Frage von Rena14,

deutsche grammatik-formulierungsfehler

hallo, also ich habe ne deutschklausur geschrieben(brecht-leben des galilei) und mein lehrer sagt, ich habe da ein paar "schiefe" formulierungen drin. problem: bei einigen sehe ich den fehler nicht 1. Im Verlauf ihres Gespräches gelingt es dem Inquisitor den Papst in seiner Einstellung zu beeinflussen und damit auch in seiner Entscheidung bzgl. Galilei. 2.Der Kardinal bezeichnet Mathematiker als "würmer", was abwertend ist und ein negatives Licht auf Wissenschaftler wie Galilei wirft. 3. Der Inquisitor weist den Papst darauf hin, dass er in der Weltanschauung der Wissenschaftler keinen Platz habe.

kann die jemand bitte korrigieren??

Antwort von evistie,
10 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Warum fragst Du nicht ganz einfach Deinen Lehrer danach? Er wird das sicher gern mit Dir durchsprechen. Es will mir nicht in den Sinn, warum Du von GF erwartest, daß hier Deine Schulaufgaben gelöst werden!

Kommentar von Rena14,
  1. es sind keine schulaufgaben!!! ich möchte nur wissen, was an den sätzen falsch ist.
  2. mein lehrer hatte nen herinfakt und kommt frühestens in nem halben jahr wieder zur schule!
  3. du musst sie ja nciht beantworten
Kommentar von solf1,

nciht schreibt man " nicht " richtig !

Kommentar von evistie,

Nu mal nich schwächeln! Wenn schon, dann alle Fehler anstreichen - sie will ja schließlich was lernen von uns! ;-)

Antwort von Tigerjan,
5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

An den Sätzen als einzelne kann ich keine grammatikalischen Fehler erkennen. Man müßte den Gesamttext sehen. Vielleicht sind einige Zeitformen nicht korrekt.

Z.B. "... keinen Platz hätte." statt "... keinen Platz habe."

Antwort von UlfDunkel,
5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Das ist ja mal 'ne putzige Frage. Schade, dass Du keine weiteren Informationen vom Lehrer mit angegeben hast (z.B. Stilfehler, Grammatikfehler, irgendwelche Wörter unterstrichen etc.).

Ich schreib mal aus dem Bauch heraus, wie ich diese Sätze umformulieren würde:


Im Verlauf ihres Gespräches gelingt es dem Inquisitor den Papst in seiner Einstellung zu beeinflussen und damit auch in seiner Entscheidung bzgl. Galilei.

Im Verlauf ihres Gesprächs gelingt es dem Inquisitor, die Einstellung des Papstes und damit auch seine Entscheidung bzgl. Galilei zu beeinflussen.


Der Kardinal bezeichnet Mathematiker als "würmer", was abwertend ist und ein negatives Licht auf Wissenschaftler wie Galilei wirft.

Der Kardinal nennt Mathematiker "Würmer", um sie abzuwerten und ein negatives Licht auf Wissenschaftler wie Galilei zu werfen.


Der Inquisitor weist den Papst darauf hin, dass er in der Weltanschauung der Wissenschaftler keinen Platz habe.

Der Inquisitor weist den Papst darauf hin, dass dieser in der Weltanschauung der Wissenschaftler keinen Platz habe.

Kommentar von Rena14,

vielen lieben dank für die antwort, mein lehrer hat leider nicht mehr dran geschrieben, als dass es "schief" formuliert ist

Kommentar von UlfDunkel,

Na, dann wünsch' ich Deinem Lehrer mal gute Erholung vom Herzinfarkt und mehr Geduld beim Korrigieren von Texten beim nächsten Mal. "Schief formuliert" -- das kann ja jeder sagen.

Antwort von Rena14,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
  1. Der Inqusitor widerspricht ihm mit einer Frage, doch der Papst weicht dem Thema aus und macht auf seine Nervosität aufmerksam, die auf eine gewisse Unentschlossenheit deutet lässt.

  2. Der Kardinal möchte Galileis Lehren verbieten und ihn strafen, da seine Wissenschaft Zweifel bei der Bevölkerung hervorruft und damit auch die Gefahr besteht, dass die Menschen an der Kirche zweifeln, was er in seiner position als Gelehrter verhindern möchte.

Kommentar von demosthenes,

Wieso beantwortest Du hier eigentlich Deine eigene Frage in einer Weise, die die Verwirrung des Lesers eher noch steigert?

Kommentar von evistie,

Ich denke, hier gehen die "schiefen" Sätze weiter (stand anfangs als erster Beitrag! Da wird Ulf wohl noch mal ran müssen.

Antwort von Albrecht,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

"Schiefe Formulierungen" bedeutet nicht unbedingt direkte grammatische Fehler. Ulf Dunkel hat schon schöne Formulierungsvorschläge als Verbesserungen geschrieben.

In Satz 1 ist die adverbiale Ergänzung ("in seiner Einstellung") im Satzzusammenhang nicht besonders gut und der Infinitiv ("beeinflussen") gehört an das Ende.

In Satz 2 ist der Unterschied zwischen einer Aussage durch den Interpretierenden, der Tatsachen feststellt, und einer absichtlichen Herabwürdigung durch eine Person des Stückes nicht beachtet.

In Satz 3 ist bei "er" nicht klar, ob damit der Inquisitor oder Papst gemeint ist.

Die weiteren Sätze, die in der Frage keinen Platz hatten, sollten nicht in ein Antwortfeld geschrieben werden, sondern mit der Bitte um zusätzliche Verbesserungen in ein Kommentarfeld zu einer Antwort. Da Ulf Dunkel ein sehr aktiver Benutzer ist und Kommentare zu seinen Antworten liest, lohnt es sich, dies noch zu tun.

Satz 4 "Der Inqusitor widerspricht ihm mit einer Frage, doch der Papst weicht dem Thema aus und macht auf seine Nervosität aufmerksam, die auf eine gewisse Unentschlossenheit deutet lässt."

Hier wird das Verhalten von Personen des Stücks nicht klar von Deutungen, die der Interpretierende vornimmt, auseinandergehalten. Außerdem ist die Formulierung am Ende verunglückt.

Vorschlag: "Der Inqusitor widerspricht ihm mit einer Frage, doch der Papst weicht dem Thema aus. Dieses Verhalten zeigt seine Nervosität, als deren Hintergrund eine gewisse Unentschlossenheit angenommen werden kann.*"

Satz 5 "Der Kardinal möchte Galileis Lehren verbieten und ihn strafen, da seine Wissenschaft Zweifel bei der Bevölkerung hervorruft und damit auch die Gefahr besteht, dass die Menschen an der Kirche zweifeln, was er in seiner position als Gelehrter verhindern möchte."

Unklar bliebt so, wer woran zweifelt.

Vorschlag: "Der Kardinal möchte Galileis Lehren verbieten und ihn bestrafen, da seine wissenschaftlichen Forschungen und Entdeckungen bei der Bevölkerung Zweifel am bisher herrschenden Weltbild hervorrufen und damit auch die Gefahr besteht, dass die Menschen an der Kirche zweifeln. Dies möchte er in seiner Position als Gelehrter verhindern."

Du kennst die Antwort?

Weitere Fragen mit Antworten

Fragen Sie die Community