Diagnose: affektierte Persönlichkeitsstörung; was darf ich mir darunter vorstellen?

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3 Antworten

Schau mal hier. das hättest du im Netz auch selber so finden können:

"Bei einer affektiven bzw. affektiv gestörten Persönlichkeit ist die Stimmung dauerhaft instabil mit zahlreichen Perioden von Depression und Hypomanie
(geringer Antrieb wechselt mit größerer Aktivität ab, Schlaflosigkeit
mit Schlafbedürfnis, geringes mit großem Selbstvertrauen etc.), die
allerdings nicht schwer genug sind, um die Diagnose "bipolare affektive Störung" zu rechtfertigen.

Folgende allgemeinen Bedingungen müssen erfüllt sein, um die Diagnose „Affektive Persönlichkeitsstörung“ zu stellen:Stimmungsinstabilität mit mehreren Phasen von Depression und Hypomanie über einen Zeitraum von mindestens zwei Jahren.Keine dieser depressiven oder hypomanischen Phasen war so schwer oder lang, dass sie die Kriterien für eine manische, mittelgradige oder schwere depressive Episode erfüllte.
Während einiger depressiven Episoden waren mindestens drei der folgenden Symptome vorhanden: 1. Verminderter Antrieb oder Aktivität, 2.Schlaflosigkeit, 3. Verlust des Selbstvertrauens, 4. Konzentrationsschwierigkeiten, 5. Sozialer Rückzug, 6. Interessenverlust oder Freudlosigkeit, 7. Verminderte Gesprächigkeit, 8. Pessimismus oder vermehrtes Grübeln. Während einiger hypomanischer Phasen waren drei der folgenden Symptome vorhanden:1. Vermehrter Antrieb oder Aktivität, 2. Vermindertes Schlafbedürfnis, 3. Überhöhtes Selbstvertrauen, 4. Geschärftes oder besonders kreatives Denken, 5. Vermehrte Geselligkeit, 6. Größere Gesprächigkeit, 7. Gesteigertes Interesse an Sex und anderen angenehmen Aktivitäten, 8. Überoptimismus oder Übertreibungen." -----
I
st das nicht vielleicht die Beschreibung unseres ganz normalen täglichen Auf und Ab?

Merkst du was für einem Schwachsinn in "Expertenform" du dich eventuell  auslieferst wenn du von deiner Frage eine "Expertenantwort" erwartest? - Du bist vielleicht einfach nur etwas schwierig aber ansonsten sehr lebendig. "Micromanson" hat's wunderbar unspektakulär ausgedrückt.
Erst wenn du merkst, das du deine Launen und Stimmungsschwankungen nicht mehr in ein vernünftiges Verhältnis zu den Anforderungen der jeweiligen Situation in der du dich befindest bringen kannst (Steuerungs- / Kontrollverlust) - und das als Dauerproblem - dann würde ich mir Gedanken machen. Aber es gibt auch einen guten Grund warum man im psycho-sozialen Bereich zwischen einer psychischen Erkrankung und einer Fehlanpassung unterscheidet. Letzteres ist keine Erkrankung sondern ein falsch erlerntes (dysfunktionales) Selbst- und Handlungskonzept, i. d. R. bedingt durch dissoziale Umgebungsbedingungen beim Aufwachsen als Kind und Jugendlicher. Und weil es keine psychische Erkrankung im engeren Sinne ist kann man durch lebensnahes Lernen von Alternativen da wieder rauskommen. Dazu braucht es nur gute Freunde und Menschen mit Beispielwirkung, denen man vertraut. Überlege also vorher nochmal bevor du dir eine Krankheit einreden läßt, die du vielleicht gar nicht hast. ;-)
Gruß


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Ich gehe jetzt nicht zu sehr ins Detail, das kannst du ja im Netz nachlesen.

Aber im Grunde bedeutet es, dass du launisch bist, und du dich unvorhergesehen anders verhälst.

Du kennst ja den Satz
"Er hat das im Affekt getan".
Bedeutet, man denkst nicht nach, sondern handelt impulsiv, weil man sich zu stark von seinen Stimmungsschwankungen leiten lässt.
Ist oft mit Depressionen und Borderline verbunden.

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Kommentar von TimWar17
25.03.2016, 13:03

du hast keineahnung

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Kommentar von Micromanson
25.03.2016, 14:03

Bitte? 😂 Das ist jetzt eigentlich keine Frage, bei man Diskutieren könnte... Aber wenn du es ja studiert hast...

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