Diagnose des Arztes berichtigen lassen?

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1 Antwort

Hi Soldat1991,die Diagnose des Hausarztes istmit seinen Diagnosen,die ausführlicher sind,von der geschilderten Anamnese her,in Ordnung.Dissoziative Persönlichkeitsstörung ist an sich richtig,ebenso die Borderline Persönlichkeitsstörung.Das sollte aber nicht heissen,dass diese Diagnosen noch immer zutreffen.Borderline-Persönlichkeiten neigen oft zu Aggressionen gegen sich selbst,also eine Gefahr der Selbstverletzung.Wie gesagt die Diagnosen sind in sich schlüssig;ob diese auf den Fragesteller tatsächlich zutreffen,kann in unserer Communitiv weder bestätigt noch als unrichtig bezeichnet werden.Ein psychopathologischer kann nur persönlich von einem Psychiater nach Erhebung keiner biographischen Anamnese erstellt werden.Erst dann können Therapien gefunden werden.Keine Diagnose sollte grundsätzlich nicht diffamierend sein!Eine neuerliche Aufnahme in einem Fachkrankenhaus steht ja bevor.LG Sto

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Kommentar von Soldat1991
27.02.2016, 19:36

Ich war am Freitag bei meinem Hausarzt. Er sagte mir dann, dass er kein Psychiater sei und da sowohl die Borderline, als auch die dissoziale Persönlichkeitsstörung den Cluster B Persönlichkeitsstörungen zuzuordnen sind, wäre es für ihn ein und dasselbe. Nachdem er sich schlau gemacht hatte, wurden die Diagnosen berichtigt. Schließlich neigen Borderline Patienten zu selbstverletztendem Verhalten, Suizidgefahr und ähnlichem. Das ist, wie er selbst sagte, in meinem Fall nicht gegeben. Ich bekam also die Diagnosen: Dissoziative Störung, rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode, dissoziale Persönlichkeitsstörung (Soziopathie) und eine Zwangsstörung, welche auch tatsächlich besteht. Ich danke dir für deine Antwort.

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