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Diagnose Krebs - Was habt ihr als Partner kurz danach gemacht?

gefragt von danji2000 am 06.04.2009 um 8:26 Uhr

Ich weis dies ist eine recht intime Frage. Aber es interessiert mich, da ich vielleicht auch bald damit klarkommen muss. Aber was habt ihr gemacht? Seit ihr einfach so zur Arbeit gegangen? Konntet ihr einfach so weitermachen?

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RedFred
beantwortet von RedFred am 6. April 2009 09:05
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Es kling zwar irgendwie abgedroschen, aber: Sei einfach für ihn da. Nicht, dass du ihn mit deiner Nähe erdrückst, aber so, dass er immer weiß, dass du da bist, wenn er dich braucht.

Als nicht Betroffener ist es immer schwierig, in solchen Situationen einen Rat zu geben, zumal man die Betroffenen ja nicht kennt. Also gehe ich mal von mir aus: "Einfach so weitermachen" könnte ich wohl nicht, ich würde aber sicher versuchen, so zu tun, als ob ich das könnte. Die Flinte ins Korn werfen, war aber noch nie mein Ding und so würde ich wohl versuchen, so gut es geht damit umzugehen. Wenn ihr könnt, was ich hoffe, redet miteinander und redet auch über eure Ängste. Es muss schlimm sein, darüber nicht reden zu können. - Ich drücke euch beide Daumen, dass alles einen guten Ausgang nimmt.


anonym
beantwortet von Harmonie am 6. April 2009 09:04
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Erkundige Dich mal über das Vitamin B 17, das ist in bitteren Apfrikosenkernen. Damit können die Pharmakonzerne keine Kohle machen, weil es nicht patentierbar ist u. haben es aus der Öffentlichkeit verbannt, unter dem Vorwand, es sei giftig. Selbstversuche mit diesen Kernen haben gezeigt, dass da nichts dran ist. Erkundige Dich mal im Internet. MfG


maiki01
beantwortet von maiki01 am 6. April 2009 08:29
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als es bei meiner Frau festgestellt wurde sind wir kurz darauf in Urlaub gefahren. Danach sind wir lange nicht weggekommen. Ais sie nach der großen Op nach sechs Monaten aus dem KH entlassen wurde, sind wir wieder in Urlaub geflogen


anonym
beantwortet von sticky341 am 6. April 2009 10:20
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Es kommt immer darauf an, wie schwer die Erkrankung des Partners ist. Einfach so weitermachen ist defintiv unmöglich, dazu ist der Einschnitt im Alltags-/Beziehungsleben meist zu groß. Wenn die psychische Belastung zu groß wird, dann immer Rat bei anderen suchen anstatt Probleme in sich hinein zu fressen. Grundsätzlich gilt aber möglichst 'normal' damit umzugehen und weiterzumachen, also wenn es möglich ist, dann natürlich zur Arbeit gehen.


anonym
beantwortet von josephine1979 am 6. April 2009 08:37
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zeig ihm das du für ihn da bist- geh aber trotzdem deinen eigenen weg weiter- das hilft ihm mehr, als wenn du den ganzen tag seine hand hälst und ihn womöglich noch tiefer in ein loch ziehst-


anonym
beantwortet von tergenna am 6. April 2009 08:31
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Ja, natürlich. Deswegen darf ich doch nicht den Kopf in den Sand stecken. Dein Partner braucht jetzt deine Unterstützung und nicht ein "heulendes Elend" neben dir. Willst du den ganzen Tag zu Hause sitzen und ihn bemitleiden? Das hilft ihm nicht. Ihm hilft es, wenn du jetzt Stärke zeigst, ihn unterstützt, wenn er eine Stütze braucht. Krebs ist doch mittlerweile kein Todesurteil mehr. Viele Krebskranke gehen nach einer Therapie wieder arbeiten und leben noch weitere 30 Jahre (oder auch mehr).


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