen Begriff.
Gleiches gilt analog für das Wort "Hersteller".
Auch dieses Wort ist im Sinne einer neutralen und ehrlichen Haltung, wegen Voreingenommenheit auszuschließen.
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Was sind nun die Dinge, welchen eine Ursache in Form von einem mit Bewusstsein ausgestatteten Hersteller nachgesagt wird?
Das wäre zum Einen Materie und zum Anderen Leben.
Was wird wohl der Oberbegriff sein, für all das?
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Ich würde das Wort Existenz vorschlagen.
Und für die "Quelle"? Den Hersteller?
Hier setze ich "Ursache“ ein. Und das auch nur unter Vorbehalt.
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Somit lautet der Satz eigentlich: „Die Existenz muss eine Ursache haben“.
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Da ist aber noch immer ein Wort drin, das voreingenommen ist:
„muss“
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Müssen tut gar nichts. Müssen, sagst Du hier, weil Du als Nichtschwimmer Dich nicht ins große Becken traust.
Wie auch immer. Wir haben aber jetzt wenigstens erfolgreich schon mal den Hinweis auf einen bewussten Schöpfer entfernt.
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Und jetzt probier Deine Logik bitte noch mal:
„Die Existenz kann eine Ursache haben“
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Worin ist hierin der logische Aspekt eines bewussten Schöpfers gegeben und zweifelsfrei abzuleiten?
Wo?
Nur weil Du zu Phantasiearm und ungebildet bist, Dir keine andere Möglichkeit vorstellen zu können, muss es einen Schöpfer geben?
Weil Die Banane so schön in die Hand passt, hat man sie für uns konstruiert?
Die Orchidee ist auch für mich schön. Aber Schönheit ist kein Hinweis auf Urheberschaft.
Das ist das Designargument und wird hier widerlegt:
http://www.dittmar-online.net/religion/gott/design.html
Jener Volker Dittmar schreibt weiterhin über Euer Argument:
"Die Wissenschaftler beschreiben die Welt nur, während die Religion sie erklärt"
Folgendes:
*"Das Problem mit dieser Behauptung ist, dass hier zum einen versucht wird, die Welt wieder in zwei Bereiche aufzuspalten, in der Wissenschaft und Religion herrschen, damit die Wissenschaft nicht etwa die Religion kritisieren kann. Es handelt sich also um das altbekannte Motiv der Immunisierung gegen Kritik, verbunden mit der Idee, die Religion sei "irgendwie höherwertig" als die Wissenschaft. Aber diese Behauptung ist schlicht und ergreifend falsch. Das Argument ist sogar doppelt falsch: denn die Wissenschaft ist nicht nur in der Lage, die Welt zu erklären (wenn auch nicht in allen Aspekten), sie kann sogar eine höhere Stufe als die des Erklärens erreichen und die Welt verstehen, während die Religion nicht einmal in der Lage ist, die Welt zu erklären. Hier ist eine sehr merkwürdige Vorstellung im Spiel, was "Erklären" denn nun eigentlich bedeutet.
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Ergo möchte ich meinen geschätzten Mitdiskutanten jene zwei Links hier ans Herz legen:
Das Argument von der Existenz
http://www.dittmar-online.net/religion/gott/existenz.html
Und:
Behauptung: Nichts kann ohne Ursache geschehen oder entstehen
http://www.dittmar-online.net/religion/essays/ursache.html
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Hierin ist alles zu finden was man braucht um Linda Stück für Stück in Ihren Argumentationsversuchen zu zerlegen.
Wer weiteres Material zum arbeiten braucht möge sich bitte hier in dieser sagenhaft klaren und gut durchdachten Liste bedienen.
http://www.dittmar-online.net/uber/hga.html#hga_interpretation
Hier ist wirklich alles zu finden was man braucht. Der Autor ist auch zufrieden mit dem verlinken und zitieren seiner Texte wie seinem Impressum zu entnehmen ist.
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Linda versucht sich den Anstrich des denkenden Christen zu verleihen. Aber alles was sie hier oben schrieb ist auffallend einfach auf ihr zirkuläres denken und die Letztbegründung von der absoluten Vorraussetzung eines Gottes zurückzuführen.
Das lässt sich ohne viel Schreibarbeit erledigen. Vielleicht will sich einer von Euch die Mühe machen, ich für meinen Teil stecke in den Urlaubsvorbereitungen und melde mich ab.
