Deswegen zum Psychologen rennen, würde das die Krankenkasse bezahlen oder ist der Grund nicht trifftig genug?

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9 Antworten

Glaube mir ... es gibt Menschen, die wegen wesentlich harmloseren Begründungen zum Psychotherapeuten rennen und die Krankenkasse zahlt das trotzdem.

Du kannst ja sowieso erst mal für die bis zu sechs Kennenlerntermine zum Psychotherapeuten gehen und erst danach entscheidet der Therapeut, ob ein Antrag auf Therapie bei der Krankenkasse gestellt wird. Diese sechs Termine hast Du also erst mal sicher, ohne dass Du Angst haben müsstest, dass die Krankenkasse nicht zahlt.

Ich würde Dir raten, lieber einen Psychotherapeuten und nicht nur einen Psychologen aufzusuchen. Ein Psychotherapeut hat sein Fach wirklich studiert, während ein Psychologe nur einige Kurse besucht hat, um seine Zulassung zu bekommen. Natürlich gibt es auch gute Psychologen, wie es auch nicht gute Psychotherapeuten gibt, aber meine Erfahrung zeigt, dass man bei einem Psychotherapeuten doch eher auf der sicheren Seite ist.

Leider sind gute Psychotherapeuten sehr überlaufen und so ist eine Wartezeit von bis zu 12 Monaten keine Seltenheit. Ein guter Psychologe sollte aber wenigstens zeitnah einen Termin für ein Erstgespräch haben. Dann kann man mit dem Therapeuten zusammen besprechen, wie akut die Situation ist und wann Du den nächsten Gesprächstermin bekommen kannst.

Nicht immer ist es so, dass gleich der erste Psychotherapeut, den man aufsucht, auch der richtige Therapeut ist. Es kann mal vorkommen, dass man das Gefühl hat, diesem Menschen nicht alles anvertrauen zu können. ist das der Fall, ist es nicht der richtige Psychotherapeut. Man sollte schon das Gefühl haben, dass man dieser Person alle Sorgen und Ängste anvertrauen kann.

Hast Du das Gefühl, dass der erste von Dir ausgesuchte Therapeut nicht der richtige Therapeut ist, ist das kein Problem. Die Krankenkasse zahlt wie gesagt diese sechs Kennenlerngespräche pro Psychotherapeuten/Psychologen. Erst nach diesen sechs Gesprächen muss man sich entscheiden, ob man eine weitere Therapie bei diesem Psychotherapeuten machen möchte und dieser stellt dann einen Therapieantrag bei der Krankenkasse, entweder für eine Kurzzeittherapie (25 Sitzungen) oder eine Langzeittherapie (mind. 50 Sitzungen). In den meisten Fällen wird eine solche Therapie auch bewilligt. Ich kenne zumindest niemanden, bei dem die Psychotherapie abgelehnt wurde.

Ich wünsche Dir alles Gute auf Deinem Weg. Glaube mir, es gibt die richtige Frau für Dich. Sie wird Dir irgendwann begegnen, wenn Du gar nicht damit rechnest.

Viel Glück

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Wenn eine behandlungsbedürftige Störung vorliegt, zahlt die Krankenkasse, sonst nicht. Ganz simpel.

Ob dies der Fall ist oder nicht, entscheidet der Psychiater oder Therapeut.

Die 5 Probesitzungen, um das herauszufinden zahlt die Krankenkasse auf jeden Fall.

