Diamantbestattung :)?

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3 Antworten

Hallo Lenii, die vorherigen Antworten sind im Prinzip richtig - aber:

1. In Deutschland zwar nicht erlaubt, aber von jedem deutschen Bestatter mit etwas Ahnung arrangierbar. D.h., der Diamant/die Diamanten wird/werden zwar in der Schweiz hergestellt, aber die Angehörigen bekommen sie dann zugesandt.

2. Rein technisch wird der Asche auf chemischem Wege der Kohlenstoff entzogen und dann - mit einem Initiationskristall, der später wieder entfernt wird - unter hohem Druck und hoher Temperatur (also die Bedingungen annähernd nachgestellt, die bei der Entstehung der natürlichen Diamanten geherrscht haben) daraus Diamanten "gezüchtet". Der Rest der Asche wird den Angehörigen auf Wunsch wieder gegeben oder vor Ort anonym beigesetzt.

3. Die Kosten beginnen bei einem 0,4-Karäter, ungeschliffen bei ca. 4.000,-€, geschliffen ca. 4.400,-€, wobei man noch unter verschiedenen Schliffarten wählen kann. Die teuerste Variante - mehrere geschliffenen Familiendiamanten kann dann auch rund 20.000,-€ kosten. Der größte ungeschliffene ist übrigens ein 2-Karäter. Es ist auch möglich, bis zu 75 Zeichen in den Diamanten lasern zu lassen - natürlich gegen Aufpreis.

Selbstverständlich mußt Du zu den Herstellungskosten noch die für den Bestatter hinzu rechnen - also Überführungen, Sarg und Ausstattung, Dienstleistungen etc.. Das bedeutet, auf die reinen Diamantkosten schlag' ruhig noch mindestens 2.000,- bis 3.500,- (je nach Wünschen und Region) drauf.

4. Gut ist es, wenn man beim Bestatter seines Vertrauens eine Bestattungsvorsorge macht, in der man alle Wünsche bereits ganz konkret oder nur pauschal, also ohne bis ins Detail zu gehen, festlegt und - am besten mit einer in der Summe angemessenen (also wenigstens 1.000,-€ über der Vorsorgesumme liegend, um spätere Preissteigerungen aufzufangen) Sterbegeldversicherung - auch finanziell absichert. Tip - kein Geld direkt dem Bestattungshaus geben - wenn dieses zahlungsunfähig werden sollte, wär die Summe Teil der Insolvenzmasse. Abgetretene Sterbegeldversicherung sind dem Zugriff entzogen.

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Die Diamantbestattung ist keine eigentliche Bestattungsart, sondern es handelt sich um die Verbringung der Ergebnisse der Feuerbestattung.

 Nach Vorgabe soll eventuell verbliebener amorpher Kohlenstoff der Kremierungsasche zu einem synthetischen Diamanten „veredelt“ werden. 

Der Diamant ermöglicht den Hinterbliebenen eine Erinnerung an den Verstorbenen. Die (restliche) anorganische Asche wird jedoch wie üblich beigesetzt.

Wiki

Diamantbestattung


Was ist das?

Die Diamantbestattung ist eine relativ neue und außergewöhnliche Bestattungsart, welche eine Feuerbestattung voraussetzt.

 Aus einem kleinen Teil der Kremierungsasche entsteht durch ein spezielles Verfahren ein Diamant. Dieser kann beispielsweise in einem Schmuckstück verarbeitet getragen werden. 

Es gibt auch die Möglichkeit, mehrere Diamanten herstellen zu lassen, wenn mehrere Angehörige diese Erinnerung tragen wollen. Die restliche Asche wird üblicherweise in einem Urnengrab bestattet.

 Die Algordanza AG verwendet auf Ihren Wunsch auch die gesamte Asche, dann ist keine Bestattung mehr nötig.

https://www.bestattungen.de/ratgeber/bestattungsarten/diamantbestattung.html

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Kommentar von Leniii15
28.04.2016, 14:24

Aha? Ich hatte zwar eine Antwort auf meine Frage erhofft aber naja :P

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