wieso sind viele deutsche so anti-USA eingestellt? bei vielen fragen bei dem die USA eine rolle spielt werden amis beleidigt belächelt oder sonst runtergemacht usw woher kommt der hass?

Der Hauptgrund ist das zu häufig in den deutschen Medien verzerrte Bild über die USA, gepaart mit Halbwissen und Gerüchten sowie mangelndes Wissen über den Werdegang der USA. Amerikaner haben ein völlig anderes Wertesystem als etwa die Deutschen, denken anders über viele Dinge. Erschwerend wirkt die Tatsache, daß die meisten Europäer noch nie in Amerika waren, bzw. nur sehr kurz. Wenn jeder mal über einen längeren Zeitraum dort wäre, würde sich das negative Vorurteil bei den meisten wohl abbauen. Und sie würden viele Handlungen der Amerikaner und ihr Denken nachvollziehen können - natürlich nicht unbedingt in Einklang mit der eigenen Weltanschauung. Doch liegt nicht gerade in der Vielseitigkeit der Völker der Reiz? Oder das Rechtssystem: sollte ich mich irgendwann mal vor einem Gericht für eine Tat verantworten müssen (was ich nie hoffe), dann würde ich einem deutschen Gericht ein US-Gericht mit Jury uneingeschränkt vorziehen, da ich 12 unbescholtenen Mitbürgern ungleich mehr Vertrauen entgegenbringe, als deutschen Berufsrichtern mit "Feigenblatt"-Schöffen. Ich weiß in diesem Punkt ganz genau, wovon ich rede.
Luise am 20. Februar 2009 07:03 DH. Sehr gut gesagt.
Wieso ist es antiamerikanisch, wenn man die USA realistisch betrachtet und nicht mit denen Ringelreihen tanzt?

Weil viele fälschlicherweise die USA sofort mit G.W.Bush assoziieren und der war halt nunmal eher bescheiden^^
Aber so viele sind jetzt auch nicht anti-amerikanisch, zumindest in meinem Bekanntenkreis...in den USA gibts viele tolle Dinge zu sehen und wissenschaftlich sind uns die auch um einiges voraus (besonders in der Astronomie/Raumfahrt).
Geschichtlich gesehen waren die Amis auch nicht so bösartig im Umgang mit den Deutschen, von daher sollte jeder USA-Gegner mal genauer nachdenken, was er da so von sich gibt ;-)
Natürlich ist nicht alles perfekt bei den Amis, also nur loben tu ich sie auch nicht xD

Das ist der Neid. Deutsche können es nicht verkraften, wenn sie nicht an der Spitze stehen und/oder man nicht auf sie hört.

Ich möchte mal einen Deutschen erleben, der sich mit der Politik seiner geliebten Bundesrepublik voll identifiziert. Der sagt, die Merkel ist das A&O. Das gab es doch seit Schicklgruber nicht mehr. Und Frankreich dann ist jetzt gleichzusetzen mit Sarcozy. Und die USA mit Bush oder Obama... Dass die US Bürger, deren Kultur und eigentliches Alltagsleben betreffend, eigentlich ganz anders sind, das kümmert keinen, das fällt unter den Tisch, um verallgemeinerten Vorurteilen Platz zu machen. Diese Leute sollten sich dann aber auch nicht aufregen, wenn sie im Ausland immer noch als Nazis bezeichnet werden.

Ich weiß es nicht und kann für mich nur sagen, dass das bei mir nicht zutrifft. Ich habe Freunde dort und es liegt mir fern, über die oder andere Amerikaner herzuziehen.
Ich glaube nicht, dass man von Hass sprechen kann. Leider hatten sie in der Vergangenheit einen nicht so erfolgreichen Praesidenten an der Spitze. Zudem sind die Europaeer veraergert, dass die USA so wenig auf Umweltschutz achtet und in einigen anderen Belangen, sehr fragwuerdige Dinge macht (siehe Krieg). Aber jetzt haben sie Obama... alles wird besser!
weil die damalige US-Politik weder gut noch "europäisch" war. Das wird sich durch Obama sehr rasch ändern. Die Anti-US Einstellung hat nichts mit den dort lebenden Menschen zu tun...
waggerla am 20. Februar 2009 09:48 uhm, Obama's Außenministerin Clinton versetzte den Europäern gerade einen diplomatischen Tritt in den A..., weil sie ihre Antrittsreise nicht nach Europa macht, sondern nach Asien. Weil Obama sich verstärkt um Asien bemüht und nicht so sehr um Europa.