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Ich würde noch eine Weile warten bevor du zum Psychiater rennst. Das ist eine normale Reaktion wenn du mich fragst. Mir ist genau das selbe passiert. Lass die Zukunft erstmal in Ruhe, du brauchst nicht sofort die nächste. Erlaub dir selbst dich sche*ße zu fühlen und mach einfach erstmal nur sachen auf die du wirklich bock hast. Momentan kannst du dir keine Beziehung vorstellen, gut dann versuch nicht die nächste zu finden. Es ist auch total in Ordnung Single zu sein, vor allem wenn man noch lange nicht bereit wäre sich für eine neue Person zu öffnen. Finde heraus was du eigentlich genau für eine Person bist und wer du sein möchtest. Verbinge Zeit mit dir selbst, mach Dinge die du sonst nicht machen würdest probier alles aus und lass dich nicht so vom alltäglichen Leben runterziehen. Was auch wirklich hilft sind Texte an sie zu schreiben, ohne sie abzuschicken und am wichtigsten, Spuren von ihr zu beseitigen. Das heißt nicht das du alles wegwerfen oder löschen sollst, aber es sollte aus deinem Blickfeld verschwinden. Archivier den Whatsapp Chat, dann siehst du nicht jeden Tag wieder was von Ihr. Stell alle Sachen wie Fotos usw. in den Keller oder so. Irgendwann ist man bereit alles wegzuschmeißen aber wenn du sie jetzt noch nicht loslassen willst ist das völlig ok. Viel zu viele Menschen sind der Meinung man sollte nach nem monat schon wieder komplett normal sein.. hör nicht auf die. Ich weiß nicht wann Ich wieder dazu bereit sein werde, vielleicht erst in Jahren, dann ist das eben so. Gute besserung wünsche ich dir. Und falls du irgendwann jemanden zum reden brauchst, schick mir hier einfach eine Nachricht. 

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Therapiebedarf ist nicht die Frage eines "sachlichen" Grundes, sondern wie der Patient damit klar kommt. Was für den einen Peantus sind, ist für den anderen der Zusammenbruch der Welt.

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Geh zum Psychologen, der wird von der Krankenkasse bezahlt, den Grund wieso du zum Psychologen gehst, erfahren die bei der Krankenkasse sowieso nicht ;)

Außerdem entstehen durch die Folgen von psychischen Erkrankungen nur höhere Kosten als die Behandlung kostet.

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Kommentar von Seanna
03.11.2015, 09:43

Das ist Unsinn! Eine Therapie muss sogar von der Krankenkasse genehmigt werden und das geht nur mit ausführlicher Falldarstellung von mehreren Seiten Fließtext.

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Kommentar von NotHappyEnogh
03.11.2015, 12:43

Ich wiederhole mich dann mal:) ich war erst bei meinem Therapeuten, bevor die Krankenkasse davon erfahren hat. Und ich hatte auch danach noch keine Probleme. Jetzt mit der stationären Behandlung ist es halt so, dass ich mir keine private Klinik aussuchen soll, keine mit dem Luxus, den so eine Klinik hat. Aber ich habe auch Kliniken, die die Jrankenkasse zahlt, und ich würde nicht nach meinem Krankheitsbild gefragt. Zumindest nicht von der Kasse.

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Die Krankenkasse braucht gar nicht von deinen problemen zu wissen. Die kosten werden immer übernommen

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Kommentar von Seanna
03.11.2015, 09:42

Das ist Unsinn! Eine Therapie muss sogar von der Krankenkasse genehmigt werden und das geht nur mit ausführlicher Falldarstellung von mehreren Seiten Fließtext.

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Kommentar von NotHappyEnogh
03.11.2015, 12:41

Und auch das ist Unsinn. Ich habe meinen Therapeuten sogar ohne Pberweisung bekommen, habe auch schon das erzespräch hinter mir, die Krankenkasse zahlt. Ich gehe bald in die stationäre, die Krankenkasse zahlt.solange man keine private Klinik besucht oder einen Therapeuten für privat versicherte ist das in Ordnung.

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Es ist immer ein Grund wenn man selbst das Gefühl hat ohne Hilfe von aussen nicht weiter zu kommen.Für Andere mag das kleinlich sein,für dich aber nicht.Also scheu dich nicht,geh zuerst zu deinem Hausarzt und schildere ihm deine aktuelle Lage.Sollte er der Meinung sein,dass es besser ist mit jemand zu reden der dir besser helfen kann,bekommst du auch eine Überweisung.Das übernimmt dann natürlich auch die KK.

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Es kommt darauf an, ob dein Psychologe/Therapeuth Vertragspartner von der Krankenkasse ist oder nicht. Wenn ja, kriegst du einen Teil oder sogar alles zurückerstattet. Die Krankenkasse erfährt die Details nicht wegen der Schweigepflicht.

Was anderes ist es, wenn die Gefahr besteht, dass du dich selbst oder andere gefährdest und eine richtige Therapie in einer Ganztags- oder Halbtagsklinik machen musst. Das übernimmt normalerweise deine Versicherung bzw. die Krankenkasse.

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Ich war deshalb beim Psychologen, die Krankenkasse hat die Kosten übernommen.

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