Frage von Syradox88, 107

Deutsche Bahn. Zu unrecht vom Schaffner bestraft und des schwarzfahrens bezichtigt?

Wie ihr dem Titel bereits entnehmen könnt, haben ich und meine Freundin ein großes Problem mit der Deutschen Bahn. Folgender Fall: Ich bin am heutigen Morgen mit meiner Freundin zusammen zum Bahnhof gelaufen. Nach 10 Minuten fing es an wie aus Eimern zu schütten, was uns etwas aufhielt. Der Zug fuhr um neun Uhr los und wir hatten kaum noch Zeit, um den Zug zu erwischen. Daher sind wir wie die verrückten gerannt und haben ihn dennoch erreicht und konnten einsteigen. Wir wahren froh, endlich raus aus dem Regen zu sein, und doppelt so froh, weil der Zug vielleicht ein bis zwei Minuten nach Einstieg losgefahren ist. Meine Freundin ist erstmal auf Toilette gegangen, um ihre Klamotten zu trocknen ( sie kann sich schlecht auf dem Gang frei machen ) und ich habe meine Jacke auf die Treppenstufen gelegt und im oberen Abteil den Schaffner gesehen. Ich kurz zu meiner Freundin hin, sagte zu ihr, dass der Schaffner kommt und ich eben bezahlen wollte und machte mich auf den weg. Ich bin grad auf die Treppe zugelaufen, da kam der Schaffner aus dem unteren Abteil auf mich zu. Er wollte natürlich die fahrkarten sehen, und ich welche kaufen. Da habe ich ihm den Sachverhalt erklärt ( mehrfach ), um Missverständnisse gleich aus der Welt zu schaffen. Er verlangte sofort meinen perso, ging nicht weiter auf mich ein, bzw hörte mir nicht richtig  zu und stellte mir und meiner Freundin jeweils ein ticket in Höhe von 60€ aus. Ich sagte ihm sogar, dass ich zu seinem Kollegen gehen wollte um dem das zu erzählen, aber er war zuerst da. Darauf ging er auch nicht ein und auf alles andere auch nicht.

Zudem war er sehr unfreundlich und fing auch nach einem Moment an, lauter zu werden, da ich mich selber auch aufgeregt habe ( zurecht). Witziger Weise wollte er uns sogar unterstellen, wie haben doch fünf Minuten gewartet und sind dann kurz vor Abfahrt eingestiegen. Wie sind wie verrückt da hingerannt..

Jetzt möchte ich einen Brief schreiben und mich nun beschweren, da man uns zu unrecht bestraft hat. Hättet ihr da ein paar Tipps, wie ich diesen Brief vefassen könnte? Und wie sehr ihr diese Situation?

Danke schon mal im voraus für eure antworten

Grüße

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Elfi96, 27

Am besten startest  du den Fließtext des Briefes (nach 'Sehr geehrter Herr. ..) mit: "ich habe Verständnis dafür, dass Ihre Zugkontrolleure auf der Suche nach  Schwarzfahrern im Zug sind, jedoch möchte ich höflichst darauf hinweisen, dass der Kontrolleur Herr....., der heute im .... Zug von ..... nach .... mich und meine Begleitung fälschlicherweise des Schwarzfahrens bezichtigte. (Hier fügst du SACHLICH ein, dass du und deine Freundin leider zu knapp am Bahnsteig/ Bahnhof angekommen seid, es danach wie aus Kübeln gegossen hatte, weshalb ihr ohne Ticket den Zug betreten hattet. Dann: dass du, nachdem du dich kurz um deine Freundin gekümmert hattest,  die zur Bordtoilette geeilt war, um sich etwas abzutrocknen, bist du auf den Kontrolleur zugegangen und wolltest bei ihm die Tickets kaufen. "Der Herr .... erwiderte meine Ausführungen nur in barschem Ton, der absolut Kundenfeindlich war und ließ mich nicht mehr zu Wort kommen. Die von Herrn .... ausgefüllten Bescheinigungen über das erhöhte Fahrtgeld werde ich nicht begleichen, da Ihr Kontrolleur uns nur Aufgrund unseres Alters ein Schwarzfahren unterstellt hat. Ich bitte um baldige Reaktion und verbleibe mit freundlichen Grüßen...

LG

Kommentar von Syradox88 ,

Hey, danke für deine super Antwort :). Ist es möglich, wenn ich dir später privat den Brief zeige? Wäre ganz nett, wenn du dann mal drüber schauen könntest :)

Grüße

Kommentar von Elfi96 ,

Ja, kannst du machen. LG

Kommentar von Elfi96 ,

Vielen Dank für den Stern!  LG

Antwort
von schleudermaxe, 39

Wo war das denn? Bei uns steht neben der Tür: Kein Einstieg ohne Fahrschein.

Viel Glück und war es wirklich die Bahn? Bei uns fährt die nur, die Tickets kommen vom Land.

Antwort
von maxim65, 41

Naja. Da steht erst mal Aussage gegen Aussage. Ist es den auf der Strecke überhaupt möglich Fahrkarten beim Schaffner zu erwerben? Es kann auch sein das es generell nur Tickets zum erhöhten Preis gibt. Das solltet ihr erst abklären.

Ansonsten im Brief den Sachverhalt mit freundlichen Worten und klaren Aussagen schreiben und um Klärung bitten. Ob was dabei rauskommt ist fraglich.

Antwort
von FGO65, 39

Das Betreten des Zuges ist nur mit gültigen Fahrausweis erlaubt.

Ansonsten hättet ihr den Schaffner unverzüglich aufsuchen müssen.

Aus der Nummer kommt ihr nicht raus

Antwort
von JohannesGolf, 44

Hattet ihr ein Gültiges Ticket BEIM Einsteigen des Zuges?


https://www.bahn.de/p/view/service/vertriebswege/wege\_zur\_fahrkarte.shtml

Antwort
von beangato, 19

Beschweren nützt gar nichts.

Ihr seid schwarz gefahren - da beißt die Maus keinen Faden ab.

Hättet Ihr nicht die Ticketts schon gestern holen können?

Kommentar von Syradox88 ,

Es war eigentlich nicht geplant, mit dem zug zu fahren, daher nicht. Und ausserdem war es nicht unsere Absicht, schwarz zu fahren. Ich wollte ja losgehen, und bescheid geben.

Kommentar von beangato ,

Ist halt dumm gelaufen.

Antwort
von Othetaler, 49

Seit wann verkaufen die Schaffner denn wieder Fahrkarten? Ist doch längst abgeschafft.

Ihr seid ohne Karten eingestiegen und das heißt: schwarzfahren.

Antwort
von Kometenstaub, 50

Na, Du verfasst das, was Du hier geschrieben hast in Briefform und dann ab die Post.

Allerdings könntest Du schlechte Karten haben:

https://www.bahn.de/regional/view/regionen/bayern/info/fahrkarten_kampagne.shtml

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