Descartes vs. Kant im Denken von der Welt?

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1 Antwort

Hi, Descartes "Ich denke, also bin ich" und Kants Beschreibung der Aufklärung als "Befreiung des Menschen aus selbstverschuldeter Unmündigkeit" stehen in einem engen Zusammenhang wie ein "Alpha" und "Omega" der Entwicklung der Aufklärung. Sie wiedersprechen sich nicht.

Das Descartes seinen Primat auf die verstandesbasierten Möglichkeiten menschlicher Selbstgewißheit durch Erkenntnisfähigkeit gelegt hat ist seiner "Vorreiterolle" und der damit verbundenen radikalen Abgrenzung zu den, bis dahin geltenden kirchlich-religiösen Legitimationsbegründungen der menschlichen Existenz geschuldet. Das Descart Umwelt nicht einbezogen hätte stimmt so nicht. Er war selbst sehr an ihr interessiert allerdings auf einer Basis der verstandesbezogenen Analyse ihrer Phänomene und weniger einer glaubensbezogenen "Wahrnehmung". Er selbst war kein schlechter Mathematiker, hatte großes Interesse an ihr und hat sie auch sehr stark als Mittel zur Darstellung seiner Ansicht verwendet. Noch heute lernt jeder Schüler ab der entsprechenden Stufe das Cartesianische Koordinatensystem.

Kant hat diesen Ansatz in eine rationalistische Ethik menschlichen Handels transformiert. Allerdings hat er dabei quasi mehrere Stufen der eigenen Entwicklung durchlaufen.

So: das in Zusammenfassung. Ansonsten hat leider "Spuky7" recht und du mußt dir zuerst seinen Link "reinziehen" um in die Details zu gehen. Dann ggf. weitere Vertiefungen. ;-)

Gruß

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