weil Uncle Sam meint, er sei der Nabel der Welt...und es ist teilweise erschreckend, wie Nahe der Tellerrand ist über den die Amis schauen...soviel Egoismus und Nationalismus ist sehr selten
Urbanessa am 20. Februar 2009 03:48 Ach ja? Dann sieh Dich mal in China um. Oder in arabischen Ländern. Oder in Frankreich. Oder bei den Inselaffen. Oder in Deutschland - gerade die Deutschen denken doch mehrheitlich, sie hätten die Weisheit mit Löfeln gefressen. Es gibt kein Volk, das weltweit als so rechthaberisch und besserwisserisch gilt, als die Deutschen.
waggerla am 20. Februar 2009 09:51 Meinte neulich mein britischer Kumpel, er würde in den Sommerferien "nach Europa" in Urlaub fahren. LOL
ES gibt in jedem Land schwarze Schafe!!!! ich glaueb es liegt vor allem aber an der Politik!!!! Denn auch wenn die Mentalität der Ami's früher auch oft kritisch betrachtet wurde war es doch ein Land das viele als "Traumland" ansahen! Als ich damals in die USA ging gab es neidische und positive Reaktionen!!!!!! Seit Bush Junior an der Macht war ist USA in ein sehr schlechtes Licht gerückt! Da gibt es nix dran zu rütteln!!! HEUTE wenn ich erwähne dass ich eine Zeit lang in Amerika gelebt habe dann kommen keine oft kritische Reaktionen! Ich möchte dort nicht mehr leben aber ich Liebe die USA!!!!! Es ist schön dort und ich sehne mich irgendwann wieder amerikanischen Boden unter den Füssen zu haben! Leider ist das als Alleinerziehende nicht so einfach zu finanzieren!!! :-(
ist es nicht die Warheit? Aber meine Amerikanischen Kollegen (US) haben die selbe Meinung...alle Hoffnung liegt nun am NEUEN..

so gesehen habe ich das noch nicht. aber nicht alles was aus der USA kommt, ist gut. ich bin weder pro noch anti

Nicht alle Amis...Die Politik der eigenen Interessen, unterdrückung anderer Länder und des Mordens.

Gegenfrage:
Was lässt Dich Die Amerikaner in so ungetrübtem Lichte erscheinen, wie du es mit deiner Frage scheinst es widergeben zu wollen?
ich kenne viele amis und die sind sehr freundliche menschen mit dennen man viel lachen kann usw ich würde mir wünschen wenn in deutschland ein paar leute auch so locker drauf wären......
Draschomat am 19. Februar 2009 20:00 da kann dir niemand widersprechen ;-)
GFliebtDich am 19. Februar 2009 20:22 Da stimme ich dir zu, der Amerikaner als Individuum. Aber die USA als Macht macht in meinen Augen, alle Fehler, die auch ein Diktator macht. Das ist spätestens seit Bruch des kalten Krieges offensichtlich. Intelligenz und Respekt und Solidarität sind nur dann Werte, wenn sie im Sinne eines vordergründigen Nutzens für die USA sind.
Partnerschaftliches Denken ist ihnen abhanden gekommen, seit sie die einzige Weltmacht sind. Sie nutzen ihre Macht auf so primitve Art, wie wir es früher nur für Oststaaten und Dikatoren möglich gehalten haben.
Weltpolitisch sind für die Menschheit die USA in ihrer öffentlich sichtbaren Dekadenz wesentlich gefährlicher geworden als alle anderen Mächte.
Man muss sehr gut unterscheiden, zwischen dem amerikanischen Menschen und der Regierung der USA.
waggerla am 20. Februar 2009 10:12 Bochsner hatte eine Frage zu Urlaub in den USA gestellt und mehrheitlich wurde da die USA primitiv heruntergemacht. Ich denke, darauf bezieht sich diese Frage. In dem Sinne wurde also kein Unterschied zwischen Land und Politik gemacht, Vorurteile sind eben gleich zur Hand.
Das sagt auch ohne Worte genug aus! :)
naja, denn will ich nicht mehr sehen.
Das sagt schon alles..:-)
heyy, ist das nicht mein lieblingspolitiker?
Du bist also Anti-Bush. Das sind sehr viele. Auch in den USA kenne ich -mich eingeschlossen- viele Bush-basher. Aber kann/soll man das so verallgemeinern? Dubbelja ist noch lange nicht die gesamte USA.
Wie ein Fähnchen im Wind, das jetzt die USA liebt, weil Obama am Ruder ist? Sehr oberflächlich!
STOPP!
Bush habe ich nur als mögliche Ursache für oberflächlichen Anti-Amerikanismus genannt.
Meine Meinung über die USA wird nicht von dem netten Texaner beeinflusst. ;-)
OK. Danke für die Aufklärung. Ich hatte mich schon gewundert, sowas von Dir zu sehen/lesen. Ein Bild sagt eben doch nicht immer mehr als tausend Worte. LG