Frage von Toxic38, 20

Diabetes: Wie macht es sich bemerkbar?

Ich wünsche der Community einen angenehmen Sonntag,

ich möchte vorab erwähnen, dass diese Frage lediglich auf mein Interesse basiert.

Von einer Krankheit betroffen zu sein, ist für Menschen oft ein Tiefschlag. Die Angst vor Krankheiten ist zudem auch begünstigt, da die Anzahl erkrankter Menschen steigt. Hier kommt es jedoch auf die Krankheit an. Die Rede ist von Diabetes. Sowohl von Typ 1, als auch von Typ 2.

Aber manchmal ist es auch nur die Angst selbst, die einen Menschen in dem Glauben lässt, er sei nun ebenfalls von Diabetes betroffen. Oft genügt es, wenn ein, oder zwei Symptome auf einen Menschen zutreffen - und schon wird geglaubt, man habe Diabetes.

Ich möchte daher gerne erfahren, inwiefern sich Diabetes bemerkbar macht und durch was Diabetes begünstigt wird. Ob nun doch durch zu hohen Zuckerkonsum? Oder nun doch durch fetthaltige Ernährung? Denn Experten und Ärzte schwanken offensichtlich, da ich mal hier lese, dass es durch zu viel Zucker entsteht, und mal da lese, dass es durch fetthaltige Ernährung entsteht.

Wie ihr sehen könnt, bin ich lediglich irritiert und weiß nicht, was ich glauben kann/soll :D

Ich bedanke mich für eure Antworten.

LG, Toxic38

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Artus01, 12

Die Diabetes Typ 2 kommt schleichend, das ist das gefährliche daran, vor allem wenn man keine 30 mehr ist.

Es fing damit an daß es Tage gab an denen ich mich nicht wohl fühlte. Kein Thema am nächsten Tag war alles wieder gut. Nach einiger Zeit das Gleiche, verschwand eben auch wieder. Dann wurden die Abstände zwischen den schlechten Tagen kürzer. Man merkt es kaum, und wenn sagt man sich das man eben nicht jünger wird. Später kommen dann Beschwerden wie zeitweise nachlassendes Sehvermögen hinzu. Dann schnelleres ermüden. Ab und an unsicherer Gang.

Als die Probleme mit dem ständig großen Durst anfingen war schon alles zu spät. Nach einem Fastzusammenbruch auf der Arbeit, brauchte die Hausärztin, nach Schilderung der Beschwerden nicht lange und fing gleich mit einer Blutzuckermessung an. Bingo, 386. Eine Woche Krankenhausaufenthalt war angesagt und dann eben die Umstellung auf die Spritze.

Kommentar von Toxic38 ,

Da du leider betroffen bist, was mir wirklich leid tut; darf ich fragen, wie du großen Durst definierst? Also welche Menge an Flüssigkeit man darunter verstehen soll. 

Kommentar von Artus01 ,

Der "große Durst" ist im Grunde immer vorhanden. Man trinkt ein Glas Wasser und nicht lange danach ist der Durst wieder da. Man wird sogar in Nacht wach dadurch. Die Mengen sind schon recht groß, ich denke mal es waren so bis 5 Liter täglich.

Das fatale dabei war natürlich daß man, weil man es ja nicht wußte, teilweise auch normale Limonande oder Cola getrunken hat weil man Wasser einfach nicht mehr sehen konnte. Das hat natürlich der Diabetes weiteren Vorschub geleistet.

Kommentar von Toxic38 ,

Von vermehrtem Durst kann man also dann sprechen, wenn man mehrere Liter Flüssigkeit am Tag zu sich nimmt. 

Kommentar von Artus01 ,

Vor allem dann wenn das Durstgefühl schon kurz darauf wieder da ist.

Antwort
von Hefti15, 6

Ich glaube da "schwangt" niemand. Die Ursachen sind m.M. für eine Erkrankung sind doch sehr eindeutig. Gerade beim Typ 2. Ich kenne keinen der jetzt behauptet, zuviel Zucker ist schuld, fetthaltige Ernährung ist ok oder andersherum. Fakt ist doch, es wird überall das Gleiche ausgesagt:

80 Prozent der Diabetiker (Typ 2) sind übergewichtig. Auch wenn das Übergewicht nicht die alleinige Ursache der Erkrankung ist, handelt es sich möglicherweise um den entscheidenden Auslöser...

Auch über deinen Absatz "mit der Angst" kann ich nur den Kopf schütteln. Ich kenne keinen einzigen Menschen der sich jemals so verhalten hat. Gerade weil Diabetes die Anzeichen so "gering" sind, ist es doch i.d.R genau umgekehrt. Die Leute haben es, merken es aber nicht.

Und ernsthaft, wer glaubt, da ein Problem zu haben, der kann dies doch relativ schnell herausfinden. Sogar in der Apotheke kann man oft einen (kostenlosen) Bluttest machen, der einen relativ sicheren Hinweis geben kann.

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