Frage von liamsgirl1996, 37

Diakonissenkrankenhaus?

Hey ich muss in ein Monat ins Krankenhaus.
Ich werde jedes jahr seit 2014 operiert.
Seit anfang 2015 als ich operiert wurde, habe ich übertrieben geblutet. Dann wurde mir ein paar tage nach der op blut abgenommen & die werte waren hoch. also wegen gerinnungsstörungen. Ich musste mich eigentlich letztes jahr im Kh untersuchen lassen, aber ich habe es verpeilt. dieses jahr wurde ich wieder operiert und dann hat mich die Ärztin darauf angesprochen und gesagt ich soll zum Spezialisten gehen. (Für nächstes Jahr) weil ich da wieder operiert werde.

Ich habe ende April da ein termin.

Das ist doch eine Erbkrankheit. Aber keiner aus meiner familie hat diese krankheit. Warum auf einmal ich?
Und macht es sinn ins krankenhaus zu gehen? Weil ich habe letztens geblutet und es hat direkt aufgehört. Und mir geht es wirglich gut, ich habe keine schmerzen oder so. Macht es sinn ins krankenhaus zu gehen und es untersuchen zu lassen?

Antwort
von Barbdoc, 15

Es gibt verschiedene Ursachen für eine verstärkte Blutungsneigung. Da gibt's nicht nur die eine Bluterkrankeit, die man von der russischen Zarenfamilie kennt. Laß unbedingt feststellen, woran es bei dir liegt. Gerade, weil bei dir eine Operation ansteht. Vielleicht kann man dir vor der nächsten OP etwas geben, das die Blutgerinnung normalisiert. So riskierst du nur Komplikationen. Alles Gute B.

Antwort
von Wummel1975, 16

Gerade im Vorfeld einer OP sollte eine Gerinnungsstörung geklärt werden. Das KH kann sich sonst auch weigern Dich zu operieren (die wollen sich schließlich auch in alle Richtungen absichern. Und wenn sie es wissen, können sie gar nicht anders als Dich zu einem Facharzt zu schicken.)

Habe gerade einen ähnlichen Fall, wo eine Patientin mehrfach operiert wurde und jede OP gut verlaufen ist, nun hat das KH aber diverse Diagnosen zu unterschiedlichen Erkrankungen, und weigert sich nun die nächste OP durchzuführen, ohne vorherige Abklärung der Situation.

Geh zum Spezialisten. Eine Gerinnungsstörung muss nicht bedeuten, dass Du nicht aufhörst zu bluten, sondern kann sich auch darauf beziehen, dass Deine Blutplättchen verkleben und Du Medikamente nehmen musst um das Blut fliessfähig zu halten.

Ich wünsche Dir alles Gute.:-)

Antwort
von 1panda, 16

Aufjedenfall lohnt es sich, zu wissen was mit dir los war bzw. ist. Dann kann man geeignete Gegenmaßnahmen ergreifen, falls es nochmals vorkommt. Zudem hast du doch den Termin schon.

Augen zu und durch. Vielleicht kommt ja auch etwas beruhigendes bzw. Positives heraus.

Alles Gute für die Zukunft :)

Antwort
von wheuhx, 6

Wenn man nicht weiß, welche Gerinnungsstörung man hat, geht man bei jeder OP ein erhebliches Risiko ein. Man kann sterben. Mir ist es unverständlich, wie leichtfertig Sie mit solchen Risiken umgehen. Sofort zu einem Hämatologen!

Kommentar von Barbdoc ,

Es ist der Hämostaseologe, nicht der Hämatologe.

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