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Aber ein letztes noch:
Argument: Der Glauben ist also irrational? Na und? Er kann trotzdem war sein!
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"Es ist meine Absicht, den Menschen zu zeigen, dass der Glauben letztlich irrational (unvernünftig) und unbegründet ist. Es gibt einige Gläubige, die bereit sind, dieses Verdikt zu akzeptieren - die aber nicht vom Glauben lassen wollen, beispielsweise aus emotionalen Gründen, oder weil das Leben so erträglicher und sinnvoller erscheint.
Die meisten religiösen Systeme beruhen letztlich (in ihrem Kern) auf zirkulärer und falscher Logik. Da die Richtigkeit einiger Kernannahmen zugleich dogmatisch verfochten wird, entsteht ein Gewebe aus Argumenten, die sich gegenseitig zu tragen scheinen. Dieses System hat zwei Fehler - jeder Dogmatismus ist vollkommen willkürlich, und jeder logische Zirkel lässt sich mit der gleichen Berechtigung so formulieren, dass er das Gegenteil besagt. Außerdem kann man jeden Zirkel in Tautologien (= leere Wahrheiten) zerlegen, so dass er jeden Sinn verliert und jeden Inhalt. Damit ist der Glauben im Kern irrational und inhaltlich von vollkommener Beliebigkeit."
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http://www.dittmar-online.net/uber/hga.html#hga_irrational
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Lieber Buchfink.
Das mit Julnisse ist ein wunderbare Geschichte.
Herzlichen Dank dafür.
Servus,
Soli
lach
das ist mal wieder eine herrliche falsche Auslegung meines Kommentares. Nein, ICH klammere mich nicht völlig verstört an die Hoffnung, dass die Wissenschaft irgendwann meinen "Glauben" beweisen kann. Mein Kommentar sollte DIR lediglich zeigen, dass dein Argument "Irgendwann wird die Wissenschaft vielleicht in der Lage sein, mein blaues Kamel zu entdecken" mit "Irgendwann wird die Wissenschaft aber vielleicht auch in der Lage sein, mein lila Pony zu finden" zu relativieren. Mein Leben basiert nicht auf eine irrige Hoffnung auf zukünftige Bestätigung meines Glaubens. Denn einen Glauben besitze ich nicht (ausserhalb solcher Phrasen á la "Ich glaube an die Gerechtigkeit" "Ich glaube, morgen wird es regnen" oder "Was soll das denn hier? Ich glaube, ich spinne! Räumt gefälligst auf!"). Meine Weltsicht basiert auf einer Neugierde über das Universum fernab einer religiösen Vorstellung. Eher wie ein Forscher, der gespannt auf all das ist, was da kommen und entdeckt werden mag.
Wird die Wissenschaft irgendwann in der Lage sein, die Entstehung des Universums zu erklären? Vielleicht.
Muss sie das, um meinen Atheismus am Leben zu erhalten? Nein.
Denn selbst, wenn eine andere Erklärung für die Entstehung des Universums entdeckt wird, kann ich nicht anders, als von meinem Verdacht - denn mehr ist es nicht - Abstand zu nehmen.
Doch frage dich selbst: wenn die Wissenschaft beweisen würde, dass Gott nicht existiert, würdest du diesem Beweis Glauben schenken, oder wäre er nur ein weiteres Zeugnis einer "dir den Gott ausredenen" Gesellschaft des Teufels? ;-D
"Doch frage dich selbst: wenn die Wissenschaft beweisen würde, dass Gott nicht existiert, würdest du diesem Beweis Glauben schenken, oder wäre er nur ein weiteres Zeugnis einer "dir den Gott ausredenen" Gesellschaft des Teufels?"
Bravo, HerrWandpilz!!
Das sind exakte Beschreibungen der teflonbeschichteten Abwehrmechanismen der Christendenke, die diesem ganzen Unsinn zugrundliegt.
@HerrWandpilz: nur der Korrektheit halber: ich denke, die von Dir angesprochene und monierte Bemerkung von Evangelista, war auf meinen Kommentar von 8.17 bezogen (letzter Absatz), in dem ich einräumte, dass die Abiogenese noch den Status einer Hypothese habe. Dies entsprang meinem Disput mit Evangelista heute früh. Ich habe konkret darauf ja schon um 10.43 geantwortet!
