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Diagnose Skoliose - ohne Röntgenaufnahme und Behandlung?

gefragt von kaffeepulver am 10.10.2009 um 12:19 Uhr

Bei der 4-jährigen Tochter meiner Freundin hat der Orthopäde eine Skoliose diagnostiziert. Nun ist sie allerdings etwas durcheinander, da sie überall gelesen hat, dass der Rücken geröngt wird und auch spezielle Krankengymnastik gemacht wird usw. Der Arzt meinte nur, dass sie im vierteljährlichen Rhythmus ihre Tochter vorstellen soll. Ist das so wirklich richtig? Woher will der Arzt denn wissen, welchen Grad die Skoliose hat, wenn er keine Aufnahme davon macht? Sollte meine Freundin sich doch lieber eine Zweitmeinung einholen?

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Gesundheit x 60.662 Kinder x 18.011 Behandlung x 358 Orthopädie x 259 Skoliose x 48 Wibelsäule x 1

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anonym
beantwortet von Optimistin00 am 10. Oktober 2009 14:51
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Hilfreichste Antwort

Zur Diagnostik der Skoliose gehört ein Röntgenbild (Ganzwirbelsäulenaufnahme). Ohne das, kann das Ausmaß nicht festgestellt werden. Nur auf den Sichtbefund kann man sich nicht verlassen. Es gibt auch schwere Skoliosen, die man kaum sieht und wiederum leichte Skoliosen, die deutlich sichtbar sind.

Woher will der Arzt one Röntgen denn wissen, dass nicht schon ein Korsett notwendig ist oder wie sich die Skoliose weiterentwickelt. Als Krankengymnastik kommt in diesem Alter Vojta in Frage, Schroth erst wenn sie etwas älter ist.

Kaum eine Skoliose hat übrigens eine echte Beinlängendifferenz, der anscheinliche Beckenschiefstand kommt durch das verdrehte Becken.

Komm doch mal ins Skoliose-Info-Forum, da gibts jede Menge gute Tipps.


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besserwisser3
beantwortet von besserwisser3 am 11. Oktober 2009 15:13
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Hallo - nun mal wirklich, "amethystin" hat völlig recht! Ab zum Arzt, damit die Diagnose (und damit der Grad und die möglichen Krümmungen) festgestellt werden kann! Da ist nun mal eine (oder sogar mehrere) Röntgenaufnahme notwendig, sagte ja schon "Optimistin00". Und wenn der Orthopäde so eine (Blick-)Diagnose stellt, sollte er entsprechend aufklären, ist doch klar, dass das sonst verunsichert! Also, Kaffeepulver, ganz klare Empfehlung zur Zweitmeinung!


anonym
beantwortet von amethystin am 11. Oktober 2009 07:55
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"der arzt hat völlig recht mit seiner empfehlung. beobachten und nur einschreiten, wenn es zu schlimm wird."

Wenn ich so etwa lese, sträuben sich mir die Haare.Ich bin ausgebildete Schroth- und Vojtatherapeutin und Kinderosteopathin.Täglich habe ich mit Skoliosepatienten zu tun, angefangen von 4 bis 60 Jahre. Warum soll man mit der Therapie warten??? Es wird sich nicht von alleine regeln!! Je nach Körperwahrnehmumg der 4 jährigen kann man auch dann schon mit der Schroththerapie beginnen, aus Erfahrung mache ich aber eher Vojta. Bei der Vojtatherapie ist aber eine große Disziplin Voraussetzung für den optimalen Erfolg. Ein drei- bis viermaliges Üben am Tag ist anzustreben.

Die Mutter sollte auch schnellstmöglich die Stellung des 1. Halswirbels kontrollieren und ggf.regulieren lassen. Aus meiner Erfahrung steht der Atlas bei 98%der Skoliosepatienten schief. Siehe dabei unter www.atlantotec.com


anonym
beantwortet von DocBernd am 10. Oktober 2009 12:26
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Bei einer Vierjährigen, die sich kurz vor einer Streckungsphase befindet, ist die Diagnose einer seitlichen Wirbelsäulenverkrümmung noch nicht so einfach zu stellen. Meist ist das unterschiedliche Längenwachstum der Beine für die Verschiebung verantwortlich. Die lässt sich aber auch schon mit einem Lot, einer Wasserwaage oder einem geübten Auge feststellen.


diemeggie
beantwortet von diemeggie am 10. Oktober 2009 12:21
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skoliose ist ja schon per augenschein zu erkennen.
es ist ja eine seitliche verkrümmung der wirbelsäule.
man muss es nicht röntgen, wenn man es sieht.

der arzt hat völlig recht mit seiner empfehlung.
beobachten und nur einschreiten, wenn es zu schlimm wird.


anonym
beantwortet von paddelmausii am 12. Oktober 2009 18:18
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also am besten ist wenn du noch einen andren arzt fragst je mehr desto besser! und der arzt kann es fühlen um wie viel grad die schief ist


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