Frage von oxygenium, 46

die alte Mutter pflegen oder dem eigenen Kind helfen?

wenn ihr eine alte Mutter hättet die ihr pflegen müsst und ein Kind habt, welches jetzt ganz dringend Hilfe braucht für längere Zeit, jedoch in einer anderen Stadt 300 km weit weg wohnt.

Wie würdet ihr euch entscheiden?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Turbomann, 32

@ oxygenium

Das kann man so pauschal nicht beantworten.

Zerreissen kann man sich nicht. Könnte in der Zeit jemand bei der Mutter bleiben oder könnte sie in der Zeit in einer Kurzpflege untergebracht werden? Ist natürlich auch eine finanzielle Frage.

Bist du alleine oder wäre noch Familie da, die sich um die Mutter kümmern könnte, während du deine Tochter unterstützen würdest?

Die Entscheidung kann dir leider keiner abnehmen, weil keiner die genauen Umstände kennt, was vorrangig wäre.

Kommentar von oxygenium ,

diese alte Frau ist ein Sturkopf und 2 Geschwister kümmern sich leider nur am Rande und aus der Ferne.....wenn überhaupt mal nur durch einen Pflichtbesuch um sie.

Das eigene Kind ist mir allerdings wichtiger als meine Mutter und wenn diese Hilfe braucht, dann weiß sie sich auf mich 100% zu verlassen.Nur dieses Mal ist die Sache einfach sehr kompliziert,da diese alte Frau eine Kurzeitpflege ablehnt und mir nichts anderes übrig bleibt,meiner Tochter helfen zu wollen.

Da werde ich sie vor vollendete Tatsache stellen und der Pflegedienst wird dann kommen rund um die Uhr.

Ich kann mich nicht zerreißen und die eigenen Kinder sind einer Mutter immer wichtiger.So sollte es jedenfalls sein.

Kommentar von Turbomann ,

Dann ist das schon schwierig. Ich selber kenne das aus meiner Familie nicht. Mutter und Vater gepflegt und das monatelang und wir hätten das noch liebend gerne weitergemacht, doch es war uns leider bei beiden nicht vergönnt und das war auch nicht gerade leicht.

Das war auch stressig, aber sie haben es verdient, haben uns Liebe und alles geschenkt, dann haben wir wenigstens etwas zurückgeben können. Wir haben auch sehr gute Freunde, die uns mehr als unterstützt haben und sich abgewechselt, um uns etwas zu entlasten.

Schade dass du es da schwerer hast, aber ich hoffe für dich, dass du eine Möglichkeit findest, die allen soweit gerecht werden kann.

Antwort
von Rockige, 37

Ganz einfach: Aufteilen

Nötigenfalls kann man mal für gewisse Zeit einen Pflegedienst organisieren.

Dann schauen was mit dem Kind los ist, da ein bisschen helfen/ mitorganisieren.

Antwort
von hertajess, 24

Im Zweifelsfall für das Kind.Wenn diese Entscheidung von einer Oma nicht verstanden wird steht die Frage im Raum wie sie sich entscheiden würde. Wohl auch zuerst für ihr Kind.Denn das Kind hat nicht darum gebeten in die Welt gesetzt zu werden. Die Mutter aber hat sich durchaus freiwillig entschieden ohne Kondom Sex zu haben. 

Antwort
von rosenstrauss, 42

ich würde immer erst meinem  kind  helfen, das ist doch selbstverständlich. wenn die mutter absolut nicht allein fertig wird, dann muß sie in ein heim.

Kommentar von ilknau ,

Toll - dafür hat sie dich großgezogen unter gewiß eigenen Entbehrungen.

Um dann in ein Heim abgeschoben zu werden

braves Kind, du...

Kommentar von hertajess ,

Naja, Ilknau, die Mutter hätte auch ein Kondom nutzen können. Das Kind hatte diese Wahl nicht. 

Kommentar von rosenstrauss ,

@ilknau: dann soll das kind ins heim? oder soll die mutter sich kaputt machen, wenn sie ihr eigenes kind zu versorgen hat und dann auch noch die alte mutter. weißt du eigentlich wie anstrengend alte leute sind? wahrscheinlich nicht

Kommentar von oxygenium ,

da sagst du was gutes rosentrauß ;-)

Antwort
von Yannik333, 46

Schwere Frage und wenn es wirklich keine Möglichkeit gibt die Mutter mitzunehmen für das Kind. Die Mutter wird es glaub ich verstehen da sie ja selber ein Elternteil ist.

Antwort
von Repwf, 27

Wenn beide gleich dringend Hilfe brauchen, dann dem Kind! Jede "Oma" wird dafür Verständnis haben! 

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