Denn selbst, wenn eine andere Erklärung für die Entstehung des Universums entdeckt wird, kann ich nicht anders, als von meinem Verdacht - denn mehr ist es nicht - Abstand zu nehmen. Doch frage dich selbst: wenn die Wissenschaft beweisen würde, dass Gott nicht existiert, würdest du diesem Beweis Glauben schenken, oder wäre er nur ein weiteres Zeugnis einer "dir den Gott ausredenen" Gesellschaft des Teufels?
Ein schlagendes Argument....ich bin gespannt auf die Antwort.=) Man, du schreibst echt wie ein Weltmeister.
"Das Reich Gottes ist kein Reich der Worte, sondern ein Reich der KRAFT". Deshalb ist es besser, nicht - evtl. endlos=sinnlos - über die Frage "Gott oder Urknall" oder ähnliche zu diskutieren, sondern IN der besagten KRAFT zu SEIN, zu LEBEN; und zu LIEBEN. "Gott ist Liebe".
Stimmt. In kniffligen Fragen immer auf die Sinnlosigkeit einer Diskussion hinweisen, damit man sich nicht die Blöße geben muss. Schon klar. Kennt man ja nicht anders.
Oh, Herr Wandpilz! Aus meiner Sicht ist das überhaupt nicht "knifflig"! Du und deine Kollegen, ihr tut mir nur leid - weil ihr auf dieser Basis niemals "zu Potte" kommen werdet!
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Was euch fehlt - ich habs dem Soli schon vor Monaten gesagt und eingien anderen wohl auch - ist im jeweils eigenen Bewußtsein die Erfahrung des universell-göttlichen Bewußtseins. Euch fehlt die "zweite Geburt", die Geburt des göttlichen Bewußtseins in euch! Da gilt: "wenn ihr's nicht fühlt - ihr werdet's nicht erjagen!" Jedenfalls nicht durch Diskussionen. Die Wahrheit kommt nicht aus Diskussionen, sondern aus praktischem Erleben, aus Erfahrungen!
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Du und deine Kollegen, ihr kommt mit markigen Worten daher, großspurig, protzend, überheblich - und proklamiert quasi des "Kaisers neue Kleider" - aber das Kind am Straßenrand sieht, daß er NICHTS anhat. Soviel zum Stichwort "Blöße".
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Überwindet doch mal eure Angst und öffnet euch dem göttlichen Bewußtsein! Dann habt ihr die Erfahrung und DANN laßt uns darüber reden!!
heureka.
Wie du so schön sagst, kommt die "die Geburt des göttlichen Bewußtseins in euch" durch Erlebnisse und Erfahrungen ans Licht. Wenn du diesem Prinzip vertraust, dann vertraue doch darauf, dass der HerrWandpilz und "seine Kollegen" irgendwann ein solches Erlebnis haben.
Ansonsten kannst du sowieso nichts anrichten. Du kannst niemanden zwingen, sich "einem göttlichen Bewusstsein" zu öffnen.
Auch ein so genannter Atheist ist ein Gläubiger, denn er glaubt an das NICHTS. Und wer oder was hat das NICHTS entstehen lassen!? Nicht dieser so genannte GOTT der Religionen, sondern ein ETWAS, was ganz offensichtlich von Ewigkeit her ist, und zumindest den menschlich, irdischen Tod nicht kennt. An den GOTT der Religionen kann man auch unter wissenschaftlichen Erkenntnissen wahrlich nicht mehr glauben. Jedoch dies ändert nichts daran, dass es einen Hintergrund gibt, der offensichlich schöpferrisch tätig ist. Und, wie wir diesen Hintergrund benennen, ist total nebensächlich, weil dieser Hintergrund ist, ob uns menschlich Irdischen gefällt oder nicht. GALLARIAOY
Deine Mutter ist in meinen Augen zu bemitleiden, wenn sie Gott nur als Buhmann mit grossem Knüppel präsentiert bekommen und nun ein entsprechendes Weltbild hat. Mir ist Gott anders vorgestellt worden.
Wo habe ich das geschrieben?
Bild-Quelle:
http://cortesdecima.com/wp-content/uploads/2008/11/julnisse.jpg
Zu spät kommen ist wirklich ein Fluch - Menschenskinder, hier wurde geistig wirklich was bewegt. Jedensfalls sehr lesenswert! DH