Deutsches Rentensytem retten?

... komplette Frage anzeigen

7 Antworten

Ganz ohne Frage sollte das Rentensystem grundsätzlich geändert werden.

Dein Vorschlag:

Um das deutsche Rentensystem zu retten, könnte man ja einfach den
Beitragssatz von der Kinderzahl abhängig machen,aber würde das auch
funktionieren ?

trifft es m. E. aber nicht. Singles/Kinderlose zahlen schon mehr Steuern, zahlen in die Krankenversicherung die gleichen Beiträge wie ein einkommensgleicher Familienvater, obwohl dort die 3- bis X-fachen Leistungen abgefordert werden.

Es geht darum die Basis für die Beiträge zu verbreitern udn das System zu vereinfachen. Als Basis wäre eine steuerfinanzierte Grundrente die optimale Lösung.

Damit würde eben auch Leute mit Einkünften über der Beitragsbemessungsgrenze mit dem vollen Einkommen einbezogen. Auch die würden beteiligt, die heute den größten Teil der Altersversorgung z. B. mit berufsständischen Versorgungswerken regeln.

Alles was man mehr als diese Grundrente möchte, könnte dann jeder für sich machen.

Damit wäre aber eine gleichmäßige Grundversorgung garantiert. Keine Grundsicherung, kein Wohngeldantrag usw.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Um Rentensysteme leistungsfähiger zu machen, sollte man Einzahlungen in die Sozialsysteme nicht nur aufgrund des Einkommens der Arbeitnehmer durchführen, sondern auch den Technikeinsatz mit einem fiktiven sozialversicherungspflichtigen Einkommen bewerten.

Rationalisierungsmaßnahmen (mit Entlassungen von Arbeitnehmern) gingen in der Vergangeneinheit i. d. R. mit einem vermehrten Technikeinsatz einher (PC, Roboter u. ä.).

Müsste man z. B. für Roboter in die Sozialsysteme (Renten- Pensions- Arbeitslosenkassen etc.) einzahlen,  gäbe es keine (oder weniger) Probleme mit den Rentenkassen.

Einerseits würden nicht mehr so viele Rationalisierungen durchgeführt und es gäbe weniger Arbeitslose, andererseits gäbe es mehr Einzahlungen in die Sozialsysteme, sowohl durch Arbeitnehmer (mehr Beschäftigte) als auch Arbeitgeber (sozialversicherungspflichtiger Technikeinsatz).

Die Sozialsyteme sollten von Grund auf reformiert werden. Das Generationenprinzip funktioniert nur reibungslos bei gleichbleibend hoher Beschäftigungsrate (oder höher) und steigender Bevölkerungszahl.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Als erstes muss die Gesetzliche Grundlage geändert werden, damit die Beiträge auch nur dafür verwendet werden dürfen. Diese Kasse wurde schon mehrfach für andere Dinge geplündert. Dann bekommen immer mehr Menschen Rentenzahlungen, die noch nie auch nur einen Cent einbezahlt haben.
Mal angenommen du hast fünf Kinder, die alle Arbeitslos sind, und somit keinen Beitrag für deine Rente leisten. Solltest du dann mehr Rente als andere die genauso viel gearbeitet haben wie du bekommen, oder dann weniger, weil deine Kinder ja nichts einbezahlen. ?
Wenn ich mit 64 Jahren und 2 Monaten in Rente zu 100% Auszahlung gehen darf, dann habe ich
50 Jahre und 2 Monate gearbeitet. Ich habe ein Kind. Sollte ich dann weniger bekommen als jemand mit 2oder3????

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Das ist ein demographisches Problem.

Wenn immer weniger Beitragszahler vorhanden sind, wird in absehbarer Zeit das derzeitig Rentensystem nicht mehr tragfähig sein.

Da nutzen solche Kosmetikvorschläge nichts.

Ich habe für mich beschlossen, selbst Vorsorge zu treffen. Das habe ich in der Hand und bin auf niemand sonst angewiesen.

Günter

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Fände ich gut, wer keine Kinder hat, zahlt mehr in die Rentenkasse ein, da ja kein Nachwuchs dann für neue Rente sorgt.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von mexp123
02.10.2016, 18:07

Ja wäre eine tolle Erweiterung zum Kindergeld, oder man erhöht die rentenbeiträge und das Kindergeld um den gleichen Satz.

0
Kommentar von BTyker99
03.10.2016, 17:43

Und wie will man die Leute bestrafen, die Kinder in die Welt setzen, die aber nicht in die Rentenkasse einzahlen, weil sie das ganze Leben lang von Hartz4 leben?

0

Das heißt Familiensplitting, Nachteil ist dass kinderlose/kinderarme  bestraft werden

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Das wäre nicht gerade fair. Die Kinderlosen verzichten unter Umständen darauf, das wichtigesten Ziel des Lebens zu erreichen, weil sie es als gesellschaftlich sinnvoll erachten die Überbevölkerung zu reduzieren - und sollen dafür bestraft werden?!

Wer sagt denn, dass der Nachwuchs überhaupt im die Rendenkasse einzahlen würde, und nicht das ganze Leben von Sozialhilfe leben würde?

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Darkmalvet
03.10.2016, 02:18

Es gibt Europa betreffend keine Überbevölkerung, Europa braucht sogar mehr Kinder anstatt weniger damit langfristig der Lebensstandard gehalten werden kann.

0